Tour de Dope France
Die Tour kommt aus ihren negativen Schlagzeilen scheinbar nicht mehr heraus. Ständig lesen wir über neue Doping- Verdachtsmomente oder deren Bestätigung. Eine Chronologie der Tour- Dopingfälle seit 1998 habe ich hier gefunden.
Allerdings: Nicht nur der Radsport ist betroffen, über den wird im Moment lediglich am meisten berichtet.
Das finde ich persönlich sehr schade, denn es schadet nicht nur dem Sport, nein, es zieht weitere Kreise.
Es beeinflusst u. a. unsere Jugend, denen Sportler doch eigentlich Vorbild sein sollten. Vorbilder, denen sie nacheifern, die sie vergöttern, anhimmeln und denen sie nacheifern können. Vorbilder, die sie zu Höchstleistungen anspornen…











30. Juli 2007 um 07:22
Sollte es tatsächlich irgendwann gelingen, Doping absolut ausschließen zu können, so wird die Tour de France sicherlich wenigstens nen Tag länger dauern. Bei gleicher Streckenführung.
Das schafft dann keiner mehr.
30. Juli 2007 um 10:44
ich finde es einfach schade, das es keinen wirklich ‘fairen’ wettkampf mehr gibt. vieles ist nur noch mit optimalem material möglich, die technik steht mittlerweile mehr im vordergrund, denn das können.
das hier nur noch auf doping zurück gegriffen werden kann um die individuellen leistungen noch zu erhöhen ist traurig aber leider bittere wahrheit. der tag, an dem der letzte mensch ohne doping und ohne technische hilfsmittel ein gute leistung abgeben wird, wird bald kommen. danach wird es eher zu einer robo / dope olympiade kommen, wo robocops und terminatoren auf ner wiese gegeneinander spielen… jo.
30. Juli 2007 um 11:30
Der Hinweis, daß nicht nur der Radsport betroffen ist, ist 100% zutreffend. Schwimmen, nordischer Skisport, Leichtathletik… man dürfte fast endlos weitermachen. Aber im Radsport bündelt sich das Problem.
Wer sich dafür interessiert, wie evtl. ein Ausweg aus der Misere gefunden werden könnte, hier darf gerne diskutiert werden – ein Maßnahmenpaket steht zur Debatte: http://www.wissenswerkstatt.net/2007/07/28/operation-am-offenen-herzen-kronzeugen-c-probe-und-die-rettung-des-radsports-aus-den-klauen-des-dopingmonsters/
30. Juli 2007 um 11:36
Ich sehe das ganz genauso –
die Jugend sieht in den Sportlern Vorbilder!
Und da ist es nicht verwunderlich, wenn ein Teen beim Sportfest sagt: ‘ja, ich wäre bestimmt auch 4,30 m weit gesprungen, wenn ich Dope gekriegt hätte’ !
Nebenbei gefragt: ist das der Lieblingssohn auf dem Foto?
30. Juli 2007 um 22:09
@ Walter: Da könnte was dran sein…:roll:
@ Javanoth: Düsteres Zunkunftsszenario
@ Marc: Irgendwas klappt mit Deinem Link nicht. Ich versuche weiter zu korrigieren…:razz:
@ Charisma: Nein, es ist nicht der Lieblingssohn!