Tick-tack-tick-tack-tick-tack-tick…

Ich war 8 Jahre alt, als ich zu Weihnachten von meinen Großeltern meine erste Armbanduhr bekam. Eine runde, große, klobige Uhr mit Ziffernblatt für die damals 27.– DM verlangt und bezahlt wurden. Eine enorme Summe, denn das Durchschnittseinkommen lag bei etwa bei etwa 400,– DM.

Damals wurden Uhren noch zu Einsegnungen, Jubiläen und ähnlichen feierlichen Anlässen verschenkt. Heute gibts sie aufm Wühltisch für 5.– €uro, die in ihrer Qualität durchaus mit meiner Ersten konkurrieren könnten.

Uhren galten lange Zeit als Statussymbol, kaum eine Frau, die nicht spätestens zur Hochzeit, Geburt oder ähnlichen Anlässen von ihrem Liebsten eine "Echtgoldene" bekam. Natürlich war die nur was "für gut", wurde also nur Sonntags und bei besonderen Anlässen umgebunden.

Diese besonderen Anlässe dienten dann auch einem Vergleich der Echtgoldenen der Damen, die Herren versuchten sich in der Anzahl ihrer, sich in ihrem Besitz befindlichen, Nyltesthemdem zu überbieten.

Es war die Zeit des Wirtschaftswunders, das wir heute wieder erleben. Nur eben andersrum…

Heute trage ich gar keine Uhr mehr. Irgendwann fing das mit den Bläschen am linken Handgelenk los. Die juckten widerlich. Ich hatte eine Allergie entwickelt und verzichtete erstmal, denn inzwischen hatte ich ein Handy welches mir die Zeit genauestens anzeigte. Daran habe ich mich mittlerweile so gewöhnt, das ich seit nunmehr 10 Jahren keine Uhr mehr umgebunden habe.

Meine Echtgoldene? Nun ja, die liegt im Schrank. Müsste bestimmt mal ne neue Batterie bekommen, aber wozu?

Wie ist das bei euch? Bekenntnisse für oder gegen die Armbanduhr bitte in die Kommentare!

24 Antworten zu “Tick-tack-tick-tack-tick-tack-tick…”

  1. Neri sagt:
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    Ich hatte mir das Tragen einer Armbanduhr eigentlich während meiner Zeit im Pflegedienst abgewöhnt: Ist ja doch recht unangenehm für den Patienten, wenn plötzlich kaltes Metall auf nackte Haut trifft…

    Seitdem ich nun allerdings wieder mehr Zeit im Hörsaal bzw. am Schreibtisch verbringe, trag ich privat auch wieder “meine Alte”, welche ich mir 1999 von meinem ersten Zivi-Gehalt geleistet hab ;)

    Bald mach ich wieder einige Zeit Pflegedienst – da bleibt das gute Stück dann wieder daheim…

    LG, Neri

  2. Luigi sagt:
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    Ich habe zwar mehrere solche protablen Zeitmessgeräte aber trage auch keine. Höchstens mal auf ner Fete um zu protzen. Dafür hab ich nämlich ne Swatch Steel von meinem Schatzi geschenkt bekommen.

  3. MrsBumblebee sagt:
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    Bei meinem letzten Schulpraktikum habe ich mich total in der Zeit vertan, da ich keine Armbanduhr hatte. In der Klasse hing keine Uhr und mein Handy konnte ich schlecht vor der 6. Klasse rausholen :mrgreen: Es klingelte und ich war noch nicht fertig.

    Ich beschloss, mir für solche Anlässe wieder eine Uhr zu kaufen und nicht das gewohnte Handy zu nehmen. Ich fand auch eine für 5 Euro auf dem Wühltisch :mrgreen:

    In der Schule habe ich die Uhr jetzt immer am Handgelenk aber auch sonst trage ich sie hin und wieder mal. Mein Handy wird aber weiterhin meine Hauptuhr sein.

  4. mannelossi sagt:
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    Armbanduhren waren noch nie etwas für mich, ich habe meine Handgelenke gerne frei von allem.
    Als Schülerin hatte ich mir ‘ne Fußbanduhr gebastelt, um die Zeit dabei zu haben und außerdem war es lustig drauf zu gucken. :mrgreen:
    Zum Abi habe ich eine Taschenuhr mit meinen Initialien geschenkt gekommen. Die habe ich immer noch, aber am meisten benutze ich auch das Handy.

  5. Nadine sagt:
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    Ich habe eigentlich schon immer Uhren getragen, seit ich denken kann. Zur Konfirmation habe ich dann eine echt edle aus Silber bekommen, die ich nie abnehmen wollte. In der Schule war ich auch immer ganz panisch ohne Uhr, ich hab das halt gebraucht, sodass ich während der Zeit wo ich meine Uhr vergessen habe, die von meinem Sitznachbar bekommen habe. :cool:
    Aber dann habe ih mein FSJ angefangen und da musse ich die ganze Zeit Hände Waschen, 1-mal-Handschuhe anziehen, Hände desinfizieren usw und dann wurde mir dsa irgendwann zum dumm mit Uhr. Und seitdem trage ich fast nie mehr eine Uhr. Jetzt schau ich eben aufs Handy um die Uhrzeit zu erfahren bzw. frage in die Runde, dass die anderen auf ihr Handy schauen. :mrgreen:

  6. Julia sagt:
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    Von 2002 bis 2006 habe ich auch keine Armbanduhr getragen, sondern mein Handy benutzt. Als ich dann meinen Job in der Bibliothek bekommen habe und Handy’s da erstmal grundsätzlich verboten sind… und ich da auch als studentische Hilfskraft nicht rumprotzen will, dass ich mein Handy mit rein nehmen darf, habe ich mir eine Armbanduhr zugelegt, auf der ich nach der Zeit schauen kann.

  7. juliaL49 sagt:
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    So ich muss mal eine Lanze brechen für die liebe Armbanduhr, alle bisherigen Kommentatoren haben ja zumindest zeitweise (aus guten Gründen) verzichtet bzw. verzichten müssen.
    Also das kann ich nicht. Ok, ich ziehe meine Uhr tagsüber aus, weil das Arbeiten an der Tastatur dann einfacher ist, aber ohne gehe ich nicht aus dem Haus und es fühlt sich unangenehm an, wenn ich mal keine trage.
    Seit einem Jahr habe ich wieder eine mit Datum und Wochentag, weil ich das sonst gar nicht weiß. Davor hatte ich so eine ganz flache, die nicht mal einen Sekundenzeiger hatte, aber das war mir dann doch zu simpel.

    Mein Handy würde ich nieenienieneineie als Uhr missbrauchen, denn erstens zeigt es die gar nicht an, wenn es aus ist und zweitens weiß ich die Hälfte der Zeit gar nicht, wo das Ding steckt. So!

  8. oller Osel sagt:
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    Mein Armbanduhrenfavorit ist die „Odins Rage” von „The One”.
    Die Uhr ist komplett schwarz und erst auf den zweiten Blick als Uhr zu erkennen – das verspiegelte Ziffernblatt zeigt die Uhrzeit erst nach einem Knopfdruck binär an.
    Stunden und Minuten bzw. Monat und Tag werden mittels roter LED’s angezeigt. Schwarz, einfach nur schwarz. Gehäuse, Armband, Uhrglas – alles schwarz!

  9. Charisma sagt:
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    Möchte mich nicht über Armbanduhren näher auslassen –
    kann aber zum Überbegriff ‘Uhr’ beisteuern, daß unser Teenie im Deutschunterricht auf ein Referat
    (W. Borchert “Die Küchenuhr”) eine zwo plus bekommen hat … *erröt vor Stolz*

  10. Flocke von Kroetengruen sagt:
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    @ Neri: Apropos Zivi-Gehälter, die werden aktuell grad um 2.–€ :!: pro Tag angezogen.

    @ Luigi: Mehrere dieser Billiguhren hab ich neben meiner Echtgoldenen auch noch. Umbinden kann ich die erst recht nicht, werden der Allergie. :wink:

    @ Mrs. Bumblebee: Die Problematik kenn ich von meinen Lesekindern. :razz:

    @ Frau Lossi: SagenSe mal, bloggen Sie heute noch ausser Anstalt, oder sind sie inzwischen auf Freigang? “Fußuhr”, wie geil ist das denn??? :mrgreen:

    @ Nadine: “Andere Fragen”, gute Idee. Schult auch das soziale Verhalten :cool:

    @ Julchen: Ach Frollein Julchen, ich mag ihre bescheidene Art! :razz:

    @ JuliaL: “…ich ziehe meine Uhr tagsüber aus, weil das Arbeiten an der Tastatur dann einfacher ist…” Hab ich früher auch gemacht und auf die Art ne Uhr mit ideellem Wert verloren. Langfinger gibts leider auch unter Kollegen… :sad:

    @ oller Osel: Immer erst aufs Knöpfchen drücken, um die Zeit abzulesen? Nee, also mein Ding wär das nicht. Höchstens als therapeutische Maßnahme unter dem Oberbegriff “Fingerübungen”. :mrgreen:

    @ Charisma: Glückwunsch an den Teenie! :razz:

  11. Chrissy sagt:
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    Ich nehm mein Handy, somit ist mein Handy immer bei mir… außer wenn ich fern schauen und dann ruft mich meistens einer an XD

  12. Liliana sagt:
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    Ich lebe generell zeitlos – Fahrpläne stimmen sowieso nie, Verabredungen braucht man nicht so punktgenau und außerdem ist Sommerzeit eh viel schöner, weil eben Sommer (daher stelle ich auch nicht auf Winterzeit).

    Armbanduhr also eher sehr sehr selten, Handy oder der Kirchturm tut’s auch.

  13. hans sagt:
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    ich besitze noch eine goldene taschenuhr von meinem opa, die ich zu meiner kommunion geschenkt bekam. sie liegt allerdings seit fast 40 jahren in der schublade aber sie funktioniert noch einwandfrei.
    eine uhr habe ich, seitdem es handys gibt, nicht mehr am handgelenk gehabt. nur überflüssiger ballast… :cool:

  14. Meg sagt:
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    Meine erste Uhr habe ich – wie es damals üblich war – zur Kommunion bekommen. Sie lag in einem weißen Etui mit einem schmalen Kugelschreiber (warum man auch immer Uhren und Kugelschreiber in ein Etui packt). Es war eine digitale Uhr und ich trug sie nur, weil es ein Geschenk von meiner Oma war, dabei hasste ich sie. Warum? Seit ich die Uhr hatte, hatte ich keine Ausrede mehr, wenn ich zu spät nach Hause kam.

    Als ich 16 war, durfte ich Geld vom Sparbuch abheben und mir meine Traum-Uhr kaufen: es war eine Benetton-Uhr und ich liebte sie abgöttisch. Bis sie mir in den Staaten in den Lake Michigan fiel. :neutral: ES war schrecklich!

    Seitdem trage ich keine Uhr mehr. Seitdem hat sich auch die innere Uhr wieder gemeldet und ich habe ein verdammt gutes Gespür dafür entwickelt, wie spät es ist …

  15. Suriel sagt:
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    Hmm also ich könnte gar nicht ohne meine Armbanduhr, da ich ständig draufgucke bzw. es nicht haben kann, keine Uhr am Arm zu haben. Mir fehlt dann einfach irgendwie etwas :smile:

  16. Flocke von Kroetengruen sagt:
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    @ Chrissy: Hast Du überhaupt eine Uhr :?:

    @ Liliana: “…Verabredungen braucht man nicht so punktgenau…” Es gibt schon Verabredungen, wo frau pünktlich sein sollte. :razz: Würdest Du Dich generell als pünktlich oder eher unpünktlich beschreiben?

    @ Hansemann: Fotografir die doch mal und stell sie ins Blog! :idea:

    @ Meg: Die Symbiose von Uhr und Kugelschreiber entspringt sicher der genialen Idee eines Werbefuzzis :roll:

    Zeitgefühl? Wasn dasn? Ich bin froh, wenn ich das richtige Datum weiss! :mrgreen:

  17. Gerlinde sagt:
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    Ohne Armbanduhr käme ich mir nackt vor, zudem bin gerne pünktlich, wenn ich Termine oder Verabredungen habe. Hab ich keine, schau ich eigentlich nie auf die Uhr, denn im Großen und Ganzen hab ich ein recht gutes Zeitgefühl.

  18. Eveline sagt:
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    Die Echtgoldene liegt auch bei mir im Schrank.
    Ich hatte sie allerdings schon (fast) täglich getragen, bis sie ersetzt wurde.

    Durch ein “nettes Teil”, das (sozusagen) als Verlobungsgeschenk fungierte – und die tu ich nimmer weg :wink:
    Auch nicht bei der Hochzeit, auch wenn einige meinten, eine etwas zierlichere hätte besser zum Kleid gepasst – mir wurscht, die isses, mit Wert, mit Bedeutung, ganz egal, ob sie zu nem Kleid passt.

    Sie passt eh besser zu mir als irgendein Kleid :mrgreen:

    Hab ein schönes Wochenende!!

  19. Eveline sagt:
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    Ist “unser” Tag – die Uhr hab ich auch an einem 14. gekriegt :mrgreen:
    Alles klar? :lol:

  20. Falk sagt:
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    Ich habe lange Zeit Armbanduhren getragen. Erst welche zum Aufziehen mit Zifferblatt. Dann digitale ausm Westen :mrgreen: Die Preise für die “West-Uhren” dürften in einer ähnlichen Größenordnung gelegen haben. Später dann bis etwa 30 Euro. Auf modischen Schnickschnack oder teure Materialien habe ich dabei nie Wert gelegt, sondern in erster Linie auf Funktionalität.

    Mittlerweile trage ich allerdings schon einige Jahre lang keine mehr. Es stört mich irgendwie. Wenn ich sie den ganzen Tag umhatte, fing es letztlich auch an zu jucken, egal ob Metallarmband, Plastik oder Leder. Die Funktion, mir die Zeit anzusagen, hat jetzt das Handy übernommen :cool:

  21. Flocke von Kroetengruen sagt:
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    @ Suriel: So ging mir das früher auch. Inzwischen ist es umgekehrt. Alles Gewöhnungssache :wink:

    @ Gerlinde: Ich bin schon zur Pünktlichkeit erzogen, das steckt in mir drin, das geht wohl auch nicht mehr raus. :razz:

    @ Eveline: Zu jedem Kleid ne andere Uhr? Nee, das war nie mein Ding. Dabei fällt mir ein: Ich kannte mal eine, die hat sich ihren Mantel passend zum Schal gekauft :mrgreen:
    Was ist jetzt mit der 14? Ist da euer Kind geboren? :grin:

    @ Falk: Ich denke mal, meine erste Uhr kam sogar aus dem Osten. Sicher bin ich mir allerdings nicht, aber damals gabs ja das Interzonenhandelsabkommen, insofern wäre das möglich. Meine Großeltern leben nicht mehr, insofern kann ich sie nicht mehr fragen :razz:

  22. kiter sagt:
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    Blödes Thema! Gerade heute! :evil:
    Vorhin um 20 Uhr ist meine Armbanduhr stehengeblieben. Wahrscheinlich Batterie leer ……. :evil:
    :evil:
    :evil:
    :evil:
    :evil:

  23. hans sagt:
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    so, hier isses:
    http://wirbelwebber.de/wp/2008/03/15/erbstueck/

  24. Sabine sagt:
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    Ich habe auch keine Armbanduhr (kein Wunder bei einer Uhranzeige an PC, Handy, Auto, S-Bahn, und und und)

    Habe aber immer noch eine alte Uhr von meinem Papa in der Schublade (und der ist gestorben, als ich 7 Jahre war), eine wertvolle alte Wanduhr.
    Meine allererste Uhr war ein Konfirmationsgeschenk von der Patentante, das ich innerhalb der nächsten Stunde damals nach Überreichung verlor. Vielleicht habe ich deshalb ein gestörtes Verhältnis zu Armbanduhren …und meine Patentante zu mir ;)

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