Schade!
Nachrichten haben ihren eigenen Stil, der Sprecher selbst muss sich zurücknehmen, ist lediglich der Überbringer der Nachrichten. Eigene Meinung ist hier nicht erwünscht und schon garnicht deren offizielle Bekanntgabe, sei es nun durch Worte oder Mimik/Gesten. Eine sicherlich nicht immer leichte Aufgabe.
Deswegen fand ich das Experiment interessant, einen Mann wie Harald Schmidt hier zu integrieren. Harry lebt zum großen Teil vom totalen Gegenteil, von seinen bissig- satirischen Bemerkungen. Dafür wird er vom Publikum geliebt, davon lebt er. Alleine schon die Umsetzung dieser Integrationsaufgabe war sicher aufgrund eben dieser Gegensätzlichkeiten für die Verantwortlichen des Senders keine leichte Übung.
Aber einen Kinofilm ansagen und die Abmoderation machen, das war für meine Begriffe dann doch etwas dürftig. Hier wäre doch wohl mehr möglich gewesen. Zumal Harrys Text im typischen Nachrichtenstil gehalten war. Gerade beim Thema "Filmvorstellung" wäre nun aber ein Satz mit Augenzwinkern möglich gewesen.
Das hätte Harry und dem Heute- Journal gut getan, das mit diesem Experiment viel Mut und zukunftsweisendes Denken bewiesen hat.
Aber das ist meine ganz persönliche, unmaßgebliche Meinung.
Und die wollte ich mal gesagt haben…











20. April 2007 um 10:07
Hab ich leider verpasst, aber hier nochmals angeschaut:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/4/0,4070,5266660-5,00.html
Fand das gut, den Herr Schmidt mal in einer seriösen “Rolle” zu sehen. Das Lachen ganz am Schluss fand ich dann aber ganz sympatisch
20. April 2007 um 15:33
habs leider nicht gesehn und kann daher nix dazu schreiben. wollt ich nur sagen.:mrgreen:
20. April 2007 um 19:59
Musste auffen Link klicken, meen Schätzken!
Also ich hab ma geklickt und fand’s super!
Die übertriebene Interpretation eines stocksteifen Nachrichtenmannes per überzogener Mimik fand ich schon interessant. Er hat m.E. das Beste drauß gemacht…
20. April 2007 um 20:05
[...] Wort zum Donnerstag Jump to Comments Leider wurde mir von Flocke der Kommentar zum gestrigen “heute-journal” mit demStarsprecher Harald >>Dirty Harry<< Schmidt untersagt, mit dem Hinweis, ich könne ja eine Weinkritik schreiben. Die Rezension des Auftritts von H. Schmidt dann selbstverständlich bei Krötengrün. Nun gut. [...]
8. Oktober 2007 um 21:35
[...] eine Weinkritik schreiben. Die Rezension des Auftritts von H. Schmidt dann selbstverständlich bei Krötengrün. Nun [...]