Nestflüchter oder Muttersöhnchen?

Welches ist das richtige Alter um von zu Hause auszuziehen, sich auf eigene Beine zu stellen? Abends den Wecker stellen und darauf hoffen nicht zu verschlafen, weil Muttern nicht mehr 5-8x zum Wecken kommt? Alleine einkaufen gehen, die eigene Wäsche selbst waschen, pünktlich die Miete und den Strom zahlen u.s.w… Dinge, die plötzlich zu bewältigen sind und welche die Tagesstruktur eines jungen Menschen ganz schön durcheinander bringen können.

Andererseits ist da dieses plötzliche Gefühl von Freiheit, "Erwachsensein", den Eltern gegenüber keine Rechenschaft mehr ablegen zu müssen. Ein tolles Gefühl das zuerst auch ausgiebigausschweifend ausgelebt wird. Da werden Feten bis in die Puppen gefeiert, nicht selten geht Mann/Frau direkt von der Fete in die Firma, wo hinter dem Bildschirm ein kleines Sekundenschläfchen eingelegt wird.

Sie kennen das? MachenSe sich mal keine Sorgen, das ist vollkommen normal. Die Frage ist nur, wann der richtige Zeitpunkt für den Auszug aus der elterlichen Obhut ist. "Individuell verschieden" sagen Sie? Okay, da geb ich Ihnen Recht und sicher ist es auch noch ein Unterschied, ob es sich um ein ausziehwilliges Mädel oder einen Buben handelt. Finanzielle Gründe spielen eine große Rolle, kaum ein Lehrling oder Student/in wird sich eine eigene Bude leisten können, Vater Staat unterstützt mit Bafög, aber auch nicht immer. Lassen wir all diese Gedanken mal beiseite, unterstellen wir einen geistig und körperlich normal entwickelten Durchschnittsbürger sächlichen Geschlechts.

Mir ist der Fall eines 42-jährigen bekannt, der heute noch bei seiner Mutter lebt, die ihm nicht nur die Wäsche wäscht, das Bett bezieht und das Badewasser einlässt. Nein, sie bemuttert ihn im wahrsten Sinne des Wortes, bringt ihm zum Feierabend seine Pantoffeln und stellt ihm sein Bierchen aufn Wohnzimmertisch. Sie kauft sogar seine komplette Garderobe ein. Hotel Mama, das volle Programm.

So leben die Beiden glücklich in der inzwischen umgebauten elterlichen Wohnung: Das Schlafzimmer und das Kinderzimmerchen wurden vertauscht, die Mutter schläft heute in Letzterem und der Sohn hat das große Zimmer für sich. Das Wohnzimmer benutzen sie gemeinsam, dort sitzen sie oft und spielen Karten, denn eine Freundin hat der Sohn nicht.

Der Vater? Ach ja, ich vergaß: Der ist inzwischen ausgezogen…

Darf ich mal fragen, wie alt Sie waren als Sie ihr Elternhaus verließen? Ich war übrigens Zwanzig…

21 Antworten zu “Nestflüchter oder Muttersöhnchen?”

  1. Trixie sagt:
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    Wenn Mutter und Sohnemann soviel Spass zusammen haben, dass Sohnemann nicht ausziehen will, dann ist das zwar nach heutigem Kenntnisstand der Psychologie nicht grad eine gesunde Entwicklung :mrgreen: aber was solls…kein Leidensdruck da, keine Krankheit, so meine Meinung. Viel Spass noch den Beiden!!! :mrgreen:

    Zum Auszug:
    Also, ich hatte es das erstmal Mal aufgrund dauerhaften Zoffs mit den Eltern, mit 18 vor auszuziehen, aber ich war noch zu sehr Kikki, ich packte das noch nicht. Real bin ich dann mit 23 ausgezogen, und da klappte auch alles wie am Schnürchen, keinerlei Probleme mit nichts. Weder mit den Finanzen, noch Alltagsbewältigung o.ä……:cool:

    Trixie schrieb zuletzt Loosermäßig…

  2. CeKaDo sagt:
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    Ich kenne auch solche Männlein wie Weiblein, die noch mit über 40 brav zuhause wohnen. Ohne einen Partner, der die traute Zweisamkeit nur stören würde.

    Bei mir war die Lage etwas anders. “Mit 18 stehen Deine Koffer vor der Tür!” war das Versprechen meines Vaters seit meinem 15. Lebensjahr. Mit 18 Jahren und 49 Tagen bin ich ausgezogen. Freiwillig und in die Wohnung eine Etage tiefer.

    Damals wohnten wir in einem Mietshaus mit 8 Mietparteien. Unbeheizte 1m² Toilette halbe Treppe tiefer und Ofenheizung in der Wohnung ohne Bad. Das war 1978 nicht ungewöhnlich. Auch die 180 DM Kaltmiete für 105 m² waren nicht ungewöhnlich. Für einen Azubi mit 409 DM Nettolohn schon eher.

    Den Winter über gab ich monatlich zwischen 50 und 70 DM für Kohlen aus und 20 DM für Strom. PCs gab es ja noch nicht und der Fernseher war ein tragbarer Schwarzweißer. Mit dem übrig gebliebenen Geld fühlte ich mich wie Krösus und die erste selbstgekaufte Bettwäsche war ein Genuß in Frotteeersatz.

    Ansonsten war es schön, allein zu sein und noch schöner, andlich einen Monat später eine eigene Waschmaschine zu besitzen. Schließlich wollte ich unabhängig sein. Die 299 DM für das Billigteil hatte mir Oma geliehen und ich stotterte mit 50 DM pro Monat bei ihr ab.

    Wenn ich damals besser mit meinem Geld umgegangen wäre, hätte ich auch immer in der letzten Woche des Zahl-Monats etwas übrig gehabt. Aber da gab es meist Essen von der Oma und Tütensuppe mit Schwarzbrot bei mir.

    Wobei ich heute noch dieses unendliche Gefühl der Freiheit nachfühlen kann, das mich damals erfüllt hat. “Alles meins” und “ich kann auch splitterfasernackt sein, wenn ich will” sind noch heute Gedanken, die mich lächeln lassen.

    Schön war´s. Auch wenn´s schwer war.

  3. Charisma sagt:
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    Gleich nach dem Abi mit knapp 19 J. bin ich ausgezogen – aber nicht, weil ich Zoff gehabt hätte. Ich bin mit meiner Schwester zusammen in eine Studentenbude unterm Dach (im Sommer brütende Hitze, im Winter arschkalt) gezogen und so haben sich die Kosten geteilt.
    Zu dieser Zeit studierten wir beide mehr oder (eher) weniger fleißig an der Uni Ffm. Das hat sich dann {leider ohne Abschluss} in eine andere Richtung bewegt … :mrgreen:

    Charisma schrieb zuletzt Weihnachtsmarkt

  4. ruediger sagt:
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    Auszug auf Raten, weil zuerst 4 Jahre Kaserne, dann 2 fehlgeschlagene Versuche,dann zur späteren Ehefrau, die mich auch heute noch aushält. Der letzte erfolgreiche Versuch fand also erst spät mit gediegenen 26 Jahren statt. Ich hatte eigentlich nur meine Waschmaschine, ein Bett und einen Schrank bei Muttern stehen. So wi ein den Beispiel hingen wir nicht zusammen, es war eher eine Wohn-Zweckgemeinschaft. Jedoch ohne Erzeuger, der wurde nach 20 Jahren plötzlich unsicher ob das alles so richtig ist, …..

    Die beste Tochter von allen strebt ein Studium an, da Wiesbaden keine Uni hat wird dies also außerhalb sein. So ganz wohl ist mir nicht dabei, wird aber sich noch. Muss so sein, solange sie klein sind gibt man ihnen ein Nest und Wärme, wenn sie größer werden brauchen sie Flügel. Wer, wenn nicht wir könnte ihnen das Fliegen am besten beibringen? ;)

    ruediger schrieb zuletzt 3 Reifen

  5. Mamü sagt:
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    Ich war 19. :grin:

    Mamü schrieb zuletzt Martinas Gespür für Schnee

  6. leila sagt:
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    Ich bin mit 25 Jahren von meinen Oldies ausgezogen und mit meinem Schatz zusammengezogen. Rückblickend gesehen war es eine gute Entscheidung. Mit 25 Jahren war die Ausbildung überstanden, das Einkommen gesichert und ich war so weit um auf eigenen Füßen zu stehen.

  7. Stefan Gemba sagt:
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    Mit 40 noch bei Muttern wohnen? Sowas kann ich absolut nicht verstehen. Da fehlt mir eindeutig die Toleranz.
    Ich war gerade 17 Jahre alt, als es mich in die Welt hinaus getrieben hat. Vielleicht ein wenig früh, aber sehr Charakter prägend. Da lernte man sehr schnell was die DM wert war, und dass neben der Ausbildung auch noch ein Nebenjob möglich ist. :wink:

    Stefan Gemba schrieb zuletzt Erykah Badu

  8. Bloglos sagt:
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    Bei deiner Geschichte leben Mutter und Sohn ja wie ein Ehepaar zusammen. Und Mutti muss fürs Sohnekind auch noch ihr Zimmer räumen. Gruseliger Gedanke…..
    Ich bin damals nach Abitur und Lehre mit 22 Jahren ausgezogen. Vorher hätte das Geld vorne und hinten nicht gereicht und meinen Eltern wollte ich nicht auch noch mit Miete auf der Tasche liegen. Bin mit gesammelten Werken und Möbeln aus meinem Kinderzimmer und zwei Haushaltsauflösungen von div. Großeltern in meine erste Zweizimmerwohnung gezogen. Ging gut! Und überlebt habe ich es auch :grin:

  9. Hubbe sagt:
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    Ich kannte früher auch so ‘n Typen… die brauchen das wohl solange… die Nestwärme…

    Ich war glaub’ 22 als ich aus dem Nest geflüchtet bin… wobei ich’s ja schon Jahre vorher im Sinn hatte… :mrgreen:

  10. agichan sagt:
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    Mit 18 – noch vor dem Abitur – in einer Nacht- und Nebelaktion zum damaligen Freund und heutigen Ehemann gezogen. Eine sehr sinnvolle Entscheidung, auch im Nachhinein noch. Wenn Muttern und ich (der Herr Papa ist gestorben als ich 7 war) zu dicht aufeinander sitzen, krachts des öfteren gewaltig und mich hat das zeitweise sehr belastet. Aus meiner Sicht hat sich auf diese Weise die Beziehung zwischen uns deutlich verbessert, vermutlich auch deshalb, weil meine Mutter mich nun mehr als “ebenbürtige Person” und nicht mehr als “kleines Mädchen” wahrnimmt (obwohl ich es mit 21 Jährchen eigentlich bin ;) ). Es ist eben doch was völlig andres auf eigenen Beinen zu stehen und das erste Mal mit dem “echten Leben” konfrontiert zu sein.

    Was die 40jährigen Muttersöhnchen betrifft. Ähm nein. Dass er keine Freundin hat.. wundert es irgendwen? Also bitte.. sowas ist alles andre als sexy…

    agichan schrieb zuletzt Abhilfe

  11. fswerk sagt:
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    19

    fswerk schrieb zuletzt getting tackled

  12. Martin sagt:
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    Mit 22

  13. Flocke von Kroetengruen sagt:
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    @ Trixie: Keine finanziellen Probleme? Respekt! :wink:

    @ CeKaDo: Eine hübsche Geschichte. Danke für diese kleine Zeitreise! :razz:

    @ Charisma: Klingt das nach Schwangerschaft :roll: :?:

    @ Rüdiger: Die Sorge hatte ich beim Lieblinssohn auch, obwohl er zunächst noch in Rufnähe wohnte (okay… naja… mitm Megaphon…) Er war damals auch 20 und rückblickend kann ich dagen das es keinen besseren Zeitpunkt für seinen Auszug hätte geben können. Deine Tochter wird das sicherlich auch packen, es gibt Telefon und Internet, da sind Entfernungen ein Klacks und Papi kann sich zum Godfather erheben, auch wenn er sich auch heute noch von Mami aushalten lässt :wink:

    @ Mamü: Ahemm…*räusper*… beim Auszug, nehm ich mal an? :mrgreen:

    @ Leila: Gleich mit dem Schatz zusammen gezogen? Recht mutig! Umso schöner, wenns denn geklappt hat :razz:

    @ Herr Gemba: Mit 17? Das ist wirklich recht früh :roll: Würdest Du das heute wieder machen :?:

    @ Bloglos: Ja, mich schüttelts auch immer wenn ich an diese Geschichte denke, “gruselig” triffts gut :razz: Übrigens hat der Sohn nen guten Job bei Vater Staat, wo er auch nicht schlecht verdient…
    Deine ehemalige Möbelierung: Hübsche Geschichte, aber so haben viele angefangen. Ich erinnere mich schaudernd an einen in hellem taubengrau gestrichenen Brotkasten :mrgreen:

    @ Hubbe: Da hat doch ein Weib gelockt, gestehe! :mrgreen:

    @ agi: Das ist ja der Stoff, aus dem Filme gemacht werden. Sogar mit Happy- End! Ich liiieeebee sowas! :lol:

    @ fswerk: Danke für den umfassenden Bericht. Besonders die Stelle mit dem leeren Kühlschrank ist einfach köstlich! :mrgreen:

    @ Martin: Gings sofort nach Spandau :?:

  14. Stefan Gemba sagt:
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    @Frau Flocke: Ein klares ja:!: Ich würde diese Entscheidung heute genau so treffen, wie vor 25 Jahren.

    Stefan Gemba schrieb zuletzt Erykah Badu

  15. Possi sagt:
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    Ich würde bei mir sagen, auch eher Auszug auf Raten.
    Mit 19 ging es 4 1/2 Monate segeln, also nachm Abi, danach wieder nach Hause. Zwischenzeitlich 2 Monate nach Bayern, dann mit 20 für ein Jahr ins möblierte Zimmer im Studentenwohnheim in Stettin.
    Dann wieder nach Hause, für so 2-3 Monate. Dann für ein Jahr in eine möblierte WG nach Budapest und nun, mit 22, habe ich dann mal mein altes Zimmer leergeräumt und wohne in Leipzig, wie es da aussieht, wissen sie ja ;)
    Es war schon komisch, das Zimmer leer zu räumen (von den ganzen Dingen, die man dabei so findet, nicht zu reden) aber nun hab ich MEINS! auch wenn es sponserd by daddy ist. Aber Daddy macht das gern, so wie ich ihn verstanden habe und ist ganz stolz, dass das Töchterchen studiert und auch noch (Tier)Medizin :mrgreen: (ganz im Gegensatz zu den Brüdern, tztztztztz, die sollten sich was schämen *hust*)

    Possi schrieb zuletzt Dumdidu

  16. Flocke von Kroetengruen sagt:
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    @ Possy: Kluger Daddy. Er finanziert sich seine Unabhängigkeit :mrgreen:
    BTW: Gruß nach L :razz:

  17. Bloglos sagt:
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    @ Flocke,

    einen grauen Brotkasten hatte ich nicht, aber: Schleuder, Nähschränkchen, Sofa + Schaukelstuhl von Oma (vom Freund, HB), Flokati + Glastisch aus Lüneburg, Tischchen mit kotzgrünen Fliesen von den Nachbarn, div. Haushaltsgegenstände + Küchenschrank von meinem Opa, orange Emailtöpfe von einer Kollegin und die Sammlung läßt sich noch fortsetzen…. Einige Teile davon bevölkern selbst nach 24 Jahren noch unseren Haushalt :roll:

    Ich wundere mich nicht, dass der Vater zu dem Gespann ausgezogen ist! Ich mag meine Jungs, aber demnächst dürfen sie gern auf eigenen Füßen stehen. Heißt ja nicht, dass es zu Hause nix mehr zu Essen gibt.

  18. Martin sagt:
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    @ Flocke: wenn man in Spandau aufgewachsen ist, kann ich mir keinen anderen Bezirk vorstellen. Obwohl sich vieles verändert hat.

  19. Fred sagt:
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    Hallo Flocke, 21 war ich….bin zu den Eltern meiner Freundin gezogen…wieder rausgeflogen…weil ich nicht den ganzen Haushalt sauber machen wollte…zurück zu den Eltern für paar Wochen, danach entgültig weg….echt ätzend so Müttersöhnchen…Gruß, FRED

    Fred schrieb zuletzt Hallo Freunde, bei klirrender Kälte wurde sich an einem Beatle gewärmt..

  20. Man in Metropolis sagt:
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    Herr MiM war 21. *zack und weg war er…

    Man in Metropolis schrieb zuletzt Weihnachten ist ein Arschloch

  21. Dirk Frieborg sagt:
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    Ausziehwillige Mädel sollte man unbedingt im Hause behalten, das kann gutes Geld bringen!:mrgreen::twisted:

    Dirk Frieborg schrieb zuletzt Kleb- und Kunststoff

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