Koloskopie- Mein persönlicher Erfahrungsbericht
Eigentlich ist ja so eine Koloskopie wirklich nicht schlimm. Nach der Vorbereitung, die bereits 5 Tage vorher mit dem Weglassen einiger Lebensmittel beginnt und in der gestern beschriebenen Null-Diät und dem Trinken einer widerlich schmeckenden Lösung zur Darmreinigung ihren Höhepunkt findet, geht das so einigermaßen. Unangenehm, aber durchaus zu schaffen, mir hat hauptsächlich der Verzicht auf Obst und Gemüse zugesetzt.
Die Untersuchung selber erlebte ich diesmal in Vollnarkose und kann nur daher nichts weiter berichten als dass ich nach einiger Zeit etwas rammig, aber völlig schmerzfrei, wach geworden bin.
Ja, diesmal war ich schlauer, denn vor der Koloskopie vor einigen Jahren tönte ich noch muskelspielend beim Doc rum, das ich keine Narkose bräuchte und mein Inneres gerne selber auf dem Monitor sehen und somit den Eingriff auf demselben verfolgen wolle.
Liebe Leute! Davon kann ich nur dringend abraten, denn die Schmerzen, die ich damals hatte, erinnerten mich doch sehr an die Geburt des Lieblingssohnes. Ich habe damals noch während der Untersuchung mehrfach um eine Narkose gebetengebetteltgefleht und war zu allem Übel an eine Ärztin gekommen, die offenbar Befriedigung darin fand ihre sadistischen Züge just in diesem Moment ausleben zu müssen. Immer wieder fragte sie nach, ob ich die Narkose denn nun doch wirklich wolle, ich hätte doch vorher… Für mich brach die Ewigkeit an…
Nach diesem Erlebnis hatte ich nun vor der gestrigen Untersuchung ein miserables Gefühl und fühlte mich wie auf dem Weg zur Schlachtbank als Schatzi mich hinfuhr. Diesmal zu einem anderen Gastroenterologen, seine Kollegin scheint auch nicht mehr zu praktizieren…
Was soll ich sagen, alles war chic, ich durfte mich unten ohne auf eine Liege legen, hörte klassische Musik und bekam meine Narkosespritze, die mich ins Land der Träume brachte. Irgendwann bin ich dann, wie oben beschrieben, etwas rammig aber schmerzfrrei und glücklich aufgewacht.
Gefunden wurde übrigens nichts. Außer dem Loch das ich im Po habe. Aber das ist scheinbar normal… ![]()
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23. September 2009 um 11:47
gut zu wissen, der Tipp mit der Narkose-Spritze
, was war den der Anlass für diese Untersuchung?
23. September 2009 um 13:45
Da bin ich ja beruhigt, verehrte Freifrau v. kroetengruen …
Bei meinen beiden Untersuchungen gab es keine Narkose – daher mein Grauen vor diesen Colon-doskopien (oder so)
23. September 2009 um 13:52
Ach, ich hatte doch ne andre Darmspiegelung. Ich hatte Sigmoidoskopie oder so…nur einen halben Meter. Ich wurde gefragt mit oder ohne Narkose, ich ohne, und war echt Pillepalle. Aber deins ging ja bis zum Dünndarm hoch…die Kurven sind bestimmt ätzend beim Nachschieben des Schlauches.
23. September 2009 um 13:56
Es freut mich, daß ihre Untersuchung schmerzfrei und ohne Befund war.:smile:
Bei mir werden diese Untersuchungen und entfernen der Polypen, aus medizinischen Gründen, nur ohne Narkose und ohne das ich großartige Schmerzen habe, gemacht. Ich glaube eher, sie hatten das Pech, an eine leicht sadistisch veranlagte Ärztin, geraten zu sein.:mrgreen:
23. September 2009 um 14:42
ich will es genau wissen
, was war der Anlass:?: Vorsorge oder Bescherden:?::!:
23. September 2009 um 14:43
w
23. September 2009 um 17:45
Was issn rammig? *nochniegehört*
23. September 2009 um 17:57
@ Blogzicke: Ohne Narkose hätte ich die Untersuchung verweigert
@ Charis: Suchen Sie sich beim nächsten Mal eine Praxis aus, in der narkotisiert wird. Leider machen das nicht alle Ärzte
@ Trixie: Ich hielt Sie doch tatsächlich schon für vergnügungssüchtig
@ Babbel: Pech hatte ich bestimmt, nur leider hält die Angst dann auch über Jahre an…
Hatten Sie ein Darm-CT ?
@ 2x Blogzicke: Der Anlass war ein Termin zur Koloskopie. Was sonst?
@ frechdachs: Rammig meint so neben sich stehen, nicht alles voll mitbekommen. Wie nach nem Gläschen zuviel
23. September 2009 um 18:46
an was für einen medizinmann sind se denn da geraten? das loch hätte er ja auch sofort zunähen können. wohl kein privatpatient, wa?
23. September 2009 um 18:57
Ich habe alle Variationen die es an Darmuntersuchungen gibt hinter mir.
Darmspiegelungen sind meine “Spezialität”.
Übrigens: In fast allen größeren Krankenhäusern werden solche Untersuchungen nur noch unter Narkose vorgenommen, ob Privat-oder Kassenpatient.
23. September 2009 um 19:51
Zum Glück ist mir so eine Untersuchung bisher erspart geblieben.
Wenn es aber anstehen würde, auf jeden Fall mit Vollnarkose.
Gut, dass die nicht schlimmes (außer dem Loch im Popo) gefunden haben.
LG
24. September 2009 um 06:37
Man kann sich wohl kaum selber so einen Termin machen, es muss ja ein Grund vorliegen deshalb meine Frage, einfache Vorsorge oder Beschwerden:roll:
25. September 2009 um 07:15
Uargh. Hoffentlich bleibt mir das im Leben erspart. Ich glaube, die Aufregung davor würde mich schon auffressen…Ich lasse so überhaupt gar nichts ohne Narkose machen
25. September 2009 um 18:02
Zum Glück musste ich bis jetzt so was noch nicht machen lassen, würde mich aber sicher auch für eine Narkose entscheiden – hätte sonst viel zu viel Panik
Freut mich, dass nun alles gut überstanden ist und vor allem, dass alles in Ordnung ist.
LG
25. September 2009 um 18:49
Ich würde mir auch eine Narkose geben lassen. Als ich damals beim Zivildienst im Krankenhaus arbeitete, hatten, soweit ich mich noch erinnere, alle eine Narkose bekommen. Und schön zu lesen das nichts gefunden wurde.
25. September 2009 um 19:20
@ hans: “Gesundheitskasse”
@ Babbel: Ich werde Sie jetzt nicht nach Ihrem Hobby fragen
@ Frau Wolkenlos: Mit Narkose ist das wirklich absolut harmlos
@ Blogzicke: GehnSe mal einfach vonner Vorsorge aus
@ Lola: Keine Angst. Es gibt wirklich Schlimmeres!
@ Soni: Ich sag nur: Nie wieder Ohne!
@ Martin: Mein “erstes Mal” ist etwa 10 Jahre her…
Heute ist das scheinbar alles anders…