Kennen Sie Bad Dingenskirchen?
Nein? Dann sollten Sie das schnell ändern!
Bad Dingenskirchen ist eine kreisangehörige Kleinstadt am Arsch der Welt, irgendwo in dieser Republik. Immerhin hat Bad Dingenskirchen einen eigenen Bahnhof, Rathaus, Kirche, hübsche Gassen mit alten Fachwerkhäusern vor denen man noch über Kopfsteinpflaster stolpern kann und sogar ein eigenes Schloss. Das Wichtigste in diesem Ort soll für uns aber das Krankenhaus sein, das wir uns mal näher ansehen wollen:
Ein von außen hässlicher Betonklotz, der auch im Inneren nicht unbedingt zu Jubelrufen animiert. Zumindestens optisch nicht. An Allem nagt hier der Zahn der Zeit und auch der Gesundheitsreform wird hier Tribut gezollt, man muss sparen. Daher auch die in die Jahre gekommene Einrichtung, der alte Kunststeinfußboden…
Viel interessanter ist dann aber die menschliche Seite, die sich hier abspielt: Die Probleme von Ärzten, Schwestern, Pflegern und natürlich der Patienten.
Der Chefarzt hat genau die gleichen Allüren wie wir sie alle von unseren Chefs kennen, und den ungeliebten Kollegen der sich überall nur durchwurschtelt indem er die Arbeit auf andere verteilt, gibt es auch. Die hübsche Krankenschwester fehlt ebenso wenig wie die resolute aber herzliche Oberschwester Anna, die dann auch irgendwie die gute Seele der Station ist.
Die Patienten, die vielleicht nur eine Nacht in der Notaufnahme rebellieren weil sie Abends mal einen über den Durst getrunken haben, die erste Reanimation des neuen Kollegen, der gerade sein Examen bestanden hat, aber auch die Untersuchung der analen Geschwulst mittels Handschuh und gaaanz viel Seife und ähnliche Geschichten kann man dort erleben.
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Wie? Sie möchten wissen, wie Sie nach Bad Dingenskirchen kommen? Eigentlich ist es ganz einfach. Nehmen Sie einfach eine große Axt und hauen Sie sich… Bestellen Sie das Buch “Leben retten und so” von Medizynicus bei Amazon oder noch besser, versuchen Sie über BoD ein kostenloses Rezensionsexemplar zu bekommen. Bei mir hat das geklappt, einen Versuch ist es allemal wert.
Ich garantiere Ihnen Vergnügen vom Feinsten, habe ich es doch nahezu im Urlaub verschlungen. “Achterbahnfahrt der Gefühle” würde ich denn auch meine Empfindungen beim Lesen nennen, denn was der medizinisch interessierte Laie hier beim Blick hinter die Kulissen erhält ist spannend, aufregend, macht nachdenklich, bestürzt und erheitert auf einmalige Art. Wir erleben nicht nur Ärzte, nein wir lernen das in den weißen Kitteln auch Menschen stecken. Menschen mit all ihren Facetten…
Medizinische Vorbildung braucht man übrigens nicht, denn das Buch macht dem Medizynicus alle Ehre, ist es doch medizynisch geschrieben. Wer also Spaß am Zynismus hat sollte sich das Buch unbedingt bestellen.
Ich jedenfalls hoffe auf einen baldigen zweiten Teil!
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Dieses war eine Buchrezension von Flocke von Kroetengruen
Der Blog des Medizynikus sei Ihnen wärmsten empfohlen, er ist ab sofort in meiner Blogroll vertreten










