Intimes aus dem Leserkreis

Zossen ist ein kleiner verträumter Ort südlich von Berlin und damit mitten in der Mark Brandenburg, aber auch im Berliner Speckgürtel, gelegen.

Hier ist die Welt noch in Ordnung. Die Infrastruktur erlebte nach der Wende eine kräftige Belebung und so gibt es heute auch in Zossen fast nix, was es nicht gibt. Sogar Arbeitslose ham die da. Der Ort entwickelt sich, heute leben hier etwa 17.300 Menschen auf einer Fläche von knapp 180 qkm.

In diesem idyllischen Umfeld, mitten zwischen Bauernhöfen, Pferdehöfen und Golfplätzen lebt einer meiner Leser: tAXMAN. Er wünschte sich in Verbindung mit der letzten Umfrage (Wann hattest Du den ersten Sex?) eine Wertung seines Sexualverhaltens in jungen Jahren.

Zur Durchführung der Analyse hab ich hier getätigte Aussagen des tAXMAN in Schönschrift auf kroetengruenes Papier gebracht und mich beim letzten Vollmond um Mitternacht damit unter die Trauerweide eines geheimen Tümpels gesetzt. Während ich den am Morgen gewonnenen Urin des Mittelstrahles langsam in den Tümpel rinnen ließ, wiederholte ich murmelnd die magischen Worte "SEXUS- TÄXUS- REXUS". Beim 13. Mal erschien eine kleine grüne Kröte, die mir die Intimerinnerungen des tAXMAN diktierte.

Ich veröffentliche sie hier exklusiv und auf tAXMANs ausdrücklichen Wunsch:

t. wuchs in bescheidenen, aber wohlbehüteten Verhältnissen auf. Sein gestrenger Herr Papa wollte nur das Beste Allerbeste für seinen Sohn, der schon früh den Wunsch nach Selbständigkeit verspürte. t. träumte von einer netten Frau, 1-6 Kindern, einem kleinen Häuschen und einem Hund. Nun hat Brandenburg bekanntlich jede Menge hübscher Frauen und so sinnierte t. oft darüber wie das wäre mal langsam mit den Kindern anzufangen…

Er stellte seinem Vater Fragen, die diesem die Schamesröte ins Gesicht trieben. Fragen, die er nicht hören wollte. Außerdem fühlte er sich noch viel zu jung, um zum Großvater gemacht zu werden.

Und wie die ältere Generation das ja hüben wie drüben drauf hatte, arbeitete auch er mit Druckmitteln, die er einem psychologischen Ratgeber entliehen hatte. Ich nenne es gerne den Alternativdruck, denn auf jedes "Wenn" folgt ein "Dann".

Und so sagte er, dass wenn t. auch nur eine dieser hübschen Brandenburgerinnen schwängern würde, von ihm keinerlei Unterhaltszahlungen zu erwarten wären. "Wenn Du ein Kind machst, dann musst Du auch selber dafür gerade stehen!"

So vergingen die Jahre, t. lebte sittsam und hielt sich von den Mädchen fern, denn er wusste: Wenn er erstmal eine küsste, würde er sie auch anfassen wollen und dann kämen noch andere Wünsche hinzu. Und wenn er denen nachgäbe, dann könnte es passieren, dass…

Woher es das alles wusste? Nun, t. pubertierte und kannte seinen Körper, wusste wie er funktioniert/reagiert…

Dieses Wissen um seinen Körper war es wahrscheinlich auch, welches ihn seinen Militärdienst unberührt hinter sich bringen ließ…

Wieder zu hause im Hotel Mama stellten beide Eltern fest, das der kleine t. inzwischen ein großer T. geworden war, der sich langsam zu einem jungen Mann mauserte. Elterliche Verbote hatten plötzlich eine andere Wertigkeit, T. nahm jetzt sein Leben selber in die Hand. Er wurde 20, 21… und lernte Gerda kennen, der er seinen kleinen t. vorstellte.

Es geschah das, was ihm sein Vater immer gesagt hatte: Wenn Du ein Mädchen schwängerst, dann musst Du auch für den Unterhalt aufkommen. Das tat T. auch, denn er und Gerda bekamen zwei süße kleinen Jungen, kauften ein kleines Häuschen im Grünen und üben fleißig weiter an den fehlenden 4 Kindern, wobei T. in letzter Zeit leider etwas schwächelt.

Mir, die ich um moralische Wertung dieses Falles gebeten wurde, fällt nach sorgfältiger Analyse der Geschichte dazu folgendes ein:

Es ist nicht wichtig, wann T. den ersten Sex hatte. Wichtig ist vielmehr sein verantwortungsvoller Umgang und das Wissen des "Wenn, dann", aber auch die Bereitschaft zur Verantwortung seiner Partnerin und den Kindern gegenüber.

Sicherlich gab es dank moderner Verhütungsmittel, unabhängig vom Alter auch den One-Night-Stand, den Sex&Hopp, im Umfeld des jungen t. Davon hielt er offenbar nichts, denn hiervon erhoffte er sich keine dauerhafte Befriedigung. t. wollte mehr, wollte Liebe…

T. ist dabei, seine Jugendträume zu realisieren. Ein schönes, ehrbares Ziel hat er sich selbst gesetzt, an dessen Umsetzung er zielstrebig, beharrlich und mit gutem Erfolg arbeitet.

Und wenn T. und seine Gerda ihre 6 Kinder zusammen haben, dann werde ich exklusiv wieder von ihnen berichten…

6 Antworten zu “Intimes aus dem Leserkreis”

  1. Eveline sagt:
    www.gravatars.com

    Vorsichtshalber verbiete ich mal, irgendwas aus meinem Nähkästchen auszuplaudern :oops:

    :mrgreen:

  2. tAXMAN sagt:
    www.gravatars.com

    :shock: Exklusiver kann man ja gar nicht behandelt werden. Unglaublich, zu welchem Ergebnis man mittels Mittelstrahl bei Vollmond gelangen kann. Bildlich gesprochen wäre es beim Lotto doch ein Vierer geworden. Die fehlenden Zahlen sind nur ziemlich knapp daneben getippt. Vielleicht sollte ich den Inhalt meines Blogs sowie Äußerungen in Kommentaren mehr überdenken, wenn soviel über mich zu erfahren ist. :roll:
    Btw: Brandenburger bin ich übrigens erst seit wenigen Jahren. Ich bin nämlich wie du auch Berliner.
    Mehr mag ich dazu auch gar nicht kommentieren, da ich mich hier im Zweifel nur wieder um Kopf und Kragen schreibe. Ich zolle dir jedoch meinen Respekt für die respektablen, wenn auch “mittelstrahlgestützten” Recherchen. Mit soviel Substanz hatte ich denn doch nicht gerechnet. :mrgreen: Nicht schlecht!!! :grin:

  3. hans sagt:
    www.gravatars.com

    eine sehr…sehr detaillierte intime schilderung eines -vermeintlich – jungen mannes, der mit seinen sexuellen neigungen und gelüsten nicht hinter dem berg hält….
    allerdings würde mich dann doch interessieren, wie weit der strahl des am morgen gewonnenen urins des mittelstrahles denn in den tümpel gestrullert ist. Und was vielleicht für die krötengrünsche leserschaft noch interessanter wäre: gibt es davon auch fotos? :mrgreen:

  4. tAXMAN sagt:
    www.gravatars.com

    :neutral:

    Hat Herr Hans den falschen Beitrag gelesen? Bzgl. der (sexuellen?) Neigungen und Gelüste lese ich dort etwas anderes, nämlich gar nichts, heraus.
    Ich erlaube mir jedoch auf eine Abneigung des “jungen” Mannes hinzuweisen, die er hier schon einmal zum Besten gab. Ich distanziere mich daher dezidiert von der durch Hans im Namen der Leserschaft geäußerten Frage, die Mittelstrahlfrage explizit, wörtlich und bildlich dargestellt zu bekommen. Die diesbzgl. Andeutungen durch Frau Flocke befriedigen meine ohnehin geringe Neugier mehr als ausreichend. :wink:
    Die Frage nach Fotos dieser Aktion lässt indes auf bizarre Neigungen des Herrn Wirbelwebber schließen. Verwunderlich, dass er seinen Hintern nicht in der schwarzen Kunstlederhose fotografieren lies. Ich bin schockiert, verwirrt und ein klein wenig entrüstet. Hoffentlich gibt sich das wieder… :mrgreen:

  5. Matthias sagt:
    www.gravatars.com

    Nun wissen wir ja bescheid. :idea:

  6. Charisma sagt:
    www.gravatars.com

    Tja, Matthias, jtzt weiß sogar ich Bescheid …:wink:

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