Elly wünschte sich…
bei der Aktion "Wünsch Dir was" zu erfahren nach welchen Kriterien Namen für Kinder auszusuchen sind.
Liebe Elly!
Prinzipiell unterscheiden wir natürlich zwischen Mädchen- und Jungennamen. Ob es ein Mädchen oder ein Junge wird läßt sich heute schon sehr früh in der Schwangerschaft feststellen. Die Trefferquote der Voraussagen ist auch sehr hoch, sodaß wie dieses Ergebnis erstmal als Grundlage für weitere Überlegungen nehmen sollten.
Jetzt gibt es im Internet gute Möglichkeiten seitenlange Listen mit geschlechtsspezifischen Namen aufzurufen, deren Ursprung auch erläutert wird. Diese solltet Ihr Euch, als werdende Eltern in Ruhe ansehen und Euch Notizen zu Euren Lieblingsnamen machen. Aus einschlägiger Erfahrung heraus weiß ich, daß ein Umfang von 80-100 Namen je Person durchaus zu realistischen Ergebnissen führt führen kann. Probiert es erstmal damit. Diese Regelzahl zu erhöhen rate ich erstmal nicht an, da Männer im Denken in größeren Dimensionen leicht zu verwirren sind, was ungewollte Hektik in die Aktion bringt.
Wenn Ihr also jeder eine Liste vor Euch habt lest Ihr Euch die Namen abwechselnd und einzeln vor. Nach jedem Namen sollte ausführlich diskutiert werden, ob dieser Name für Euch Beide in die engere Wahl kommt und wenn nicht, sollte auch das jeweils zu begründen sein. Hierdurch wird auch das Verständnis der jungen, werdenden Eltern füreinander gefördert. Auf diese Art und Weise sollte es möglich sein aus -sagen wir mal 200 Namen- innerhalb von 200 Tagen den Sieger zu ermitteln.
Eine Schwangerschaft dauert gewöhnlich 280 Tage. Das macht also einen Rest von 80 Tagen, in denen Ihr Euch überlegen könnt, nach welcher Methode ihr entbinden wollt (der werdende Papa sollte auch hier integriert werden!), wie Ihr das Kinderzimmer einrichtet, welchen Kinderwagen Ihr kauft, ob die Frau Mama selber stillen kann und will, wer des Nachts aufsteht, wann wer zu welchen Zeiten wickelt und tröstet… 80 Tage sind auch Zeit genug sich um die Erstausstattung zu kümmern, Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen, die Notfalltasche zu packen und den werdenden Vater physisch und psychisch auf die kommende Geburt vorzubreiten. 
Achso: Sollte sich am Schluß doch ein ärztlicher Irrtum hinsichtlich der Geschlechtsfeststellung in der Frühdiagnostik ergeben, so bleibt ganz locker: Ihr habt ja jetzt Routine in der Namensfindung! Auch wenn plötzlich und unerwartet Zwillinge in Euer Leben flutschen. Das wäre ohnehin der Idealfall, dann darf nämlich jeder einen Namen aussuchen und auch die Großeltern können nicht streiten.
Und wenn ihr mal garnicht weiter wisst, dann fragt einfach genau diese Großeltern. Aber das werdet ihr nicht müssen, weil die sich bestimmt auch ungefragt überall einzumischen versuchen werden…
Liebe Grüsse nach Sachsen
schickt Dir Flogge











29. Januar 2006 um 14:45
“da Männer im Denken in größeren Dimensionen leicht zu verwirren sind”
ich will das mal überlesen haben…:grin:
29. Januar 2006 um 17:03
Das meist gehörte Argument, einen Namen abzulehnen (habe ich zur Genüge miterlebt
) ist: “Ach nee, ich kenne eine/n XYZ und die/der ist total blöd!”
29. Januar 2006 um 21:22
…mit Florian hat meine Mutter eine schlechte entscheidung getroffen!
30. Januar 2006 um 09:46
Hi,
danke für den lieben Beitrag. Also inzwischen sind Zwillinge für mich nicht mehr der Idealfall… (schon garnicht 6 kleine Füße ;o)
Aber wenn es dann soweit ist, werd ich in den höheren Dimensionen schon den klaren Kopf bewahren.
PS: Das Bild mit dem Füßchen ist ja voll goldig.
Liebe Grüße Elly
30. Januar 2006 um 10:43
@pulsiv:Lesen kann aber manchmal hilfreich sein
@mannelossi: wie kann man denn auch sein Kind “mannelossi”nennen? tztztz, aber das Argument stümmt
@flo:Hans-Heinrich wär schlimmer:cool:
@elly: Viel Spaß beim Üben! …und: Ja, die Füßchen fand ich auch so toll:razz:
30. Januar 2006 um 18:59
Woher der Name “mannelossi” kommt, kann übrigens hier recherchiert werden: http://www.mannelossi.de/impressum.html
Passt auch irgendwie zum Thema…
30. Januar 2006 um 19:35
Jaja, manche Kinder sind schon echt gestraft:wink: