Archiv für die 'Tipp der Woche' Kategorie

Mein Blog-Testament

Donnerstag, 23. April 2009

CeKaDo diskuttiert in seinem Blog gerade die Frage, was mit unseren Blogs passiert (passieren soll) wenn der/die Autor/in plötzlich versterben würde.    

Das hat mich auf die Idee gebracht mein Blog-Testament zu schreiben. Wahrscheinlich wirds ja im Moment noch nicht gebraucht, aber schaden kanns ja auch nicht. Ich veröffentliche es meiner erlauchten, geneigten und neugierigen Leserschaft zur Kenntnis an dieser Stelle:

testament450

Natürlich bin ich auch neugierig und würde gerne den Inhalt Deines Blog-Testamentes kennen. smilie-oops 

Falls Du Lust hast es zu veröffentlichen, darfst Du Dir gerne den kleinen Button klauen. 

blog-testament1

“Sorry!” quakte der Frosch

Montag, 19. Januar 2009

"Keine Zeit zum Schreiben, ich muss springen" und hüpfte umme Ecke.

Der Buttonmacker

Dienstag, 30. Dezember 2008

Was dem Willy sein Fasermacker ist der Kröte ihr Buttonmacker.

Michael Niedermayr war ja so freundlich mich vor dem Fest mit 2 Buttons zu beglücken und diese auch in sein Gewinnspiel mit zu integrieren. Dafür bedanke ich mich nachträglich ganz herzlich.

Für Michis GreenSmileys muss ich sicher keine Werbung mehr machen, aber vielleicht mal darauf hinweisen das er auch nach Wunsch arbeitet, so ihr ihn denn ganz lieb darum bittet.

Klickt mal rüber!

Der Meister des deutschen Wortspieles hat wieder zugeschlagen!

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Um es vorweg zu nehmen: Es war ein wirklich gelungener Abend, den wir gestern bei den Berliner Wühlmäusen verbrachten. Dreieinhalb geschlagene Stunden unterhielt uns der Comedian, Sänger, Liedermacher, Entertainer und Wortspieler Willy Astor auf geniale Weise. Dreieinhalb Stunden, die lediglich von einer einzigen, kurzen Pause unterbrochen wurden. Kaum zu glauben, das sich ein einzelner Mensch diese ganzen Texte merken kann und sie dann auch noch in der richtigen Sprachrhythmik von sich gibt…

Wir hätten bis in die frühen Morgenstunden seinem Programm lauschen können, lachten uns krumm und buckelig bis uns die Bäuche weh taten, doch der Meister kannte kein Erbarmen, er machte weiter und gönnte uns keine weitere Verschnaufpause.  Um halb zwölf verließen wir das Theater total entkräftet, aber mit einem glückseeligen Lächeln auf den Lippen.

Eine großartige Leistung, zumal neben der schon bemerkten Textsicherheit jede Pointe saß. Willy Astor ist einer der ganz Großen, dessen Humor vom Feinsten ist und der auf absolut hohem Niveau Blödsinn schwafelt. Echt faszinierend, wir werden im März sicher wieder hingehen, wenn er hier wieder spielt denn dieses Programm kann man nicht beim ersten Mal voll in sich aufnehmen, dazu sind die Texte viel zu ausgefeilt, folgen die Pointen zu schnell aufeinander. Sein komplettes Tourprogramm 2009 findet ihr hier, ein Besuch sei euch wärmstens empfohlen. Los geht es übrigens im März in Sachsen…

Natürlich hab ich mir die Doppel-CD gekauft und auch ein Buch: "Unverrichteter Dinge. Humor direkt vom Erzeuger"… tja und ein Autogramm hab ich mir natürlich auch geben lassen. Mit persönlicher Widmung.

"Für Karin! Dein Willy Astor" steht da mit dickem Filzstift.  Das Buch liegt jetzt auf meinem Nachttisch…

Kleine Programmkostprobe gefällig? *Klick* *Klick* *Klick*

Es gibt sie übrigens wirklich…

Montag, 15. Dezember 2008

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…die Kamasutra-Socken für den Herrn…

Lebenshilfe

Montag, 1. Dezember 2008

Vor einiger Zeit fand ich bei Martina Müller ein hübsches, selbstgeschriebenes Gedicht über das Verhältnis zwischen Frosch und Käfer und mir war sofort klar, dass ich euch das nicht verheimlichen dürfte. Ich veröffentliche das Gedicht heute hier mit Martinas freundlicher Erlaubnis und danke ihr herzlich dafür:

 

Lebenshilfe  

Ein Käfer sitzt auf einem Blatt
und hat das Leben gründlich satt,
in seinem wunderschönen Kleid,
verkündet lauthals er sein Leid. 

Da kommt ein Frosch gehüpft und fragt,
warum er jammert, stöhnt und klagt,
das Wetter sei doch wunderbar,
es tanze eine Mückenschar,
so delikat und fabelhaft
und prall gefüllt mit Lebenssaft,
wohl um den ganzen See herum,
doch er, der Käfer, er sei dumm. 

Was gehen ihn die Mücken an,
so meint der Käfer mürrisch dann,
sein Leben, das sei ohne Sinn,
für nichts und niemand ein Gewinn. 

Der Frosch, der quakt ganz ehrlich,
das Leben sei doch herrlich,
der arme Käfer tät ihm leid,
zu helfen sei ne Kleinigkeit,
er könnt’ dem Käfer geben Sinn,
für ihn, da sei er ein Gewinn.
Um dem Käfer zu gefallen,
lässt er seine Zunge schnallen. 

Genießend blickt der Nimmersatt,
zufrieden auf das leere Blatt…
Hat er doch dem Käferleben,
endlich einen Sinn gegeben. 

 

Martina war so freundlich mir ein paar kleine Dinge über sich zu verraten, denn natürlich steckt hinter dieser Autorin, die auch sehr hübsche Geschichten schreibt und tolle Fotos veröffentlicht, die sie mit ihrer P*nasonic- Kamera schießt, eine interessante Frau.

Ihre Gedanken, Wünsche und Träume brachte Martina anfangs nur für sich zu Papier, lesen durfte das niemand. Eine kleine Insel der Ruhe, in die Martina sich zurückzog, entstand. Eine kleine Insel, die nach und nach immer größer wurde, auf die sich immer öfter zurückzog. Schrift und Sprache nahmen immer mehr Raum ein und so kam sie eines Tages zur Schule des Schreibens. Dort wurde ihr ein kostenloses Weblog angeboten und sie griff sofort begeistert zu.

Das war September 2006 und ihre Buchstabenwiese entstand.

Eine wunderschöne bunte Wiese ist das geworden, thematisch nicht unbedingt zuzuordnen, aber gerade das macht ihren Reiz aus. Martina schreibt auch heute noch über alles, was sie bewegt, das kann mal lustig, mal nachdenklich, lustig-verspielt, aber auch traurig sein. Kleine Fortsetzungsgeschichten mit märchenhaftem Charme, z.B. der Herr Baron von und zu Sommerwinter. Er ist der Zeitdieb, der uns jedes Jahr am letzten Wochenende im März eine Stunde stiehlt und im Oktober zurück bringt, entstanden und erfreuen den Leser. Traumhafte Gedankengänge, auf die man erstmal kommen muss… Martina führt uns mit ihren Geschichten in die Welt der Phantasie, lässt uns abschalten vom grauen Alltag.

Ihre Buchstabenwiese ist für immer neue Überraschungen gut und entwickelt sich zu einem prachtvollen Garten mit zart duftenden, stachligen Rosen, Mimosen, Lupinien und Sonnenblumen, im Schatten der alten Tanne wächst ein Farn und auf der Bank unter dem alten Apfelbaum kann man herrlich träumen.

Und im Teich? …Da sitzt ein Frosch und fängt Käfer…

Klickt mal rüber, ihr werdet euch wie zu Hause fühlen!

 

 

Der Wichtel schrottet… ähhh… der Schrott wichtelt… ähhh…

Sonntag, 23. November 2008

Schrottwichteln! Jetzt hab ichs!

Eine grandiose Idee eines dem Wahnsinn nahen Bloggers, denn wie anders kommt Mann sonst auf solche kranke Idee, auf die ich gerne mal hinweise.

Der Gedanke ist einfach: Ich schickt euren Schrott an CekaDo und der verpflichtet sich ihn vor laufender Kamera auszupacken und damit etwas Kreatives zu erzeugen. Die Videos werden dann täglich bei Youtube in Form eines Adventskalenders veröffentlicht.

Ich sags ja: Genialität und Wahnsinn liegen aber auch sowas von dicht beieinander, da bin ich froh, das ich Beides nicht bin… Andererseits bringt die Aktion natürlich auch jede Menge Leser. Insofern wäre ich dann doch gerne dem Wahnsinn etwas näher…

Wie auch immer: Ich werde an der Aktion teilnehmen. Natürlich verrate ich noch nicht was ich dem Bloggerkollegen schicken werde, weil ich mir erst noch was Passendes ausdenken muss.  Ein Frosch wird es jedenfalls mit Sicherheit nicht sein, soviel sei schonmal verraten.

Einzelheiten lest bitte bei CeKaDo direkt hier nach.

Video-SchrottwichtelnWer noch mitmacht, darf sich gerne des Buttons bedienen, ich würde mich ehrlich über eure zahlreiche Teilnahme freuen.  

Auf das der Wahnsinn fette Beute kriegt…

Verflixter November

Samstag, 8. November 2008

Ein Blick aus dem Fenster möchte einen in diesen Tagen am Liebsten den Tag im Bett verbringen lassen. Nicht zum Vergnügen, sondern eher um diesen tristen Farben da draußen zu entfliehen. Wobei: Farben? Welche Farben eigentlich?

Alles ist grau in grau, der Himmel verhangen, die Sonne schickt ihre wärmenden Strahlen nur noch kurzzeitig zu uns. Das senkt die Stimmung, macht uns freud- und lustlos und letztlich depressiv. Wir verziehen uns in unsere kleinen Ecken fernab jeglicher Zivilisation und blasen Trübsal, werden noch trauriger…

Ob des "Romantikfaktors" zünden wir Kerzen an, bedenken dabei aber nicht das Kerzenschein auch melancholisch macht und sitzen bei Kerzenlicht, kramen in der Vergangenheit. Kramthemen gibt dieser verflixte November auch vor, erinnert er uns doch mit seinen Feiertagen wie Buß- und Bettag, Totensonntag und Allerheiligen an die Toten, die wir einst so geliebt.

Der November ist eine psychische Nach-unten-Schraube, der wir uns allerdings mit ein paar kleinen Tricks zumindest teilweise entziehen können:

Umgebt euch mit Rot (nicht umsonst ist Rot eine Adventsfarbe!) Rote Kaffebecher (gerne mit Elchmotiven) z.B. sorgen zum am frühen Morgen für einen kleinen guten-Laune-Kick, genauso wie gelb, die Farbe der Sonne, wobei wir schon beim Licht wären: Tageslicht ist wichtig für unsere Gemüt, was aber macht dieser verflixte November? Er spart an Tageslicht! Also betätigen wir die zahlreichen uns umgebenden Kunstlichtschalter um wenigstens noch beim Frühstück oder schon beim nachmittäglichen Kaffee nicht im Dunklen sitzen zu müssen. Und das bei ständig steigenden Strompreisen!

Schön finde ich persönlich ja diese Tageslichtlampen die seit einigen Jahren zu erhalten sind. Leider sind sie jedoch sehr teuer und nicht jeder kann oder will sie sich leisten. Alternativ gibts natürlich auch noch stimmungsaufhellende Mittelchen aus der Apotheke, deren Wirkung jedoch jeder für sich selbst ausprobieren sollte. Im schlimmsten Fall kann man sich derartige Präparate aber auch vom Medizinmann seines Vertrauens verschreiben lassen. Auch Lichtduschen bringen gute Erfolge und sollen sogar von einigen Krankenkassen verschrieben werden.

Düfte betören. Duftöle in sommerlichen Noten lassen uns die trübe Stimmung auch vertreiben, Mandarin-, Apfelsin- und Zitronenduft stehen hier im Vordergrund.

Am Besten und am Gesündesten, dabei völlig kostenlos ist ein Spaziergang über die Mittagszeit, der regt den Kreislauf an, ist gut für die Gelenke und macht den Kopf frei. Oder aber Sport, den kann man sogar nach Feierabend inner Muckibude betreiben, so man sich denn dieser Herausforderung stellen will.

Soziale Kontake pflegen- ein ganz wichtiger Aspekt: Machen wir doch mal aus der Not eine Tugend und treffen uns mal wieder mit Tante Inge und Onkel Alfons, oder melden uns zu dem schon lange geplanten Töpferkurs an. Auch ein kuschliger Sonntagnachmittag mit dem/der Liebsten kann auf wundersame Art für Entspannung sorgen, ein Wannenbad mit viel Schaum oder Blubberblasen -ganz nach Neigung- lässt uns auch in die Welt des Vergessens eintauchen…

1,3 kg…

Freitag, 7. November 2008

… das ist die Ausbeute eines einzelnen Tages, die ich an einem ganz normalen Wochentag aus meinem Briefkasten genommen habe. Nein, leider keine Fanpost dabei… nichtmal ne Rechnung oder ne Mahnung. Alles Werbung!

Werbung, die zumeist ungelesen in den Müllcontainer fliegt. Ich brauche das alles nicht, habe ich mich doch bei den von mir bevorzugten Discountern in die Newsletterliste eingetragen und bekomme deren Angebote bequem per eMail zugestellt.

Nein, ich möchte bitte auch nicht umziehen! Gerade jetzt, wo das Anwesen heimelig wird, sämtliche Bilder an den Wänden hängen und auch die Deko perfekt sitzt! Da isses mir auch wurscht, wenn das Umzugsunternehmen einen königlichen Namen trägt…

Spielzeugläden bombardieren garadezu mit ihren Werbeträgern. Ein bekanntes Unternehmen grüßt mit einem sage und schreibe 83-seitigen Katalog auf schwerem Papier. Ja, die Weihnachtszeit steht vor der Tür und manche genervte Mutter gibt eben dieses "Bilderbuch" an die lieben Kleinen weiter. Welch fataler Fehler, werden doch hier Wünsche beim kleinen Liebling geweckt, die sich Mami und Papi nun gebetsmühlenartig bis zum Fest der Liebe anhören dürfen. Sind ja bloß noch sechseinhalb Wochen…

Ein Teppichkatalog lädt auch zum Blättern ein, ein Möbelhaus wirbt mit Weihnachtsgeschirr, ein Versandhaus bietet  Handtücher und Bettwäsche passend an, alles Elchmotive. Gardinen mit Elchen hat Madame bestimmt noch vom letzten Jahr, ob sie mir die borgt?  

Der Lebkuchen- Katalog hat vor ein paar Wochen schon der Fernsehzeitung beigelegen, insofern vielleicht doch als Mahnung zu verstehen? Seit der Lieblingssohn ausgezogen ist hab ich da nicht mehr bestellt… Ich könnte ja mal wieder ein paar Dominasteine…?

Hach, das Gold-Dorado lädt auch zu einem Besuch ein. Hat die Preise jetzt schon reduziert! Ich sollte mich sputen, wollte ich das kleine Diadem an Weihnachten auf dem frisch frisierten Haupte tragen. Der Billigfriseur von umme Ecke machts grad für 7,–€uonen, hoffentlich bleibt das Angebot noch ne Weile.

Aber das Highlight an diesem ganz normalen Wochentag ist doch der verhältnismäßig kleine Prospekt einer international agierenden Handelskette: Weihnachtskitsch in Hülle und Fülle, ein echtes Fest für die Sinne! Weihnachtskugeln, Weihnachtsgirlanden, Weihnachtskerzen in Wachs und elektrisch, Weihnachtsschlüpfer (sogar in Übergröße), Weihnachtsaufblasmänner verschiedener Größen, Weihnachtskarten nicht zu vergessen, Räucherstäbchen mit Weihnachtsduft uswusf… Weihnacht, Weihnacht, über Alles!

Gemeinsam sind wir stark

Donnerstag, 25. September 2008

Unsere Medizinfrau hat bereits das Spritzbesteck für uns Beide bereit gelegt, denn heute ist unser Termin. Die jährliche Grippeschutzimpfung ist fällig. Schatzi und ich stützen uns bei diesem Vorgang immer gegenseitig. Ich glaube, das ist Liebe…

Und ihr? Schon geimpft, oder wenigsten einen Termin gemacht? Oder seid ihr zu feige gänzlich dagegen?

Ich bin dann mal anner Front…