Archiv für die 'Tierisches' Kategorie

Wie viele Beine hat ein Pferd?

Dienstag, 1. September 2009

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Rätsel Nr. 68

Freitag, 24. Juli 2009

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Na, da fallen mir als Apotheken-Illustrierten-gebildeter Leserin doch gleich ein paar lustige Untersuchungsmethoden ein…

Und woran denkst Du? Oder weißt Du etwa, was das ist?

Das Rätsel ist gelöst! Chrille tippte als Erster auf einen Tintenfisch und hat damit ins Schwarze getroffen.  Hier der Beweis:

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Tintenfisch lässt sich auf vielfältige Art zubereiten, sehr hübsch anzusehen und sicherlich recht  knusprig ist die gebratene Variante, die zudem auch sehr hübsch aussieht. Ich persönlich bevorzuge allerdings die in Scheiben geschnittene und Bierteig geschwenkte, frittierte Art.

Die Frische eines Fisches ist übrigens an seinen klaren Augen, gut durchbluteten Kiemen (erkennt man an der roten Farbe) und an dem von euch als “eklig” beschriebenen Schleim zu erkennen. Eklig war hier also garnix…

Herzlichen Glückwunsch, lieber Chrille, Du darfst Dir für weitere Schießübungen selbst eine Tintenpatrone in der Farbe Deiner Wahl kaufen.  emoticon

Die Biespe- oder: Von Bienen und Wespen

Mittwoch, 22. Juli 2009

Ich hatte ja neulich von dem Bienenschwarm auf unserem Balkon erzählt und versprochen weiter zu berichten.

Inzwischen habe ich einen gutaussehenden männlichen Menschen im enganliegendem Overall hier begrüßen dürfen, der die Bienen in Augenschein nahm. Ein echter Profi, der sogar Bienen von Wespen unterscheiden konnte und der mir ganz gelassen mitteilte das wir Beides hätten,  Bienen und Wespen! Vor Schreck hab ich mir den Profi nichtmal mehr von hinten angesehen, aber lassen wir das…

Die intensive Suche brachte nun folgendes an den Tag: Bienen sind zum Glück nur vereinzelt hier und offenbar hat mich eine der wenigen gestochen. Die Wespen hingegen haben tatsächlich angefangen ein Nest zu bauen, allerdings auf dem Balkon unter uns. Dafür aber genau an der Stelle, an der sie bei uns immer in die Wohnung wollen. Offenbar verfliegen die sich tatsächlich, auch wenn das zunächst wie ein schlechter Witz klingt. Die Balkone sind nämlich absolut identisch, einziger Unterschied ist ein Rollladen an der Tür unter uns und genau in diesem haben sie ihr Nest gebaut.

Aus verschiedenen Gründen war es dem Untermieter nicht möglich diesen Missstand zu erkennen. Nun aber soll der Kammerjäger schnellstmöglich kommen. Ich werde versuchen dann wieder ein paar Bilder für euch zu knipsen und hoffe, DEN dann wenigstens mal von hinten zu erwischen… smilie-zwinker

 

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle noch für die vielen Mails mit den verschiedensten Vorschlägen um Abhilfe zu schaffen. Teils amüsant, teils mit Gebetsbuch im Anhang, spiritueller Art oder auch knochentrocken vom Standpunkt des Chemie- und Biologieprofessors, aber auch andere gut gemeinte und in einfache Worte gefasste Ratschläge haben mich erreicht und mir gezeigt, was für tolle Leser ich doch habe. Fühlt euch alle mal umarmt!

Den Zuschlag bekommt, wie oben schon beschrieben, dennoch der Kammerjäger.  Erstens, weil es sich nicht um meine Wohnung handelt in der er tätig werden muss und zweitens aus ganz banalen Kostengründen.

Verständlich, oder?

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum…

Freitag, 17. Juli 2009

Es begann vor etwa 2-3 Wochen, als Bienenleichen meinen Weg zu Säumen begannen:

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 Zuerst vereinzelt, aber schnell auf ein durchaus stattliches Maß anwachsend, fand ich die toten Leichen auf meinem wollenen Wohnzimmerteppich.  Inzwischen haben wir natürlich nach dem Grund für dieses Massensterben gesucht. Gefunden haben wir lediglich eine kleine  Ecke zwischen Balkontür und -rahmen, welche die kleinen Bienchen wohl besonders  anregend finden.  Ausschließlich diese Ecke ist es, die den Bienen bis heute offenbar Lustgefühle bescheert, denn sie kommen immer wieder.

Hat da eine Bienenkönigin ihren Lockstoff hinterlassen?

Schatzi besorgte also einen Abwehrschaum aus dem Baumarkt und sprühte ihn großzügig auf die Stelle der Begierde. Was passierte? Nun, es sah nicht nur Schei**e aus, es wirkte auch nicht…

Daraufhin haben wir den im Allgemeinen recht gut funktionierenden und teuren Insektenvorhang eines deutschen Qualitätslabels,  der die Bienen und anderes Getier am Eindringen in die Wohnung hindern sollte, abgenommen und gründlichst mit scharfem Reiniger von allen nur erdenklichen Unreinheiten befreit. Die gesamte Balkontür wurde geschrubbt, bis schließlich nur noch die unterste Lackschicht auf dem Rahmen war.

Die Formation dieser kleinen, aber auch absolut nützlichen Quälgeister hat sich daraufhin innerhalb eines Tages mindestens verdoppelt…

Wenigstens waren die Tierchen absolut friedliebend und so habe ich mich dann gestern früh entschlossen mal auf den Balkon begeben, um für euch ein paar Fotos zu machen.

Sie haben sich von ihrer allerbesten Seite gezeigt und sind abgezogen, diese kleinen Biester. Allerdings nur kurz, denn als ich gerade das Unternehmen Bienenschwarmfotos auf einen späteren Zeitpunkt verlegen wollte, tauchte wieder einer auf, den ich teilweise doch noch fotografieren konnte.

Dabei konnte ich interessante Beobachtungen zur Psyche einer Sumsebiene machen:

Sie sind hochgradig sensibel und kamerascheu, kämpfen beim kleinsten Luftzug um ihr Leben: Wolllüstig stechen sie dir ihren Stachel ins Fleisch. Wohlwissend, dass sie daran sterben werden. Hier der Beweis: dscf1852-bienenstich-450

Tapfere, heroische kleine Tierchen! *grmpf* Am Montag wird der Unkrautvernichter Kammerjäger beauftragt, ich werde berichten…

Exhibitionismus am anderen Ufer

Freitag, 17. April 2009

Jüngst hatten wir die Gelegenheit einen schönen Spaziergang entlang des Spandauer Schifffahrtskanals zu machen. Es war ein lauer Frühlingstag bei angenehmen Temperaturen, die Vögel zwitscherten und die Luft war herrlich, der Himmel wolkenlos blau. Auf den Bänken und Wiesen saßen Leute und sonnten sich. Während wir so am Ufer entlang schlenderten und zwischendurch die Enten und Schwäne fütterten, sahen wir plötzlich am anderen Ufer eine seltsam anmutende Kontur, die wir nicht eindeutig zuordnen konnten. Irgendetwas stand da fast reglos und sonnte sich. Der Zoom meiner Kamera brachte letztendlich die Lösung:

 

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Mir fiel irgendwie dieser blöde Reim ein:

Da oben fliegt ein Reiher,  von unten sieht man seine Füüüüße…

Welche Assoziationen habt ihr?

Liebe Hundeliebhaber!

Dienstag, 7. April 2009

Neulich wäre ich beinahe wo rein getreten. Sie ahnen es, die Rede ist von Hundekacke! Allerdings eine ganz spezielle Sorte, die ich seit Jahrzenten nicht mehr gesehen habe, nämlich weisse Hunderkacke!

Ich erinnere mich, wie früher überall diese weissen Häufchen, zusammen mit braunen, unsere Gehwege zierten. Heute ist ein weisses Häufchen eine Rarität in unserem Stadtbild. Da fragt frau sich doch, woher das kommt?

Ist es vielleicht eine inzwischen fast ausgestorbene Rasse, deren Haufen weiss sind? Naja, vielleicht nicht ausgestorben aber ein Modehund, den heute keiner mehr will? Bekamen die Hunde früher anderes Futter oder weniger zu saufen? Der Verdacht drängt sich auf, denn neben dem farblichen Unterschied gibt es auch eindeutig den der Konsistenz…

Ich hab mal bei diesem großen Internetkaufhaus geguckt, ob weisse Hundekacke vielleicht besonders wertvoll ist, denn ich weiss ja aktuell wo ein solches Häufchen liegt… Leider sind derartige Nachfrage/Angebote z.Zt. nicht verfügbar, was widerum auf eine Knappheit und damit einen gewissen Wert hindeutet.

Ehrlich gesagt bin ich unsicher. Soll ich jetzt runtergehen und mir den Haufen schnappen oder lasse ich es bleiben? smilie-gruebelt

Wenn ihr Interesse am Thema habt, empfehle ich euch das Häufchenspiel. Ein hübsch bebildertes Memoryspiel für die ganze Familie…

Puh, da hätt ich ja fast nen schönen Scheiß geschrieben!  smilie-lachtot

Ornithologen gesucht!

Dienstag, 27. Januar 2009

In der Spandauer Altstadt erregte gestern ein Federvieh öffentliches Aufsehen aufgrund seiner Farbenvielfalt. Schatzi hat sofort handygrafiert, weshalb die Qualität doch estwas zu wünschen übrig lässt, deshalb also von vorn und von hinten:

     

Hat jemand ne Ahnung unter welchem Namen das Tier auf die Arche Noah kam?

Bei Bello blinkts

Donnerstag, 15. Januar 2009

Bello steht stellvertretend für viele kleine und große Hunde, die in den Großstädten leben. Bello gehört keiner bestimmten Rasse an denn er ist ein straßenköterblonder Pudelmopsterrier. Ich kann nichtmal mit Bestimmheit das Geschlecht festlegen, aber das ist auch egal. Bello ist ein stinknormaler Hund der leider manchmal auch auf die Straße kackt, aber dafür gibts ja diese Hundekotaufsammeltüten.

Nun ist es ja jahreszeitenbedingt abends früh dunkel und morgens spät hell. Also müssen Herrchen und Frauchen auch im Dunklen mit ihren Bellos Gassi gehen. Kleine Bellos, die Bellissimas also, kacken nur kleine Häufchen, die sich aber einer trotzdem sehr gut und großflächig auf den Gehwegen und Bürgersteigen verteilen lassen, wie in umfangreichen Tests durch mich nachgewiesen werden konnte. Diese Bellissimas nun werden von Herrchen und Frauchen gerne Gassi getragen, müssen sich also nicht unbedingt selber fortbewegen.

Kaum erscheint ein Bello werden die Bellissimas auf den Arm genommen und kläffen von dort oben auf den Bello herab, als ginge es um Leben und Tod. Dabei blinken sie hektisch und unaufhörlich, damit sie auch ja gesehen werden.

Das "gesehen werden" steht sicherlich hinter der Idee dieser mit Blinkdioden bestückten und knopfzellenbetriebenen Hundehalsbänder.

Ich frag mich, wie es den armen Hunden dabei geht. Die müssen sich doch in etwa so fühlen, als wenn ich meinen Heiligenschein anlege. Nur in Rot…

Vita einer Weihnachtsgans

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Als letzten Sommer ich alleine,

noch  Gans  jung, als  Gänsekleine,

lief fressend- watschelnd auf der Wiese

da rief man aus "Wie süß ist Diese!".

Später dann, an Herbstes Tagen

hörte ich schon viele sagen,

"Sie ist groß und auch recht nett

zum Braten fehlt ihr aber Fett".

.

So stopfte man mich hemmungslos,

ich wurde dick, ich wurde groß.

Im Ernst, ich wurde immer fetter,

St. Martin fand mich auch schon netter.

Im Winter dann, zur Weihnachtszeit

da fiel das Los, es war soweit

auf Tellern dann herumzuliegen,

nicht watscheln mehr und nicht mehr fliegen

denn alle wollten Gänsebraten,

den Lieferant könnt Ihr erraten…

.

Doch alle die mich aufgegessen

und danach faul auch rumgesessen,

die mehr gewogen dann am Ende,

am Bauch, der Hüfte und der Lende,

ihr passt schön auf zur Weihnachtszeit

wer denn als Braten ist bereit,

um letztlich knusprig zu verkünden:

"Das Fett am Körper, das sind Sünden!"

.

[Schatzi und Flocke von Kroetengruen 2008]

Weisse Katze 4,– €uro

Dienstag, 25. November 2008