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Grippeschutzimpfung?

Samstag, 12. September 2009

Es herbstelt und die Befürworter bzw. Gegner der Grippeschutzimpfung diskutieren wie jedes Jahr “ob man… oder lieber… vielleicht… doch nicht…?!?”

In diesem Jahr liefert nicht nur die Vogelgrippe zusätzliches Gesprächspotenzial, die Schweinegrippe versucht der nun auch noch den Rang abzulaufen… und so laufen die beiden Ungeliebten denn im Schweinsgalopp auf die Ziellinie los. PANIK ist angesagt! Und im herbstlichen Blätterwald raschelts nicht nur, nein, da wird für den Aufstand der hysterischen Massen geprobt. Letztlich bringen die Headlines den Umsatz…

LassenSe sich mal nicht verrückt machen, liebe Leser! Ich hab mich neulich mit einer Medizinerin darüber unterhalten und die hat mir glaubhaft versichert, dass dieses Süppchen längst nicht so heiss ist wie es gekocht wird.

Ich persönlich lasse mich schon seit Jahrzehnten regelmäßig impfen, anfangs weil ich beruflich viel mit Menschen zu tun hatte, später wegen meines schnellen, persönlichen Aufstiegs in eine Risikogruppe… Ja, sowas is auch ne Karriere!… Danke… GebenSe die Blumen bitte beim Concierge ab und nehmenSe wieder Platz, sie stören die Veranstaltung!

Bei Stern.de habe ich eine informative Zusammenfassung  zur Grippeschutzimpung entdeckt, die ich Ihnen ans Herz legen möchte. Wenn Sie also auch noch zu den Unentschlossenen gehören, dann klickenSe doch einfach mal rüber und informieren Sie sich.

Montag früh ruf ich gleich meine Medizinfrau an und lass mir nen Termin für den kleinen Piekser geben. Der belastet mich nämlich weniger, als sone richtige Influenza.

Und Sie? Haben Sie sich schon entschieden? Erzählen Sie doch mal, wie Sie so drauf sind: Pro oder Kontra?

Es ist passiert!

Montag, 7. September 2009

Natürlich melde ich mich nach einem derartig aufregenden Tag nochmal mit einem hübschen Bildchen zur guten Nacht:

Foto-0010

Morgen gibts dann den Text dazu… smiley_emoticons_lachtot1

Kurze Unterbrechung

Montag, 7. September 2009

Ich bin mal eben beim Zahnarzt…

Sandskulpturen

Dienstag, 18. August 2009

In den Sommermonaten trifft man ja immer wieder Künstler an den Stränden an, die aus feinstem Zuckersand und ein paar geheimen Ingredienzien Skulpturen bauen, die einen nur noch in baffes Erstaunen versetzen.

Ein seit einigen Jahren hier in Berlin ständig wiederkehrendes Spektakel dieser ganz besonderen Art ist die Sandsation in der Nähe des Berliner Hauptbahnhofes, die noch bis Monatsende besichtigt werden kann.

Andi hatte 2007 bereits ein paar schöne Bilder dieses Spektakels gebloggt, vielleicht kommt er ja dieses Jahr nochmal zum Aktualisieren? Ich schaffe es nämlich leider nicht…

Statt dessen möchte ich euch ein paar Bilder zeigen, die ich beim Shopping in den Tegeler Borsighallen schiessen konnte. Dort haben sich Sandkünstler dem King of Pop, Michael Jackson, auf geniale Weise verschrieben verbuddelt versandkünstelt.

Auch wenn ich mir fest vorgenommen hatte, hier weder über Michael Jackson noch über seinen Tod zu schreiben, so finde ich die folgenden Aufnahmen rechtfertigen es, diese Entscheidung nocheinmal zu überdacht zu haben:

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Logisch, dass da Bubbles nicht fehlen darf…

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Leider sind einige Aufnahmen durch die einfallenden Schatten der Dachkonstruktion des Centers nicht unbedingt von fotografischer Brillanz. Mir fehlte leider die Zeit auf bessere Lichtverhältnisse zu warten.

Auch jetzt habe ich leider keine Zeit mehr, ich muss weg:  Anne Ostsee, Sandburgen bauen…

Wir sehen uns dann in ein paar Tagen wieder. Machts gut und gönnt mir die kleine Erholung so mal zwischendurch. Ich habse mir schließlich verdient, oder?

Berliner Kiezgeschichten

Mittwoch, 12. August 2009

Neulich bin ich mit meiner Kamera losgezogen um ein paar Aufnahmen rund um das Spandauer Rathaus zu machen. Kurioses ist mir dabei passiert, aber lasst mich der Reihe nach berichten:

rathhaus-spandau-072009-450

Begonnen hat alles damit, dass ich die Spandauer Arcaden fotografieren wollte, als mich plötzlich eine Dame ansprach um mich darauf aufmerksam machen, das ich im Bild sei. Ich griente sie blöde an und gab meiner Hoffnung über diesen Zustand Ausdruck, habe ich mir doch genau das zur Lebensaufgabe gemacht…

Leider stellte sich das Ganze als Missverständnis heraus, denn die Dame machte gerade vor diesem Shopping-Center mit einem gut gebautem, knackigem Jüngling Aufnahmen für eine (Mode?)Zeitschrift.

Oh Shit! Da steht so ein geiler Knacki neben mir und ich bin ungeschminkt, meine Haare feiern im Juli Himmelfahrt und mein Adipositas raubt mir ohnehin schon den Atem, ich bin verschwitzt, immerhin haben wir 29° C in der Haupstadt. Dem Jüngling ist das schnuppe, er schwitzt nicht, steht einfach nur da und ist damit beschäftigt phantastisch auszusehen und sündige Gedanken in mir aufsteigen zu lassen. Mir wird sofort noch heißer…

Natürlich habe ich dieses Ereignis fotografisch für euch dokumentiert, wobei ich den Jüngling etwas verpixelt habe aber ihr könnt schon ahnen, was ich meine:

spandau-arcaden-072009-450

Recht unten im Bild könnt ihr noch die Kamera der Fotografin erahnen.

Ein paar Minuten habe ich den Beiden noch zugeschaut bevor ich weiterzog um die Momentaufnahmen, die ich mir für diesen Tag vorgenommen hatte, zu knipsen.

So entstanden an diesem sonnigen Vormittag auch noch Aufnahmen vom angrenzenden Bahnhof  Berlin-Spandau der Deutschen Bahn,  bzw. S- Bahnhof- Spandau mit Eingang zum U-Bahnhof Rathaus Spandau,

db-berlin-spandau-u-bhf-rathaus-spandau

db-berlin-spandau

der Ellipse von vorne

ellipse-von-vorne-450

aber auch von hinten,

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als plötzlich ein Mann wild gestikulierend auf mich zustürmte und mich beschimpfte. Ehrlich, der textete mich total zu, von wegen ich würde da die Leute fotografieren und das dürfe ich nicht, das wäre verboten und ich würde einen Schlaganfall gegrillt kriegen, wenn ich nich sofort damit aufhören würde!  Ja, er würde mir in der nächsten Nacht einen Schlaganfall grillen! Aufhören! Sofort! Du, ich grill Dir n Schlachanfall, Du!  Mindestens 20 mal wiederholte er diese Drohung, denn ich fotografierte einfach weiter. Das machte ihn scheinbar noch wütender, denn um Haaresbreite wäre er handgreiflich geworden, wollte mir die Kamera aus der Hand schlagen und mich durchschütteln.  

Erst mein Hinweis,  das er sich aus meinen gegrillten Schlaganfällen gefälligst heraushalten solle, denn sie wären ja mein Privateigentum an dem er sich vergehen würde, haben ihn dann sprachlos gemacht. Er ging mit den Worten “Ich grill Dir nen Schlachanfall! Wirst schon sehen!”

Zum Glück bin ich bis jetzt von seinen Verwünschungen verschont geblieben, aber unangenehm war die Situation schon…

Aber so ist Berlin, hier gibt es Leute wie Dich und mich, jeder hat seine eigene Klatsche…

Nun hast Du einen kleinen Eindruck von Spandau. Es ist der Neuere, der modernere Teil. Mir persönlich gefällt ja die Altstadt mit ihren engen Gassen und alten Fachwerkhäusern, die liebevoll restauriert wurden, besser.  Hübsche kleine Lokale haben sich dort in der letzten Zeit angesiedelt, in denen man bei einem Sauern mit Persiko oder Berliner Weisse gemütlich draußen sitzen kann. Sogar Puffer bekommt man dort gebraten, herrlich frisch mit Apfelmus.

Aber das erzähle ich alles ein andermal…

P52-09.31. “Glücksmomente”

Mittwoch, 5. August 2009

p5209-kleinWieder ein schönes Thema, denn wenn überhaupt, lässt sich Glück wohl am Besten fotografisch festhalten.

 

Oft dauert das Glück wirklich nur einen kleinen Moment und ist in eben diesem doch so intensiv und stark das man erschauert, ein wahres Hochgefühl und Gänsehaut von einem Besitz ergreift.

Mir fallen gerade tausend Bilder zu diesen Momenten ein, alle fein säuberlich auf dem PC und in meinem Kopf gespeichert.

Es sind die Bilder meiner kleinen Enkeltochter. Bilder eines Lächelns oder eines bereits ausgeprägten Lachens, eines kleinen Schmollmundes hinter dem gerade die ersten Zähnchen durchzubrechen versuchen, aber auch großer Augen, kleiner Hände und Füße oder langer, dichter Wimpern, die ich euch hier gerne zeigen würde.

Nein, ich werde es nicht tun. Zum Schutz des Kindes wurde von den Eltern beschlossen keine Bilder von ihm im Netz zu veröffentlichen.  Ich finde das total richtig und nehme deshalb dieses Mal am Wochenthema mit einem weissen Bild teil.

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Was ich darauf sehe, hab ich euch ja oben beschrieben…

Neulich im Supermarkt

Montag, 3. August 2009

oder: Eine (leider) reale Geschichte aus dem Einzelhandel

Deutschland muss sparen und weil ich Deutschland bin, naja, Sie verstehen schon… “Sonderangebote” sind im Moment aufm Anwesen der Schlüssel zum Erfolg. Also nutzen wir diese kompromisslos aus.

Neuestes Beispiel ist so ein Kinderplanschbecken für die Lieblingsenkelin, welches via Wurfsendung von einer großen Supermarktkette beworben wurde. Nur 9,99 €uronen sollte das gute Stück kosten, ein guter Preis.  Also hab ich mich vom Chauffeur mal eben zum Supermarkt fahren lassen. Dort angekommen, sause ich im Sauseschritt in die Sonderangebotsecke, wo lediglich noch Buddeleimer, Schaufeln u.s.w. verfügbar sind. Ein Jüngling mit schneeweißer Haut, die offenbar seit Jahren nur von den sich hier befindlichen Neonlampen beschienen wurde, ist dabei die Regale aufzufüllen. Also frage ich ihn nach dem Planschbecken. Er ist sehr nett und verrät mir das die Teile bereits verkauft seien, das Angebot aber noch bestünde. Wenn ich nun vorne, gleich neben den Kassen, anner Info eine unverbindliche Bestellung aufgäbe, würde ich in Bälde einen Anruf bekommen und könnte mir das Teil dann doch noch zum Sonderangebotspreis abholen.

Klasse Service, nicht? Natürlich hat der Chauffeur, der übrigens auch des Lesens und Schreibens mächtig ist, gleich so eine unverbindliche Bestellung aufgegeben. Wir ham uns dann noch ein wenig in der Umgegend verlustiert und sind nach Hause gefahren.

Vier Wochen habe ich auf diesen Anruf gewartet bevor ich selbst zum Hörer griff um mal nachzufragen.

Beim ersten Mal, morgens gegen 9.00 Uhr, wurde mir lapidar mitgeteilt, dass das Becken noch nicht wieder geliefert wäre. Auf meine Nachfrage nach einem vorraussichtlichem Liefertermin wurde ich um eine Stunde vertröstet, die zuständige Sachbearbeiterin sei noch nicht im Hause.

Beim zweiten Mal, am selben Tag gegen 10.20 Uhr, war die zuständige Sachbearbeiterin grad nicht zugegen, ob ich vielleicht später noch einmal…?

Beim dritten Mal, wieder derselbe Tag, inzwischen etwa 12.00 Uhr, war sie gerade in der Pause.

Weil ich gerade in der Gegend zu tun hatte, bin ich dann nachmittags persönlich hin. Da hatte sie an diesem Tag frei…

Dieses Erlebnis lässt für mich nur den Schluss zu, dass Kunden hier nur hingehalten und zum Wiederkommenkaufen animiert werden sollen.

Wirklich guter Service sieht für mich anders aus, oder was meinen Sie, verehrte Leser?

Liebe Koffer, Trolley- und sonstige Reisegepäck-Verkäufer!

Samstag, 1. August 2009

Seit Monaten suche ich nach neuen Koffern. Das Angebot ist riesig, die Preisspanne immens, also sollte für jeden Bedürftigen was dabei sein, denkt man. Gerade in Zeiten wo es den Versandhandel via Internet bequem von zu Hause aus gibt, sollten Beschaffungsprobleme jedweder Art der Vergangenheit angehören. Sollte man meinen, aber leider ist dem nicht so und wissen Sie warum?

Wenn ich Ihnen jetzt sage, das Koffer ein Eigengewicht haben, werden Sie mich wahrscheinlich einfach nur erstaunt ansehen und auf weitere Erklärungen warten. SehnSe, genau da liegt der Punkt!

Sie als Unternehmer sollten eigentlich weiterdenken und sich in ihre Kunden hineinversetzen um deren Wünsche umzusetzen. Das wirkt sich übrigens absatz- und damit umsatzsteigernd aus, hilft evtl. sogar dem Logo sein Ranking zu verbessern, was werbewirksam wäre.

Ach, Sie wissen das? Warum geben Sie dann nirgends das Eigengewicht eines Koffers an? Als Kunde bin ich bislang darauf angewiesen mich, wie in alten Zeiten, persönlich auf die Suche zu begeben um dieses Eigengewicht abzuschätzen. Wie einfach wäre es doch, dies in Katalogen, Anzeigen, auf Ihren Internetseiten oder wo auch immer anzugeben…

Sehen Sie, ich habe bei meiner monatelangen Koffersuche hier in der Hauptstadt nur 1 Geschäft gefunden welches immerhin über eine Waage verfügte.  Stattdessen bekam ich erstaunte Blicke und antworten wie: Den brauchenSe doch nicht zu tragen, der läuft Ihnen auf Rollen hinterher!” Klar doch, wenn sonst schon niemand hinter mir herläuft, dann doch bitteschön wenigstens ein Koffer! Gutaussehend, vielleicht in hübschem kroetengruen, mit Beauty-Case und großen schwarzen Rädern, die mich an einen Bergsee im Mondschein und ein romantisches Candlelight- Dinner erinnern…

Wissen Sie was: Das alles interessiert mich nicht. Ich muss mich nämlich auf Reisen an den 20 kg Freigepäck der Ferienflieger orientieren oder für  Übergepäck 5,– € pro kg zahlen. Das bedeutet für mich, auf eine einfache Formel gebracht:

Je schwerer der Koffer, desto weniger Fummel.

LassenSe sich das mal durchn Kopp gehen und vielleicht reichen Sie diesen Brief ja auch mal an Ihre Marketing-Fuzzies weiter…

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre

           flocke20von20kg250

 

Dies war ein kostenloser Rat und ist daher steuerlich nicht absetzbar.

Aus dem kroetengruenen Ehealltag

Freitag, 31. Juli 2009

Schatzi hat wundervoll dichte,  aluminiumfarbene Haare, die er etwas länger trägt. Das verleiht ihm ein jugendliches Aussehen, was sogar schon von den Kumpels des Lieblingssohnes wohlwollend diskuttiert wurde.

Nun steht mal wieder ein Frisörbesuch an und ich rate ihm mal zu einem Kurzhaarschnitt.

Darauf er: Weisste nich, wie alte Männer mit kurzen Haaren aussehen?

Ich: ?!?

Er: Wie frisch geschlüpfte Küken!

Kroetengruen.de & Politik

Mittwoch, 29. Juli 2009

Seit fast vier Jahren besteht nun dieser Blog. Vier Jahre, in denen Themen wie Politik und Religion nur in absoluten Einzelfällen und mit viel Fingerspitzengefühl und Blick auf die absolut notwendige Neutralität der Berichterstatterin angesprochen wurden.

Nun, das Leben ändert sich und auch eine Freifrau Flocke von und zu Kroetengruen wird krumm, kriegt Rücken und kommt schließlich in die Jahre, in der sie die ihre (Ein)Stellung ändern muss.

Gramgebeugt verkünde ich:  Es ist soweit!

Am  27. September 2009  finden die Wahlen zum 17. Deutschen Bundestag statt und die politische Lage in diesem, unserem Land liegt mal wieder in unseren Händen. Wir alle sind nicht nur wahlberechtigt, nein, ich finde wir haben als Bürger dieses demokratischen Landes die moralische Pflicht unser Kreuzchen abzugeben.

Dazu gehört natürlich eine politische Meinung, die wir uns hoffentlich bereits gebildet haben. Dann ist es einfach unseren Favoriten zu wählen.

Es gibt aber auch politisch uninteressierte Menschen. Das ist nicht weiter schlimm, macht es doch einen Teil unserer Individualität aus. Trotzdem sollten auch diese Menschen den Gang zur Wahlurne beschreiten, denn letztlich entscheidet jede einzelne Stimme über die Sitzverteilung der einzelnen Parteien und somit über das Gesamtergebnis. Der virtuelle  Bundesadler beantwortet ihnen alle relevanten Fragen, hat Tipps, nützliche Links zu Parteiprogrammen, etc.

Sicher, es macht etwas Mühe das Wahllokal aufzusuchen. Dafür braucht man aber auch nicht klagen wenn am Wahlabend die favorisierte Partei in die Opposition gehen muss, an euch liegt es ja nicht, denn ihr habt ihnen ja eure Stimme gegeben… Schöner natürlich, “seine” Partei als Sieger zu sehen, aber auch das ist ja möglich.

Ihr seht, Wahl kann auch sehr spannend sein. Ich erinnere mich an eine Wahlparty, die wir am  19. November 1972 feierten. Es handelte sich um  die erste vorgezogene Bundestagswahl in der Geschichte der Bundesrepublik und war dadurch natürlich auch besonders spannend. Einzelheiten dazu könnt ihr hier nachlesen.

Damals also saßen wir in der Studentenbude eines Kumpels, der so etwa 20 Leute eingeladen hatte. Es war eine Bottle-Fete, jeder brachte was zu trinken mit. Natürlich wurde auch an die Nahrungsaufnahme gedacht und ich erinnere mich  5 kg Fleisch zu Buletten verarbeitet zu haben… Es war schön, es war gemütlich, ich denke noch oft an diesen Abend, den wir auf dem Fußboden sitzend verbrachten. Studentenbude eben… und ich dazwischen mit Blumen im Haar…

Vor der Bekanntgabe der ersten Hochrechnung mussten wir alle unseren Namen und die Parteien mit ihren von uns geschätzten, zu erwartenden Prozenten auf einen kleinen Zettel schreiben. Wer der Lösung am nächsten kam, gewann einen Preis, an den ich mich heute leider nicht mehr erinnern kann. Vermutlich wars ne Flasche billigsten Lambruscos, den wir damals aus 3-Liter-Flaschen tranken. Dafür kann ich mich aber noch erinnern wer damals gewann, das war nämlich ich… Nein Danke, bleibenSe sitzen, es war wirklich einfach nur Glück.

Was ich heute wähle? Nun, wir haben ja geheime Wahlen und wenn ich Ihnen das jetzt sagen würde, könnte das als Wahlbeeinflussung ausgelegt werden. Nee, ich hab momentan genug anner Backe, ich sag da lieber mal jetzt nix zu.

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Hmm…

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Naja…

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Nee, ich weiss nich…

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Meinste?

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Na gut!

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Aber nur unter strikter Geheimhaltung…

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Hmm…

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Okay…

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Meinen beiden Duzfreunden, also Dir und Dir, zeige ich mal ein Wahlplakat der von mir präferierten Partei. Der is nämlich echt gut und sieht auch Klasse aus…

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Hier:

hsp-wahlkampf-unterstutzt-von-wwwkroetengruende

     Weisste Bescheid, Schätzelein!