Plupp oder Plopp, Schwupp oder Schwapp? Doppelter Rittberger oder wie?
Montag, 27. April 2009Ihr seht ein kleines Filmchen über Schatzis Kür in der Pufferakrobatik, zu dem mir leider kein Titel einfällt.
Ich bitte um Vorschläge…
Ihr seht ein kleines Filmchen über Schatzis Kür in der Pufferakrobatik, zu dem mir leider kein Titel einfällt.
Ich bitte um Vorschläge…

Kennt ihr dieses Gericht? Rohes Hackepeter, alternativ rohes Schabefleisch, wird mit Salz, Pfeffer, kleingehackter Zwiebel und einem rohen Eigelb vermengt. Das ganze ist vom Geschmack her herzhaft und wird auf nem Brötchen oder möglichst frischem Brot gegessen.
Mir ist auch bekannt, dass einige Leute rohe Leber essen. Wohl nicht in Riesenstücken, aber immerhin. Das soll wohl blutbildend sein, lässt mich aber immer an Graf Dracula denken…

"Gelierzucker für Fruchtaufstrich zum Selbermachen ohne Kochen" so oder ähnlich verspricht es die Werbung. Der Discounter umme Ecke hatte das Zeug neulich im Angebot und ich habe mich zu einem Test hinreißen lassen.
Selbstgemachter, fruchtiger Aufstrich, bei dem durch den Kochvorgang keine wertvollen Vitamine verloren gehen, das reizte mich und ich griff zu.
Vorneweg sei angemerkt, das ich eine Verfechterin von säuerlichen Früchtchen bin und meine Lieblingsfrucht die rote Johannisbeere ist, aus der ich in den letzten Jahren immer wieder leckere Konfitüre kochte.
Nun also mal ohne Kochen. Mal schauen. Natürlich hege ich gewisse Erwartungen…
250 g Johannisbeeren sind schnell entstielt, ein Päckchen von diesem Zauberzucker oben drauf, 45 Sekunden mit dem Pürierstab mixen. Fertig! Super einfach, schnell, bequem, kaum Abwasch. Hervorglänzend, wunderbar… wenn, ja wenn nicht auch der Geschmack beim Essen eine Rolle spielte. Und da konnte mich der Aufstrich ebensowenig überzeugen wie seine Farbe, der man die Chemie wirklich schon ansieht. Folgerichtig und konsequent wurde das "Aus Natur wird Kunst- Konzept" dann auch bis zum Geruch weiterverfolgt, sodass ich mich am Ende fragte wo meine wundervollen Johannisbeeren denn geblieben seien. Ich habe sie nicht wiedererkannt und kam mir vor wie in den Laboratohrs Garnjeh.
Also bei mir ist dieser Zucker schlichtweg durchgefallen.
Übrigens hab ich noch n paar Tüten. War ja n Angebot, da greift frau dann gerne mal etwas üppiger zu. Wer also selber testen möchte, kann mich gerne anschreiben, ich schicke ihm dann ein Päckchen für Eigenversuche…
Nachdem neulich das Thema "Osterlamm ja- oder nein?" hier diskutiert wurde und mir einige von euch Rezepte geschickt haben, möchte ich heute das Ergebnis nachreichen.
Vorneweg muss ich mich wirklich selber loben, denn das Ergebnis war ein Erlebnis! Sowas von zart, das hätte Omma glatt ohne ßähne essen können. Phantastisch!
Vielen Dank euch allen für die Tipps!
Ich habe es 1 1/2 Tage in Buttermilch eingelegt, dann knusprig angebraten und anschließend im Bräter mit Zwiebeln und Knoofi geschmort, zum Schluss etwas Basilikum und einen Hauch Thymian, Salz, Pfeffer, Paprika.
Ein echtes Festessen, welches erfreulich wenig Arbeit macht. Die grünen Bohnen gabs leider nicht frisch zu kaufen, ich bin auf Tiefkühlkost ausgewichen und habe sie nur kurz in der Pfanne mit etwas Wasser und Kräuterbutter aufgetaut, sodass sie noch schön knackig waren, und mit Bohnenkraut abgeschmeckt.
Dazu gabs unseren trockenen, schweren kroetengruenen australischen Hauswein. 
Nunja, ganz so schlimm wars ja nicht, das alte Rezept von Omas Senfgurken. Trotzdem: Das Rezept zu entziffern gestaltete sich als durchaus sehr mühsam.
Umso mehr freue ich mich euch verkünden zu können das der liebe Herr Parkuhr sich die Mühe gemacht hat und seinen heiligen Sonntag der Übersetzung widmete, die ich euch nun voller Stolz präsentieren darf:
Senfgurken einzumachen
Die Gurken werden gewaschen, geschält, in beliebige Stücke geschnitten, die Kerne herausgeschnitten. Hierauf stehen
für 24 Stunden, nachdem sie scharf gesalzen sind, dann trocknet man sie ab mit einem reinen Tuche, dann wird
Weinessig kochend aufgegossen. Dieses wird noch zweimal wiederholt und steht immer 48 Stunden. Dann wird frischer
Weinessig genommen, dieser mit Gewürznelken, Nelkenpfeffer [Piment, Anmaßung des Übersetzers], Lorbeerblättern
und Zucker, je nachdem einer es süß haben will aufgekocht, ist dieser Essig am Kochen, gibt man die Gurken hinzu, läßt
es zusammen durchkochen, weil sie ungekocht sehr hart sind; dann werden Gurken und Senf (wenn man will auch in
Würfel geschnittener Meerrettig und in Scheiben geschnittene Zwiebeln, jedoch kann Meerrettig und Zwiebeln auch
zurück bleiben) schichtweise eingepackt, die Sauce darüber gegossen, zugebunden und an einem der Luft nicht
ausgesetzten Ort vewahrt.
Dirk schreibt weiter:
Das Nachkochen gestaltet sich schwierig… weil absolut keine Mengenangaben (außer "scharf gesalzen") enthalten sind… Nach Gefühl könnt’ ich das auch ohne dieses Rezept. Und wenn ich Senfgurken oder "Gurken auf schlesische Art" einkoche, erspare ich mir die Kasperei mit dem zweimaligen Aufkochen des Essigsuds: Ich übergieße kochend zusammen mit den Gewürzen, verschließe die Einkochgläser mit Klammern und lasse sie 90 Minuten im Einkocher "Karussell fahren".:wink: Übrigens kann man auch wunderbar junge (=kleine) Zucchini auf diese Art zu Senfgurken verwandeln. Sind ja eh alle verwandt…
Lieber Dirk, ich danke Dir für diesen Einsatz und belohne ihn mit einem weiteren Krötenlob, welches Du Dir aus der Sitebar mopsen darfst…
Ich werde das Rezept bei Gelegenheit nachzukochen versuchen und vom Ergebnis berichten.
Leyla verzichtet in der Fastenzeit auf Fastfood.
Danke Leyla, so kann ich mir das auch merken. ![]()
Horschti hat mich zum Eierlikörchen eingeladen. "Nee", hab ich gesagt. "komm Du mal lieber zu mir, ich mach das Zeuch selber billiger".
Wenn ihr diesen absolut hippen Promi-Mist-Mix auch mal probieren wollt, hier das Rezept:
1 große Dose 10% Büchsenmilch, 4 Eigelb und 250 g Puderzucker mit dem Mixer ca. 5 Minuten schlagen. Dabei nach und nach 4 Eßlöffel Rum und 1/8 Liter reinen Alkohol (aus der Apotheke) zugeben.
Bitte kühl lagern und bald verbrauchen.