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Sechseläuten

Sonntag, 15. April 2007

Unser schweizer Auslandskorrepondent >flo, der übrigens gerade in seinem Blog einen sehr umfangreichen Reisebericht über Barcelona geschrieben hat, berichtet wieder aus der Schweiz:

Am Montag findet das Sechseläuten (Schweizerdeutsch: Sächsilüüte) in Zürich statt. Tausende von Menschen werden an dieses jährliche Frühlingsfest kommen, an dem der Winter vertrieben wird.

Vorher findet aber am Sonntag (vor dem Sechseläuten) ein Kinderumzug statt. Die Kinder im Alter zwischen 5 und 15 Jahren tragen dabei farbenfrohe Trachten oder Uniformen.

Am Montagnachmittag folgt der Umzug der Zünfte. Etwa 3500 Zünfter in Trachten und Uniformen, Reiter, Pferdekutschen, Ehrengäste und Musikanten marschieren durch die Stadt bis zum Sechseläutenplatz. Dort steht auf einem grossen Scheiterhaufen der Böögg, ein künstlicher Schneemann, der den Winter repräsentiert. Um 18 Uhr (daher der Name "Sechseläuten") wird der Scheiterhaufen angezündet und die Zünfter reiten auf ihren Pferden drum herum bis der mit Feuerwerkskörpern gefüllte Böögg seinen Kopf verliert. Je schneller das passiert, desto schöner soll der Sommer werden.

Wer mehr über die Zünfte und den Böögg wissen will, kann dies hier nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sechsel%C3%A4uten

Einen schönen Frühlingsanfang wünscht
euer Schwiizer Brüderli
>flo

Bitte beachten!

Mittwoch, 14. März 2007

Kritische Stimmen wurden laut, nachdem ich meinen Aufruf zur Kartenaktion für Shane gestartet habe. Verständlich, bei all diesen gefakten Hilfsaktionen, die nur unlautere Ziele verfolgen.  

Einige von euch sind evtl. über einen Hinweis von Tina in den Kommentaren gestolpert. Tina, unsere englischbloggende Kollegin, die das letzte Jahr in Angers in Frankreich verbracht hat und nun in Canada ein Praktikum absolviert.

Tina  schrieb:

  • 10. März 2007 um 14:12  www.gravatars.com
    • Neinnein, der Junge ist echt. Hier in der Gegend und sogar in Quebec hängen Poster mit Aufrufen. Das ist wirklich kein Fake. War sogar mehrmals in den Nachrichten.

    Ich habe sie daraufhin nocheinmal angemailt und um weiteres Infomaterial gebeten, welches die Glaubwürdigkeit der Aktion untermauert. Darauf bekam ich eine Mail mit den folgenden Links, die -wie ich meine- eine wirklich deutliche Sprache sprechen.

    Hallo Karin,

    hier nur ein paar schnelle Links zu Shane:

    http://www.1053kissfm.com/station_info/cartersandraboyle.jsp

    http://www.canada.com/ottawacitizen/diplomatica/story.html?id=b2ee6907-49cc-4ece-b206-6af29e86e594&k=78945

    http://www.achannel.ca/ottawa/news_39996.aspx

    Und hier auch die Bestätigung, dass es sich nicht um eine Urban Legend handelt:

    http://www.snopes.com/inboxer/medical/bernier.asp

    Das sollte nun auch die größten Skeptiker beruhigen :-D

    LG aus Ottawa,

    Tina

     

    Ich hoffe sehr mit Tinas Hilfe evtl. bestehende Restzweifel entkräften zu können und möchte nochmals alle meine Leser bitten dem kleinen Shane seinen Wunsch zu erfüllen.

    Eure

    Schweizer Eigenarten II

    Sonntag, 11. März 2007

    Telefonieren
    22. Die putzigste Eigenart des Schweizers beim Telefonieren: Wie kurz auch immer Ihr Schweizer Telefonpartner das Gespräch unterbrechen muss, er wird es mit diesen Worten wieder aufnehmen "Sind Sie noch da?". Antworten Sie mit einem schlichten "Ja" und wundern Sie sich nicht. Es ist nun einmal eine Redensart am Telefon und ein ironisches "Nein" würde Ihren Gesprächspartner nur unnötig befremden. Wenn ein Engländer Sie mit "How do you do?" begrüsst, erklären Sie ihm ja auch nicht, wie Sie es am liebsten treiben.
    23. Ebenfalls geht der Verabschiedung – vor allem in Berner Regionen – immer ein gedehntes "Aaauusoo" voraus und deutet somit an, dass der Gesprächspartner das Gespräch beenden möchte.
    24. Wenn die Schweizer jemanden anrufen, dann "machen" sie ein "Telefon": "I ha geschter no ä huufe Telefon gmacht" (Ich habe gestern noch viele Anrufe getätigt). Wenn man jemanden darauf hinweist, dass man sich wieder telefonisch meldet, wird ein "Telefon gegeben": "I gib dr de später no es Telefon" (Ich ruf dich dann später nochmals an).

    Einkaufen
    25. Für die Papiertüte im Supermarkt müssen Sie 30 bis 50 Rappen bezahlen. Das ist kein hinterhältiger Angriff auf Ihren Geldbeutel, sondern eine erzieherische Massnahme, um die Wegwerfgesellschaft zu bekämpfen. Wenn Sie also einen Schweizer mit einer leeren Papiertüte antreffen, ist er vermutlich auf dem Weg zum Einkauf.

    Volkssport, Pünktlichkeit, Militärdienst
    26. Schwingen, Hornussen, Skifahren, Holzhacken, Abstimmungen ignorieren, Jassen
    27. Über die Pünktlichkeit der Schweizer wird zu Unrecht gelästert. Sie gehen damit viel lockerer um, als Sie glauben. Wenn man Sie um 19.30 Uhr bestellt hat, können Sie durchaus eine Minute zu früh bis zwei Minuten zu spät kommen. Das wird immer noch als passabel pünktlich empfunden.
    28. Militärdienst leisten, Militärdienst verweigern’: Jeder Schweizer schuldet dem Staat 9 Monate Rekrutenschule (die ‘Lehrzeit’ in der Armee) und jährliche ‘WK’s’ (Wiederholungskurse, das Absitzen von ein paar Wochen, in Uniform). Die geleistete Dienstzeit wird in einem ‘Dienstbüchlein’ niedergeschrieben. Es ist wahr, dass jeder Schweizer (der ‘Dienst leistet’ mit der Waffe) zu Hause sein eigenes Sturmgewehr liegen hat. Es ist ebenso wahr, dass viele Schweizer sich lieber dem Dolce Vita (selten) oder der Karriere widmen (öfter), als ‘Dienst zu machen’ und sich mit – Verzeihung – fadenscheinigen Gründen ‘vom Militärdienst befreien’ lässt. Allerdings muss er dann während etwa 30 Jahren einige hundert oder einige tausend Franken ‘Militärdienst-Ersatzpflicht-Steuer’ bezahlen – egal, ob er keinen Dienst leisten will oder wirklich nicht kann.

    Schweiz intim
    29. Die Waschküchenbenutzung in Mietwohnungen von Mehrfamilienhäusern: Verstöße gegen die Waschküchenordnung werden in der Regel nicht im persönlichen Gespräch, sondern durch das Aufhängen großformatiger Botschaften mit vielen Ausrufungszeichen an Türen, Waschmaschinen und Wasserhähnen geahndet. Schon ein einziger nach Ablauf der eigenen Waschküchenbenutzungsfrist liegengebliebener Socken hat in der Regel nicht nur eine Zurechtweisung zur Folge, sondern auch die Erklärung, dass darum die Waschküche unbenutzbar gewesen sei.

    Es lebe die Schweiz und die lieben Schweizer!

    Das wars… sicher gibts noch mehr Schweizer Eigenheiten, die müsst ihr aber alle selbst bei einem Besuch in unserem schönen Land erfahren und erleben. Deutsche Eigenheiten könnt ihr im Kommentar hinterlassen… bin gespannt. Wer Teil 1 verpasst hat, kann dies hier nachlesen.

    Bis bald!
    Euer Schwiizer Brüderli
    >flo

    Schweizer Eigenarten I

    Freitag, 9. März 2007

    Live von unserem schweizer Auslandskorrespondenten:

    Frau Flocke hat erst kürzlich in einem Beitrag kommentiert: "Die Schwiizer sind manchmal schon ein seltsames Volk." Da muss ich (>flo von fpoint.ch) ihr sogar recht geben. Für alle deutschen Krötengrünleserinnen und -leser gibts daher nachfolgend einige wichtige Informationen, die man über die Schweizer wissen muss:

    Allgemeines
    1. Wenn die Welt untergeht, heisst das noch lange nicht, dass dies die Schweiz auch betrifft. Die Schweizer wollen nämlich mit dem Rest der Welt nichts zu tun haben.
    2. Ironie und schwarzer Humor wird im Zweifelsfalle eher gar nicht verstanden. Darum sicherheitshalber immer wieder erklären, dass es "nur als Spass gemeint" war.
    3. Schweizer lachen niemals über Schweizer Witze oder über sich selbst. Sollten Sie also mal einen Witz erzählen, so tauschen Sie immer das Wort "Schweizer" gegen "Österreicher" aus.
    4. Die Schweizer bringen unter ein ‘Sennechäppli’, was normale Menschen nicht einmal unter einen Sombrero brächten.
    5. Das wesentliche Merkmal des Kantons Aargau ist es, dass er zwischen Zürich, Basel und Bern liegt.

    Sprache
    6. Der "Deutschschweizer Dialekt" als Ganzes ist mit dem Hochdeutschen etwa so eng verwandt, wie ostfriesisches Platt mit der niederbayerischen Mundart.
    7. Die Pflicht, sich im Auto anzuschnallen, heisst Gurtenobligatorium.
    8. Die Ständerlampe ist eine Stehlampe und keine Genitalbeleuchtung.
    9. Lassen Sie's bleiben! Was Sie zu beherrschen glauben, klingt in Schweizer Ohren übel: Grützi, grüüzi oder grüzzi! Bleiben Sie bei "Guten Tag", bis Ihnen jemand für Ihr "Grüezi" die Prüfung abgenommen hat. Oder wenden Sie den Verschlucktrick an und sagen Sie "…zi". Das machen auch viele Schweizer so.
    10. Ein Harass ist kein Schäferhund, sondern ein Getränkekasten.
    11. Wenn von einem Mödeli Anke die Rede ist, so ist kein Mädchen namens Anke gemeint, sondern ein Stück Butter.
    12. Und wer Sie fragt, ob Sie ein Zältli möchten, der will Ihnen keine kleine Campingausrüstung aufschwätzen, sondern ein Bonbon anbieten.
    13. Chriesi sind keine Krisen, sondern Kirschen.
    14. Wenn Sie die Schweiz besuchen: Bitte sagen Sie zum ‘Gipfeli’ (Hörnchen, Croissant) nicht ‘Kipfelchen’.
    15. Café, Restaurant, Coiffeur (ja nicht Friseur!), Trottoir, Billet, Jupe statt Rock, pressant (statt in Eile), Apéro, Dessert, Sauce, Glacé, Radio statt Rundfunk.
    16. Gewöhnen Sie sich an das leise Lächeln des Schweizers, wenn Sie sich mit Städtenamen wie Vevey abmühen (Es sei hier verraten: Wöwe).

    La grand nation, die Schweizer und das Essen
    17. Bestellen Sie in einer Kneipe (Schpunte, Beiz, Chnelle) ein Tschumpeli Dohl. Das Risiko dürfte sich lohnen. Wenn alles glatt läuft, kriegen Sie ein Gläschen Rotwein (Dôle).
    18. Erwarten Sie nicht zu viel, wenn Sie eine Stange bei der hübschen Bedienung bestellen – sie bringt Ihnen dann doch nur ein Bier.
    19. Wenn Sie in der Schweiz ein Müsli bestellen, grinsen Ihre Gastgeber in sich hinein, denn Sie scheinen eine kleine Maus verspeisen zu wollen. Die in der Schweiz von Dr. Bircher entwickelte Frucht-Joghurt-Flockenmischung ist hierzulande nämlich ein Müesli. Schmeckt keinem, doch alle essen es.
    20. "Spargeln" ist in der Schweiz kein Verb (ich habe gespargelt), sondern schlicht die Mehrzahl von Spargel, wie sie in Deutschland nicht existiert.

    Heiterkeit
    21. Zu Heiterkeit geben dem Deutschen immer wieder hochdeutsche schweizerische Formulierungen wie ‘Fehlbare Automobilisten werden gebüßt’ Anlass, oder schriftliche Warnungen in Trams, dass Fahrgäste ohne Billet 50 Franken für die Umtriebe zahlen müssen.

    Hmm… da frage ich mich, ob es in Deutschland so viel anders ist? Was habt ihr für macken? Würde mich freuen, wenn eine Krötengrünleserin oder ein -leser aus Deutschland offen über die Macken seines/ihres Volkes sprechen würde. Also "0 Kommentare" muss bei mir ja nicht immer stehen, oder? Eine Fortsetzung von "Schweizer Eigenarten" folgt.

    Freu mi uf euri Kommentär!
    euer schwiizer Brüderli
    > flo

    Dankesrede

    Montag, 5. März 2007

    Hallo zusammen,

    vielen herzlichen Dank für die netten Geburtstagsgrüße. Ich bin begeistert ob der regen Anteilnahme. So wird das Altern zum Erlebnis. Von diesem Ansturm muß ich mich erstmal erholen.

    Viele Grüße und nochmals Danke

    Herr von Kroetengruen (Schatzi)

    PS. Der Titel ist nicht gekauft sondern angeheiratet :)

    Junkie- Chat: Sonntag, 20 Uhr

    Donnerstag, 18. Januar 2007

    Junkie-Chat

    Gastbeitrag von flash/Glühweinjunkies:

    Diesen Sonntag um 20 Uhr eröffnen wir feierlich den wöchentlichen Junkie-Chat. Natürlich sind alle Junkies und Nicht-Junkies herzlich eingeladen und aufgefordert mitzumachen.
    Wer keine Ahnung von Chatsoftware, öffnet im Browser einfach die Seite chat.junkies.ws, gibt den gewünschten Nutzernamen ein und lässt das Passwort frei. Schon ist er im Chat.
    Wer im IRC zuhause ist, geht in den Channel #junkie-chat auf irc.insiderz.de:6667
    Wie bereits geschrieben wünschen wir uns, dass der Chat lebhaft von der gesamten Bloggemeinschaft genutzt wird. Von daher fühlt euch frei den von der Flocke erstellten Button bei euch im Blog zu verwenden und eure Freunde und Leser in den Chat einzuladen.

    Froschschwemme in Sachsen

    Samstag, 6. Januar 2007

    Wie www.scorpiolly.de in einer streng geheimen Mail an kroetengruen.de berichtet, sind westlich von Leipzig Unmengen an Fröschen gesichtet worden. Unter heldenhaftem Einsatz all seiner Kräfte gelang es scorpiolly schließlich, einige von ihnen zu fotografieren. Sie hatten sich in einen dort geparkten PKW geflüchtet.

    Kroetengruen.de konnte inzwischen in Erfahrung bringen, daß es sich um ein kospiratives Froschtreffen mit noch ungeklärtem Hintergrund handelte. Sobald wir Näheres wissen, werden wir berichten…

    Liebe via Internet

    Freitag, 22. Dezember 2006

    Vor ein paar Tagen schrieb ich über Flörten im Netz, der recht viele Kommentare brachte und euch scheinbar gut gefiel. Ich weiß heute noch nicht, wie die Geschichte von Verena und Xander weitergeht, aber ich weiss was anderes. Etwas, das euch zum größten Teil noch nicht bekannt sein dürfte, aber hervorragend zum Thema passt.

    Zuvor muss ich euch aber was gestehen: Ich habe einen Kommentar zu o.g. Artikel unterschlagen. Ganz bewußt und vorsätzlich. Ich schäme mich nicht, ich würde es jederzeit wieder tun. Der Kommentar war in der Moderation gelandet, weil er einen Link enthielt. Und als ich den öffnete, da wusste ich: Der ist wirklich zu schade für Seite 2!

    Deswegen, und weils ohnehin gerade so schön in die Weihnachtszeit passt, hier die Geschichte einer Internet- Bekanntschaft, die tatsächlich im Hafen der Ehe endete. Besonders stolz bin ich auf die Veröffentlichung hier, weil es sich um zwei, den meisten bekannten Stammleser handelt.

    Ich zitiere einfachmal, wische eine Träne der Rührung weg und überlasse dem geneigten Leser seinen romantischen Phantasien:

    "Name: Dirk Frieborg  URI: http://parkuhr-blog.de

    Ja, das mit den Trauzeugen ist schon lange Sitte in der DFÜ: Wo sich was anbahnt, muß der Betreiber mitziehen!

    Guckst Du hier…
    http://was-ist-fido.de/pages/erfahrun/dfr.htm "

    Vom Flörten im Netz

    Mittwoch, 20. Dezember 2006

    Ich weiss ja nicht, obs euch aufgefallen ist, aber hier in den Kommentaren wird kräftig geflörtet. Ich rede hier von einem ganz bestimmten Flört, der die Grenze des Normalen zu sprengen droht. Will sagen: Es knistert gewaltig Backstage.

    Nun habe ich ja, als inhaltlich verantwortliche Autorin dieses Blogs die A*schkarte und muß auch aufpassen, dass es nicht zu unzüchtigen Handlungen unerwünschten Blogbälgern kommt. Also bin ich eingeschritten und hab mir erstmal die betreffende Dame gegriffen. Habe erstmal gefragt, ob sie denn auch lautere Absichten hätte… Nicht, dass der Herr nachher das Nachsehen hätte…

    Das hat mich an das Gespräch zwischen meinem Vater und Schatzi erinnert, als der um meine Hand anhielt. emoticon Also, ich kam mir vor wie damals mein Vater, nur eben als Mutter…

    Die Dame antwortete mir sogar schriftlich. In einem Gleichnis. Gestand zarte Gefühle. Aber lest bitte selbst:

    "Als Verena ihren neuen Internetanschluss bekam, setzte sie sich umgehend vor den supermodernen Flachbildschirm und surfte kreuz und quer durchs Net.

    In einem sehr nett geschriebenen Blog fielen ihr immer wieder die intelligent-witzigen Beiträge eines gewissen ‚Xander’ auf. Nach einigen Bloggereien gab Verena diesem Xander ihre Mailadresse und es entspann sich ein lebhafter Flirt per Internet und Mail. Durch Sommerfotos, in derselben Stadt aufgenommen, stellten beide fest, dass ihre „Homeaddress" nur ein paar Straßen entfernt lag …

    Nun, so in der Adventszeit war es dann zu einem Treffen von Verena und Alexander (alias ‚Xander’) gekommen und … das Weitere wird nicht verraten!"

    Na, Leute, klingt das nicht enorm aufregend? Selbstverständlich sind Verena und Xander nicht die echten Nicks der Beiden. Die möchte ich auch nicht verraten. Aufmerksame Stammleser ahnen sicherlich schon, um wen es sich hier handeln könnte…

    Die Frage, die uns also ab sofort und sicher noch einige Zeit im neuen Jahr beschäftigen wird, lautet also: Findet möglicherweise schon im nächsten Jahr die erste kroetengruene Hochzeit statt? Darf Flocke von Kroetengruen als Ehestifterin vielleicht sogar im hellrosa Tütü Blumen streuen? Oder gar als Trauzeugin fungieren?

    Wir bleiben dran und werden laufend aktuell berichten.

    Samichlaus, Schmutzli und Grittibänz

    Mittwoch, 6. Dezember 2006

    Passend zur Jahreszeit möchte ich (>flo von fpoint.ch) euch heute Samichlaus, Schmutzli und den Grittibänz vorstellen. Diese drei Männer sind auch in Deutschland bekannt.

    Am 6. Dezember feiern auch wir hier in der Schweiz den St. Nikolaus. Der Mann im roten Mantel, roter Mütze und weissem langen Bart heisst bei uns einfach nur “Samichlaus”. Sein Gehilfe, der in Deutschland Knecht Ruprecht heisst, hört bei uns auf den Namen "Schmutzli" (wahrscheinlich von “Schmutz” abgeleitet, wegen seinen braunen Kleidern, seinem schwarzen Bart und schmutzigen Gesicht). Kinder sagen dem Samichlaus auch hier Verse auf. Ein bekannter Schweizer Spruch ist dieser hier:

    SamiNiggiNäggi,
    hinderem Ofe steck i,
    gib mer Nuss und Bire,
    dänn chumm i wider füre.

    (SamiNiggiNäggi, hinter dem Ofen verstecke ich mich, gib mir Nuss und Birne, dann komm ich wieder hervor). Ein doofer Spruch, denn welcher Nikolaus hat zu dieser Jahreszeit Birnen dabei? Trotzdem kennt dieser Vers praktisch jeder Deutschschweizer. Übrigens: Weibliche Pendants zum Samichlaus gibt es im italienischsprachigen Tessin (Befana) und in der französischsprachigen Westschweiz (Chauche-vieille). Beim Samichlaus dürfen Rute, einen Sack voller Nüsse, Mandarinen, Lebkuchen und andere Leckerbissen natürlich nicht fehlen. Oft hat er auch einen Grittibänz dabei.

    Der Grittibänz ist bei uns Schweizern ein beliebtes Gebäck während der Advents- und Weihnachtszeit. Bei den Baslern heisst der Teigmann "Grättimaa", in Zürich und Thurgau wird er auch "Elggermann" genannt. Zum Wort "Grittibänz": Der erste Wortteil kommt von "Gritte", was etwa soviel wie "die Beine spreizen" bedeutet (aufgrund der Teigform ist das nachvollziehbar). Der Wortteil "Bänz" kann als Kurzform des Namens "Benedikt" interpretiert werden (früher häufig verwendeter Name, der aber nichts mit dem jetzigen Papst zu tun hat). Ach ja, in Deutschland kennt man das Gebäck unter dem Namen “Mannala”, “Weckenmann” oder auch “Bobbele”. Oder gibts noch weitere Bezeichnungen, liebe Leserinnen und Leser von kroetengruen.de?

    En schöne Samichlaus-Tag
    wünscht euer Schwizer Brüderli
    >flo