Archiv für die 'Gastbeiträge' Kategorie

Lebenshilfe

Montag, 1. Dezember 2008

Vor einiger Zeit fand ich bei Martina Müller ein hübsches, selbstgeschriebenes Gedicht über das Verhältnis zwischen Frosch und Käfer und mir war sofort klar, dass ich euch das nicht verheimlichen dürfte. Ich veröffentliche das Gedicht heute hier mit Martinas freundlicher Erlaubnis und danke ihr herzlich dafür:

 

Lebenshilfe  

Ein Käfer sitzt auf einem Blatt
und hat das Leben gründlich satt,
in seinem wunderschönen Kleid,
verkündet lauthals er sein Leid. 

Da kommt ein Frosch gehüpft und fragt,
warum er jammert, stöhnt und klagt,
das Wetter sei doch wunderbar,
es tanze eine Mückenschar,
so delikat und fabelhaft
und prall gefüllt mit Lebenssaft,
wohl um den ganzen See herum,
doch er, der Käfer, er sei dumm. 

Was gehen ihn die Mücken an,
so meint der Käfer mürrisch dann,
sein Leben, das sei ohne Sinn,
für nichts und niemand ein Gewinn. 

Der Frosch, der quakt ganz ehrlich,
das Leben sei doch herrlich,
der arme Käfer tät ihm leid,
zu helfen sei ne Kleinigkeit,
er könnt’ dem Käfer geben Sinn,
für ihn, da sei er ein Gewinn.
Um dem Käfer zu gefallen,
lässt er seine Zunge schnallen. 

Genießend blickt der Nimmersatt,
zufrieden auf das leere Blatt…
Hat er doch dem Käferleben,
endlich einen Sinn gegeben. 

 

Martina war so freundlich mir ein paar kleine Dinge über sich zu verraten, denn natürlich steckt hinter dieser Autorin, die auch sehr hübsche Geschichten schreibt und tolle Fotos veröffentlicht, die sie mit ihrer P*nasonic- Kamera schießt, eine interessante Frau.

Ihre Gedanken, Wünsche und Träume brachte Martina anfangs nur für sich zu Papier, lesen durfte das niemand. Eine kleine Insel der Ruhe, in die Martina sich zurückzog, entstand. Eine kleine Insel, die nach und nach immer größer wurde, auf die sich immer öfter zurückzog. Schrift und Sprache nahmen immer mehr Raum ein und so kam sie eines Tages zur Schule des Schreibens. Dort wurde ihr ein kostenloses Weblog angeboten und sie griff sofort begeistert zu.

Das war September 2006 und ihre Buchstabenwiese entstand.

Eine wunderschöne bunte Wiese ist das geworden, thematisch nicht unbedingt zuzuordnen, aber gerade das macht ihren Reiz aus. Martina schreibt auch heute noch über alles, was sie bewegt, das kann mal lustig, mal nachdenklich, lustig-verspielt, aber auch traurig sein. Kleine Fortsetzungsgeschichten mit märchenhaftem Charme, z.B. der Herr Baron von und zu Sommerwinter. Er ist der Zeitdieb, der uns jedes Jahr am letzten Wochenende im März eine Stunde stiehlt und im Oktober zurück bringt, entstanden und erfreuen den Leser. Traumhafte Gedankengänge, auf die man erstmal kommen muss… Martina führt uns mit ihren Geschichten in die Welt der Phantasie, lässt uns abschalten vom grauen Alltag.

Ihre Buchstabenwiese ist für immer neue Überraschungen gut und entwickelt sich zu einem prachtvollen Garten mit zart duftenden, stachligen Rosen, Mimosen, Lupinien und Sonnenblumen, im Schatten der alten Tanne wächst ein Farn und auf der Bank unter dem alten Apfelbaum kann man herrlich träumen.

Und im Teich? …Da sitzt ein Frosch und fängt Käfer…

Klickt mal rüber, ihr werdet euch wie zu Hause fühlen!

 

 

Es passiert im Schlaf

Dienstag, 13. Mai 2008

Ein Ruck geht durch die Republik: Immer öfter höre ich von Leuten, vorzugsweise androgyn anmutenden Herren um die 30¾, die unter dem Phänomen sich nächtlich linksverdrillender Fußnägel am rechten Fuß leiden.

Starke Schmerzen begleiten diese, hauptsächlich während…

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“Setzen. Sechs!”

Donnerstag, 8. Mai 2008

Diese zwei kleinen Worte können das Leben eines Schülers total erschüttern. Ich spreche aus Erfahrung und erinnere mich noch genau, was ich damals dachte: "Scheiße!" Nicht mehr, aber auch nicht weniger…

Doch der Reihe nach:

Es geschah in der siebten Klasse im Geografie- Unterricht. Ich war dreizehn und pubertierte wie wild, hatte überall Pickel, besonders aufm Rücken. Das war dumm, denn dort kam ich zum Aufkratzen mit meinen kurzen Armen so schlecht hin. Die Dinger juckten und ich hätte doch so gerne… der Busen piekte …

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Exklusive Fotos!

Samstag, 22. März 2008

Die ersten Fotos vom Versuchsaufbau zur Ermittlung des Volumens eines Eies sind eingegangen.

Das Hamburger Versuchslabor hat weder Mühen noch Kosten gescheut, um Sie verehrte Leserschaft, auch an Ostern zu bilden.

Halten Sie sich fest, meine Damen und Herren, diese Bilder werden Sie das Staunen lehren!

Frau Lossi hat das Ei leider nicht selbst gelegt, sondern

"… bei einem meiner langen Spaziergänge durch die wilde Natur der Großstadt einem glücklichen, freilebenden Huhn aus dem Nest geklaut. Ich gestehe, dass das nicht die feine Art war, doch erstens diente es ja der Wissenschaft und zweitens habe ich dem schnieken Gockel aus der Nachbarschaft (ebenfalls glücklich freilebend, Singel und im besten Hahnesalter) die Nest-Adresse zum Trösten gegeben…"

Meine Frage nach dem Weitergang des Versuches und ob Sie denn nun zu brüten gedenke beantwortete sie so:  

"Über ein weiteres Brüten hatte ich noch nicht nachgedacht, werde Ihre Idee  aber gerne aufgreifen. Ich denke ich werde es aus Zeitmangel mit der Schnellbrütmethode in warmem
Wasser versuchen."

Ich hoffe das stellt Ihre anspruchsvolle Leserschaft und Ihre
Erlauchtheit selbst zufrieden."

Tut es, meine liebe Frau Lossi. Tut es! (Auch wenn das Ei alt ist, es geht leider unter und muss also schon ne Weile im Großstadtdschungel gelegen ham…) Aber egal! …zur Belohnung sind Sie die Erste, die eines der drei kostenlosen, dreiwöchigen kroetengruenen Leseabos gewinnt. Herzlichen Glückwunsch!

Zurückgenommen *

Montag, 21. Januar 2008

Die Witwe

Sie hat sich stets zurückgenommen,
auch schon als Kind, so sollt es sein.
Die Eltern wurden ernst genommen.
Sie war das Kind, sie war so klein.

Bescheiden sollte sie im Leben
und höflich sein zu jedermann.
Sie sollt nicht nehmen, sollte geben,
denn jeder gibt, soviel er kann!

In diesem Geist ganz streng erzogen,
blieb sie ein Leben lang bescheiden.
Sie diente nur, blieb stets gewogen.
Die andern waren zu beneiden.

Ein jeder fand es völlig richtig,
das sie für alles g'rade stand.
Nur sein Belang war immer wichtig.
Ihr Wunsch wies man stets von der Hand.

Dann mit der Zeit älter geworden,
wollte sie auch endlich was für sich,
ein wenig Freiheit, keine Sorgen,
den Sessel, Fernsehen, einen Tisch.

"Wozu brauchst Du die ganzen Sachen?
Du hast doch alles. Sei so nett,
Du könntest mir 'ne Freude machen,
schenk mir das schöne Amulett."

Da endlich sah sie wie im Leben,
die andern nehmen, rücksichtslos.
Sie sollte geben, geben, geben.
Sie setzte sich, ganz fassungslos.

Seither lebt sie in neuen Kreisen,
nahm sich zurück, was ihr gehört.
Genießt den Sessel, geht auf Reisen
fühlt sich befreit und ungestört.

   © CH

[* Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors]

Kurze Werbeunterbrechung:

Montag, 3. Dezember 2007

Ein Gastbeitrag des Herrn Parkuhr:

Am 1.12.2007, startet bei der Parkuhr ein Fotowettbewerb:

Wer macht das originellste Foto (mit) einer Parkuhr? Da mancherorts Parkuhren wohl nicht mehr vorhanden sind, werden auch Parkschein-Au-Tomaten akzeptiert.

Einsendeschluß ist der 10.01.2008, um Euch noch die Weihnachtsferien als Chancenbringer zu lassen. Die Bilder am besten als JPG einschicken, Verlustfaktor 15% (bzw. Kompression 85%), bitte nicht über 2MB pro Stück…

Eine vierköpfige Jury wird entscheiden, Rechts- und Linksweg sind ausgeschlossen.

Wer möchte, darf sich den Button mitnehmen zum Einbau in den eigenen Blog, dafür bitte diesen Code nutzen: 

<a href='http://parkuhr-blog.de/?p=388' title='Parkuhr-Blitzerwettbewerb'><img src='http://www.parkuhr-blog.de/wp-content/themes/parkuhr/images/wettbewerb.jpg' width='100' height='100'style='border: none;'alt='Parkuhr-Fotowettbewerb' /></a> 

Den Siegern drohen laternich auch Preise:

1. Preis: Eine Parkscheibe mit Eiskratzerfunktion und zwei integrierten, einzeln herauslösbaren Einkaufswagen-Chips
2. Preis: 2 Original-Parkgroschen
3. Saupreiß: 1 echter Notgroschen

Alles mit Parkuhrblog-Logo, handsiginiert und unter Absingen schmutziger Lieder unter ungeweihten Haselnußzweigen durchgetragen. :lol:

Kaffeetrinken mit Andreas

Freitag, 2. November 2007

"…ich war neulich Nachmittag mit meiner Freundin in Bremen in einem Cafe, nur schnell einen Kaffee zum Mitnehmen raus holen… Als mein Blick dann jedoch auf den Kassenbon fiel musste ich doch spontan an das Krötengrünweblog denken…" 

So schrieb mir Andreas und schickte mir netterweise den eingescannten Bon gleich mit. Dankeschön!

Wenn ihr das Bild vergrößert, seht ihr bestimmt, was Andreas meint…

Ja Kinnings, SO muss Werbung sein!

Kleine Werbepause

Samstag, 25. August 2007

Achtung, Aufnahme!

Wer von Euch hört eigentlich etwas, wenn er / sie BOOYABOO.DE aufruft? Haben / Hat Deine Eltern / Dein(e) Freund(in) auch schon neugierig in Dein Zimmer geguckt, was Du so treibst? Kannst Du hier eigentlich noch konzentriert mitlesen?

Sofern Dein PC über eine (vorzugsweise eingeschaltete) Lautsprechereinheit verfügt, sollte beim Seitenaufruf nämlich eine weibliche Stimme zu hören sein, die Dir ein zartes "BOOYABOO" in die Gehörgänge haucht.

Wie? Du hörst nichts? Dann wirds höchste Zeit, mal ein Browser-Update (z.B. HIER) durchzuführen, würde ich sagen… ist ja auch viel sicherer, so allgemein.

Einige Leser (oder sollte ich besser sagen "Hörer"?) haben nun den Wunsch geäußert, die akustische Begrüßung zu deaktivieren ("Zu lasziv!"). Andere schalten demonstrativ die Lautsprecher ab, bevor sie hier aufkreuzen und wieder andere finden's einfach nur klasse. Ich auch. BOOYABOO.DE ist halt sexy! ;)

Trotzdem: Für alle anderen gibt's nun aber noch eine Alternative:
Hier ist Deine Chance, ein Teil von BOOYABOO.DE zu werden!

Alles was Du dazu benötigst, ist
A) idealerweise ein Mikrofon und Dein PC
oder aber ein Telefon und die
B) BOOYABOO.DE-HOTLINE-Nummer 01212 – 514 519 433
    
(12,4ct/min aus dem Festnetz der DTAG)

Wer über das nötige Equipment und KnowHow für Variante A verfügt, schickt seine Aufnahme inklusive eines irgendwie gearteten "BOOYABOO" als .wav oder .mp3 per eMail an metoo@booyaboo.de. Allen anderen bleibt der Weg, sich entweder von kompetenten Freunden oder Bekannten helfen zu lassen, oder aber oben angegebene Telefonnummer anzurufen*. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – überrascht uns einfach! Wir freuen uns auf Eure Ideen!

Achja: Zu gewinnen gibt's sogar auch etwas! Aus allen Einsendungen, die bis zum 15.09.2007 eingehen, wird im Nachhinein durch die BOOYABOO.DE-Leser  die originellste gewählt und mit einem Exemplar von Hirschhausens Wörterbuch Arzt-Deutsch / Deutsch-Arzt frei Haus honoriert! Damit kann man auch als Laie auf spaßige und verständliche Art noch so einiges über den Jargon der Weißkittel lernen. Sehr erheiternd!

Mitmachen lohnt sich also, weitersagen sowieso - und beides macht den Neri froh! ;)

UPDATE!
Wegen mehrfacher Nachfrage: EUER "BOOYABOO!" muß nicht sexy dahergestöhnt sein! Wie gesagt: Wir wollen Eure ganz individuellen Interpretationen! Und JA, Ihr dürft auch mehrere Varianten einsenden, allerdings nicht mehr als drei pro Teilnehmer!

*Kleiner, aber notwendiger Hinweis am Rande: Mit der Einsendung einer Aufnahme bzw. Besprechen des unter der oben angegebenen Hotline-Nummer geschalteten Anrufbeantworters erklärt Ihr Euch widerruflich mit der Veröffentlichung der entsprechenden Aufzeichnung komplett bzw. in Teilstücken auf BOOYABOO.DE und den dazugehörigen Medien einverstanden. Logisch, oder?

Midsommar in Sverige

Samstag, 23. Juni 2007

An diesem Wochenende wird in Schweden das große Mittsommerfest gefeiert, es ist der längste Tag des Jahres, der Tag des Lichts.

Ich stell mir das recht aufregend vor und würde es gerne mal mit erleben. Das muss schon echt toll sein, wenn  es garnicht richtig dunkel wird. Von tollen Farbspielen am Himmel ist die Rede und vom Tanz um den Maibaum (warum heisst der nicht Junibaum?) wird berichtet. Die leckersten Dinge werden aufgetischt. Man feiert und ist fröhlich.

Auch Josie, die kroetengruene schwedische Auslandskorrespondentin, hatte noch nicht das Vergnügen an so einer Mittsommerfeier teilzunehmen. Sie schrieb mir aber, das die Polizei in letzter Zeit wohl immer mehr besoffene Jugendliche aufgabeln muss, besonders am Mittsommer- Wochenende.

Ja, das leidige Thema Alkohol am Steuer ist wohl überall zu Hause…

Hier ist ein nettes Filmchen zum Thema, auf das mich auch Josie hinwies. Danke dafür!

Rückblende

Samstag, 9. Juni 2007

Erinnert ihr euch noch an den Aufruf zur Geburtstagskartenaktion für den kleinen, leukämiekranken Shane und an die kritischen Stimmen? Tina war damals so nett ihre Kontakte spielen zu lassen um auch die letzten Zweifler zu überzeugen. Viele Karten wurde daraufhin geschrieben, die Shane zu seinem 8. Geburtstag erreichten.

Einer, der besonders gut diese Aktion verfolgte ist Oliver. Er hinterfragte gestern bei mir nocheinmal ihren Ausgang. Und wieder war es Tina, die die frohe Botschaft verkündete:

  • Tina sagt:
    9. Juni 2007 um 03:59 www.gravatars.com

    http://www.1053kissfm.com/station_info/cartersandraboyle.jsp

    5.6 Millionen Karten!!!!!!

  • Liebe Tina, ich danke Dir an dieser Stelle ganz herzlich für Deinen Einsatz und Deine Mitarbeit bei dieser Aktion und verleihe Dir in Anerkennung dieser Dienste ein Krötenlob, das Du Dir aus der Sitebar mopsen darfst! Es ist schön, solche Leser zu haben. Herzlichen Glückwunsch!