Archiv für die 'Flocke testet' Kategorie

Reisen, Reisen, Reisen!

Montag, 29. September 2008

In dieser Reihenfolge zähle ich immer gerne meine drei liebsten Hobbies auf. In wenigen Tagen gehts, wenn sich denn private Ereignisse hier nicht überschlagen, nach Rhodos. Ich hatte euch neulich schon von dieser Absicht berichtet und einige neidvolle Kommentare eingesteckt.

Sagte ich schonmal, dass ich mit wachsender Wolllust und äußerst angestrengt an meiner Karriere als Hotel-Testerin arbeite? Ihr wisst schon: 1 Woche Male, notfalls auch Malle, bei freier Kost und Logis in direkter Strandlage im Vier-Sterne-Hotel mit All-Inclusive. Aufgabenschwerpunkt: Mal dem Personal auf den Zahn fühlen, über Service, Qualität des Essens, Sauberkeit, Lage des Hotels u.s.w. berichten, später vielleicht auch an der Verleihung des fünften Sternes beteiligt sein…

Ja, ich habe Großes vor. Deswegen habe ich mich auch garnicht gewundert, als mich vor einigen Tagen die Anfrage der dot-friends.com erreichte, ob ich mir das Reiseportal von eurosun,de gegen eine kleine Aufwandsentschädigung einmal genauer anschauen und prüfen möchte, um darüber eine Rezension zu schreiben und diese dann in meinem Blog zu veröffentlichen. dot-friends arbeitet im Auftrag der eurosun Flugreisen GmbH, die dieses Portal betreibt.

Bevor ich meine Rezension schreibe möchte ich meine Leser auf ein kleines Such-Spiel hinweisen:

Lest bitte wirklich alles aufmerksam, denn im Text ist ein Hinweis versteckt, wie jeder Einzelne von euch an mindestens einen 25,–€uro- Gutschein (vielleicht noch mehr) von eurosun herankommt. Ich denke das zu wissen, muss nicht unbedingt falsch sein. Also passt gut auf, was ich hier in meiner eigenen Meinung über dieses Portal von mir gebe. Klickt auch selber mal hin und bildet euch euer eigenes Urteil, letztlich hat jeder das Recht auf eine eigene Meinung.

Beim Betreten das Portals fallen mir erstmal die Farben auf, das Blau könnte etwas leuchtender sein, meine ich. Vielleicht in Richtung karibikblau? Ansonsten macht die Seite einen übersichtlichen, aufgeräumten Eindruck. Trotzdem habe ich das Gefühl hier bei einem Billiganbieter gelandet zu sein, was ja nicht unbedingt mit schlechter Qualität verbunden sein muss. Im Gegenteil: Ich spare gerne und bei Reisen weiss ich aus Erfahrung, das da u.U. ein paar Hundert €uro zusammen kommen können.

Die Menueführung gefällt mir sehr gut, weil in sich ausgeprochen logisch aufgebaut. Lediglich einige Zusatzwünsche wie "Entfernung zum Meer/Strand, nächsten Restaurant, zur nächsten Ortschaft, Meerblick etc. könnten bei der Schnellsuche noch eingebaut werden.

Das Angebot ist beeindruckend vielfältig, die Zusammenarbeit mit namhaften großen Veranstaltern zu entsprechenden Preisen ist genauso vorhanden wie mit nicht weniger namhaften Billiganbietern. Im Endeffekt wohl auch eine Frage der Ansprüche des Urlaubswilligen. Die Preispalette ist entsprechend groß, hier sollte (fast) jeder was finden.

Neben normalen Pauschalreisen mit dem Flieger in bekannten Kombinationen werden Kreuzfahrten, Ferienhäuser mit eigener Anreise, Nur Flug/Nur Hotel-Reisen, Mietwagen-Service u.a. neben den bereits erwähnten Last-Minute-Reisen angeboten. Neu ist der Reisescout, eine Suchmaske in die der Reisewillige seine Wünsche eingibt und täglich/wöchentlich über die entsprechenden aktuellen Angebote per eMail informiert wird. Ein guter Service, den ich bestimmt auch bei Gelegenheit in Anspruch nehmen werde.

Service wird bei eurosun offensichtlich ohnehin groß geschrieben: Eine 24-Stunden-Hotline ist ständig über eine Service-Nr. aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erreichbar. Ich halte dies besonders für ältere Internet-User für vorteilhaft, denn auch wenn die Generation 50 Plus immer mehr das Internet erobert, haben viele dieser User doch Probleme mit dem Abwickeln irgendwelcher Geschäfte mittels dieses Mediums. Übrigens gibt es auch Büros von eurosun an elf großen deutschen Flughäfen, sodass auch diese Buchungsmöglichkeit besteht.

Erfahrungsaustausch ist bei eurosun auch möglich. Das Portal bietet ihn auf seiner Reisecommunity, die ebenfalls bequem von der Hauptseite aus zu erreichen ist. Hier finden sich Fotos und Reiseberichte, Hotelbewertungen und und und… Trägt man sich dort ein, erhält man einen Gutschein für neu angemeldete Forum-User im o.g. Wert. Bei Buchung einer Reise erhält man einen weiteren Gutschein in mehr als doppelter Höhe. Lasst euch überraschen und klickt mal rüber…

Insgesamt macht das Surfen auf dieser Seite durch den einfachen Aufbau wirklich Spaß. Die Angebote heben sich nach meinem ersten Eindurck jedoch nicht nennenswert von anderen Anbietern ab, das betrifft auch die Preise der Reisen, die ich nach meinen persönlichen Anforderungen in die Suchmaske eingegeben habe. Der o.g. Eindruck bei einem Billiganbieter gelandet zu sein trifft nur bedingt zu. Sicher gibt es auch hier echte Schnäppchen, dann allerdings zu ähnlichen Konditionen wie bei der Konkurrenz.

Und da ja, wie sollte es anders sein, nicht jeder Anbieter alles im Angebot haben kann, wird uns auch in Zukunft das Vergleichen der einzelnen Reisen bei den unterschiedlichen Anbietern nicht erspart bleiben. Dazu ist der Markt einfach zu groß und zu heiß umkämpft.

Trotzdem: Ein gutes Portal, das ich bei künftigen Reisesuchen ganz sicher auch mit zu Rate ziehen werde.

Rauhes Nordsee-Heilklima im Wohnzimmer?

Sonntag, 14. September 2008

Die alljährliche Erkältungszeit hat mal wieder begonnen. Auf dem kroetengruenen Anwesen sind auch schon reichlich Bazillen rumgeflogen, Schatzi krepelt seit nunmehr 14 Tagen. Ein Infekt, dem mit Antibiotika nicht beizukommen ist, sagt unsere Medizinfrau. Nachdem ich mich auch einige Tage recht unwohl gefühlt habe und mir auch noch den Hintern verrenkte, sodass ich einige Tage kaum aus dem Bett kam, gehts mir aber wieder etwas besser.

Nun hört man ja zuweilen von Kuren an der Nordsee, die das Immunsystem aufbauen sollen und besonders bei Erkrankungen der Atemwege verordnet werden. "Salzhaltige Meeresluft" heißt das Zauberwort.

"Naja", dachte ich mir "warum eigentlich nicht?" als mich die dot-friends anschrieben, mit der Bitte ob ich den SALIVENT-Aerosol-Inhalator testen und über meine Erfahrungen mit dem Produkt schreiben möchte. dot-friends arbeitet im Auftrag der Schäfer Produkte GmbH.

"Ein wenig Vorsorge zu treffen, wo ich meine jährliche Grippeschutzimpfung noch nicht habe, kann ja nicht schaden."

Also ließ ich mir das Gerät schicken und fühlte mich recht alt dabei. Medizinische Produkte testen? Ach was solls? Sogar die A-Klasse bloggt inzwischen über körperliche Makel wie Hexenschuss, Beckenschiefstellung und Schmerzen in der Schulter,  aber egal. Namen werden hier auch nicht genannt, der Insider kennt sich aus…

Die Werbung verspricht vieles, was mir durchaus logisch erscheint: Allergien, Asthma und Atemwegserkrankungen werden als Einsatzort des SALIVENT-Aerosol-Inhalators genannt. Mikrofeiner Sole-Nebel soll mir das Gefühl einer kleinen, entspannenden Salzluft-Reise vermitteln. Reisen ist ja mein Ding, also setz ich mich hin und lese erstmal die Gebrauchsanweisung, die ich auch nach dreimaligem Lesen noch etwas verwirrend finde. Ich frage den Lieblingssohn, der auch nicht recht durchblickt. Muss man nun das Kabel an die Stromdose oder kann man auch ausschließlich mit heißem Wasser? Wie sonst sollte das Gerät auch für unterwegs geeignet sein?

Also wird einfach probiert. Zunächst mal die Variante mit dem kochenden Wasser. Auffüllen, zwei Minuten warten, Wasser ausgießen. (Vermutlich soll in diesen zwei Minuten die Betriebstemperatur erreicht werden.) Jetzt das beiliegende medizinische Salz und eine Portion Wasser mittels des beigefügten Messbechers abmessen, beides in den Aerosolator geben und den angefeuchteten Schwamm aufs Röhrchen mit Ventilring schieben, zuschrauben, Atemmaske aufsetzen,  fertig. Das ging leicht, funktioniert nur leider nicht… Ich spüre nichts.

Mittels eines kleinen Schiebereglers im Ventilring soll man den Dampf individuell auf seinen persönlichen Bedarf einstellen können. Also wird an den Atemlöchern justiert, leider ohne erkennbaren Erfolg. Ich stecke meine schlanken, wohlgeformten Finger in das Röhrchen und stelle fest, das sich an seinen Außenwänden salzhaltiges Kondenswasser gebildet hat. In meiner Nase kann ich allerdings nichts von diesem mikrofeinen Sole-Nebel spüren, also probiere ich es nun mit der Strom-Variante.

Dazu nehme ich nocheinmal frisches Wasser, diesmal das Wasser kalt und wieder mittels Dosierbecher dosiert.

Die Aufwärmzeit für das Gerät soll 20 Minuten betragen. Natürlich habe ich auch einen neuen Beutel von diesem medizinischen Salz reingetan und das Gerät vorher gründlich gereinigt.

Nach 22 Minuten inhaliere ich erneut. Ich meine, einen kleinen Hauch feuchter Luft zu spüren, allerdings ganz minimal. Muss ich den Stecker jetzt rausziehen, oder während der Behandlung in der Steckdose lassen?

Wieder folgt ein Blick in die Gebrauchsanleitung… in der zu diesem Thema nichts zu finden ist.

Irgendwie soll das Gerät ja auch auf der Basis einer Thermoskanne funktionieren, jedenfalls habe ich das so verstanden. Also ziehe ich den Stecker und entziehe damit dem Aerosolator wieder seine Wirkung. Logisch, denn das auf 38° erhitze Wasser kann durch die Justierlöcher entweichen (Dampf steigt nach oben, eine Erkenntnis aus dem Unterricht eines Fünftklässlers, Stichwort: Verdampfen- Verdunsten- Verdichten), es strömt kalte Luft in das Gerät und das Wasser kühlt ab…

Okay, also Stecker wieder rein und warten bis die 38° Betriebstemperatur wieder erreicht sind. Jetzt wieder inhalieren. "Mama? Wohin mit der eingeatmeten Luft? Wieder in den Inhalator?" fragt der Lieblingssohn. "Sieh einfach nach, liebes Kind, das steht in der Gebrauchsanweisung!" Sohni findet nix. Ich auch nicht. War ja auch ne blöde Idee von mir… Tschulligung!

Ich hab mich dann an meinen Kuraufenthalt auf Usedom erinnert. Da musste ich immer durch die Nase einsaugen und durch den Mund ausblasen. So hab ichs dann auch gemacht. Das ging ganz gut, allerdings fand ich die Maske nun etwas zu groß. Überhaupt konnte die Maske mich durch ihren lang anhaftenden Plastikgeruch nicht überzeugen. Im Dauerbetrieb gings dann mit diesen Einschränkungen ganz gut, obwohl ich die Temperatur auch um einiges zu niedrig fand, ich denk mal so zwei Grad mehr wären schön. Damit man auch was spürt…

Irgendwie kam ich mir dann bald wie ne Schnüfflerin vor, saß also auffer Couch und schnüffelte mein Sole-Aerosol. Doch, das war ganz nett und einen kleinen Moment lang hatte ich wirklich das Gefühl mich auf einer Seereise zu befinden. Da man das Gerät (man höre und staune: laut Gebrauchsanleitung !) in der intermittierenden Anwendung nicht länger als 60 Minuten benutzen soll, bzw. nach dieser Zeit eine neue Solemischung ansetzen soll, handelte es sich nur um einen Kurztrip. Aber schee wars scho… und ich freute mich auf den nächsten Trip.

Am nächsten Tag mummelte ich mich also wieder in meine Decke auf der Couch ein. Das Gerät, inzwischen ordnungsgemäß und nach Gebrauchsanweisung (!) desinfiziert (alle abnehmbaren Zubehörteile zwei Minuten in heißem Wasser auskochen und den Solebehälter zwei Minuten mit kochendem Wasser ausspülen) setzte ich mir wieder an die Nase. Sie wissen schon: Mit Einsaugen und Ausblasen und mit Strom…

Diesmal spürte ich nach kurzer Zeit bereits ein leichtes Kribbeln in der Nase, von dem ich nicht mit Sicherheit sagen konnte, ob es angenehm oder unangenehm war. Es war einfach ein seltsames Gefühl, das aber nach 2-3 Minuten wieder verging. So schön wie am Vorabend war es allerdings nicht und so beendete ich meinen Kurztrip diesmal schon nach etwa 20 Minuten.

Am nächsten Morgen erwachte ich mit total ausgetrockneten Nasenschleimhäuten, die bis heute (3 Tage danach) noch nicht besser geworden sind. Ich habe mich deshalb entschlossen den Test abzubrechen. Allerdings muss ich an dieser Stelle auch einräumen das ich mich in einer Dauermedikation befinde, bei der einige Tabletten die Schleimhäute autrocknen können. Insofern ist mir dieses Problem, allerdings in abgeschwächter Form, bekannt. Inwieweit hier ein Zusammenhang besteht, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.

Unabhängig davon sollte auch seitens der Firma Schäfer der Preis nocheinmal dringend überdacht werden. Das Gerät ist mit 95,– € m.E. weit überteuert und auch die Verbrauchsmaterialien befinden sich in einer der Ware nicht entsprechenden Preisklasse. Ein einfacher Plastik-Inhalator  macht weitaus weniger Aufwand bei der Desinfektion (weil geschirrspülertauglich), kostet ein Zehntel und medizinische Salze gibts beim Discounter auch erheblich preiswerter.

Schade um die gute Idee…

Mein Testurteil: enttäuschend

Die schönste Zeit des Jahres…

Sonntag, 31. August 2008

… will gut geplant werden. Wir konnten uns in den letzten Jahren immer zwei Urlaube leisten über die ich hier, wie aber auch über weitaus länger zurückliegende Reisen, berichtet habe. So entstand die Kategorie "Reisetantes Bericht", die mittlerweile 73 Beiträge umfasst.

Dieses hier wird nun der 74. Beitrag und sicher etwas länger, denn vor einigen Tagen erreichte mich die Anfrage von dot-friends.com, ob ich mir für eine kleine Aufwandsentschädigung www.GEO-Reisecommunity.de einmal genauer anschauen möchte, um darüber eine Rezension zu schreiben und diese dann in meinem Blog zu veröffentlichen. dot-friends arbeitet im Auftrag der GEO-Reisecommunity.

Der geneigte Leser sollte nun wissen, daß wir bereits unseren nächsten Urlaub gebucht haben, in ein paar Wochen geht's los. Wohin wird allerdings noch nicht verraten, wir wollen ja die Spannung aufrecht erhalten und auch den Neidfaktor ein wenig anheben… Es bietet sich nun aber an, diese GEO-Reisecommunity hinsichtlich des neuen Zieles zu testen und so habe ich zugestimmt.

Mein ganz persönliches Urteil, das in keiner Weise in welcher Art auch immer beeinträchtigt wurde, könnt ihr also hier nachlesen:

Bildempfehlung der GEO-Reisecommunity-RedaktionBeim Betreten der Seite bietet sich ein übersichtliches Bild, wie ich es von GEO erwarte. Meine Ansprüche sind hoch gesteckt, denn das gemeinhin als Printmedium bekannte GEO bürgt in meinen Augen für Qualität und Berichte der gehobenen Klasse, unterstrichen durch hervorragende Bilder.

"Mitmachen, Entdecken, Planen", so heißen die 3 Spalten, in die diese erste Seite unterteilt ist. Ich entscheide mich spontan für "Planen" und klicke die Weltkarte an, wähle mein nächstes Reiseziel, eine Insel auf der ich übrigens noch nie war. Die Suchfunktion lässt mich optisch an ihrer Arbeit teilhaben und nach kurzer Zeit präsentiert sich "meine Insel". Neun Bilder und ein Tipp werden mir angekündigt, die ein Community-Teilnehmer bereits hinterlegt hat. Ich klicke sie an. Die neun Bilder finde ich auf Anhieb, leider sind sie teilweise arg überlagert, sodass ein genaues Anwählen Schwierigkeiten bereitet. Ich klicke den Tipp an und bekomme zu meiner Verwunderung auch ein Bild zu sehen. Seltsam… ich frage mich, ob das Einbinden des Tipps dem User Probleme bereitet haben mag und gehe nun zurück zur Hauptseite um unter "Mitmachen" eigene Tipps und Bilder hochzuladen.

Dazu muss ich mich erstmal kostenlos registrieren. Das geht reibungslos und ich beginne gleich mit dem Hochladen von einigen Bildern meiner näheren Umgebung zu Testzwecken. Zweihundert Bilder dürfen offensichtlich pro Monat und registriertes Mitglied hochgeladen werden. Das Hochladen der Bilder ist einfach, im Anschluß müssen sie noch benannt und auf der Weltkarte nach Längen- und Breitengraden markiert werden. Jetzt teste ich die anderen, bereits veröffentlichten Bilder von Berlin und stelle wieder fest, das eine Bilderüberlagerung stattfindet, die ein genaues und leichtes Anwählen verhindert. Berlin ist sicher ein gutes Beispiel für weitere Tests, denn die Stadt ist riesengroß und hat sehr viel zu bieten, die Community ist neu, d.h. es steckt alles noch in den Kinderschuhen und vieles ist noch nicht markiert. Wenn ich mir vorstelle, wie hier Hunderte oder (was sicher erwünscht ist) Tausende Mitglieder ihre Bilder einstellen ist das Chaos vorprogrammiert. Hier muss unbedingt noch Nacharbeit geleistet werden!

Das Gleiche gilt auch für die "Tipps". Die von mir angeklickten Tipps verwiesen, bis auf die Ausnahme des bereits genannten Bildes, ausschließlich auf Restaurants, Hotels, Gasthöfe sowie Pensionen und ließen den Eindruck einer weltweiten, interaktiven Werbefläche in mir entstehen, die ich für absolut fehl am Platze halte, da sie auf Kosten der Übersichtlichkeit gehen und m.E. nach absolut nebensächlich und verzichtbar sind. Sollte sich die Community darüber finanzieren, bitte ich über eine andere Lösung nachzudenken, ein Auslagern mit Suchfunktion in der Sitebar über die Postleitzahl wäre hier u.U. eine Möglichkeit…

Zahlreiche Foren jeglicher Coleur laden zum Gedanken- und/oder Erfahrungsaustausch ein. Das Angebot ist sehr gut und absolut übersichtlich, eine sich überschneidende Thematik könnte im Laufe der Zeit zu Verwirrungen führen. Hier sollte über einen längeren Zeitraum genau beaobachtet werden. Das Grundangebot, welches auch den Erfahrungsaustausch zu Trekking- und Outdoorartikeln beinhaltet, ist vom Prinzip her sehr gut und lässt gespannt in die Zukunft blicken…

Im "Blog" erklärt Alice Paul technische Neuerungen und löst auch das wöchentliche Audio-Rätsel. Ihr scheint das Aufgabengebiet einer Empfangsdame zu obliegen, die uns charmant durch die Community führt. Leider konnte sich noch niemand bereit erklären ihre Hilfe über die Kommentarfunktion in Anspruch zu nehmen. Schauen wir, wie sich diese Dame und ihre Funktion entwickeln.

Zahlreiche schön bebilderte Reiseberichte von Mitgliedern sind bereits online, es handelt sich sehr zu meinem Erstaunen um Nah- und Fernreisen in einem absolut gemischten Verhältnis, was den Schluss zulässt, dass sich Otto Normalverbraucher in dieser Community genauso wohl fühlt, wie der reiche Nachbar, der sich gerade von den Malediven zurückgemeldet hat. Eine sehr erfreuliche Mischung! Hoffen wir daß das so bleibt.

Auch denen, die sich keinen teuren Urlaub leisten können und mit Zelt, Rucksack und Fahrrad unterwegs sind, empfiehlt sich also der Besuch dieser Reisecommunity, bietet sie dem interessierten Leser doch zahlreiche Anregungen bezüglich eventueller Urlaubsziele, garniert mit zahlreichen Reisebildern und Reiseberichten.

Und dies auch jetzt schon, wo es doch noch ein paar Fehler auszumerzen gilt. Aber das kriegen die bestimmt auch noch hin, die Jungs und Mädels von der GEO!

Wie ich zur Aussteigerin wurde

Freitag, 25. Juli 2008

Habe ich euch schonmal von meinen Erfahrungen als Testerin für ein Marktforschungsunternehmen berichtet? Ja, ich hab das früher mal gemacht. War ganz witzig und entlastete die teilweise strapazierte Haushaltskasse.

Getestet hab ich damals u.a. Waschpulver, das mir in 5-kg-Gebinden zugestellt wurde, ein neues Parfum einer bekannten Marke (kam leider nie auf den Markt, wahrscheinlich lags am Preis, aber es war schlicht umwerfend), Fruchtsäfte und Kaugummis (was den Lieblingssohn sehr freute) aber auch kleine Artikel wie Zahnbürsten, Zahnpasten und Slipeinlagen.

Alles, was ich damals zu tun hatte war die Produkte in Empfang zu nehmen, zu benutzen und anschließend auf einem vorbereiteten Bogen meinen persönlichen Eindruck vom Produkt abzugeben. Einmal im Jahr kam ein etwas umfangreicherer Fragebogen, den zu bearbeiten etwas mehr Mühe machte. Darin ein paar persönliche Fragen zu Alter und Geschlecht, Familienstand, Zahl der Kinder…) Das war soweit okay und gerechtfertigt um die richtigen Tester den neu zu erwartenden Produkttests zuzuordnen.

Irgendwann kamen Fragen, die ich nicht mehr beantworten wollte. Dazu zählten z.B. das relativ genaue Haushaltseinkommen, Miethöhe, Auflistung der Versicherungen, Besitz an Aktien und anderen Wertpapieren…ja, und so wurde ich zur Aussteigerin, ich hab den Leuten kurz und knapp mitgeteilt das ich unter diesen Umständen kein Interesse mehr hätte und sie gebeten mich als Testhaushalt zu streichen.

Das wars dann…seit etwa 10 Jahren teste ich nun nur noch für mich und auf eigene Kosten, aber soviel ist mir diese Freiheit wert…

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Wie ich zur Wieder-Einsteigerin wurde

Zehn Jahre… Sind 10 Jahre viel oder wenig Zeit? Die Antwort hängt vom Betrachter und seinen Lebensumständen ab, denn Zeit ist relativ. Ich kann für mich sagen, dass in dieser Zeit sehr viel passiert ist, insofern verging die Zeit für mich recht schnell und ich konnte mich an meine alten Erfahrungen noch recht gut erinnern, als ich neulich eine Nachfrage der dot-friends erhielt. Einem ersten Impuls folgend war ich erstmal in Abwehrstellung gegangen, hatte keine Lust auf ein Revival… Andererseits hatte ich mir auch meine jugendliche Neugier erhalten. Ich steckte also in einer Zwickmühle…

Ich grübelte. Testen sollte ich irgendwas mit Fotos… Nun ist Fotografieren mein jüngstes Hobby, auf das ich übrigens letztendlich durchs Bloggen kam und ich hänge mit entsprechendem Elan an dem Thema.

Was soll ich lange schreiben? Ich hab mich nach Einzelheiten erkundigt und las zu meiner großen Freude von keinerlei Verpflichtungen. Ein kleiner Testbericht wäre nett, müsse aber nicht sein.

Ich hab "Ja" gesagt. So wie damals bei Schatzi…

Dafür durfte ich mir bei Snapfish nach meiner Vorlage eine Fotokollage  im Wert von 20 €uronen bestellen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mit derartigen Tätigkeiten noch keinerlei praktische Erfahrungen und war gespannt, welche stümperhafte Arbeit ich da mit meiner Vorlage verschicken würde. Ich ahnte Schlimmes, aber ich hatte mich ja zu nichts verpflichtet.

Nachdem ich einige Bilder hochgeladen hatte, wobei ich meinem Ruf als technisch- unbegabtes Frauenzimmer gerecht wurde und mich in der Benennung einzelner Ordner vertat, machte ich mich ans auswählen einzelner Bilder für die Kollage. Scheinbar hatte ich mich jetzt in das mir unbekannte Programm eingefummelt, denn das ging erstaunlich einfach…

Ich wählte ein Kollage mit Titel, gab diesen ein und komponierte das Farbspiel: Schwarzer Untergrund mit hellgrauer Schrift, das sieht schön edel aus… Eine Vorschau zeigte mit das fertige Poster, mit dessen Anordnung der Bilder ich aber noch nicht zufrieden war. Leider habe ich hier keine Möglichkeit gefunden außer über den Wechsel von Quer- in Hochformat, oder das Fortnehmen/Hinzufügen einzelner Bilder auf die Anordnung Einfluss zu nehmen. Ich habe mich dann durch diverse derartige Versuche an das meinen Wünschen am Nächsten kommende Optimum durch Probieren herangetastet. Mein Eindruck ist das hinter dem Ganzen ein Zufallsgenerator steht, aber da kann ich mich irren. Wahrscheinlich sprechen diese länger dauernden Versuche doch eher für meine technischen Unfähigkeit.

Wie auch immer: Ich hatte nach geraumer Zeit "meine" Kollage auf dem Bildschirm und nun gings ans bestellen. Dafür hatte ich einen Code bekommen, den ich nun an entsprechender Stelle ins Bestellformular eingab. Es passierte… nix! Der Code wurde nicht angenommen. Sowohl ein zweiter, wie auch ein dritter Versuch brachten dasselbe Ergebnis, der Code wurde nicht anerkannt, war ungültig.

Da der Code 16-stellig war und in 4 Felder zu je vier Stellen einzugeben war, brachte mir die Kopierfunktion recht wenig, ich saß da und tipperte ab. Immer wieder…

Irgendwann wurde es mir zu doof und fast schon hätte ich auf die Collage verzichtet, als mir die dot-friends wieder einfielen, die mir großzügig ihre Hilfe angeboten hatten. Ein kurzer Mailwechsel, der absolut zügig verlief, ließ mich plötzlich selber ahnen, was schief gelaufen war: Ich hatte beim Abtippern des Codes die "Null" mir dem großen "O" verwechselt, ich Doofi, ich! Zum Glück hatten die Leute bei den dot-friends Verständnis. Zumindest nach Außen. Wahrscheinlich haben die auch vor Lachen trommelnd aufm Schreibtisch gehangen. Aber das is ja auch egal, ich trage gerne zur Erheiterung meiner Umwelt bei…

Zurück zur Collage: Sie kam inzwischen an. Die 20 Freibilder, die ihr übrigens auch bekommt, wenn ihr bis Monatsende bei Snapfish  bestellt, nach 2 Tagen in sehr guter Qualität. Die Collage dauerte etwas länger, sie kam nach 1 Woche. Schön gerollt mit dem Paketdienst der Deutschen Bundespost und in hervorragender Qualität.

Und weil das alles so hervorglänzend und problemlos verlief werde ich vielleicht doch mal wieder was testen. Schaun mer mal!

Ein Foto meiner Collage gibt es an dieser Stelle nicht, denn ich habe hierfür ausnahmslos Privatfotos gewählt, auf der sich noch lebende Personen befinden, die einer Veröffentlichung nicht zugestimmt haben. Ich bitte um Verständnis.

Kröti testet Fruchtaufstrich

Mittwoch, 18. Juli 2007

"Gelierzucker für Fruchtaufstrich zum Selbermachen ohne Kochen" so oder ähnlich verspricht es die Werbung. Der Discounter umme Ecke hatte das Zeug neulich im Angebot und ich habe mich zu einem Test hinreißen lassen.

Selbstgemachter, fruchtiger Aufstrich, bei dem durch den Kochvorgang keine wertvollen Vitamine verloren gehen, das reizte mich und ich griff zu.

Vorneweg sei angemerkt, das ich eine Verfechterin von säuerlichen Früchtchen bin und meine Lieblingsfrucht die rote Johannisbeere ist, aus der ich in den letzten Jahren immer wieder leckere Konfitüre kochte.

Nun also mal ohne Kochen. Mal schauen. Natürlich hege ich gewisse Erwartungen…

250 g Johannisbeeren sind schnell entstielt, ein Päckchen von diesem Zauberzucker oben drauf, 45 Sekunden mit dem Pürierstab mixen. Fertig! Super einfach, schnell, bequem, kaum Abwasch. Hervorglänzend, wunderbar… wenn, ja wenn nicht auch der Geschmack beim Essen eine Rolle spielte. Und da konnte mich der Aufstrich ebensowenig überzeugen wie seine Farbe, der man die Chemie wirklich schon ansieht.  Folgerichtig und konsequent wurde das "Aus Natur wird Kunst- Konzept" dann auch bis zum Geruch weiterverfolgt, sodass ich mich am Ende fragte wo meine wundervollen Johannisbeeren denn geblieben seien. Ich habe sie nicht wiedererkannt und kam mir vor wie in den Laboratohrs Garnjeh.

Also bei mir ist dieser Zucker schlichtweg durchgefallen.

Übrigens hab ich noch n paar Tüten. War ja n Angebot, da greift frau dann gerne mal etwas üppiger zu. Wer also selber testen möchte, kann mich gerne anschreiben, ich schicke ihm dann ein Päckchen für Eigenversuche…