Immer mehr Kirchen werden verkauft. Daraus lässt sich ja so rein wohntechnisch sicherlich ne Menge machen. Man stelle sich das mal vor: Eine kleine Kirche mit angeschlossenem Friedhof, innen architektonisch der Moderne angepasst, mit Freitreppe in die oberen Gemächer, neuen Zwischenböden und -wänden, einer modernen Einbauküche, Toilette mit italienischen Marmorfliesen und -elementen. Und Sonntags werden die Kinder "abgekanzelt"…
Glaubt ihr nicht? Doch, die Möglichkeit gibts tatsächlich. Zumindest kenne ich jemanden, der sich in dieser Richtung bereits umgetan hat. Warum auch nicht? Mein Traum wäre so ein alter Bahnhof… Darüber hab ich auch schon mehrfach inner Zeitung gelesen. Leider fehlt mir das nötige Kleingeld um das zu realisieren.
Zurück zur Kirche: Die braucht Geld, weil ihr immer mehr Mitglieder weglaufen und der Unterhalt solch eines Gemäuers Unsummen verschlingt. Lassen wir mal die Gründe für den Mitgliederschwund und die Bekehrung derselben im Raume stehen, bleibt nur das Versilbern. Der Staat tuts ja auch. Mit seinen Bahnhöfen z.B.
Jetzt hats aktuell mal wieder eine Berliner Kirche, deren Namen ich hier bewusst nicht schreibe, erwischt. Die Kirche hat eine ganz besondere Vergangenheit. Bitte lest euch den dazu gehörenden Artikel in der Berliner Morgenpost hier durch, denn ich möchte nicht mit Suchanfragen in dieser Richtung gefunden werden. Bitte achtet auch beim -durchaus erwünschten- Schreiben der Kommentare auf derartige Schlüsselworte. -Danke!
Diesen Fall halte ich für sehr nachdenkenswert und bin gespannt, wer diese Kirche kaufen wird und was danach mit ihr passiert. Möglich ist hier vieles. Ich persönlich wäre eindeutig für den Abriss derselben, aber da hat vielleicht auch der Landeskonversator noch was zu sagen.
Nachtrag:
Einen etwas älteren Artikel mit zahlreichen Erklärungen habe ich noch bei Welt-Online gefunden.