Archiv für die 'Allgemeines' Kategorie

Bügeln Sie noch oder leben Sie schon?

Samstag, 24. Oktober 2009

buegeln

“Der Vorteil bei so einer Warterei auf die Anlieferung einer neuen Waschmaschine ist, dass man den Rest Bügelwäsche problemlos wegschaffen kann.” sagt Andrea.  Klar, kann frau so machen, muss sie aber nich… Mir wär das auch viel zu teuer, jedes Mal ne neue Waschmaschine kaufen? Da kann ich ja die Wäsche inclusive Socken zum Handbügeln geben und spare noch. 

Bei mir geht das so:

Früher habe ich beim Fernsehen so nebenbei gebügelt und mir damit manchen Film versaut. Irgendwann wurde ich schlauer und kaufte mir einen Leinenwäschetrockner der so hoch ist, dass man darauf  T-Shirts, Hosen, Blusen und Hemden aufm Bügel trocknen kann. Natürlich müssen die Kleidungsstücke dabei einigermaßen akkurat aufgehangen werden, aber das geht wesentlich schneller als das Bügeln. Jeans und T-Shirts kann man auf diese Weise einfach nach dem Trocknen zusammenlegen, mir sind inzwischen auch Fälle bekannt, bei denen sie gleich aufm Bügel in den Schrank wandern.

Lediglich Hemden und Blusen musste ich immer noch leicht überbügeln, da ich aus hier Naturmaterialien wie Viskose oder Baumwolle bevorzuge.

Meine Damen, ich gebs zu: Ich bin ne faule Socke und auch das war mir noch zu viel gebügele. Also hab ich mich mal so aufm Textil-Markt umgesehen und festgestellt, das es Hemden gibt, die frau ganz einfach in den elektrischen Wäschetrockner packen kann und die vom Preis her auch durchaus akzeptabel sind.  Dieser Stromfresser wird bei mir nur für Unterwäsche und Handtücher benutzt, die dort auch ohne Weichspüler wunderbar weich werden.  Aber mal so 3-5 Hemden rein, die allerdings dann nur kurz angetrocknet werden, das geht schon. Zehn Minuten reichen im Regelfall, dann sind die beim Schleudern entstandenen Knitterfalten Vergangenheit und das Hemd lässt sich mit der verbliebenen Restfeuchte wunderbar aufn Bügel ziehen und dann… s.o.  tongue

Das Ergebnis ist absolut zufriedenstellend und sogar Büro- und Sitzungstauglich. Meine Blusen? Nunja, bei Viskose bleibt immernoch nur der Griff zum Eisen. Wenn sie aber nicht so arg ausgeschleudert werden isses erträglich, dann reicht das leichte Überbügeln.

Ich bügele heute nur noch alle paar Wochen. Für maximal ne halbe Stunde.

Wie handhaben Sie das?  Bügeln Sie noch oder leben Sie schon?

Merke!

Freitag, 23. Oktober 2009

Semmelbrösel in den Socken hält den ärgsten Schweißfuß trocken.

Rätsel Nr. dreiviertelhundert

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Zum Jubiläum mal was Einfaches. Ich möchte von euch wissen, was hier blüht. (Hobby-)GärtnerInnen sind also diesmal klar im Vorteil. Ich freu mich wie immer auf eure Ideen!

75

Das Rätsel ist gelöst! Diesmal war es offensichtlich wirklich zu einfach und so hat denn auch Frau Frauenplausch einen Stengel getrockneten Schnittlauch gewonnen. Herzlichen Glückwunsch, meine Liebe!

75l

Übrigens esse ich Schnittlauch nicht nur im Frühlungsquark, sondern auch sehr gerne als Zwiebelersatz auf Tomatenbrot oder im Salat, denn er ist deutlich milder, meine Augen tränen nicht beim Schneiden, was übrigens wunderbar mit einer Schere geht. Tja, und dann ist er auch besser verdaulich als Zwiebeln und bläht nicht so. Das freut die Umwelt!  smilie-verschmitzt-gif

Kreativ- Wettbewerb, Startnummer 10

Dienstag, 20. Oktober 2009

Jetzt, wo die Nächte wieder länger werden sitzt Gabi, die Heidjerin, oft schon kurz nach Einbruch der Dunkelheit in ihrem Bloghäuschen und geht bei matt schimmerndem Kerzenlicht ihrem Hobby, der Häkelei nach. Dabei ist sie wirklich sehr kreativ und entwirft sogar eigene Designs für ihre witzigen Topflappen:

kreativ 10 smilie gabi

kreativ 10 luebecker-huetchen gabi

kreativ 10 topflappen-Bloghaeuschen gabi

Aber auch auf anderen Gebieten ist Gabi kreativ. Beispiele dafür gibt es viele: Ihre Grußkarten, Wordpress-und Nucleus- Templates, aber auch ihre Beauty-Colors, bei denen Gabi eine ganzheitliche Stilberatung anbietet. Neben der Typisierung gibts eine Farb- und Stilberatung und auch das kaschieren kleiner Unebenheiten der weiblichen Rundungen wird besprochen. Ein Knigge rundet die Beratung ab, denn nicht das Äußere entscheidet allein, auch ein gepflegter Umgang will gelernt sein.

Ich zieh mir dann mal was Hellgrünes an. So Ton-in-Ton sieht das bestimmt gut aus, bei meinem dunklen Teint… froschprinzessin roll

Ärgerlich!

Dienstag, 20. Oktober 2009

“Statusreport” nennt das, nach eigener Aussage “beliebteste Internetportal Deutschlands”, seine neueste Spielerei mit der ich überhaupt nix anfangen kann. Ganz im Gegenteil. Ankommende Mails werden nicht mehr ins Outlook verschoben, sondern müssen separat über das Portal abgerufen werden. Natürlich kann man das ändern, wenn man , Zitat: “…wechseln…(Sie)… im Menü “Einstellungen” in den Reiter “Ordner”, Unterreiter “Eigenschaften” und ändern in der Spalte “Report senden” den Status.”

Hey, Hallo?!? Den Hinweis auf den Statusreport, der mich auf Outlook schon erreichte, den hab ich erstmal als Werbung abgetan und garnicht erst aufgerufen. Lediglich meiner weiblichen Neugier ist die Tatsache geschuldet, dass ich dann nach einiger Zeit doch mal näher hingesehen habe.  Hey, ich hatte ja doch Post! Viele nette Mails haben mich einfach nicht wirklich erreicht, sondern sind einfach  im “beliebtesten Internetportal Deutschlands” hängen geblieben.

Nun muss ich also ändern, was man mir unfreiwillig aufgedrückt hat.

Ich finde sowas einfach nur ärgerlich und hoffe, ihr habt wenigstens eure Freude an meinen stümperlichen Erklärungsversuchen, aber ihr wisst ja: Frauen Kröten und Technik… kreuz

Aktualisierung 19.45 Uhr:

Okay, vergessen Sie´s einfach. Wenn nichtmal die Kaulquappen mich verstehen…

Fakt ist jedenfalls dass Mails an mich verschütt gegangen sind…

Die Montagsfrage

Montag, 19. Oktober 2009

Wenn Punkte immer rund sind, warum heissen sie dann nicht Kreise?

P 52-09.41 “Unverzichtbar”

Sonntag, 18. Oktober 2009

Als ich das Thema von Saris Projekt 52 für die letzte Woche las, wusste ich ganz spontan, welche Bilder ich euch dazu zeigen möchte: Es sind Bilder der Salinen auf Ibiza, denn neben Wasser ist auch Salz für uns lebenswichtig und damit unverzichtbar.

Auf dem ersten Bild sehen wir links einen Berg bereits gewonnenen Meersalzes, davor die Salinenbecken in denen das Salz gewonnen wird.

salinen ibiza 450

Das zweite Bild schließt fast an das Erste an, gut an den Bergen im Hintergrund zu erkennen. Das wirklich komische an diesem Bild sind die Flamingos, die in ganzen Kolonien dort leben und frisch, fromm, fröhlich und frei in die Salinenbecken kacken.

salinen-ibiza 450

In der Vergrößerung könnt ihr sie als kleine, rosa Punkte gut erkennen:

salinenflamingos

Berlin bei Nacht

Samstag, 17. Oktober 2009

Als wir kürzlich in der Eventlocation Tempodrom waren, führte uns der Weg vom Parkplatz dorthin über eine Brücke des Landwehrkanals in Höhe des ehemaligen Anhalter-Bahnhofes, der im Krieg total zerstört wurde und von dem nur noch ein paar Fragmente erhalten sind, die heute unter Denkmalschutz stehen. Dort befindet sich auch das Deutsche Technik-Museum , an dem frei schwebenden Flugzeug außen am Gebäude gut zu erkennen… und auch das Haus der Berliner Verkehrsbetriebe, in dem ein Teil der Historischen Fahrzeugsammlung der BVG untergebracht ist,  bietet Nachts einen hübschen Anblick.

Mir hat die Lichtreflektion auf dem Wasser besonders gut gefallen und da ich die kleine Kamera dabei hatte, habe ich nicht lange überlegt, sondern einfach auf den Auflöser gedrückt.

Der Potsdamer Platz befindet sich in der näheren Umgebung und ist in ein paar Gehminuten mühelos zu erreichen. Vielleicht sehen Sie sich das alles ja mal bei Gelegenheit selber an? Fragen zu Berlin beantworte ich gerne über das Kontaktformular.

Hier jibts noch wat historisches uffe Ohren vonne Stadt  und wennSe det jehört ham, dann wissenSe ooch, dat ick Ihnen noch lange nich allet von Balin erzählt hab. Et kommt noch mehr, keene Bange, aba ehm nich heute…

Museum f Verkehr und Technik 450 100_4786

Neulich beim Optiker

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Die Plastikteile am Nasensteg meiner Brille neigen zum grünlich anlaufen, vermutlich eine chemische Reaktion auf meinen blaublütigen Schweiß, daher statte ich dem Optiker, der  ”die hübschen Mädels hat”, alle paar Monate einen Besuch ab und lasse die Nippel austauschen.

Während ich also auf meine neuen Nippel wartete, schwebte eine eine echte Grand Dame  auf dem Duft von Odeur Brûle in den Laden dieser Optikerdisountkette.

Unter ihrem großen roten, breitkrempigen Hut trug sie, neben pechschwarz gefärbten Haaren und jeder Menge  abzubröckeln drohender Fassadenfarbe, eine bulgarische Designerbrille. Sie nahm sich nicht die Zeit, sich in die Schlange der Wartenden einzuordnen sondern schwebte direkt auf  eine gerade freiwerdende Optikerin zu und bat mit ihrer tiefen, whiskeygeschwängerten Stimme und in einem Ton, der keinen Zweifel an der Dringlichkeit ihres Verlangens aufkommen ließ,  um eine “Komplett-Reinigung” ihre Sehhilfe.

Die Optikerin, profihaft-freundlich, nahm die Brille entgegen, ging an das Brillen-Ultraschall-Reinigungs-Gerät, reinigte die Brille und kam zur Kundin freundlich lächelnd und Brille trocknender Weise zurück, überreichte ihr die Brille. Und jetzt, jetzt geschah ganz großes Kino: Die Dame schien irritiert und griff erstmal nach der Brille, auf die sie mit dem einen Auge blickte, während das Andere die Optikerin anvisierte. Dann hob sie an: “Hören Sie mal, ich hatte eine “Komplett-Reinigung” bestellt, putzen kann ich meine Brille alleine!” 

Ehrlich gesagt hätte ich dafür eigens eingestelltes Personal bei ihr vermutet und war jetzt ebenso erstaunt wie die Optikerin, der nun das Lächeln aus dem hübschen Gesicht zu entschwinden drohte.  Auf Nachfrage was denn die Kundin unter einer Komplett-Reinigung verstünde, wurde sie in etwa so belehrt: “Sehen Sie, zwischen Glas und Gestell befindet sich doch ein Höhenunterschied. Beim normalen Reinigen verbleibt immer ein kleiner Schmutzrest in dieser Rille. Ein Optiker muss doch in der Lage sein eine Brille fachgerecht in ihre Einzelteile zu zerlegen, die Teile einzeln zu reinigen und dann wieder zusammen zu setzen!”

Es war bühnenreif, dieses endgültige Entgleiten der Gesichtszüge dieser hübschen Optikerin. Auch ich musste grinsen und hätte die Kundin zum Zahnarzt geschickt, der hätte die Zahnzwischenräume gleich mit erledigen können. So aber erklärte die Optikerin selbstbewusst und mutig ihren fachlichen Unverstand betreffend dieses Problems.

Die Grand Dame entschwebte dem Optikerdiscountladen mit den Worten: “Dann bin ich hier wohl falsch!”

Etwas hat sie aber da gelassen: Die Wolke Odeur Brûle, die wahrscheinlich immernoch im Laden steht…  smilie-zwinker

Kreativ- Wettbewerb, Startnummer 9

Dienstag, 13. Oktober 2009

Cindy von der Blogwiese, Mutter der dicken Bertha,  zählt inzwischen schon zu den bloggenden Urgesteinen der deutschen Bloggosphäre und ihre Kreativität dürfte allgemein bekannt sein. Dazu zählen u.A. :

Kreativ 9 hobby-collage Cindy

  1. das Malen nach Zahlen
  2. das Gestalten von Grußkarten, wozu auch die Tweety-Karte gehört. Auf ihrem eigens dafür geschaffenen Kartenblog beschäftigt sie sich sehr ausführlich mit dem Thema, gibt Tipps und Anregungen.
  3. das Sammeln von Überraschungseier-Figuren
  4. das Kumihimo, das ist diese hübsche Knüpperei von Schlüsselanhängern, die Cindy sogar in einem eigens erstellten Video erklärt. Heraus kommen solche hübschen Arbeiten an Tagen, an denen Cindy neue Basteltechniken ausprobiert, bei denen dann  Schlüsselanhänger, Schmuck oder Sachen
    zum Dekorieren und Verschenken entstehen.
  5. die Fotografie
  6. Window-Color, hier ein Winni Puh-Motiv
  7. das Weltall Bild ist ein Wallpaper und soll für digitale Bastelei stehen
  8. Sims bedarf wahrscheinlich keiner weiteren Erklärung und
  9. die  3 Katzen muss man wohl auch nicht näher erläutern, mit ihnen ist “Kuscheln pur” angesagt.
  10. Beim Surfen auf ihrem Mac findet Cindy die nötige Entspannung um dann endlich wieder  zu bloggen, wovon wir letzlich alle was haben…