Archiv für die 'Berlin- und Umland Bilderbogen' Kategorie

Rätsel Nr. 39- die Lösung

Montag, 28. April 2008

Kinners, nu mal ehrlich: Was sieht man inner Mark Brandenburg, wenn man morgens ausm Fenster schaut?

Natürlich das hier:

Damit wäre die richtige Lösung "Kamelhaar" gewesen. Leider hats keiner gewusst und somit bleibt das beliebte kostenlose, kroetengruene, dreiwöchige Leseabo diesmal auf dem Anwesen.

Sorry, Leutz, aber eure Ideen waren einfach zu abartig… Apropos artig: Ich bedanke mich mal herzlich für diese wirklich erheiternden Lösungsvorschläge

Wie jetzt Retusche??? Ihr glaubt mir nicht, daß das Kamel auffer Wiese mitten inner Mark Brandenburg stand?

Hey, da waren noch ganz andere Viecher! Nicht nur Pferde

und Ziegen,

sogar Elefanten weiden hier bei Dallgow

direkt neben spuckenden Lamas

und schlafenden Ponys,

denn der Zirkus gastiert hier.

Zirkus… Manegenluft… dieser Geruch, der Kinderherzen höher schlagen lässt. Der Clown mit roter Nase und den viel zu großen Schuhen…

Erinnert ihr euch noch?

Wie lange ist es her, seit ihr das letzte Mal im Zirkus wart?

Eigentlich isses doch mal wieder Zeit für einen Zirkusbesuch, findet ihr nicht auch?

Berlin Aktuell

Mittwoch, 5. März 2008

Rätsel Nr. 23 ist gelöst!

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Das ging ja sehr schnell, aber wenn hier natürlich pfiffige Berliner mitlesen, die dann auch noch gleich lautstart die Lösung hinausposaunen, dann hab ich wenig Chancen.

Genau genommen ging es um die Siegessäule in Berlin, aber da unsere "Joldelse da druff thront" lass ich die Antwort von Andi gelten.

Somit geht das 3-wöchige kostenlose Leseabo an Andi, dem ich herzlich gratuliere. 

 

Auch das ist Berlin:

Mittwoch, 28. November 2007

Die letzten Sonnenstrahlen…

Sonntag, 23. September 2007

…haben wir gestern ausgenutzt. Lange kann man sicher nicht mehr Draußen sitzen und gemütlich ein Bierchen trinken.  

Wir haben uns einfach durch die Ostprignitz mit ihrer wunderschönen

und größenteils unberührten Natur treiben lassen.

Auch über die Deutsche Alleenstraße sind wir ein Stück gefahren und haben dieses schöne Wetter noch einmal richtig ausgekostet. Zum Schluß gabs

im Storchendorf Linum in der Fischerhütte noch frisches Zanderfilet vom Grill. Einfach lecker! *mjam*

Für heute Abend haben wir uns noch frisch geräucherte Forelle mitgenommen. Hach, ich freu mich schon drauf!

Gebäuderaten

Donnerstag, 2. August 2007

Weil ich mich in deutschen Landen ganz gut auskenne, kenne ich natürlich (!) auch das Stargarder Tor in Neubrandenburg. Das brachte mir kürzlich die besondere Wertschätzung meines Therapeuten ein.

Ich spiel den Ball zurück, gebe Gelegenheit zur Revanche und veröffentliche das Foto eines bekannten Berliner Gebäudes, das dennoch nicht auf jeder Berlin- Postkarte zu finden ist.

Mitmachen darf natürlich jeder, die Berliner Leser mögen ihre Lösungsvorschläge jedoch bitte nicht in den Kommentaren abgeben, sondern an die bekannte Adresse mailen.

Zu gewinnen gibt es ein dreiwöchiges Gratis- Lese- Abo von kroetengruen.de zu einem frei wählbaren Zeitpunkt.

Nachträge:

Tipp 1: Das Gebäude diente als Kulisse für einen Film 

Tipp 2: Es handelt sich um die Verfilung eines "deutschen Märchens mit authentischem Hintergrund" nach der Vorlage von Carl Zuckmayer.

Tipp 3: Heinz Rühmann spielte die Rolle des Schuhmachers Wilhelm Voigt.

Die Auflösung gibts in den Kommentaren.

Mückenplage- Ich brauche Hilfe!

Donnerstag, 19. Juli 2007

Unter dieser Überschrift titelte ich letzte Woche im Blogger- Cafe und schrieb den folgenden Hilferuf:

"Klingt blöd, is aber so:

Wir haben hier z.Zt. ne echte Mückenplage. In meinem kleinen Büro (ca. 12 qm) hab ich heute Mücken ohne Ende gekillt. Ich schätze an die 80 Stück. Nach etwa 1 Stunde waren die Wände schon wieder schwarz und ich konnte wirklich nur noch mit dem Staubsauger der Plage Frau werden. Habe sage und schreibe nochmal 162 Mücken aus diesem kleinen Raum gesaugt. Küche und Bad sind in ähnlicher Form betroffen. Gegen 23.00 Uhr hatte ich mittels Sauger alle Mücken entfernt, die Fenster und Türen wurden geschlossen.

Um 01.30 Uhr waren schon wieder 17 Mücken in dem kleinen Büro.

Es ist günstig, die Viecher einfach wegzusaugen, allerdings kann ich das hier mitten in der Nacht nicht machen. Ich wohne nämlich in einem Mietshaus und meine Nachbarn wollen gerne schlafen.

Hat jemand ne Idee, wie ich die Viecher loswerde?"

Inzwischen haben wir das Problem ganz gut im Griff und Dank Schatzis unermüdlichem Einsatz an der Fliegengitter- Bastelfront wird es langsam erträglich. emoticon

Jetzt wandern die Viecher (gibt es Wandermücken?) über Havel und Spree und statten dem gEKKo einen Besuch ab. Der schreibt nun "Schatzi und ich haben nämlich gestern, “bewaffnet” mit dem Staubsauger…" HÄ??? Was macht mein Schatzi beim geKKo??? Wir werden uns mal unterhalten müssen, meine Herren! emoticon

Die Berliner Morgenpost hat sich inzwischen auch mit der Mückenplage in Berlin auseinander gesetzt. Hier nachzulesen.

Warum werden manche Menschen häufiger von Mücken gestochen? Den Bildungspart in diesem Beitrag gebe ich mal an die Berliner Kollegin Missxyz, die sich schon vor ein paar Monaten damit auseinandersetzte und ein schönes Mückenbild bei sich veröffentlicht hat.

Spitzwegs Erben

Freitag, 13. Juli 2007

Das Bild "Der arme Poet" von Karl Spitzweg kennen wohl die meisten von euch.

Ich habe nun ein Berliner Hotel entdeckt, in dem man in einem diesem Kunstwerk nachempfundenen Zimmer nächtigen kann. Jedes Zimmer dieses Künstlerhotels ist einem bestimmten Thema nachempfunden.

So treffen wir hier auch auf das "Cabaret- Zimmer" in dem man an den gleichnamigen Film mit Liza Minelli erinnert wird oder auf das Zimmer "Astronaut". Damen nächtigen allein im Einzelzimmer "Schuhtick", Tänzern sei das "Boogie-Woogie" angeraten und Berlin- Liebhaber werden sicherlich "Die Berliner Gesellschaft" bevorzugen, ein Zimmer, das den Berliner Promis und Normalos gewidmet ist.

Normal sind hier übrigens auch die Preise, die -je nach Ausstattung- zwischen 48,– und 150,– €uro schwanken. Erfreulich, denn das Hotel befindet sich in absolut zentraler Lage unweit vom Reichstag, dem Brandenburger Tor und der Friedrichstraße, die zum Shoppen einlädt, entfernt.

Weitere Einzelheiten könnt ihr der Hotelseite entnehmen, die sicher einen Klick wert ist.

Ich bin gespannt, ob sich unsere beiden Hoteltester bei Gelegenheit hierhin verirren und uns über ihre Eindrücke berichten werden…

Es geschah am hellichten Tag

Donnerstag, 5. Juli 2007

oder: Wie wir dreist beklaut wurden

An einem warmen Sommertag vor einigen Jahren waren Schatzi und ich shoppen.

Eben aus dem Urlaub zurück wollten wir uns ein Schneidegerät für unsere frisch gedrehten Super-8-Filme kaufen. Die Spandauer Fußgängerzone, die noch heute zum Shoppen einlädt, war unser Ziel. Neben den drei großen Kaufhäusern gab es eine nicht unerhebliche Anzahl kleinerer Läden, u.a. auch zwei richtige Fotoläden. Also nicht so ein Shop, wo die Abzüge innerhalb einer Stunde fertig sind, sondern richtige Fachgeschäfte. Geschäfte, in denen man jede Menge Kameras und zahlreiches Zubehör kaufen konnte. Das Beste daran war die individuelle Beratung von einem echten Fachmann (!), die man gratis dazu bekam…

Wir waren jung und wählerisch, entschieden uns am Ende für ein Modell der Mittelklasse, was immerhin damals 10% eines Monatslohnes kostete. Aber gut. Letztlich handelte es sich um die Bilder unserer Hochzeitsreise, und die wollten wir nur einmal machen. Außerdem waren wir felsenfest davon überzeugt eine Anschaffung für die nächsten Jahrzehnte gemacht zu haben… Das die Technik uns innerhalb kürzester Zeit eines Besseren belehren würde, ahnten wir Beide zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Nun hatten wir also diesen großen Karton in den Maßen 90-60-90 40-50-40 und waren stolze Besitzer des Schneidegerätes darin. Das musste gefeiert werden!

"Essen gehen!" schoss es uns zeitgleich durch den Kopf, denn es war Mittagszeit und wir verspürten Hunger. Angesichts der eben getätigten Anschaffung war unser Kontostand auf ein minimalistisches Minimum gestiegen, befand sich im Soll. Der Fischladen wurde unser Ziel. Hier schnell n Happen panierten Kabeljau mit Kartoffelsalat- das war preiswert und schmeckte.

Wir gingen hinein und bestellten. Nun muss man erklären, das der Verkaufs- und der Essbereich durch eine etwa 130 cm hohe und recht dünne Wand getrennt waren. Wir standen, denn es gab keine Stühle, uns gegenüber, das Essen und das Schneidegerät zwischen uns auf dem Tisch. Wir führten während der Nahrungsaufnahme ein kultiviertes Tischgespräch, wobei wir uns verliebt ansahen. Ich erinnere mich nicht mehr an die Qualität des Essens, wohl aber an die Tatsache das man uns wirklich unter vier Augen das Schneidegerät gestohlen hat. Wir bemerkten es sogar erst, als wir aufgegessen hatten und gehen wollten…

Wir sind damals zum nahen Polizeirevier gegangen und haben Anzeige wegen Diebstahl erstattet. Der aufnehmende Polizist machte uns wenig Hoffnung, das wir das Schneidegerät wiederbekommen würden und er äußerte einen Verdacht, denn in letzter Zeit hätten sich die Diebstähle in dieser Lokalität gehäuft, Beweise gäbe es aber bisher keine.

Das nutzte uns leider wenig und wir bekamen nach ein paar Wochen Post: Das Verfahren war eingestellt…

Ein Urlaubstag in Berlin

Samstag, 30. Juni 2007

Gestern hatten wir lieben Besuch aus dem hohen Norden.

Der Wettergott hatte ein Einsehen und so konnten wir gemütlich draußen in einem Restaurant am Wasser unser Mittagsessen einnehmen. Neben einer Menge Spaß, den wir u.a. auch mit der Bedienung und ihrem "Frosch im Hals" hatten, amüsierten wir uns über die frechen Enten, die bis an die Tische kamen um Futter zu erbetteln.

Anschließend planten wir einen kleinen Verdauungsspaziergang über die Spandauer Zitadelle, die unser Besuch noch nicht kannte. Hier wunderten wir uns zwar über die Absperrung und reichlich Sicherheitskräfte, jedoch ließ man uns ungehindert passieren. Der Grund der Absperrung war schnell gefunden, denn auf dem Innenhof fand die Generalprobe für das am Abend stattfindende Konzert von Silbermond statt, der wir nun gratis beiwohnen konnten.

Sämtliche Treppen hoch zu den Bastionen, sowie der Juliusturm,  von wo man eine schöne Aussicht über die Spandauer Altstadt und die Havel hat, waren leider gesperrt.

So gabs dann noch eine kleine Besichtigung der Spandauer Schleuse und der kleinen, frisch restaurierten St. Marienkirche im Behnitz mit anschließender kleiner Fußtour durch den Kolk.

Kaum war unser Besuch wieder weg, der mir übrigens den süssen Frosch mit persönlicher Widmung schenkte, fing es an wie aus Kübeln zu gießen. 

Die armen Kiddies, die zu dieser Zeit in einer inzwischen etwa 500 m langen Schlange standen und immernoch auf Einlass zum Silbermond- Konzert warteten, sind recht nass geworden.

Nachtrag: Auch unser Gast hat ein paar nette Worte zu diesem Bloggertreffen gefunden. Nachzulesen hier.