Archiv für die '2007 Aktion Klopapier stapeln' Kategorie

Der krönende Abschluß

Donnerstag, 29. November 2007

Jetzt legt er los! Der kroetengruene Klophotograph versucht nicht nur, die kroetengruene Klorollenaktion würdevoll ausklingen zu lassen, es gelingt ihm sogar!

Nobel, nobel! Ich bin beeindruckt, mir fehlen (fast) die Worte. Der Herr Sorger beschäftigt offensichtlich einen Origami- Fachmann, den ich bei nächster Gelegenheit abwerben werde. Deswegen nämlich.

Natürlich springt als Erstes das "Sorger- Siegel" ins Auge, was ja wohl auch beabsichtigt ist. Doch, das hat wirklich Stil, das lässt mich verzückt die Augen verdrehen. Hier würde ich auch gerne mal meine Sorgen hinunter spülen.

Das Papier selbst, in Rautenprägung mit Hoch- Tief- Effekt, aus weichem Fließ, verwöhnt sicherlich auch das verwöhnteste Hinterteil. Großartig, einfach großartig!

Der weißgoldene Halter passt hervorglänzend zum übrigen Ambiente und wurde auf Hochglanz poliert.

Dem Herrn Sorger gehts wirtschaftlich gut. Diese geballte Portion Luxus aufm Klo spricht für ein sattes Plus aufm Konto und beweist einmal mehr, das ich meine Angestellten überdurchschnittlich bezahle. Ich bin eben viel zu gut für diese Welt…

Die Aktion ist damit beendet. Allen Einsendern herzlichen Dank!

Im Schafstall

Freitag, 7. September 2007

Der erste Blick auf dieses Foto verwirrte mich kurzzeitig. Einerseits im Vordergrund der rundgeschliffene Weissgoldbarren, der lediglich als Ablagefläche für die Rolle 4-lagiges, gebleichtes Papier mit ausgesprochen enger Prägung dient, anderseits der Hintergrund…

Das Schokoladenschaf nimmt mit diesem Foto an der Aktion Klopapierstapeln teil und sorgte für diese anfängliche Verwirrung.

Jedoch… ich wär ja nicht ich, hätte ich nicht schnell die Lösung parat: Hier sind offenbar die Handwerker. Ein neues Abwasserrohrsystem wurde bereits von Nobel, Edel & Stark- GWS (Gas-Wasser-Schei*e), dem Berliner Exquisitanbieter, installiert.

Die Jungs arbeiten absolut sauber und fettfrei. Ich hatte sie auch schon auf dem Anwesen und war von der Personalauswahl dieses Unternehmens mehr als begeistert. Kompetent, willig, knackärschig. So hab ich die Jungs kennengelernt… Die bauen sogar ne Wartungsklappe ins Abwasser (rechts oben über der Rolle zu sehen). Frau Mandy wird nichts zu klagen haben…

Zurück zur Analyse: Wir sehen hier eines der absoluten Highlights von Tiefstapelei. Wenn der Umbau fertig ist, die farblich passenden, weissgüldenen Armaturen und Handtuchhalter montiert sind…dann wirds richtig chic im Schafstall…

Wahrscheinlich ist dann das Konto auch erstmal ziehmlich geschröpft, jedoch reicht es sicher noch um bei der nächsten Schafschur im Frühjahr wieder diesen netten, rothaarigen Iren einfliegen zu lassen. Denn Geldsorgen haben sie mit ihrem satten Plus aufm Konto sicher nicht, Frau Mandy…

Der alltägliche Toilettengang

Montag, 3. September 2007

"allesalltaeglich" nennt Engelbert seinen Blog mit bunt gemischten Themen aus dem täglichen Leben und schickte mir seine Rolle Klopapier mit dem Hinweis "er sei von meiner Aktion ganz von der Rolle". Nun denn, ich werte das mal als Kompliment, sage artig "Danke" und wende mich meiner Aufgabe als Klorollen- Analystin zu:

Wir sehen eine Rolle in reinweiss, vermutlich 4-lagig, da Krönchenprägung. Sowas edles gibts nicht in 2- und 3-lagig. Leider kommt diese wunderschöne Handprägung wegen des fehlenden Halters nicht recht zu Geltung, Interessierte mögen ihren Bildschirm bitte um 90° drehen…

Im Hintergrund eine bunte Mischung Pflegeutensilien, die Herr Engelbert wohl als alltäglich bezeichnet und die auf den ersten Blick Aufschluss über seinen Wohlstand geben sollen. Da wäre vordergründig der Flacon teuersten, französichen Duftwassers -selbstverständlich für die sensible Haut ab 40- zu nennen. Herr Engelbert stellt sein Feuchtklopapier offensichtlich hiermit selber her. Nobel, nobel, Herr Engelbert!

Die weiteren Pflegeprodukte scheinen allerdings eher dem Regal einer Supermarktkette entnommen und zeugen somit auch von einer gewissen Sparsamkeit des Herrn E… Apropos Regal: Darauf wurde, trotz echten Bedarfs, verzichtet.

Jetzt kommen wir der Sache nämlich näher, auf den zweiten Blick erkennen eine absolute Mangelwirtschaft, begründet im Spartrieb. Trotz Platz zur Seite und nach oben gibt es hier nur eine einzige Rolle. Im Zusammenhang mit der bereits erwähnten Krönchenprägung, dem fehlenden Halter und dem fehlenden Regal gibt das nun ein völlig anderes Bild, als der erste Eindruck uns Glauben machen möchte.

Herr Engelbert steckt nämlich ärgsten finanziellen Nöten, die er lediglich mit Hilfe seines 4-lagigen handgeprägten -und wahrscheinlich sogar handgeschöpften- Papiers und des französischen Duftwässerchens zu kaschieren versucht. Es handelt sich bei ihm um einen absoluten Klo- Hochstapler, vor dem ich an dieser Stelle eindringlichst warnen möchte.

Fazit: Es macht Sinn genauer hinzusehen. Auch beim Klopapier… emoticon

Exklusiv aus dem Thronsaal:

Samstag, 18. August 2007

Reinweiss, 4-lagig, Blütenprägung nach alter, venezianischer Ornamentvorlage … so beeinduckend offenbart sich die Thronzellulose ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Zessy von und zu Bawü.

Das Ganze kunstvoll an echt silbernem Thronsaal- Interieur drapiert… Hier hat sicherlich der königliche Abwickler seine Hand im Spiel, der nach jedem Throngang ihrer Hoheit künstlerisch tätig wird. Musische Berieselung während der anstrengenden Sitzungen sorgen für Ablenkung und Entspannung, hier wird ausschließlich verdauungsfördernde Drehorgelmusik gespielt. Das Sitzungsende ist am integrierten Zeitmesser abzulesen, der mit einer zusätzlichen Alarmfunktion ausgestattet ist, denn hier herrscht aufgrund ständigen Termindrucks eine straffe Planung.

Die Prinzessin versucht das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, das zeugt von Organisationstalent und Weitsicht, die ihr sicher auch bei der Erziehung der beiden kleinen Prinzessinen hilfreich ist. Der Prinzgemahl, seine Exellenz Sir Grünauge vom Teigfladen, unterstützt sie hierbei nach Kräften, ist aber leider auch nur ein Mann… emoticon

Hier wird nicht mit normalen Toilettenpapier gewischt, hier kommen Wertpapiere zum Einsatz. Und die Aktien stehen gut. Das königliche Konto befindet sich garantiert im satten Plus.

Mann kann nicht alles haben…

Dienstag, 14. August 2007

…sagte sich Andi, der nette Bloggerkollege aus Berlin, und entschied sich für sein kürzlich vorgestelltes Tattoo, um dafür an anderer Stelle zu sparen. Beim Klopapier und den damit verbundenen Accessoires zum Beispiel…

Nackte, aber frisch gestrichene, halterlose Wände zieren seinen Thronsaal. Das Papier selbst lädt zum Träumen ein. Träumen auf Wolke Sieben… Mit diesem Papier kann Andi einfach alles passieren: Weich und trotzdem grifffest liegt es erwartungsvoll nach seinem Einsatz heischend. Lauert. Lauert auf seine große Stunde, auf den Moment da Andi zielsicher mit seinen starken Armen nach ihm greift… um dann… an der Perforierung entlang… drei Blatt… mit einem enormen Ruck… abzureißen…AAAHHH!

Andi ist der lonsome Cowboy von Reinickendorf. Einer, der sein Klopapier ebenso bewusst auswählt wie seine CDs, einer der eisernen Willen hat und sich im entscheidenden Moment auch trotzdem mal was Gutes gönnt. Einfach weil er es sich verdient hat…

Der, für einen Männerhaushalt extrem saubere, Heizungsregelungsknauf deutet auf zusätzliches Kapital zum Putzmittelerwerb hin. Hier ist also trotz Tattoo und Wolke-Sieben-Papier noch Geld auf dem sich im grünen Bereich befindlichen Konto. Ich schätze mal sogar etwas mehr…

Musterkompatibilität

Dienstag, 7. August 2007

Die Bewerbung von Enteringeternity hats in sich, ist ein fast schon klassisches Beispiel für den Haushalt einer armen Studentin.

Doch nähern wir uns dieser Kontenanalyse der Reihe nach: Das Papier, 3-lagig und in schwerer WALDI- Qualität passt sich hervorragend dem Design der Fliesen an, bildet schon fast eine Einheit. Das ist geschmackvoll und deutet auf  eine gewisse Extravaganz.

Leider wurde die Kachel links unten drei irgendwann extrahiert und anschließend wenig fachmännisch, fast schon stümperhaft, wieder implantiert. Das zerstört nicht nur das Gesamtbild, nein, es ist auch ein Indiz für die finanziellen Engpässe, in denen Liliana zuweilen lebt.

Trotzdem kann man Liliana als durchaus freigiebig bezeichnen, denn sie teilt auch ihre letzte Rolle mit Fatih. Möglich das die Kosten ebenso geteilt werden, aber auch das die Konten der Beiden abwechselnd durch den Papiererwerb belastet werden… Eines teilen sie aber garantiert: Den Duft der großen weiten Welt.emoticon

Ach ja: Kontenstand wahrscheinlich bei Beiden sehr knapp im Plus, ich hab den Verdacht das hier Geld hin- und hergeschoben wird…

Der blaue Punkt

Samstag, 4. August 2007

Auch Frau Naschy nimmt an der kroetengruenen Klopapier- Hochstapler- Aktion teil und schickte mir dieses Foto zur Privatkontenanalyse.

Vermutlich handelt es sich bei dem Klorollenhalter um das Werbegeschenk eines bekannten Autoradioherstellers. Wahrscheinlich hat sie dort ein Radio mit integrierter Bundesautobahn- Toilettenanzeige erworben.

Ach Frau Naschy, ich kann das ja so gut nachvollziehen! Wir Frauen immer mit unseren Konfirmandenblasen… Bei mir is auch Klo- Hopping inclusive…

Nun ist ja so ein Besuch auf einer BAB- Toilette auch nicht gerade billig. Also, das in Zusammenhang mit dem Markenradio…emoticon ich denk mal, da ist Geld hinter. Das reinweiße, 4- lagige spricht auch von Luxus. Farbe widerum fehlt, ein Indiz für Sparsamkeit. Letztendlich hat frau ja da hinten keine Augen, nech?

Ich denk mal, Frau Naschys Konto kann sich sehen lassen. Bestimmt ein sattes Plus vor kroetengruenen Ziffern. Ja, so muss es sein!

Real existierender maximaler Minimalismus…

Dienstag, 31. Juli 2007

… finden wir auf dem garnicht so stillen Örtchen von Julia49.

Wir sehen hier ein "Ensemble in blanc".

Ein echter Designer- Halter aus hochwertigem, weißem Metallblech schützt die wertvolle 500-m-Rolle von  weißem, natur-gebleichtem, feinstem, hochwertig veredeltem einlagigem Zellstoff. Die zart- hellelfenbeinfarbenen Wände passen sich optisch hervorragend an, unterstreichen das, schon fast sterile, Gesamtbild. Edelstes Ton-in-Ton-, welches durch seine Einfachheit besticht.

Wahrscheinlich sind die übrigen Bad- Accessoires auch in diesem, an eine jungfräuliche Hochzeit erinnerndem weiß bis cremefarben/beige gehaltenem Farbton… 

Weiß ist ja bekanntlich die Farbe der Reinheit, und so können wir davon ausgehen das es sich bei Frau Loeba um eine äußerst ordentliche Person handelt, die absoluten Wert auf Hygiene legt.

Dafür gibt sie eine Menge Geld aus, spart allerdings durch pallettenweisen Großeinkauf dieser 500-m-Rollen auch enorm.

Frau Loebas Konto dürfte so übersichtlich wie der mit Verbrauchsanzeiger ausgestattete Rollenhalter sein, an dem man übrigens ihr vorausschauendes Wesen erahnen kann…

Geschätzter Kontostand: Noch im Plus. Wenn Frau Loeba jedoch tatsächlich ihr Vorhaben wahr macht und loszieht um sich die farblich passenden weißen, mit weißen Perlen besetzten Dessous zu kaufen, dann fürchte ich…

Aber das ist ihre Sache, da will ich ihr jetzt auch nicht reinreden… emoticon

 

Achtung!

Aufgrund der guten Resonanz auf diese Aktion verlängere ich diese auf unbestimmte Zeit. Wer also noch seinen Kontostand anhand seiner Klopapierrolle erfahren möchte, ist weiterhin herzlich zum mitmachen eingeladen.

Elas Verwirrtaktik

Mittwoch, 25. Juli 2007

"… Auf deine Analyse bin ich sehr gespannt…" schreibt mir Frau Ela und hofft, mich mit dem mitgesandten Foto ihrer Klorollen verwirren zu können, Reichtum vorzugaukeln…

Nix da, Frau Ela, mein psychologisch geschultes Auge hat auch ihre finanzielle Situation sofort und mit nur einem Blick erfasst…

Halten wir zunächst fest, das nicht die Anzahl der Rollen Aufschluss über Wohlstand gibt. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Serie "Six Feet Under", bzw. an deren Untertitel, den wir hier in abgewandelter Form wiederfinden: Gestorben Gewischt wird immer!

Betrachten wir die Rollen also im Einzelnen:

Unterschiedlich in der Farb- und Aufdruckgestaltung. Sieht erstmal nach "schwelgen" aus und erinnert an Onkel Dagoberts Geldbäder… In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um "Auslaufmodelle", Restbestände, reduzierte Einzelteile quasi, die billigst unters Volk geworfen werden. "Andrucke" sind auch denkbar…, vielleicht sogar "Warenproben" von Elas Arbeitsplatz. Ehrlich erworben, selbstverfreilich! Ja, ich hab früher auch Jeans als "Gebrauchsmuster" bekommen, ich kenn die Tricks der Lieferanten…

Zurück zu Elas Papier: Als ich dieses Foto bekam, dachte ich unwillkürlich an das angeschlagene und unkomplette Service in Tante Mechthilds Küchenschrank. Das für "alle Tage" und "unter uns".

Letzte Zweifel, die den unwissenden Leser nun beschleichen (könnten) nimmt ein genauerer Blick auf das Umfeld der durchaus künstlerisch drappierten Rollen: Hier wird gespart, bis die Schwarte kracht. Das Papier zählt nur 3 Lagen. Nichtmal der Strom zum Blitzen des Fotos konnte finanziert werden, es wurde offenbar extra auf Tageslicht gewartet und dieses dann optimalst auszunutzen versucht.

Erfreulich hingegen die Elasche Ordnung und Sauberkeit. Der Jutevorhang ist am Waschbrett wieder richtig schön sauber geworden, auch das Fensterbrett wird nicht von toten Fliegen geziert und die Scheibe ist noch lichtdurchlässig.

Fazit: Arm, aber glücklich! Konto im Minus, aber immer auf der Suche nach ner Möglichkeit, dieses zu ändern. Meinen Respekt hierzu, liebe Frau Ela!

Les Neris und die Rosenblätter

Dienstag, 24. Juli 2007

Kaum zu glauben: Kaum is der Neri Ossi, da trumpft er in bester Wessi- Manier auf: Rosen ohne Dornen, dafür aus superzartem, fluffigem Tuff, geprägt in edelstem Blaudruck, hängt er seiner Liebsten an die Rolle!

Das soll noch einer sagen, Studenten wären bettelarm. Vier Lagen konnte ich zählen! emoticon

Liebe Neris, um dieses Wischvergnügen beneide ich euch nun wirklich! emoticon

Geschätzter Kontostand der Neris: Tiefstes, aber edelstes Rubinrot. Wahrscheinlich Herzchen  statt Ziffern aufm Konto… emoticon