Bezahlen mit Geheimzahl
In der Vorweihnachtszeit sind wieder vermehrt Menschen die es mit der Ehrlichkeit nicht so genau nehmen unterwegs: Laden- und Taschendiebe, Scheckkartenbetrüger, kleine Halunken und große Ganoven…
Beim Zahlen mit Karte und Geheimzahl wurde gestern versucht mir über die Schulter zu luken und die Geimzahl zu erspähen.
Es handelte sich um ein Päärchen, das offensichtlich zusammen arbeitete. Während die Frau lautstark Stimmung im Laden machte und damit die Aufmerksamkeit auf sich lenkte, baute der Mann sich ganz frech hinter mir auf und versuchte meine Finger bei der Eingabe der Geheimzahl zu beobachten.
Ich habe das jedoch bemerkt und ihn darauf angesprochen. Da fing er doch tatsächlich an mich zu beschimpfen und zu drängeln, er hätte es eilig, ich soll mal schnell machen und rückte mir immer näher auf die Pelle. Anstellen täte ich mich, ob er wie jemand aussehe, der Scheckkarten klaut?
Statt einer Antwort habe ich energisch auf Abstand bestanden.
Die Frau war urplötzlich aus dem Laden verschwunden. Ich sah sie auf dem Parkplatz wieder. Zusammen mit ihm….











29. November 2007 um 08:39
hui, gut reagiert!!!
29. November 2007 um 09:58
ja da gehört was dazu…
Leider passiert es auch immer wieder, dass Leute ihre PIN so sorglos eingeben, dass man ‘aus Versehen’ sieht, wie die Zahlenkombi lautet..
29. November 2007 um 10:46
Anstellen täte ich mich, ob er wie jemand aussehe, der Scheckkarten klaut?
In diesem Moment hätte ich mit einem JA geantwortet:
“Ja, Sie sehen für mich wie jemand aus, der die Scheckkarten anderer Leute benutzen möchte.”
29. November 2007 um 11:19
@ Sari: Danke, aber ich hab da von berufswegen nen Blick für entwickelt
@ Daylight: Stimmt. Völlig unverständlich für mich.
@ Wil: Naja, die besten Ideen hat man immer hinterher. Aber wer weiss, wofürt es gut war? Vielleicht hätt ich jetzt dann ein Messer zwischen den Rippen?
29. November 2007 um 11:45
Nicht erst hinterher, liebe Flocke, nicht erst hinterher.
Das ist bei mir ein allgemeines Prinzip, die Menschen dort abzuholen, wo sie stehen, d.h. sie beim Wort zu nehmen und aus ihrer Sicht zu agieren.
Außerdem hat man den so zustande gekommenen Überraschungsmoment für sich.
Und wenn mir dabei einer, wie im geschilderten Fall, auch noch eine Steilvorlage liefert, …um so besser.
Das mit dem Messer ist gewiß ein Argument, das mit dem abgeräumten Konto aber auch.
29. November 2007 um 11:48
@ Wil:
Vom Prinzip her gebe ich Dir Recht. Allerdings solltest Du etwas wissen: Ich bin gar keine Kröte. Nur eine kleine, schwache Frau.
29. November 2007 um 13:03
Flocke von Kroetengruen sagte:
Ich bin gar keine Kröte. Nur eine kleine, schwache Frau.
Okay, sagt da der Wilhelm, ich werde die kleine, schwache Frau zukünftig beim Wort nehmen.
29. November 2007 um 15:36
Ich habe letztens einen Kalenderspruch gelesen. Ging irgendwie so:
Frauen sind dann am stärksten, wenn sie sich schwach geben
Also pass auf, lieber Wilhelm!
29. November 2007 um 15:37
Übrigens stelle ich gerade fest, dass Dein Blog noch auf Sommerzeit läuft, Kröti
Das ist nämlich bei mir erst 14:36 und noch nicht 15:36
29. November 2007 um 15:46
@ Falk: Ja, ich weiss. Liegt aber nicht an mir. Is der Server oder so, sagt mein knackärschiger, technischer Admin…
30. November 2007 um 18:40
Nö, liegt an Wordpress.
Geh mal in den Admin-Bereich, dann auf Optionen.
Bei “Zeitdifferenz im Blog:” trägst Du dann eine “1″ ein. Während der Sommerzeit kommt da eine “2″ rein.
30. November 2007 um 23:54
@ kiter: Thx, da hab ich den Knackarsch wohl missverstánden.
1. Dezember 2007 um 00:28
Wenn mir jemand zu dicht steht, geb’ ich auch gerne einen
ein
mit anschließender Neu-Eingabe oder auch
…Karte wird ausgeworfen…
…das Ganze nochmal…
Übrigens hab’ ich bei den Außen-Au-Tomaten erkannt, daß nur hinter dem schwarzen Fenster in der Mitte die Kamera ist. Die grüß’ ich auch immer freundlich.:grin:
Die beiden silbern glänzenden Dinger an den Seiten sind Weitwinkelspiegel, in denen man sein Um-bis-Hinterfeld in den Augen behalten kann!
1. Dezember 2007 um 00:38
#*@&/!! HTML-Filter!!!
Ich meinte natürlich
(Tippfehler)
(Abbruch)
Bitte an unpassender Stelle in den Tückenlext seinetzen.
Oder so.