Abtörner meiner Kindheit

Als ich neulich so in meinem Ohrensessel saß und über meine Kindheit sinnierte, fielen mir ein paar Abtörner ein, die ich für typisch erachte:

Da waren z.B. die sonntäglichen Spaziergänge mit meinen Eltern im "Sonntagskleidchen", ("nich schmutzig machen!") oder diese mit Mamas, bzw. Omas Spucke angefeuchteten Stofftaschentücher, die mir den Dreck aus dem Gesicht rieben, aber auch die Aufforderungen "Gib Tante Mechthild mal n Küsschen!" (Tante Mechthild küsste feucht nass…) oder die Haut auf der abgekochten Milch, von gekochter Hühnerhaut im Hühnerfrikassee bei Tante Elfriede ganz zu schweigen…. Toppen tat den nur noch der gekochte Hühnerhals, der dekorativ und zum abschlürfen bereit in der Suppe bei Frau B. kredenzt wurde… Eindeutig Abtörner Nr. 1 in meiner Kindheit!

Kratzige Röcke, Kleider, Pullover begleiteten mein Erwachsenwerden, dabei war es doch "gute Wolle die so schön wärmte"… Kniestrümpfe, die mir die Waden einschnürten… ich könnte ewig so weiterschreiben, aber ihr sollt mir ja auch noch ein paar Beispiele nennen.

In die Kommentare, büdde!

27 Antworten zu “Abtörner meiner Kindheit”

  1. tAXMAN sagt:
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    Ach ja…
    Spucke am Taschentuch kenne ich auch noch. Schlimm fand ich die Pelle auf der Milch und den Karpfen zu Silvester. Lederhosen war zwar in, bei mir aber nicht sonderlich beliebt. Ansonsten kann ich eigentlich nicht meckern und denke gern an meine Kindheit und meine liebe Mama zurück.

  2. Suriel sagt:
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    Oh Scheiße mußt Du mich an sowas erinnern, ich hatte gedacht mein Psychater und ich hätten diese Erinnerungen für immer gelöscht :wink:

    Also absolute abtörner waren die sonntäglichen Besuche bei Tante Friede und Onkel Addi, pünktlich um 13 Uhr saßen meine Schwester und ich dort am Mittagstisch und danach wurde über Stunden Romme gespielt, ich wäre lieber mit meiner Freundin Nadine durch die Parks gestreift, aber ich mußte da Sonntags hin zur Seniorenbespaßung.

    Auch immer gern genommen, war das Auftragen der Kleidung meiner Schwester, wenn sie raus gewachsen war, aber ich glaube so geht es vielen Zweitgeborenen :grin:

    Und der tägliche Zoff zwischen meiner Schwester und mir, als wir noch keinen eigenen Fernseher in unserem gemeinsamen Kinderzimmer hatte, nach der Schule bei der Programmwahl. Das endete immer damit, dass wir uns wie die blöden beeilt hatten nach der Schule nach hause zu kommen, denn der der als erster da war, hatte “DIE MACHT” ( oder auch Fernbedienung genannt ) und konnte entscheiden zwischen Sailor Moon und California Clan :roll:

  3. Trixie sagt:
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    Ihhhhh….”danke”, dass Ihr mich dran erinnert habt…..vor allem das mit der Spucke……bäääähh…….:mad:

    Ich hoffe, Du hattest nicht auch dieses nervöse Dauerzucken, an dem Dein Püppchen oben links neben dem Eintrag leidet….:shock:

  4. Trixie sagt:
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    Verfluchter Mist, ich habe die Smilies vermasselt, weil ich zu nah an den Punkten war…diese sollten es sein: :mad: :shock:

  5. schmollo sagt:
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    Spucke am Taschentuch gab es bei mir auch.
    Und ich hatte eine fies kratzende Bommelmütze mit Halsschleife, die ich immer aufsetzen musste.
    Aber die Krönung meiner Demütigung war, daß ich in der Grundschule ein Heidi-T-Shirt tragen musste. :twisted:

  6. Flocke von Kroetengruen sagt:
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    @ tax: Gibts von der Krachledernen n Büld? :mrgreen:

    @ suriel: Seniorenbespaßung :mrgreen: Was gabs denn da Mittags? Hühnerfrikassee mit Haut :?:

    @ Trixie: Die Sache mit der Spucke ham scheinbar viele erlebt :roll:

    @ schmollo: Du im Heidi- T-Shirt? Wat süß! :idea: Ich spende 10 € für Kinder in Not, wenn Du das Foto veröffentlichst! :!: :razz:

  7. Trixie sagt:
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    Ja, ihhh man, ich hoffe, man macht sowas heute mit Kindern nicht mehr….das mit der Spucke… :mad:
    Ich habs jedenfalls die letzten 20 Jahren nirgendwo mehr beobachten können brauchen.

  8. Tina sagt:
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    Am schlimmsten fand ich immer die Spaziergänge. Ständig musste man irgendwo rum latschen. Sogar im Urlaub, da fuhren wir nämlich in die Berge. Mein Bruder und ich sind dann immer nörgelnd und quengelnd missmutig hinterher getrottet… was meine Eltern dann irgendwann so abtörnte, dass wir endlich nicht mehr mit mussten.

    Spazierengehen hasse ich heute noch. Ich gehe keinen Meter freiwillig zu Fuß.

  9. Siegfried sagt:
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    Von kratzigen Röcken und Kleidern wurde ich Gott sei Dank verschont :) Aber den Rest kenne ich auch nur all zu gut.

  10. Falk sagt:
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    An so Sachen wie mit Spucke getränkte Taschentücher kann ich mich irgendwie nicht erinnern :cool: An Gemecker, wenn die Sachen vom auswärtigen Aufenthalt mal etwas dreckig waren, allerdings schon.

    Was ich zusätzlich schon immer abtörnend fand und auch immer noch finde: etwas zu essen, was nicht schmeckt… jemanden beim Shoppen begleiten :razz:

    Soweit ich mich erinnern kann, fand ich allerdings Spaziergänge noch nie abtörnend. Und Haut vom Geflügel esse ich ganz gerne… allerdings lieber gebraten als gekocht.

    Möglicherweise würden es allerdings gewisse Leute abtörnend finden, wenn sie mit mir unterwegs wären :mrgreen:

  11. Possi sagt:
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    Das Abgeknutscht werden der polnischen Verwandschaft, die ich nicht mal richtig kannte, weil ich sie nicht oft sah. Damit einhergehend diese eklige Rotebeetesuppe, die man in Polen gerne als Vorspeise kriegt, die war Ihhh-Bäääh!
    Dann (irgendwie hab ich es mit der polnischen Verwandschaft) meiner Oma väterlicherseits beim Essen zu zugucken, wenn wir in Polen waren. Da ist mir immer der Apetitt vergangen.
    Und dann viele mir noch die riesen Schwimmweste ein, die ich beim Segeln immer tragen musste, die war voll nervig!

  12. Possi sagt:
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    “Fiele” mit “f”, kommt ja von “fallen”, oh man, ich lern definitiv zu viel, da bleibt kein Platz mehr für die gute deutsche Rechtschreibung…

  13. AndiBerlin sagt:
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    Ohja, Muttis Spucke… das ist wirklich abartig. Und ich vermute mal, fast jeder hat damit Bekanntschaft machen müssen.
    Auch ich finde die Haut auf der Milch nach dem warm machen eklig. Ein absolutes no go für mich. Wahrscheinlich bekomme ich deshalb Milch nur noch kalt herunter… aber das dann auch wirklich in Mengen!

  14. ela sagt:
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    Ja ich kann als Horror meiner Kindheit rote Wollstrumpfhosen und sogenannte U Boot Wintermützen anbieten.
    Die Nummer mit dem Taschentuch ging zum glück immer an mir vorbei * Danke Mama*

  15. Matthias sagt:
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    Was? Ein Heidi-T-Shirt? Das übertrifft so ziemlich alles. :shock:

  16. Flocke von Kroetengruen sagt:
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    @ Trixie: Die Spucke scheint jedem ein Greuel zu sein… :roll:

    @ Tina: Jenau! Ferien in den Bergen. Sechs Jahre hintereinander am selben Ort. Als ich 17 war und die Knackärsche in ihren Krachledernen alle kannte und mich für sie zu interessieren begann, wollten die Ellies woanders hin… und buchten 50 km entfernt :mrgreen:

    @ Siegfried: Ich beneide Dich um Deine weichen Kleider und Röcke :mrgreen:

    @ Falk: Ach Jott, wat ärmlich! Nichmal Spucke habter jehabt? :shock:

    @ Possie: Das klingt ja auch nach schlimmer Kindheit… :lol:

    @ Andi: Milch trink ich auch nur eiskalt. Höchstens 2 l im Jahr… :wink:

    @ ela: U-Boot- Wintermützen? Wie muss man sich dei denn vorstellen :?:

    @ Matthias: Kleid und Rock von Siegfried find ich fast noch besser :mrgreen:

  17. Dirk Frieborg sagt:
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    Spucke-Taschentücher kenn’ ich auch.:evil:

    Und sobald es Kartoffeln gab (und es gab damals oft Kartoffeln!), kam von irgendwo neben mir eine Gabel mit den Worten “Ich mach dir das klein” und muste darin herum.

    Dann hat man mich zu feierlichen Anlässen in Tuchhosen, Hemd und Jackett gestopft und mir Fliegen oder Krawatten mit Gummizug um den Hals getüdelt.

    Wenn ich meine Musik mal lauter gedreht habe, hieß es: “Dreh leiser! Die Nachbarn…” Haben meine Eltern ihre Anlage allerdings abends aufgedreht, um ordentlich laut Klassik zu hören, hieß es auf meine Beschwerde, daß ich das wegen der Nachbarn nicht dürfte, ganz einfach: “Wir sind ja auch erwachsen!” Was immer das auch ändert…:?:

  18. Luigi sagt:
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    Ich musste eine grüne Cordhose mit kleinen orangen Blüten drauf anziehen, da war ich ungefähr 12 Jahre alt. Um Abhilfe zu schaffen trug ich dazu gelbe Gummistiefel und den alten Parka meines Bruders. So sah man nur die Region um meine Knie, ein ca. 10 cm breiter Streifen, doch der reichte das die anderen Kids ihren Spaß hatten. Vorteil dieses Traumas ist das unsere Kids selber entscheiden können was sie anziehen und wie sie rum laufen. Beim Shoppen achten wir nur drauf das die Klamotten zweckdienlich sind. Es gibt im Herbst z.B. keine dünnen Stoffturnschuhe.
    So hat alles auch sein Gutes, wenn auch nicht für mich…:neutral:

  19. Luigi sagt:
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    Nachtrag:
    Es war Hochsommer… und es war ne Hose meiner Schwester die ihr nicht mehr passte aber noch gut war… und meine Mutter hat es dann ziemlich schnell eingesehen und sie weg geschmissen

  20. Komm zu Trixie! » Blog Archive » Abtörner der Kindheit! sagt:
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    [...] Hier gehts lang zum Ekeln…..  Author Trixie Comments (0) [...]

  21. Suriel sagt:
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    Nee Frau Flocke, also Tante Friede konnte echt spitze kochen hat immer töffte geschmeckt, aber dieses blöde Kartenspielen danach während andere Kinder schön draußen gespielt haben, das war irgendwie nicht so der brüller

    Und die Bommelmütze von schmollo kann ich toppen, ich hatte nämlich so ne Schlauchmütze, die die aussieht wie ne Socke mit Guckloch und langem Zipfel hinten dran + Ohrenwärmer :shock:

  22. schmollo.de » Blog Archive » Mein persönlicher Abtörner in der Kindheit sagt:
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    [...] Flocke von Krötengrün ließ eine schreckliche Erinnerung in mir hochkommen. Sie fragte nach Sachen, die einen in der [...]

  23. Flocke von Kroetengruen sagt:
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    @ Dirk: Die Fliegen mit Gummizug musste das herzallerliebste Brüderchen auch tragen :mrgreen:

    @ Luigi: Grün is immer gut, orange sorgt für gute Laune. Das ist püschologisch bewiesen! :mrgreen:

    @ Suriel: Dann hätt ich gerne n Büld mit Bommelmütze von Ihnen! SeinSe tapfer, kloppen Se´S raus! :mrgreen:

  24. Siegfried sagt:
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    @Flocke: *Grins*

    Bei mir war’s früher mal eine Lederhose. Marke Kniebund und zerstörungsresistent. Bis unser Hamster die mal fand. Den Hamster habe ich dann Stunden später im Schrank wieder gefunden. In einem schönen, selbstgemachten Nest aus Lederstreifen. Und rate mal, wo die herkamen…

  25. Thomas sagt:
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    Zwar nichts zum Anziehen, aber trotzdem grauenhaft: Strand. Lange, endlose, heiße, sandige Strände auf den Kanaren. Und das viermal im Jahr. Ich hasse die Sonne.

  26. Bea sagt:
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    Du sprichst mir sowas von aus dem Herzen! Mein Sonntagskleid war rosa-weiss und dazu trug ich weiße Kniestrümpfe – die Lackschuhe nur sonntags. Waren natürlich ruckzuck zu klein!
    Und die Haut vom Pudding BÄÄHHH!
    ISS WENIGSTENS DAS FLEISCH!
    Popelinejacken und Kurzhaarschnitt! Ja, Muttis Spucke kennt jeder. Jetzt auch praktisch im Pumpspender!

  27. kroetengruen.de » Blog Archive » Damals, als ich noch jung war… sagt:
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    [...] ja hier schon öfter mal Fotos aus meiner Kindheit gezeigt und auch einige Geschichten aus dieser Zeit veröffentlicht, damit wird es schwer für mich, Neues zu [...]

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