Archiv für Oktober, 2009

P 52-09.41 “Unverzichtbar”

Sonntag, 18. Oktober 2009

Als ich das Thema von Saris Projekt 52 für die letzte Woche las, wusste ich ganz spontan, welche Bilder ich euch dazu zeigen möchte: Es sind Bilder der Salinen auf Ibiza, denn neben Wasser ist auch Salz für uns lebenswichtig und damit unverzichtbar.

Auf dem ersten Bild sehen wir links einen Berg bereits gewonnenen Meersalzes, davor die Salinenbecken in denen das Salz gewonnen wird.

salinen ibiza 450

Das zweite Bild schließt fast an das Erste an, gut an den Bergen im Hintergrund zu erkennen. Das wirklich komische an diesem Bild sind die Flamingos, die in ganzen Kolonien dort leben und frisch, fromm, fröhlich und frei in die Salinenbecken kacken.

salinen-ibiza 450

In der Vergrößerung könnt ihr sie als kleine, rosa Punkte gut erkennen:

salinenflamingos

Berlin bei Nacht

Samstag, 17. Oktober 2009

Als wir kürzlich in der Eventlocation Tempodrom waren, führte uns der Weg vom Parkplatz dorthin über eine Brücke des Landwehrkanals in Höhe des ehemaligen Anhalter-Bahnhofes, der im Krieg total zerstört wurde und von dem nur noch ein paar Fragmente erhalten sind, die heute unter Denkmalschutz stehen. Dort befindet sich auch das Deutsche Technik-Museum , an dem frei schwebenden Flugzeug außen am Gebäude gut zu erkennen… und auch das Haus der Berliner Verkehrsbetriebe, in dem ein Teil der Historischen Fahrzeugsammlung der BVG untergebracht ist,  bietet Nachts einen hübschen Anblick.

Mir hat die Lichtreflektion auf dem Wasser besonders gut gefallen und da ich die kleine Kamera dabei hatte, habe ich nicht lange überlegt, sondern einfach auf den Auflöser gedrückt.

Der Potsdamer Platz befindet sich in der näheren Umgebung und ist in ein paar Gehminuten mühelos zu erreichen. Vielleicht sehen Sie sich das alles ja mal bei Gelegenheit selber an? Fragen zu Berlin beantworte ich gerne über das Kontaktformular.

Hier jibts noch wat historisches uffe Ohren vonne Stadt  und wennSe det jehört ham, dann wissenSe ooch, dat ick Ihnen noch lange nich allet von Balin erzählt hab. Et kommt noch mehr, keene Bange, aba ehm nich heute…

Museum f Verkehr und Technik 450 100_4786

Neulich beim Optiker

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Die Plastikteile am Nasensteg meiner Brille neigen zum grünlich anlaufen, vermutlich eine chemische Reaktion auf meinen blaublütigen Schweiß, daher statte ich dem Optiker, der  ”die hübschen Mädels hat”, alle paar Monate einen Besuch ab und lasse die Nippel austauschen.

Während ich also auf meine neuen Nippel wartete, schwebte eine eine echte Grand Dame  auf dem Duft von Odeur Brûle in den Laden dieser Optikerdisountkette.

Unter ihrem großen roten, breitkrempigen Hut trug sie, neben pechschwarz gefärbten Haaren und jeder Menge  abzubröckeln drohender Fassadenfarbe, eine bulgarische Designerbrille. Sie nahm sich nicht die Zeit, sich in die Schlange der Wartenden einzuordnen sondern schwebte direkt auf  eine gerade freiwerdende Optikerin zu und bat mit ihrer tiefen, whiskeygeschwängerten Stimme und in einem Ton, der keinen Zweifel an der Dringlichkeit ihres Verlangens aufkommen ließ,  um eine “Komplett-Reinigung” ihre Sehhilfe.

Die Optikerin, profihaft-freundlich, nahm die Brille entgegen, ging an das Brillen-Ultraschall-Reinigungs-Gerät, reinigte die Brille und kam zur Kundin freundlich lächelnd und Brille trocknender Weise zurück, überreichte ihr die Brille. Und jetzt, jetzt geschah ganz großes Kino: Die Dame schien irritiert und griff erstmal nach der Brille, auf die sie mit dem einen Auge blickte, während das Andere die Optikerin anvisierte. Dann hob sie an: “Hören Sie mal, ich hatte eine “Komplett-Reinigung” bestellt, putzen kann ich meine Brille alleine!” 

Ehrlich gesagt hätte ich dafür eigens eingestelltes Personal bei ihr vermutet und war jetzt ebenso erstaunt wie die Optikerin, der nun das Lächeln aus dem hübschen Gesicht zu entschwinden drohte.  Auf Nachfrage was denn die Kundin unter einer Komplett-Reinigung verstünde, wurde sie in etwa so belehrt: “Sehen Sie, zwischen Glas und Gestell befindet sich doch ein Höhenunterschied. Beim normalen Reinigen verbleibt immer ein kleiner Schmutzrest in dieser Rille. Ein Optiker muss doch in der Lage sein eine Brille fachgerecht in ihre Einzelteile zu zerlegen, die Teile einzeln zu reinigen und dann wieder zusammen zu setzen!”

Es war bühnenreif, dieses endgültige Entgleiten der Gesichtszüge dieser hübschen Optikerin. Auch ich musste grinsen und hätte die Kundin zum Zahnarzt geschickt, der hätte die Zahnzwischenräume gleich mit erledigen können. So aber erklärte die Optikerin selbstbewusst und mutig ihren fachlichen Unverstand betreffend dieses Problems.

Die Grand Dame entschwebte dem Optikerdiscountladen mit den Worten: “Dann bin ich hier wohl falsch!”

Etwas hat sie aber da gelassen: Die Wolke Odeur Brûle, die wahrscheinlich immernoch im Laden steht…  smilie-zwinker

Kreativ- Wettbewerb, Startnummer 9

Dienstag, 13. Oktober 2009

Cindy von der Blogwiese, Mutter der dicken Bertha,  zählt inzwischen schon zu den bloggenden Urgesteinen der deutschen Bloggosphäre und ihre Kreativität dürfte allgemein bekannt sein. Dazu zählen u.A. :

Kreativ 9 hobby-collage Cindy

  1. das Malen nach Zahlen
  2. das Gestalten von Grußkarten, wozu auch die Tweety-Karte gehört. Auf ihrem eigens dafür geschaffenen Kartenblog beschäftigt sie sich sehr ausführlich mit dem Thema, gibt Tipps und Anregungen.
  3. das Sammeln von Überraschungseier-Figuren
  4. das Kumihimo, das ist diese hübsche Knüpperei von Schlüsselanhängern, die Cindy sogar in einem eigens erstellten Video erklärt. Heraus kommen solche hübschen Arbeiten an Tagen, an denen Cindy neue Basteltechniken ausprobiert, bei denen dann  Schlüsselanhänger, Schmuck oder Sachen
    zum Dekorieren und Verschenken entstehen.
  5. die Fotografie
  6. Window-Color, hier ein Winni Puh-Motiv
  7. das Weltall Bild ist ein Wallpaper und soll für digitale Bastelei stehen
  8. Sims bedarf wahrscheinlich keiner weiteren Erklärung und
  9. die  3 Katzen muss man wohl auch nicht näher erläutern, mit ihnen ist “Kuscheln pur” angesagt.
  10. Beim Surfen auf ihrem Mac findet Cindy die nötige Entspannung um dann endlich wieder  zu bloggen, wovon wir letzlich alle was haben…

Rätsel Nr. 74

Montag, 12. Oktober 2009

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 Ich wünsche euch einen schönen Montag und recht viel Vergnügen mit dem Rätsel. Die Lösung gibts erst heute Abend, vorher kommt da sowieso keiner drauf…

Bis denn dann!       

  loch verschwind

 

 1. Tipp: Denken Sie bitte “dünn”…

Das Rätsel ist gelöst! “Durchsichtiger Klebefilm” nannte es Dirk, der die richtige Bezeichnung nicht nennen wollte, damit ich hier keinen Gnaatsch wegen Schleichwerbung oder so bekomme. Sehr rücksichtsvoll, lieber Dirk, hamse herzlichen Dank für ihre brüderliche Fürsorge!

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P 52-09.40 “Goldener Herbst”

Freitag, 9. Oktober 2009

Die aktuelle Jahreszeit mit ihrem farbenprächtigen Naturschauspiel ist diesmal Thema von Saris Projekt 52. Ich habe mich für ein Bild entschieden das euch den Herbst mitten in der Hauptstadt zeigt. Es entstand in unmittelbarer Nähe des Funkturmes, am Lietzensee bei einem Herbstspaziergang.

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Das zweite Bild habe ich im Volkspark Rehberge aufgenommen:

P52 rehberge3760

“Die” schütten mich zu…

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Zwei Tage bin ich in einem Zustand absoluten Desinteresses am Briefkasten vorbeigelaufen und habe ihn keines Blickes gewürdigt. Heute dann die bittere Erkenntnis: Es war ein Fehler, ein großer Fehler. Vor Allem aber ein schwerer Fehler, denn ein riesengroßer Berg an Werbebroschüren musste in die Belle Etage transportiert werden. Ich sag Ihnen was: Alles Werbung! Prospekte jedweder Coleur, die da wären:

  1. kleiner Handzettel vom Pizzamann
  2. wöchentlich erscheinender, kostenloser Zeitungsverschnitt, der sich mit den Belangen des Anwesensschen Umfeldes beschäftigt. Prima um die Kartoffelschalen drin einzuwickeln…
  3. Hochglanzkatalog eines großen Teppich-Hauses, DIN-A4, 162 Seiten, in Folie an mich persönlich adressiert. Scheinbar zur Strafe, weil wir dem Haus mal einen größeren Auftrag zugeschoben ham… Aber jedes Jahr bekommt das Anwesen ja nu auch keine neuen Perser.
  4. Folgerichtig bietet ein anderes Unternehmen die Reinigung derselben^  sowie der Gardinen an.
  5. Frau P. schickt ihren aktuellen Herbst-Winter-Katalog. Hochglanz und umfangreich… Kleiner Gag am Rande: Fragt mich neulich ein Bekannter ob die denn wirklich “Poppen” heisst…
  6. Ein Telefonbuch ausschließlich für die Umgebung des Anwesens. 432 Seiten Zahlen und Werbung ausm Bezirk.  Okay, ich gebs zu, dass ich die sogar sammle. Ist ganz interessant, die uralten mit den neuen zu vergleichen.
  7. Ein großes Versandhaus das sich bescheiden nach dem Klang eines kleinen Glöckchen benannt hat druckte auf 123 Seiten Hochglanz die neue Herbstkollektion und stellte ebenfalls zu.
  8. Ein Gutschein vom Billigfrisör. Das Anwesen liegt in dessen Einzugsbereich und nun lädt er mich zum einjährigen Jubiläum auf ein Glas Sekt ein. Der will sich doch nur mit mir schmücken, kenn ich doch alles. Inner nächsten Ausgabe von ^ 2. erscheint dann mein Konterfei im besoffenen Zustand. Das ist doch Rufmord!
  9. Ein großes Möbelhaus bietet Rabatte von bis zu 60% an, aber nur bis Samstag! Die müssen wohl ihren Ramsch schnell loswerden…
  10. Der Juwelier umme Ecke möchte auch mal wieder einen Kunden haben. Eine kleine Preistabelle von Reparaturen wie Kette löten oder Batterie einsetzen schickt er, aber auch die Preise die er für Zahngold zahlt. Soll ich jetzt der Omma von nebenan die ßähne ausschlagen?
  11. Drogen-Dirk hat auch wieder jede Menge Angebote in seiner Drogerie, der Prospekt umfasst mehrere Seiten, allerdings auf chlorfrei gebleichtem Papier.

Wie gesagt, das ist die Auswahl von 2 Tagen. Der Briefkasten war übergequollen, als wir ihn endlich von seiner Scheinschwangerschaft befreiten.

Schatzi bringt jetzt erstmal den Müll runter…

Kreativ- Wettbewerb, Startnummer 8

Montag, 5. Oktober 2009

Ich kann nur immer wieder über die Vielfalt eurer Hobbys staunen.

Stefan Gemba liebt Frösche und Reptilien und züchtet sogar selbst, wobei er die schönsten Augenblicke fotografisch festhält. Seine Frau teilt dieses Hobby mit ihm, was sicher nicht die schlechteste Voraussetzung für eine gut funktionierende Partnerschaft ist.

Die Geschichte, wie Stefan zu diesem Hobby kam und wie lange er ihm schon frönt, erzählt er hier:

kreativ 8 kroetengruen_wettbewerb_foto_01 stagfan g.

“Den Grundstein für die heutigen Hobbys wurden schon in meiner Kindheit gelegt. Es gab kaum einen Tümpel, den ich nicht als Kind erobert habe. Dabei fand ich besonders die Frösche und Molche sehr interessant.

kreativ 8 kroetengruen_wettbewerb_foto_04 stefan g.

Als Jugendlicher kam dann noch die Fotografie dazu. Als ich dann vor ca. 10 Jahren durch einen Bekannten in ein Terraristikgeschäft kam, war es um mich geschehen.

Es fing mit dem Kauf von chinesischen Rotbauchunken an, und hörte dann einfach nicht mehr auf. Zu meinen Mitbewohnern zählen inzwischen Gelbbauchunken, chinesische Rotbauchunken, Schmuckhornfrösche, Molche, Korallenfingerlaubfrösche und indische Ochsenfrösche. Zusätzlich gibt es hier noch einen Kaiserskorpion, verschiedene Gottesanbeterinnen und zwei Jemenchamäleons.

Besonders reizvoll an der Terraristik ist es, den Lebensraum der Tiere so naturgetreu wie nur möglich nachzugestalten, und auch die Lebensbedingungen wie Temperatur, Licht, Ernährung usw. anzugleichen. Je intensiver ich mich mit den Tieren beschäftigte, umso stärker wurde das Bedürfnis mich auch im Artenschutz zu engagieren. Viele Amphibienarten sind gerade in dieser Zeit (Stichwort Amphibiensterben) auch auf die Hilfe der privaten Halter und Züchter angewiesen.

Durch die Terraristik kam die Fotografie wieder stärker ins Spiel. Die Tiere und Terrarien sollten natürlich gut in Szene gesetzt werden. Darauf aufbauend folgte die Videografie“, bei der ich euch besonders auf die kleine Serie “Zu Besuch bei…” aufmerksam machen möchte. Höchst interesssant, wen Herr und Frau Gemba dort in unregelmäßigen Abständen vorstellen, nämlich Menschen mit ungewöhnlichen Hobbies, oftmals Tierhalter besonderer Arten…

kreativ 8 kroetengruen_wettbewerb_foto_02 stefan g.

Irgendwo ist Schluss

Sonntag, 4. Oktober 2009

Der liebe Gott hat die Intelligenz leider nicht gerecht verteilt. Ein Schöpfungsfehler, unter dem die Dummen weniger leiden. Leider nicht genug um auszusterben…

Ich ordne mich mal in aller Bescheidenheit in die mittlere Grauzone ein, denn mir ist durchaus bewusst das es schlauere Menschen gibt. Zu denen blicke ich neidvoll empor und bewundere sie, versuche ihnen nachzueifern und ein klein wenig von ihrer Bildung in mir aufzunehmen. Frau will ja nich dumm sterben…

In der letzten Woche musste ich nun aber gleich zwei Mal selbst erleben, dass Personen aus meinem Umfeld sich nicht nur durch Dummheit, sondern durch schlichte Blödheit selbst auszuzeichnen versuchten, ein drittes Beispiel (auch in dieser besagten Woche passiert) kenne ich vom Hörensagen.

Es muss eine Steigerungsform von “Fremdschämen” geben, Vorschläge bitte in die Kommentare!

Über bloggende Nichtblogger oder bloglose Blogger und männliche Gebährende

Sonntag, 4. Oktober 2009

Klingt etwas wirr, isses aba nich!

CeKaDo hatte vor einiger Zeit die hervorglänzende Idee einen Blog für Bloglose zu gebähren, die zwar gerne in bestehenden Blogs lesen und kommentieren jedoch selber kein eigenes Blog haben, obwohl sie schon ganz gerne einen hätten. Dererlei Leute gibt es ja doch einige und wir alle erinnern uns noch an unsere eigenen, schwierigen Anfänge.

“Dieser Blog wird von Testbloggern genutzt, die bisher noch nicht gebloggt haben. Hier besteht die Möglichkeit für jede Privatperson, kostenlos in die Welt des Bloggens zu schauen. Bei Interesse zum Mitmachen und Ausprobieren bitte das Tutorial anschauen …” schreibt der Sponsor gleich zu Anbeginn.

Damit ist alles klar. Die Bedingungen sind einfach, es gibt gut bebildertes Material und Erklärungen einzelner Probleme für Frischlinge (Fotos einbinden, Links setzen u.s.w.)… und sollte jemand doch noch Unsicher sein, dann reicht eine kleine Mail an den stolzen Blogvater, der seine Kinderchen gerne an die Hand nimmt.

kroetenlobEin tolles Projekt, das ich hier mal lobend erwähnt haben möchte… und wenn ich mal lobe, dann mach ich das richtig: Lieber  CeKaDo, Du darfst Dir ein Krötenlob mopsen, denn das haste Dir mit der Umsetzung dieser tollen Idee wirklich verdient!