Archiv für September, 2009

Oops!… I Did It Again

Mittwoch, 30. September 2009

lebkuchensternOkay, ich gebs zu: Ich bin charakterschwach. Hätt ich dieses kleine Sternchen doch bloß nicht gekauft! Dummerweise hab ich das auch noch mit vielen Anderen zusammen inner Kiste erworben. Da sind nicht nur Sterne drin, nein, auch noch Brezeln und Herzen!

Ob die sich wohl geschmacklich unterscheiden???

Berlin- Über das Leben in einer geteilten Stadt

Dienstag, 29. September 2009

Tonari sammelt Geschichten zum Tag des Mauerfalls am 9. November und ich als gebürtige West-Berlinerin will mich dieser Aktion nicht verschließen, letztlich habe ich bereits den Bau der Mauer miterlebt und kann jede Menge Geschichten davon erzählen.

Zur Einführung erzähle ich euch aber erstmal meine Geschichte als Wessinenkind in dieser geteilten Insel-Stadt:

Gerade hier, im ehemaligen West-Berlin, litten die Bürger nämlich besonders unter der Mauer (Video). Dies machte sich hauptsächlich bemerkbar wenn wir die eingemauerte Stadt verlassen wollten. Nach “Westdeutschland”, wie wir West-Berliner sagten, gab es nur 3 Zufahrtswege, die streng kontrolliert wurden und von denen man nicht abweichen durfte. Die Fahrt über diese Transitstrecken dauerte im Regelfall  etwa 4 Stunden und auf Einhaltung der StVO wurde strengstens geachtet, war es doch eine Einnahmequelle der DDR um an die heißbegehrte D-Mark zu kommen. Sogar die Dauer der Durchfahrtzeiten wurden notiert. Nach Ostdeutschland/Ost-Berlin durften wir nur mit einem Passierschein einreisen, dessen Beantragung allein schon mehrere Stunden Wartezeit einschlossen und der zeitlich begrenzt war. Nicht selten stand meine Mutter 5 und mehr Stunden in der Warteschlange, vor Weihnachten oft länger. Bei der Einreise durften wir dann auch noch “Mindestumtauschen”…

Die “Lieben von Drüben” hats gefreut, wenn wir dann vollgepackt mit West-Artikeln wie Kaffee, Strumpfhosen, Schokolade, Zigarren, Kugelschreibern, Bananen und Apfelsinen bei ihnen eintrafen. Wahrscheinlich hätten sie sich auch ohne das alles gefreut, aber da es sich dabei um Mangelware in der DDR handelte, freuten sie sich wahrscheinlich besonders. Den Mindestumtausch haben wir ihnen auch da gelassen.

Ich erinnere mich 1975 auf dem Ost-Berliner Alexanderplatz mit meiner Ost-Tante, bei der ich gerade zu Besuch war, nach Weintrauben angestanden zu haben. Die Schlange der Wartenden stand in keinem Verhältnis zum -völlig überteuerten- Angebot. Ost-Berlin, als “Hauptstadt der DDR” verfügte noch über eine recht breite Angebotspalette, hierher kamen ja auch viele Ausländer, die von der tatsächlich existierenden Warenknappheit nichts wissen sollten. Das war in West-Berlin ganz anders, denn hier gab es genügend Ware jedweder Art für Alle. Allerdings hatten wir auch oft nicht das nötige Kleingeld um diese zu erwerben.

Eines will ich nicht verheimlichen, nämlich dass die Mauer auch was Gutes hatte: Man konnte sich hier in West-Berlin nicht verlaufen. Länger als ne Stunde brauchte man mit dem Auto von einem Ende der Stadt bis zum Anderen kaum, Navigationsgeräte wären in den Läden wie Sauerbier liegen geblieben. Aber die gabs ja auch noch nicht…

Fast vierzig Jahre lang, vom 13. August 1961 bis zum 9.November 1989, lag West-Berlin im Dornröschenschlaf. “Selbstständige politische Einheit West-Berlin” nannte die DDR- Regierung unsere kleine Inselstadt, wogegen unsere Bonner Regierung protestierte. Es herrschte der “kalte Krieg“, vor dem auch wir Kinder nicht verschont blieben.

Aber wir gewöhnten uns an alle Besonderheiten dieser Stadt:  an die vielen jungen westdeutschen Männer, die hierher zogen weil in West-Berlin nicht zur Bundeswehr gezogen wurde, wir lernten mit den Schüssen an der Grenze zu leben, die auf fluchtwillige Ostler abgegeben wurden die immer wieder versuchten West-Berlin zu erreichen. Die zahlreichen Fluchtgeschichten füllen ganze Bücher, Fluchthelfer kamen auf die verwegensten Gedanken und holten viele Fluchtwillige  ”nach Drüben” in den Westen. Wir gewöhnten uns nie an die Schlagzeilen über geglückte und gescheiterte Fluchtversuche, waren jedesmal aufs Neue erfreut oder auch niedergeschmettert..

Es gab so viele Mauertote, zu viele, viel zu viele…

Aber an die nicht existierende Sperrstunde, die es im Ostteil der Stadt sehr wohl gab, gewöhnten wir uns. Gerne sogar. West-Berlin hatte Open End und besonders als Jugendliche hätte ich das auch gerne genossen, meine Eltern haben dem jedoch entgegengewirkt. Da die Volljährigkeitsgrenze damals noch bei 21 Jahren lag, musste ich mich ihrer Autorität wohl oder übel beugen…

Ich sag Ihnen mal was: Ich hatte trotzdem Sex… und wurde Mutter. Gebar den Lieblingssohn und verzog ihn in dieser  Stadt zu einem wunderbaren Menschen. Die zweite Generation in dieser immernoch geteilten Stadt wuchs heran…

Teil II: Der Tag, an dem die Mauer fiel

Rätsel Nr. 73

Montag, 28. September 2009

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Na, was könnte das wohl sein?

 

Die Lösung, die “Spinnennetz” lautete, wusste Herr cimddwc auf Anhieb. Er hat eben den “gewissen fotografischen Blick” und räumt damit mal wieder einen der begehrten kroetengruenen Preise ab. Gewonnen hat er diesmal einen wunderschönen Herbstspaziergang im kommenden Goldenen Oktober in seinem Heimatort.  Herzlichen Glückwunsch, lieber Herr cimddwc!

Ein fotografisch aufbereiteter Bericht vom Gewinnspaziergang ist als Empfangsbestätigung ist in seinem Blog zu veröffentlichen… smiley_emoticons_lachtot1 

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Ergebnis der kroetengruenen Wahlumfrage

Sonntag, 27. September 2009

“Am 27.9. findet die Wahl zum Deutschen Bundestag statt. Welche Partei wird die meisten Wählerstimmen bekommen?”

Eure seherischen Fähigkeiten wollte ich testen und ganz ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass es damit weit her ist.So habt ihr nämlich gestimmt:

  • SPD: 19% (5)
  • CDU: 42% (11)
  • CSU: 0% (0)
  • Grüne: 4% (1)
  • FDP: 0% (0)
  • Die Linke: 23% (6)
  • Sonstige: 12% (3)

Heute gehts nun wirklich an die Wahlurnen und ich hoffe auf eine starke Wahlbeteiligung. Nehmt euer Wahlrecht wahr denn wer nicht wählt, ……….

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Wahlsonntag ein glückliches Händchen, um das Richtige zu wählen. Das endgültige Wahlergebnis wird von meiner kleinen Umfrage mit Sicherheit abweichen denn glaubt man den Wahlforschern, dann liegen SPD und CDU ja in der Wählergunst momentan fast gleich und auch die FDP dürfte, ebenso wie  die CSU, ein paar Stimmen bekommen.

Überwachung jetzt auch bei kroetengruen.de!

Samstag, 26. September 2009

Froschwächter NEU 180

Überall ist von Überwachung des Internets die Rede.

Warum wird mein Blog nicht überwacht? Was haben andere Blogs, was ich nicht hab??? Na???

SehnSe, da fällt Ihnen nu auch nix zu ein!

Aber die Frau Lossi, die Gute, die hat mein Problem erkannt und hat mir aus Florida nun einen eigenen Blogwächter mitgebracht. Der steht künftig hoch oben auf dem Wachturm in der Sitebar, wo er den besten Überblick hat.

Damit auch mein Blog endlich überwacht wird und Sie sich hier richtig sicher fühlen können!

Vielen Dank, liebe Frau Lossi! Sie ham mir mit diesem wachsamen, knackärschigen Floridianer ne riesengroße Freude gemacht!

Buch zu gewinnen!

Donnerstag, 24. September 2009

Liebe Ossis und Ossininnen, liebe Wessis und Wessininnen!

Am 3.10. 1990 trat die DDR dem Geltungsbereich des Grundgesetzes der BRD bei. Aus diesem Grunde feiern wir seitdem den Tag der Deutschen Einheit.

Bald ist es wieder soweit und ich möchte das Ereignis nutzen und ein Buch verlosen, das die Ost-West-Thematik auf eine ganz eigene Weise behandelt. Es heißt  ”Endlich Buntes” und wurde von Hagen Liebling, dem Bassisten der Ärzte geschrieben. Es behandelt die Frage, was denn zahlreiche ostdeutsche Promis damals  mit den 100,– DM Begrüßungsgeld, die es ja nach dem 9. November 1989 für jeden Ossi im Westen gab, anstellten. Katarina Witt, Leander Haußmann, die Phudys, Jens Weißflog und viele andere verraten dem Leser auf amüsante Weise ihre ganz persönlichen Geschichten dazu.

Dieses Buch, in der Orginalausgabe vom Oktober 1999,  möchte ich verlosen. Es ist gebraucht und verfügt über einige Lesespuren, befindet sich aber für sein Alter in einem guten Allgemeinzustand.

Einzige Bedingung:

Schreibt mir einfach in die Kommentare was ihr mit 100,- €uro tun würdet, wenn ihr sie heute geschenkt bekämt.

Unter allen Kommentatoren wird das Buch verlost.

Einsendeschluss  ist der 3.10., wann sonst?

Und jetzt bin ich auf eure Ergüsse gespannt…  tongue

Kreativ-Wettbewerb, Startnummer 6

Mittwoch, 23. September 2009

Das mit dem Hobby ist so eine Sache, denn Ruediger hat nach eigenem Bekunden mangels kreativ schöpferischem Talent oder  Sammelleidenschaft keines. Langweilig wird ihm dennoch nicht… und den Kreativ-Wettbewerb will er trotzdem gewinnen. Typisch Kerl, kann ich da nur sagen…

Ruediger gesteht jedoch eine lieb gewonnene Angewohnheit, der er  vornehmlich im Büro fröne: Er spiele Steel-Dart. Also nicht permanent, sondern wenn er sich konzentrieren oder gar alleine denken muss (was zum Glück nur selten vorkommt) oder wenn er sich neu zu seiner Mitte  ausrichten möchte (also auf der Suche nach seinem Wurzel- Chakra ist) oder wenn ihn jemand geärgert hat und/oder er runter kommen möchte. Immer dann stellt er sich ans Brett und spielt eine Runde Steel-Dart. Im Büro ist er in der beneidenswerten Lage, dass sein Arbeitgeber ihm diese Marotte zugesteht .

Ein simples Board abzulichten wäre angesichts seiner eh schon existenten Langeweile nur die Spitze des Sahnehäubchens, daher hat er dieses Bild erstellt:

Kreativ 5 flocke_von_koretengruen_fotospiel_small_200909 ruediger

Wen genau er sich an Stelle des Eies vorstelle, hat er leider nicht verraten. Ich hab da aber so meine Vermutung und hoffe mal, das der Chef hier nicht mitliest… icon_cool-blase

Koloskopie- Mein persönlicher Erfahrungsbericht

Mittwoch, 23. September 2009

Eigentlich ist ja so eine Koloskopie wirklich nicht schlimm. Nach der Vorbereitung, die bereits 5 Tage vorher mit dem Weglassen einiger Lebensmittel beginnt und in der gestern beschriebenen Null-Diät und dem Trinken einer widerlich schmeckenden Lösung zur Darmreinigung ihren Höhepunkt findet, geht das so einigermaßen. Unangenehm, aber durchaus zu schaffen, mir hat hauptsächlich der Verzicht auf Obst und Gemüse zugesetzt.

Die Untersuchung selber erlebte ich diesmal in Vollnarkose und  kann nur daher nichts weiter berichten als dass ich nach einiger Zeit etwas rammig, aber völlig schmerzfrei, wach geworden bin.

Ja, diesmal war ich schlauer, denn vor der Koloskopie vor einigen Jahren tönte ich noch muskelspielend beim Doc rum, das ich keine Narkose bräuchte und mein Inneres gerne selber auf dem Monitor sehen und somit den Eingriff auf demselben verfolgen wolle.

Liebe Leute! Davon kann ich nur dringend abraten, denn die Schmerzen, die ich damals hatte, erinnerten mich doch sehr an die Geburt des Lieblingssohnes. Ich habe damals noch während der Untersuchung mehrfach um eine Narkose gebetengebetteltgefleht und war zu allem Übel an eine Ärztin gekommen, die offenbar Befriedigung darin fand ihre sadistischen Züge just in diesem Moment ausleben zu müssen. Immer wieder fragte sie nach, ob ich die Narkose denn nun doch wirklich wolle, ich hätte doch vorher… Für mich brach die Ewigkeit an…

Nach diesem Erlebnis hatte ich nun vor der gestrigen Untersuchung ein miserables Gefühl und fühlte mich wie auf dem Weg zur Schlachtbank als Schatzi mich hinfuhr. Diesmal zu einem anderen Gastroenterologen, seine Kollegin scheint auch nicht mehr zu praktizieren…

Was soll ich sagen, alles war chic, ich durfte mich unten ohne auf eine Liege legen, hörte klassische Musik und bekam meine Narkosespritze, die mich ins Land der Träume brachte. Irgendwann bin ich dann, wie oben beschrieben, etwas rammig aber schmerzfrrei und glücklich aufgewacht.

Gefunden wurde übrigens nichts. Außer dem Loch das ich im Po habe. Aber das ist scheinbar normal… tonguewackelarsch

Auszug aus einem Hinweisbogen…

Dienstag, 22. September 2009

… zur Vorbereitung auf eine Koloskopie:

Coloskopie Vorbereitung Auszug

Hab ich alles artig erledigt. Besonders das von der KrankenGesundheitskasse gesponserte Abendessen gestern sowie das heutige Frühstück  waren mehr als frugal. Rezepte hierfür (Achtung, Wortspiel!) gibts beim Gastroenterologen.

Ich bin dann mal weg…

P 52-09.38 “Vergangene Zeiten”

Montag, 21. September 2009

Was bietet sich bei diesem herrlichen Thema mehr an, als in alten Fotoalben zu kramen, die Fotos einzuscannen und nach Möglichkeit einfach mit dem unbearbeiteten Ergebnis aufzuwarten?

In meiner Kiste mit geerbten Familienfotos finden sich echte kleine Schätzchen, die förmlich nach einer Teilnahme schreien. Entschieden habe ich mich für eine Aufnahme, die etwa 1930 entstanden sein muss und drei  Herren beim Baden zeigt.

          ca 1930 kg