Archiv für Juni, 2009

Ein Haufen Scherben

Dienstag, 30. Juni 2009

Zwei Gläser edelsten, mundgeblasenen Kristalles fielen heute innerhalb einer Stunde meiner Putzwut zum Opfer. Okay, Scherben sollen ja Glück bringen, aber gilt das auch für Glas? Irgendwie hab ich das so im Hinterkopf, dass das mit dem Glück nur mit feinstem Porzellan klappen soll.

Ich habe so ne Ahnung:  Glück und Glas…

Nun grübele ich und habe Eimer und Lappen erstmal inne Ecke gestellt, letzlich will ich ja mein Unglück nicht herauf berschwören..

Ihr ahnt ja nicht wie verzeifelt ich bin, deshalb brauch ich jetzt dringend Leute die mir Mut machen. Mut, das Putzzeug wieder inne Hand zu nehmen und weiter zu schrubben.

Fangt mal schon an, ich geh solange ins Bett und hoffe nicht rauszufallen oder einzupullern…

Die Montagsfrage:

Montag, 29. Juni 2009

susi-sorglos

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Wussten Sie eigentlich schon, dass die dämlichsten Herren oft mit den herrlichsten Damen verheiratet sind?

Düsis Dirndl-Damen, die Zweite

Donnerstag, 25. Juni 2009

Erinnern Sie sich noch an Düsis Dirndl-Damen und seinem Bekenntnis zum Dindl?

Auf Teneriffa gelang mir ein zufälliger Schnappschuss  seines dort ansässigen Fanclubs, aber sehen Sie selbst:

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Herr Düsi, ich bin beeindruckt. Zutiefst beeindruckt!

VIP´s und die “Öffentlichen”

Mittwoch, 24. Juni 2009

Neulich bin ich mal wieder mit der U-Bahn unterwegs gewesen. Nachmittags, im Berufsverkehr. Naja, Sie wissen wie das ist: Kein Sitzplatz und fast jeder, der sich an den oberen Haltestangen festhält, sollte die Arme lieber unten lassen.

Egal, sie wissen ja: Wat mutt, dat mutt! Also hab ich mich todesmutig ins Gewühl gestürzt. Ja, ich kann behaupten das mein mir innewohnender Heroismus Macht über mich ergriff und das dann auch noch schamlos ausnutzte. Stellen Sie sich mal vor, ich musste mich ihm 20 Minuten (am Stück!) hingegeben! Es waren interessante 20 Minuten, denn bereits an der 2. oder 3.Station konnte ich einen eigenen Sitzplatz erhaschen. Da saß ich nun und studierte meine Mitmenschen…

Die Schwarze in ihrem farbenprächtigen Kleid, die Bürotusse die gerade Feierabend hatte, die Teenie-Göre die lautstark handyfonierte, die Oma mit dem kleinen Dackel in der Tasche…

Und dann stieg sie ein. Ich war mir nicht auf Anhieb sicher, ob sie es wirklich ist und habe sie erst eine Weile beobachtet. Auch sie hatte einen Sitzplatz bekommen. Heimlich, möglichst unauffällig aber ausgiebig beobachtete ich sie. Irgendwann war ich mir zu 98% sicher. 

Doch, ich denke schon das es sich um eine bekannte, in Berlin gebürtige, Schauspielerin handelte. Ich habe sie nicht um ein Autogramm gebeten und auch nicht den Publikums Fahrgäste-Joker gesetzt. Nein, ich denke, auch VIP´s haben ein Anrecht auf Privatsphäre und brauchen mal ihren Feierabend.

Allerdings habe ich mich im Nachhinein auch ein wenig über mich selbst geärgert, alleine schon wegen der fehlenden 2 Prozent.

Was hättet ihr gemacht?

Berlin, Hauptstadt der BRD, anno 2009 n.Chr.

Dienstag, 23. Juni 2009

ohne Worte:

raucherlokal450

Baby im Auto “vergessen”?

Montag, 22. Juni 2009

In Belgien wurde ein 11 Monate altes Kind von seinem Vater im Auto vergessen,  meldet Web.de.

Der Vater sei, anstatt das Kind erst im Kindergarten abzugeben, versehentlich gleich zur Arbeit gefahren und wäre dann direkt zur Arbeit gegangen. Das kleine Mädchen trocknete im Auto aus und war bereits tot als die Mutter den Vorfall nachmittags bemerkte.

Die Staatsanwaltschaft wird keine Ermittlungen gegen den Vater aufnehmen, da es sich nach ihrem Dafürhalten nicht um Misshandlung, sondern einen “bedauerlichen Unfall” handelt.

Sorry, aber ich habe weder für den Vater noch für die Staatanwaltschaft Verständnis…

Hat mal jemand ne Kotztüte???

Nachtrag 23.6.:  Weitere Links zum Fall

Rätsel Nr. 66

Montag, 22. Juni 2009

Huch! Was hat sich denn da versteckt???

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Das Rätsel ist gelöst:

Stefan Gemba sagt:
www.gravatars.com

Da tippe ich doch mal auf eine Eidechse. Wenn ja, dann sehr wahrscheinlich eine Zauneidechse. :grin: …am Übergang vom Laub zu den Steinen, hinter dem Halm, zweiter von rechts. (Körper am Stein, Schwanz im Laub)

Hier der fotografische Beweis:

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Herr Gemba darf sich beim nächsten Einkauf eine Bio-Möhre auf meine Kosten kaufen damit ihm seine Argus-Augen auch weiterhin gute Dienste leisten! Bitte schicken Sie die Rechnung an das Sekretariat von Kroetengruen-Entertainment.

Welche Schlafwäsche bevorzugen Sie?

Sonntag, 21. Juni 2009

50 Leser/innen haben an meiner letzten Umfrage teilgenommen und verraten, welche Schlafbekleidung sie bevorzugen. Hier nun das Ergebnis:

Ich schlafe:

  • im Damen-Nachthemd: 10% (5)oldie00001
  • im Herren-Nachthemd: 0% (0)
  • in T-Shirt und Unnerbüx: 40% (20)
  • nur in ner Unnerbüx: 8% (4)
  • knackich nackich: 30% (15)
  • im Schlafanzug: 12% (6)

Keine Herren im Nachthemd? Ich bin schockiert, echt schockiert! Eigentlich hatte ich nämlich vor eine neue Akton zu starten: “Echte Kerle tragen Hemd!” oder so. Aber daraus wird ja nun wohl leider nix…

Kennen Sie Bad Dingenskirchen?

Donnerstag, 18. Juni 2009

Nein? Dann sollten Sie das schnell ändern!

Bad Dingenskirchen ist eine kreisangehörige Kleinstadt am Arsch der Welt, irgendwo in dieser Republik. Immerhin hat Bad Dingenskirchen einen eigenen Bahnhof, Rathaus, Kirche, hübsche Gassen mit alten Fachwerkhäusern vor denen man noch über Kopfsteinpflaster stolpern kann und sogar ein eigenes Schloss. Das Wichtigste in diesem Ort soll für uns aber das Krankenhaus sein, das wir uns mal näher ansehen wollen:

Ein von außen hässlicher Betonklotz, der auch im Inneren nicht unbedingt zu Jubelrufen animiert. Zumindestens optisch nicht. An Allem nagt hier der Zahn der Zeit und auch der Gesundheitsreform wird hier Tribut gezollt, man muss sparen. Daher auch die in die Jahre gekommene Einrichtung, der alte Kunststeinfußboden…

Viel interessanter ist dann aber die menschliche Seite, die sich hier abspielt: Die Probleme von Ärzten, Schwestern, Pflegern und natürlich der Patienten.

Der Chefarzt hat genau die gleichen Allüren wie wir sie alle von unseren Chefs kennen, und den ungeliebten Kollegen der sich überall nur durchwurschtelt indem er die Arbeit auf andere verteilt, gibt es auch. Die hübsche Krankenschwester fehlt ebenso wenig wie die resolute aber herzliche Oberschwester Anna, die dann auch irgendwie die gute Seele der Station ist.

Die Patienten, die vielleicht nur eine Nacht in der Notaufnahme rebellieren weil sie Abends mal einen über den Durst getrunken haben, die erste Reanimation des neuen Kollegen, der gerade sein Examen bestanden hat, aber auch die Untersuchung der analen Geschwulst mittels Handschuh und gaaanz viel Seife und ähnliche Geschichten kann man dort erleben.

Wie? Sie möchten wissen, wie Sie nach Bad Dingenskirchen kommen? Eigentlich ist es ganz einfach. Nehmen Sie einfach eine große Axt und hauen Sie sich… Bestellen Sie das Buch “Leben retten und so” von Medizynicus  bei Amazon oder noch besser, versuchen Sie über BoD ein kostenloses Rezensionsexemplar zu bekommen. Bei mir hat das geklappt, einen Versuch ist es allemal wert.

 Ich garantiere Ihnen Vergnügen vom Feinsten, habe ich es doch nahezu im Urlaub verschlungen.  “Achterbahnfahrt der Gefühle” würde ich denn auch meine Empfindungen beim Lesen nennen, denn was der medizinisch interessierte Laie hier beim Blick hinter die Kulissen  erhält ist spannend, aufregend, macht nachdenklich, bestürzt und erheitert auf einmalige Art.  Wir erleben nicht nur Ärzte, nein wir lernen das in den weißen Kitteln auch Menschen stecken. Menschen mit all ihren Facetten…

Medizinische Vorbildung braucht man übrigens nicht, denn das Buch macht dem Medizynicus alle Ehre, ist es doch medizynisch geschrieben. Wer also Spaß am Zynismus hat sollte sich das Buch unbedingt bestellen.

Ich jedenfalls hoffe auf einen baldigen zweiten Teil!

Dieses war eine Buchrezension von Flocke von Kroetengruen 

Der Blog des Medizynikus sei Ihnen wärmsten empfohlen, er ist ab sofort in meiner Blogroll vertreten ;-)

Schuhe putzen und so…

Mittwoch, 17. Juni 2009

schuhe-1501Als Kind musste ich zum Nikolaus immer meine Schuhe peinlich sauber putzen, später das ganze Jahr über täglich. Meine Mutter legte Wert auf geputzte Schuhe und sprach immer vom guten ersten Eindruck, der sich auch durch frisch geputzte Schuhe ergäbe. Ganz unrecht hatte sie wahrscheinlich nicht, aber ehrlich gesagt putze ich meine Schuhe heute nur im Bedarfsfall (den ich natürlich selber festlege). Kurzum: Wenn mir die Teile mistig erscheinen, werden sie eben mal abgewischt. Besondere Anlässe, wie neulich der Empfang mit anschließendem Tanztee bei Prof. Putzteufel und seiner liebreizenden Gattin fallen natürlich unter die Bedarfsfallklausel…

Ich habe mir vor ein paar Wochen ein paar Sonderangebots-Sneaker aus diesem Stoffzeugens gekauft, die stecke ich sogar in die Waschmaschine. Die Verkäuferin, die mir netter umsatzsteigenderweise noch ein teures Pflegespray dazu verkaufen wollte, fiel ob meiner diesbezüglichen Ansage fast in Ohnmacht, dabei mache ich das mit Sportschuhen immer so…

Früher hab ich sogar mal ne Krachlederne vom Lieblingssohn inner Maschine gewaschen, die wurde allerdings sehr hart und rubbelte ihm unangenehm am Schniepelchen. Seitdem wasche ich Leder nicht mehr.

Wie haltet ihr es denn so mit der Reinlichkeit eurer Schuhe?