Plupp oder Plopp, Schwupp oder Schwapp? Doppelter Rittberger oder wie?
Montag, 27. April 2009Ihr seht ein kleines Filmchen über Schatzis Kür in der Pufferakrobatik, zu dem mir leider kein Titel einfällt.
Ich bitte um Vorschläge…
Ihr seht ein kleines Filmchen über Schatzis Kür in der Pufferakrobatik, zu dem mir leider kein Titel einfällt.
Ich bitte um Vorschläge…
Hachz, da könnt ich mich doch glatt an derärschigeartige Formate gewöhnen. Ich werde auswandern. Nach Schweden. Bestimmt!
CeKaDo diskuttiert in seinem Blog gerade die Frage, was mit unseren Blogs passiert (passieren soll) wenn der/die Autor/in plötzlich versterben würde.
Das hat mich auf die Idee gebracht mein Blog-Testament zu schreiben. Wahrscheinlich wirds ja im Moment noch nicht gebraucht, aber schaden kanns ja auch nicht. Ich veröffentliche es meiner erlauchten, geneigten und neugierigen Leserschaft zur Kenntnis an dieser Stelle:

Natürlich bin ich auch neugierig und würde gerne den Inhalt Deines Blog-Testamentes kennen.
Falls Du Lust hast es zu veröffentlichen, darfst Du Dir gerne den kleinen Button klauen.
Kennt ihr das, wenn ihr jemanden nur vom Telefon “kennt” und ihm plötzlich gegenüber steht?
Ich hatte mal so ein Erlebnis mit einer Kollegin, mit der ich über Jahre einen netten telefonischen Kontakt hatte. Die Zusammenarbeit klappte prima und auch am Telefon (Achtung: Wortwitz!) “verstanden” wir uns prächtig, erzählten uns auch mal Privates. Eines schönen Tages lernten wir uns persönlich kennen und entliebten uns dabei spontan und heftig.
Unseren Umgang miteinander hat das über einige Zeit erschwert, denn unsere optischen Vorstellungen voneinander deckten sich einfach nicht mit der Realität. Logisch, wir gaben uns beide Mühe diese gemeinsamen, erkenntnisschweren Minuten zu vergessen, aber erstmal hats geholpert. Wir habens hinbekommen, weil wir im Grunde Seelenverwandte waren. Die Frage, die sich mir seitdem immer wieder mal stellt ist die, warum wir uns durch pure Äußerlichkeiten derart beeinflussen lassen. Umgekehrt funktioniert das übrigens auch, wie ich aus eigener Erfahrung auch bestätigen kann: Da sieht man das Bild einer Person, auf dem sie sympathisch rüberkommt, aber in der Realität empfinden wir sie unangenehm, wir mögen sie nicht.
Eine Bekannte erzählte mal von einem Typen, den sie kennengelernt hatte. Er war groß, schlank, gepflegt und durchaus parkett-und tageslichtauglich, verfügte über ein “ach wie süßes” Grübchen , ein “ach so markantes” Lächeln, schenkte ihr diesen “ach so tiefen” Blick. Kurz: Sie war “ach sooo” verliebt… und nahm ihn mit nach Hause.
Kaum gings an die schönste Nebensache der Welt musste sie feststellen, das sie ihn im wahrsten Sinne des Wortes nicht riechen konnte.
Okay, ich hätte den Typen vielleicht schon etwas eher näher an mich rangelassen und mit großer Wahrscheinlichkeit wären seine Chancen auf ein Frühstück bei mir bereits am Nachmittag gen Null gesunken, aber ich bin eben prüde und teste die Kerle erstmal auf ihre “inneren Werte”, wozu auch der Knutschtest gehört um den Mundgeruchfaktor auf der nach oben hin offnenen Müffelskala zu bestimmen.
Es ist also das Zusammenspiel vieler Faktoren, die im Endeffekt darüber entscheiden, ob wir jemanden mögen oder nicht. Manchmal mögen wir jemanden auch so sehr, dass wir über Dinge hinwegsehen die wir normalerweise ablehnen.
Das dürfte wohl der Moment sein in dem wir anfangen diesen Menschen “kennen” zu lernen, uns mit der Gesamtheit seiner Persönlichkeit auseinander zu setzen und uns vielleicht sogar in ihn verlieben…
Ehrlich gesagt habe ich meine Probleme damit. In einigen Blogs würde ich schonmal gerne auch diese Beiträge lesen, möchte aber nicht aufdringlich erscheinen. Wer weiss schon, was für intime Details sich hinter diesen Artikeln verbergen?
Wie ist das, wenn ich um das Passwort bitte? Vielleicht bekomme ich es ja problemlos, evtl. fühlt der/diejenige sich genötigt aus Gründen der Höflichkeit eine fingierte Absage zu schicken? Ich möchte wirklich niemanden in Bedroulle bringen…
Wie handhabt ihr das?
Die Diskussion ist eröffnet.
Jüngst hatten wir die Gelegenheit einen schönen Spaziergang entlang des Spandauer Schifffahrtskanals zu machen. Es war ein lauer Frühlingstag bei angenehmen Temperaturen, die Vögel zwitscherten und die Luft war herrlich, der Himmel wolkenlos blau. Auf den Bänken und Wiesen saßen Leute und sonnten sich. Während wir so am Ufer entlang schlenderten und zwischendurch die Enten und Schwäne fütterten, sahen wir plötzlich am anderen Ufer eine seltsam anmutende Kontur, die wir nicht eindeutig zuordnen konnten. Irgendetwas stand da fast reglos und sonnte sich. Der Zoom meiner Kamera brachte letztendlich die Lösung:


Mir fiel irgendwie dieser blöde Reim ein:
Da oben fliegt ein Reiher, von unten sieht man seine Füüüüße…
Welche Assoziationen habt ihr?
Es gibt ja so Damen in der Blogosphäre die ihre Finger einfach nicht stillhalten können. Eine von ihnen ist Frau Lossi, die das in ihrem Osterurlaub krampfhaft versucht. Es gelingt ihr nicht, die Dame ist leider zu hibbelig. So durchforstet sie denn auf ihrer Suche nach Fingerübungen das World Wide Web und ist sich nicht zu schade auch mal auf dem krötengruenen Anwesen vorbei zu schauen.
Danke für Ihren Besuch, werte Frau Lossi, Schatzi und ich fühlten sich unheimlich gebumsfidelt! Hübsch auch das Gastgeschenk, welches Sie uns dann formvollendet überreichten: Eine selbst gemachte Bastelarbeit nach antiken Vorlagen:
Liebe Frau Lossi, Sie sind ein wahres Genie und Schatzi und ich freuen uns, Sie zu unseren realen Bekannten zu zählen. Wir grüßen Sie und prosten Ihnen mit den Worten “Auf das der Blödsinn niemals aussterbe!” virtuell mit einem kleinen grünen Osterschnäpschen zu. Prosit, meine Liebe!
…fiel mir neulich beim Aufräumen in die Hände. Als Schatzi sie das erste Mal sah nannte er sie ganz spontan “Kröte aus dem Ei”. Irgendwie einleuchtend…

Ich wünsch euch mit dieser alten Erinnerung an Kindertage recht frohe Ostern im Kreise eurer Lieben und bedanke mich an dieser Stelle für die vielen Mails und Osterkarten die mich auch per Post erreichten. Sie haben meinem Ego gut getan. Vielen Dank!
Der Ostersamstag steht mal wieder vor der Tür und damit einer der umsatzstärksten Tage des deutschen Einzelhandels. Anlass für mich über die vielen fleißigen Mitarbeiter im Einzelhandel zu schreiben, die mal wieder am Ostersonntag total ermattet in der Ecke liegen werden, weil sie sich am Tag zuvor Tag körperlich total verausgabt haben.
Nein, der Arbeitsplatz eines dort beschäftigten Arbeitnehmers besteht wirklich nicht nur aus freundlichem Lächeln,
Ich habe hier ganz bewusst nur ein paar Beispiele aufgeführt, ins Detail zu gehen würde den Rahmen dieses Blogs sprengen. Diese Beispiele dürften aber genügen mal darüber nachzudenken, ob denn dieser Job, der obendrein i.d.R. nicht besonders gut bezahlt wird, von uns Kundenkönigen manchmal nicht genug Wertschätzung erfährt.
Wir sehen es als selbstverständlich an in eben jener Mission ständig hofiert zu werden, fordern allzeit gute Laune und ein fröhliches Gesicht gepaart mit Fachkompetenz von diesen, oftmals sogar nur als Aushilfe tätigen, Mitarbeitern.
Natürlich gibt es auch andere Beispiele, allerdings werden diese wohl kaum bei den Discountern und Billiganbietern zu finden sein. Dazu müssen wir Kundenkönige dann auch tiefer in die Tasche greifen und in Fachgeschäfte mit gut bezahltem Fachpersonal gehen, aber das wollen wir auch nicht. Geiz ist ja so geil…
Stammleser wissen das ich aus der Bekleidungsbranche komme und dort auch am Kunden gedient habe. Die kleine Episode, die ich mit einem Kaiser Königskunden erlebte, möchte ich hier zum Besten geben:
Der Kunde interessierte sich für einen wollenen Pullover und forderte von mir, mit der Begründung sich in einem Fachgeschäft zu befinden, Rechenschaft über die Herkunft des Schafes aus dem die Wolle dieses Pullovers gesponnen war sowie die Vorlage eines Stammbaumes.

Nachdem ich mich der Ernsthaftigkeit seines Anliegens versichert hatte, erzählte ich ihm die Geschichte vom kleinen Osterlamm das Tierschützer vor seinem sicheren Tot bewahrt hatten und das nun in den schottischen Highlands ein wundervolles Leben auf einer Schaffarm führte, einen Schafbock gefunden hatte und mit ihm und beider Nachkommen in Frieden dort lebte. Und wenn sie nicht gestorben sind…
SehnSe, liebe Kundenkönige, soviel Spaß könnenSe im Fachgeschäft haben aber nicht beim Discounter umme Ecke. Denen fehlt nämlich die Zeit für solchen Blödsinn, die Leute da sind total im Stress. Denken Sie mal dran wenn Sie am Samstag anner Kasse stehen und die Kassiererin einen genervten Eindruckt macht. Lächeln Sie trotzdem, denn vielleicht sind Sie heute gerade ihr 500. Kunde…
Und wenn Sie mal wieder geneigt sind, sich als Kundenkönig aufzuführen, dann denken Sie daran wieviele Könige schon…
geköpft wurden…
Ich wünsch Ihnen viel Spaß beim Ostereinkauf, recht schöne Osterfeiertage und ein fröhliches Eiersuchen!