Archiv für März, 2009

Aufdringliche, ungebetene Lesermails…

Montag, 30. März 2009

… mit teils abartigen Wünschen erreichen die kroetengruenen Redaktionsräume in der letzten Zeit.

Der wohl verrückteste Wunsch kommt aus dem Freistaat Sachsen: Dort wünscht man sich kroetengruen.de endlich auch uff säggsch (*klick*), weil das mit dem Hochdeutschen im Tal der Ahnungslosen eben doch nicht so klappt. Daher findet ihr den Klicker auch ab sofort oben rechts in der Sitebar.

In langen nächtlichen Sitzungen ist es der kroetengruenen Crew gelungen diesem Wunsch zu entsprechen. Mein besonderer Dank geht in diesem Zusammenhang an Falk und eine seiner Haremsdamen.

Rätsel Nr. 65

Montag, 30. März 2009

raetsel1

Diese Kirche, von der ihr alle schon einmal gehört habt, steht in einer bekannten deutschen Stadt und wurde durch einen Mann berühmt, der u.a. in ihrer Altarnähe begraben wurde.

Meine Fragen lauten nun:

1. Wie heißt die Kirche?

2. In welcher Stadt steht sie?

3. Wodurch wurde sie berühmt?

Googeln ist mal wieder verpönt, ihr dürft aber gerne in den Kommentaren Fragen stellen, die ich mit einem einfachen ja oder nein beantworten kann.

Viel Spaß beim Raten!

 

Die Lösung kam schnell:

2 Bit-Gehirn sagt:

Also: Dann werde ich einmal die Fragen beantworten.

1: Wie schon geschrieben, es ist die Schlosskirche.
2: Sie befindet sich in Wittenberg, genau gesagt in der Lutherstadt Wittenberg.
3: Bekannt wurde sie duch Martin Luther, welcher an besagter Kirche die 95 Thesen anschlug.”

Damit erkläre ich Herrn 2-Bit zum Sieger der 65. kroetengruenen Rätselaufgabe und gratuliere mit einem feuchten Kroetenknutscher, ersatzweise darf er in seinem Blog den Kleinen Katechismus  via Video vortragen.  smilie-applaus

Zeitgeschichtliche Erkenntnis

Mittwoch, 25. März 2009

Neuesten Gerüchten zufolge soll eine der schwierigsten Operationen in der ehemaligen DDR die Mandeloperation gewesen sein.

Da niemand die Schnauze aufmachen durfte, mussten sie von hinten entfernt werden.

smilie-lachwech

Schulschwänzer- Blogparade

Dienstag, 24. März 2009

Ich bekenne mich schuldig in allen Punkten der Anklage und gestehe die Schule mehrfach geschwänzt zu haben. Ja, Sie lesen richtig, mehrfach geschwänzt, ich schätze mal so 8-10 mal, wobei ich im Ausdenken von Entschuldigungen immer sehr erfindungsreich war. Ich schwänzte nie ohne schriftliche Entschuldigung.

Doch der Reihe nach, meine schulische Unlust ist sicherlich unter anderem auch der Tatsache zuzuschreiben, das ich anfangs immer die kleine doofe war, auf die die Klasse losging. Sone Art Fussabtreter, der sich nicht wehrte, denn den häuslichen Regeln entsprechend durfte ich mich nicht prügeln und dachte mir ganz schlau eine andere Gegenwehr aus: Ich verpetzte meine mich prügelnden Mitschüler bei jeder sich bietenden Kleinigkeit und zog somit ihren berechtigten Groll auf mich, was mir im Endeffekt nicht nur einmal Klassenkeile einbrachte.

Es gab zwar einen Schleichweg über einen Zaun, den ich auch des öfteren benutzte, aber irgendwann verteilte sich die geiffernde Meute auch darauf und mein Schicksal für diesen Tag war besiegelt.

Zur guter Letzt erschien dann auch noch der Satz  ”Karin neigt zum Petzen…” auf meinem Zeugnis und nahm mir vollends den Spaß an der Schule…

Die Idee zum Schwänzen ward geboren und da ich ohne Entschuldigungszettel Schwierigkeiten bekommen würde entwickelten sich in mir erste kriminelle Energien: Ich verließ morgens pünktlich das Haus, stolzierte Richtung Schule -um dann irgendwann einen Haken zu schlagen- und nach genau einer Stunde in gekrümmter Haltung dort wieder aufzuschlagen. Meiner besorgten Mutter erzählte ich etwas von fürchterlichen Bauchschmerzen und das die Lehrerin mich nach der ersten Stunde nach Hause schickt hätte. Einen Entschuldigungszettel bräuchte sie allerdings für ihre Unterlagen…

Mama schrieb mir diese Zettel und ebnete damit meine Schulschwänzerkarriere. Kein Wunder also das meine Aversion gegen die Schule wuchs. So kam es sogar noch während meiner Lehre vor, dass ich einfach keine Lust hatte. Ich erinnere mich noch sehr gut wie meine Eltern verreist waren und ich eines nachmittags zu meiner Oma ging um ihr eine schaurige Geschichte über vormittägliche Übelkeit zu erzählen, der sie angespannt und äußerst besorgt lauschte. Sie verfasste dann auch einen sehr poetischen Entschuldigungszettel in dem sie genau erklärte wo und warum sich meine Eltern gerade wo befanden und das sie nun -sozusagen in Vertretung- den Entschuldigungszettel schrieb. -Schade, den Zettel hätte ich heute gerne…

schulschwaenzer-1801Vorausgehend von der Annahme nicht die/der einzigste bloggende Schulschwänzer/in zu sein, eröffne ich hiermit die “Schulschwänzer- Blogparade” und fordere euch auf in euren Blogs eure Schwänzgeschichten zu veröffentlichen.

Eine Liste aller Teilnehmer/innen wird hier bei mir nach entsprechender Benachrichtigung durch euch veröffentlicht und eure Geschichte verlinkt.  Der Button darf gerne mitgenommen werden.

Die Blogparade endet am 30.4.09, 23.59.59 Uhr

Eine Jury, die noch zusammenzusetzen ist, wird im Mai die schönste Geschichte zum Sieger küren, der/die  dann den Schwänzerorden am Bande erhält. Bewerbungen für die Jury- Tätigkeit bitte über das Kontakformular rechts oben. Bitte begründe darin, warum gerade Du Dich für diese schwierige Aufgabe für geeignet hälst. Bewerbungen ohne Begründung können leider nicht berücksichtigt werden.

Mit dem Absenden Deiner Bewerbung erklärst Du Dich mit der Veröffentlichung derselben auf kroetengruen.de einverstanden.

Nachtrag: Es muss nicht unbedingt der geschwänzte Schulunterreicht sein, es kann auch die Geschichte des geschwänzten Konfirmandenunterrichtes oder der geschwänzte Termin beim Arbeitsamt  oder beim Wanderverein sein. Hauptsache ihr habt geschwänzt, was auch immer!

Ich freu mich auf eure Geschichten!

Teilnehmerliste (wird laufend aktualisiert):

Suriel: Schulschwänzer- Ja ich auch

Luigi: Blogparade: Schulschwänzer

Wirbelwebber: Schulschwänzer

AndiBerlin: Offiziell die Schule geschwänzt

Tommy: Ich gestehe

Lola Frauenplausch: Blogparade: Schule schwänzen

Frau Lossi: Das 1 x 1 des kreativen Schules-Schwänzens

Armes Hänschen!

Sonntag, 22. März 2009

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Oller Quatschkopp!

Samstag, 21. März 2009

So würde der Berliner den alten Kiehvotz bezeichnen. Nu ja… ehrlich jesacht hab ick ja ooch wat anderet vermutet, aber ick lern eben ooch nich aus.

…und jenau destawejen hab ick mir überlegt anne Dialekt-Blogparade von dem alten Kiehvotz teilzunehmen. Ham ja vor mir schon een paar andere Bloggrößen jemacht, der Herr Doktor sojar. Also denk ick mal, wenn der mit seim Titel sone Sachen schreibt, denn kann ick kleene graue Maus kleener jrüner Frosch ja ooch mal ufftrumpfen, wa? Die Frau Charisma und der Herr Hans ham ooch schon mitjemacht, wat soll mir also passieren?

Schreib ick einfach ooch mal so inne Sprache die schon der olle Zille sprach und in der Claire Walldorff und Otto Reutter sangen, um hier mal n bisschen Kultur mit rinnzubringen. Tut dem Blog ja Not, wenn ick mir dat hier so ansehe.

Nee, also mal ährlich: Dialekte -wobei ick ja finde det Berlinern nich dazu jehört- Dialekte, sind doch son Ding für sich. Meene Mutter hat früher immer jesacht “Kind, Berliner nicht so!”. Dabei hatSe mir immer mit ihrem Zeijefinger anjegriffen, jedenfalls empfand ick det immer also Bedrohung, wennSe den so in Himmel streckte. Nee, meene Mutta hat mich zwar nie jeschlajen, aber verpetzt hatSe mich! “Warte mal ab, bis Papa kommt!” Se glooben ja janich, wie oft ick det jehört hab!

Heute hört man mir sicher noch an das ich aus Berlin stamme, wenn ich auch durchaus ein gepflegtes Hochdeutsch zu schätzen weiss und dieses, der Situation angemessen auch gerne einzusetzen weiss. Es kommt eben immer auf die Umstände an.

Völlig ungeeignet ist dieser Dialekt z.B. bei einem Bewerbungsgepräch, lässt er doch auch durch seine teils verdrehte Wortfolge eher an Bildungsabstinenzler denken. Man stelle sich folgendes Vorstellungsgespräch vor:

Icke so: “Juten Tach ooch, Herr Personalrat, ick bin die Kröte und ick will hier bei ihnen allet jrün streichen tun!”

Wieviel besser klingt doch ein “Guten Tag, Herr Soundso, mein Name ist Flocke von Kroetengruen und ich würde gerne an ihrer Aktion “Unser Haus soll grüner werden” teilnehmen.

Dialekt ist eine recht einfache Mitteilungsform weil über die Wortwahl nicht näher nachgedacht wird und ooch ick kann wien Bauarbeeter ausm Wedding zetern oder mit denen Pferde klaun jehn. Jede Region hat ihren eigenen Dialekt, und das ist gut so.

Hochdeutsch ist unser aller Muttersprache, die wir spätestens in der Schule lernen, schafft es all diese Dialekte zu verbinden, damit wir Deutschen eine gemeinsame Sprache haben und uns auch untereinander verständlich machen können. Das zeigt besonders gut das Beispiel des alten Kievotz.

Ich hatte es bereits angedeutet, dass ich diese Seite bereits aus einigen Blogrolls kannte und den Namen aber völlig falsch übersetzt habe. Deswegen bin ich auch nie hingegangen, denn meine Gedanken waren obzön obzöner noch obzöner. Irgendwie schäme ich mich ja auch aber ich denke mal, ich bin nicht die einzigste die eben kein voigtländisch spricht…

Ne schöne Blogparade haste da ins Leben gerufen, Du oller Quatschkopp! Dafür danke ick Dir und hoffe det nun ooch meene Leser vielleichte dranne teilnehmen tun. Würd mir freuen, echt!

Nie wieder Urlaub!

Mittwoch, 18. März 2009

Boah, ihr glaubt ja garnicht, was Urlaub fürn Stress ist! Alleine schon die Vorbereitungen! Da werden Listen geschrieben, auf denen alles aufgeschrieben wird. Lange Listen, die bei mir immer mit der Unterwäsche beginnen und sich dann langsam bis hin zu Pullovern, Schuhen und Allwetterjacken aufbauen. Ja, als Vielreisende hat frau da natürlich schon ein System entwickelt, trotzdem macht so eine Liste ne Menge Arbeit.

Nach dieser Liste werden dann die Koffer gepackt und nicht selten stellt frau trotz Routine irgendwann noch fest das was fehlt. Im Regelfall natürlich erst, wenns zu spät ist. Da unsere Reisen nicht fernab jeglicher Zivilisation enden ist das nicht weiter schlimm, Kleinigkeiten können noch am Urlaubsort besorgt werden. Unangenehm ist das allerdings bei Bekleidung, die trage ich nicht gerne ungewaschen, da bin ich pingelig. Wer weiss wie verschwitzt die Dame in der Umkleide vor mir war, die mein neues T-Shirt anprobiert hat? Und, seien wir mal ehrlich, Schlüpfer hatte zwar wohl keine Dame vor mir anprobiert, aber da is halt noch Appretur drin. Die muss raus, bevor ich da reinschlüpf, in den Schlüpfer. Womit Sie auch gleich erfahren haben, warum der Schlüpfer Schlüpfer heisst…

Irgendwann ist der Zeitpunkt erreicht, an dem ich meine den Koffer nicht mehr zuzubekommen. Im Idealfall ist dann alles drin und mit Schatzis erdrückendem Gewicht tatkräftiger Hilfe lässt sich der Koffer, oh Wunder, doch noch schliessen.

Nun muss die Taxe zum Flughafen bestellt werden, hier in Berlin keine große Aufgabe, aber was meinen Sie wie ich mich mit der Zentrale schon am Telefon gekabbelt habe, weil ich einen jungen, durchtrainierten, knackähhh… Taxifahrer wollte, möglichst blond und mit diesem gewissen Etwas? Zeit, die ich im Vorbereitungsstress eigentlich garnicht habe… Ich sag Ihnen: Das kostet Nerven! Aber wenigstens sind die bestellten Herren dann auch pünktlich und bringen uns wohlbehalten zum Flughafen.

Neulich standen wir dann in dieser langen Schlange am Abfertigungsschalter, als ich feststellte meinen Ausweis nicht dabei zu haben. Nee, wat war dat aber auch fürn Spaß! KönnenSe sich vorstellen wie Schatzi den Airport verließ? Ich sag Ihnen, das Bild war göttlich! Ich wusste garnicht, wie gelenkig er noch ist. Rot wie ne Piermontkirsche, die noch vor September ins letzte M*nCherie will, kam er zum Glück noch rechtzeitig wieder.

Tja und dann, endlich am Urlaubsort angekommen, hört der Stress ja auch nicht auf. Die Koffer müssen ja nu auch alle ausgepackt und alles ordendlich im Schrank verstaut werden.

Sie denken, jetzt kann die Erholung beginnen? Weit gefehlt! GlaubenSe mal nicht, dass es einfach ist jeden Morgen schon früh um 8.00 Uhr aufzustehen um pünktlich zum Frühstücken zu erscheinen! Anschließend dann aus den Pumps in die Turnschuhe, damit man besser laufen kann, Rucksack umgeschnallt und einen auf Wandertouri geschoben, den Reichtum muss einen ja nicht gleich jeder ansehen.

Ich hab ja mal wieder echt gestaunt, wie viele Ausländer sich da in unserem Urlaubsort getummelt haben. Ich sag Ihnen: Auf Mallorca wimmelt es davon, hauptsächlich Spanier in Hülle und Fülle! Ja, echt! Da sind fast so viele Spanier wie Deutsche, es ist unfassbar! Nicht das ich was dagegen hätte, aber es fiel mir auf… Die meisten nehmen uns da die Arbeitsplätze weg, sind im Dienstleistungsgewerbe tätig. WissenSe das stört mich denn doch irgendwie, aber ich will mal nix gesacht ham…

Tagestouren sind ja schon was Feines, aber immer rin inne Kartoffeln, raus aus de Kartoffeln rein in den Bus und n paar Ausblicke geniessen und fotoknipsen, wieder rein in den Bus zum nächsten Panorama. Soviel Sport wie bei einer solchen Tour mach ich sonst die ganze Woche nicht.

Apropos Sport, wir wohnten im 8. Stock, Eckbalkon, mit herrlichem Rundumblick sowohl zum Meer als auch aufs Städtchen. Und nu ratenSe mal, was ich gemacht hab? Na, ne Idee? Wer die erste richtige Antwort in den Kommentaren nennt, erhält von mir ne gebrauchte Stinkesocke aus meinem verschwitzten Turnschuh.

Zurück zu dieser engmaschigen Urlaubstagesplanung, denn bereits um 18.00 Uhr steht der Küchenchef kochlöffelschwingenderweise vor dem Speisesaal um uns persönlich zu begrüssen. Nunja, der arme Mann lechzt nach einem Lächeln von mir und ich will ihm das nicht vorenthalten. Ich bin zu gut für diese Welt…

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Irgendwann, es wird schon dunkel, ziehen wir uns dann in unsere Suite zurück und geniessen den herrlichen Blick auf den golden beleuchteten Strand und die kleinen Fischerboote, die bei Vollmond ihre Netze ausgeworfen haben. Jetzt endlich ist Urlaub. Bis morgen früh um Acht…

Bitte nehmen Sie schonmal Platz…

Dienstag, 17. März 2009

bitte-platznehmen

… und entspannen Sie sich, in Kürze geht es hier weiter!

Gedanken waehrend eines langen Strandspazierganges:

Freitag, 6. März 2009

auf-meilen-ist-kein-klo