Archiv für Januar, 2009

Rätsel Nr. 61- Fehlersuchbild

Montag, 12. Januar 2009

Orginal

…und Fälschung:

[Die Bilder sind durch Anklicken vergrößerbar]

Wieviele Fehler findet ihr?

Bitte keine markierten Bildkopien oder sonstigen schriftlichen Hinweise in die Kommentare setzen, ich möchte dort nur jeweils eine Nummer eine Ziffer sehen! Sollte sich jermand nicht an diese Vorgabe halten, möge ihn die geballte Ladung meines Zornes treffen! werde ich mir eine furchtbare Strafe für ihn/sie ausdenken ihn/sie persönlich brandmarken!

Die Orginalaufnahme entstand übrigens Samstagnacht auf dem Hof der Spandauer Zitadelle.

Die richtige Lösung nannten Martin und das 2-bit-Gehirn, wobei 2-bit den Beweis als Erster antrat und die neun Fehler richtig benannte.

Er hat damit eine neue Binde für seine große Kopfwunde gewonnen, die ich ihm gerne zusende. Dazu brauche ich allerdings seine Adresse, bitte über das Kontakformular! Herzlichen Glückwunsch schonmal vorab!

Berlin und die “Öffentlichen”

Sonntag, 11. Januar 2009

"Scratching" nennt sich die moderne Form des Graffity. Nach zahlreichen Schmierereien  mit mehr oder weniger künstlerischem Hintergrund kam man in Berlin und anderswo auf die Idee Scheiben auf öffentlichen Geländen zu zerkratzen. Das ist -gegenüber dem Graffity, das inzwischen relativ leicht zu entfernen ist- dauerhaft.

Ich gebe es zu: Ich hab mich mit der "Scene" nicht näher beschäftigt. Motive und Hintergründe sind mir also schleierhaft und mein Wissen hierüber basiert bestenfalls aus den Schlagzeilen einschlägiger Tageszeitungen, deren Headline ich im Vorübergehen erhaschen musste.

Trotzdem, oder gerade wegen meiner Unbedarftheit, möchte ich das Thema an dieser Stelle einmal aufgreifen und die Gefühle beschreiben, die ich in mir spüre wenn ich derartiges sehe. STOP! Derartiges? Artig ist es sicher nicht, unsere Kinderstube sollte uns anderes vermittelt haben als das Eigentum anderer Leute zu zerstören. "Sachbeschädigung" heisst das wohl auf juristisch und wird entsprechend geahndet.

Da wird gesprüht, gemalt und gekratzt was Büchse, Filzer oder spitze Gegenstände zulassen. Doch der Reihe nach:

Es gibt durchaus Graffity, die auch ich für Kunst halte. Die East-Side-Gallery in Berlin gibt hier wirklich hervorragende Einblicke in die Möglichkeiten mit Farbe bewaffnet künstlerisch tätig zu werden. Im gesamten Stadtgebiet sind Flächen für eben jene Sprayer freigegeben, an denen sie nach Lust und Laune ihrem Hobby nachgeben können. Kostenlos und straffrei. Einziges Risiko: Das Kunstwerk könnte morgen schon von einem Kollegen übermalt worden sein.

Ein Bäcker in der Spandauer Altstadt hat an einem Teil Mauer, die zu seinem Laden gehört, vor Jahren schon ein Motiv sprühen lassen das eine Landschaft mit Kornfeldern zeigt. Absolut thematisch passend, gut gesprüht und durchaus werbewirksam. Eine Graffity über die ich mich regelmäßig freue…

Zum Scratchen werden spiegelglatte Flächen benötigt. Da die gescratchten Motive auch möglichst groß und auffällig sein sollen, bieten sich hier besonders große Scheiben an, wie sie in U-, S- und Ringbahnen zu finden sind. Busse bieten auch eine gute Fläche, allerdings ist der Busfahrer immer in mittelbarer Sicht-Nähe und kann den Vorfall über Funk melden…

Seit einiger Zeit werden in Berlin nun die Fenster zerscratchter Beförderungsmittel durch Neue ersetzt. Zug um Zug, nicht Scheibe um Scheibe. Wir sind Hauptstadt, wir kleckern nicht, wir klotzen! Ich hab mal ein Foto von so einer neuen U-Bahn-Scheibe gemacht:

Sieht chic aus, nich?  Lauter niedliche, kleine Brandenburger Törchen zieren nun immer mehr Züge des ÖPNV in der bundesdeutschen Hauptstadt! Durch diesen absolut klugen Schachzug verantwortlicher Mitarbeiter sollen also die Scratcher vom scratchen abgehalten werden… (Memo an mich: Michi um ein "Holzauge-sei-wachsam-Smilie" bitten)

Ich will die daraus resultierenden Mehrkosten garnicht wissen. Nein, ehrlich: Ich kann ohne dieses Wissen wesentlich besser schlafen. Wüsste ich das nämlich müsste ich mich fragen warum -auf der Linie 2 beispielsweise, die City- Ost und City-West verbindet, also reichlich Touristen befördert werden- alte, abgelutschte, dreckige  mistige und nicht fachgerecht reparierte  U-Bahn-Waggons im Einsatz sind.

"Wahrscheinlich aus Kostengründen" meinen Sie?… hmm… mag sein, aber wie ich Eingangs schon sagte: Ich hab da keine Ahnung, ich fühl mich hinter diesem bedruckten Glas nur irgendwie unwohl, weil mir die freie Sicht fehlt. 

Ja, Berlin ist arm. Aber sagenSe mal ehrlich: Finden Sie DAS sexy?

Man könnte ja die Fenster auch vergittern, dann kommt keiner mehr so richtig ran. Müssen halt nur möglichst eng sein, die Gitterstäbe… und hätte den Vorteil, das die Täter gleich da sind wo sie hin gehören…

“Frauen und Kinder zuerst!”

Freitag, 9. Januar 2009

… so lautet ein uns allen bekannter Satz wenn es um die Rettung von Menschenleben in Extremsituationen geht. Sind Männer weniger wert? Ich meine nein, deshalb mutet mir dieser Satz auch immer wieder seltsam an.

"Männer dürfen nicht weinen" ist die erste Plattitüde, die mir in diesem Zusammenhang einfällt. Hallo??? Wer bitteschön denkt sich solchen Schwachsinn aus?

Kinder- sicher. Kinder bedürfen unseres besonderen Schutzes. Den Schutz von Mann UND Frau. Kein Thema. Kinder weinen ohne zu fragen, zeigen Gefühle. Mitten auf der Straße oder wo auch immer sie sich gerade befinden. Ich habe dem Lieblingssohn nie das Weinen verboten, ein Weichei ist er trotzdem nicht geworden.

Ich möchte Kinder aus dieser Diskussion bewusst heraus halten denn ich hoffe das die mitlesenden Väter und Mütter bei ihren Kindern Gefühle zulassen. Auch Negative…

Unter dem Eindruck der jüngsten Nachrichten, die uns in letzter Zeit aus dem Nahen Osten erreichen, bekommt das Thema für mich eine neue Brisanz.

Die Zivilbevölkerung leidet. Zivilbevölkerung? Moment mal… das sind doch… hauptsächlich Frauen und Kinder… !?

AHA! Merken Sie was? Männer sind die harten Kerle, die sich gegenseitig niedermetzeln (müssen) während die Frauen (und Kinder) des Gegners auch zu schützen sind. Dabei dürfen sie nicht weinen. Anlegen, zielen… und Schuss! "Habe fertig, bin ich ganzer Kerl, bin ich Held. Feind mausetot. Arme Mama! komm, lass Dich trösten!"…

Ja, ich bin Pazifistin. Aber auch Frau. Eine von denen, die noch gegen den § 218 StGB demonstrierten ("Mein Bauch gehört mir!") Ich bin mit der Frauenbewegung groß geworden. Mit Frauen wie Alice Schwarzer oder Simone du Beauvoir, um nur diese Beiden zu nennen. Frauen, die sich um die Gleichberechtigung der Frauen im letzten Jahrhundert verdient gemacht haben. Das sie dabei auch Wege beschritten haben deren Wege und Ziele mir persönlich absurd erscheinen, mag meiner Persönlichkeit zuzuschreiben sein. Ihren Erfolg schmälert es nicht.

Ich hatte Gelegenheit zwei Frauen kennen zu lernen, die in der Bundeswehr freiwillig ihren Wehrdienst abgeleistet haben. Ich mag das nicht bewerten, aber ich frage mich ob diese Damen im o.g. Extremfall auch unter "Frauen und Kinder" fallen? Wohl kaum… und das, wie ich meine, zu Recht. Das ist der Preis der Emanzipation. Umsonst ist eben nix im Leben.

Haben wir Frauen es zu weit getrieben? Ich bin durch Zufall gerade auf die geschlechterpolitische Initiative MANNdat e.V. gestoßen, deren Thesen mich an Alice Schwarzers Kontrahentin Esther Vilar erinnern. Sie wissen schon: Damals, in den wilden Siebzigern… heute natürlich entsprechend aktualisiert…

Na bitte, endlich hab ich meinen Quoten-Verein gefunden: Männer, die für ihre Gleichberechtigung kämpfen! Damit Mann mir nicht nachsagt, ich wäre männerfeindlich verlinke ich ihn. Bei mir dürfen Sie sogar weinen, meine Herren! Tränen der Rührung, denn ich liebe Sie. Jeden Einzelnen von Ihnen!

Das Thema Gleichberechtigung wird uns sicher auch noch in diesem Jahrtausend begleiten. Ich hoffe mit einem Augenzwinkern. Auf beiden Seiten.

Sie wissen doch: Liebe ist wie Krieg. Leicht zu beginnen, schwer zu beenden und nie zu vergessen…

Fünf Fragen, die die Welt bewegen

Dienstag, 6. Januar 2009

 

Warum gibt es kein anderes Wort für Synonym?

Was passiert, wenn man sich zweimal halbtot gelacht hat?

Wenn man einen Schlumpf würgt, in welcher Farbe läuft er dann an?

Wer hatte bloß die Idee, ein "s" in das Wort "lispeln" zu stecken?

Was ist besser: Drei Vierkornbrötchen oder vier Dreikornbrötchen?

[Internetfundstück]

Rätsel Nr. 60

Montag, 5. Januar 2009

Das erste Rätsel im neuen Jahr ist etwas… nunja… doppeldeutig.

Ich bin gespannt, wer meinen Gedanken folgen kann…

Die Lösung war natürlich Eselsohr. Liliana wusste es mal wieder als Erste und darf sich daher ein eben solches in ihren Blog machen.  Herzlichen Glückwunsch!

Geschenkte Geschenke

Samstag, 3. Januar 2009

Es  gibt mannigfaltige Gründe sich im Laufe seines Lebens über einige Gaben nicht zu freuen. Geschenke, die wir -höflich lächelnd- annehmen und dabei denken "das hätteste dir aber schenken können…"

Solche Geschenke stellen mich in schöner Regelmäßigkeit vor 2 Fragen:

1. Ist diese vermeintliche Höflichkeit wirklich angebracht, oder sollten wir lieber ehrlich sagen wie wenig passend wir die 5-stöckige silberfarbene-Etagere finden, deren Spitze ein knallbunter Vogel ziert?

2. Was tun mit solchen Geschenken, die vielleicht sogar dem Schenkenden selbst gefallen? Wohin damit? Aufheben, bis Tante Oda-Gesine mal wieder zu Besuch kommt und dann mit Keksen gefüllt auf den hübsch gedeckten Kaffeetisch zu stellen, weiter verschenken- oder wegschmeißen?

Wie handhabt ihr das?

Vorwärts, Attacke… uuund: Angrifff!

Freitag, 2. Januar 2009

Das neue Jahr hat begonnen und ehrlich gesagt bin ich froh, dass die ganze Feierei inklusive der damit verbundenen Völlerei ein Ende hat. Die bedrückende Stimmung der letzten Wochen und Monate darf sich langsam in die Ecke verziehen und gemeinsam mit der Schwermut dem Blick nach vorne Platz machen.

In den Blumenläden sind schon wieder die ersten Frühlingsboten zu sehen, dem die toten Tannensträuße weichen mussten. Bunte Farben werden wieder in die Wohnungen geholt und wir freuen uns auf den laaangsaaam, gaaanz laaangsaam zu erwartenden Frühling mit seinen bunten Farben.

Manchmal gibt es Situationen die man fürchtet und trotzdem weiß das sie bevorstehen. Da muss man keine seherischen Fähigkeiten haben, es sind die Banalitäten des Lebens, schrecklich und doch unausweichlich. Emotional unausweichlich. Solche Dinge sind belastend und fordern uns, verlangen uns oft alles ab. Und trotzdem haben sie auch etwas Gutes denn sie sind kalkulierbar, nicht minuten- oder gar sekundengenau,  trotzdem allgegenwärtig und immer präsent. Wir wissen, die Uhr tickt…

Andere Dinge von deren Bevorstehen wir wissen machen uns glücklich, lassen uns auf Wolken schweben. Für uns war das die Geburt unserer Enkeltochter, die sich prächtig entwickelt und ein richtiger kleiner Sonnenschein ist. Ihr kleines Lächeln macht Mut, gibt Kraft und ist auch Ziel.

Es ist dieses kleine Bündel Mensch, das uns in diesem Jahr den Schlachtruf vorgibt um unseren schwierigen Situationen kampfesmutig gegenüber zu treten:

"Vorwärts, Attacke… uuund: Angrifff!"

Gut reingekommen?

Donnerstag, 1. Januar 2009

Das war vielleicht ein Silvester! Für dieses Geknalle Marke China-Böller-D sind wir ja nicht zu haben, aber so ein richtig tolles Feuerwerk von schätzungsweise einer halben Stunde Dauer, direkt über dem Anwesen versteht sich, dazu eine klassische musische Untermalung, das hat schon was…

Der Kühlschrank ist noch halbvoll, die Getränkekisten sind leer und mein Kopf ist schwer. Irgend jemand hat mit in den frühen Morgenstunden einen Bohrhammer zwischen die Ohren geschoben. Wehe, dem Kerl, wenn ich ihn erwische…

Und ihr? Wie wars bei euch? Alles gut überstanden und gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst? Erzählt doch mal!