Archiv für November, 2008

Es war einmal…

Donnerstag, 27. November 2008

… eine Zeit, da  gab es noch Zigarettenwerbung.

Richtig im Fernsehen, das damals noch kurze Werbeblocks im Vorabendprogramm hatte. Nach den 20.00-Uhr-Nachrichten gabs gar keine Werbung mehr und während der laufenden Filme sowieso nicht.

Kann sich noch Jemand von euch daran erinnern? Drei besonders schöne Beispiele habe ich mal rausgesucht:  

  1. http://de.youtube.com/watch?v=ulMmM5C_rNU (bitte genau hinhören!)
  2. http://de.youtube.com/watch?v=jXwSN8lrvCY
  3. http://de.youtube.com/watch?v=wSZUAr5THog

Wie ich darauf komme? Ganz einfach: neulich habe ich in einem  Shoppingcenter bei Kaffee und Kuchen ein Päuschen gemacht und mich dabei etwas näher in der Lokalität umgesehen. Dabei fiel mein Blick auf ein Hinweisschild "Neu! Raucherlounge!".

Fand ich schon beeindruckend, das inzwischen mit dem Aufstellen von Aschenbechern Reklame gemacht wird. Aber der Clou kommt erst noch: Der hintere Bereich des Cafés (etwa 30% der Gesamtfläche) war durch eine riesengroße Glasscheibe, die von Wand zu Wand und von Boden bis zur Decke ging, abgeteilt. Zur besseren Erreichbarkeit dieser Raucherlounge gabs eine Glastür. Recht zentral in der Mitte…

Das Bild, das sich mir bot, war göttlich. Während der Nichtraucherbereich äußerst spärlich besucht war, reichten in der Raucherlounge kaum die Stühle. Irgendwie musste ich an das Affenhaus im Berliner Zoo denken als ich die ganzen Raucher da so hinter Glas sah und ein kalter Schauer rannte mir den Rücken hinunter.

Auf meinem weiteren Bummel durch das Center achtete ich nun verstärkt darauf, wie das Raucher/Nichtraucherproblem in anderen Gaststätten gelöst war. Das ist schnell erzählt, denn dort sah ich kaum Kundschaft. Ich bin gespannt wie lange sich diese Gaststätten halten können, denn bei den Mieten die sie zahlen müssen, werden sie das wohl kaum lange durchhalten. Der Besitzer des Glasscheiben-Cafés wird sicher auf die Umsetzung bestehender Paragraphen im Center achten. Nehm ich mal böswillig an…

Rätsel Nr. 54

Mittwoch, 26. November 2008

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Viel Spaß beim Raten!

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Die Lösung war diesmal wohl zu einfach:

Zwei Herren erkannten auf Anhieb den Topfreiniger, auch wenn es sich nicht um Stahlwolle- wie Herr Momo meinte- und auch nicht um einen aus Stahlfedern -wie Herr CeKaDo dachte- handelt.

Ich lass es trotzdem gelten, auch wenn "Edelstahl-Spiralen" als richtiger Werkstoff in der korrekten Form zu nennen gewesen wären. Aber soviel geballtes Fachwissen kann frau ja nun wirklich von keinem Mann erwarten…

Der Vorteil von Edelstahl ist nämlich der, das er im Unterschied zu normalem Stahl nicht rostet.

Ich gratuliere beiden Herrn zu dem hiermit neu erworbenen Fachwissen, welches ich als Preis deklariere. Sollte ihnen das nicht reichen, lade ich sie gerne zum Topfschrubben nach dem Weihnachtsschmaus aufs Anwesen ein…

Termine vereinbaren Sie bitte mit meinem Terminator…

Weisse Katze 4,– €uro

Dienstag, 25. November 2008

Flockes bebilderte Beichte

Dienstag, 25. November 2008

Nachts um zwei Uhr fünfzehn, ich hab unkeusche Gedanken…

So mag ich sie, die Knackärsche!  :oops:

Nestflüchter oder Muttersöhnchen?

Montag, 24. November 2008

Welches ist das richtige Alter um von zu Hause auszuziehen, sich auf eigene Beine zu stellen? Abends den Wecker stellen und darauf hoffen nicht zu verschlafen, weil Muttern nicht mehr 5-8x zum Wecken kommt? Alleine einkaufen gehen, die eigene Wäsche selbst waschen, pünktlich die Miete und den Strom zahlen u.s.w… Dinge, die plötzlich zu bewältigen sind und welche die Tagesstruktur eines jungen Menschen ganz schön durcheinander bringen können.

Andererseits ist da dieses plötzliche Gefühl von Freiheit, "Erwachsensein", den Eltern gegenüber keine Rechenschaft mehr ablegen zu müssen. Ein tolles Gefühl das zuerst auch ausgiebigausschweifend ausgelebt wird. Da werden Feten bis in die Puppen gefeiert, nicht selten geht Mann/Frau direkt von der Fete in die Firma, wo hinter dem Bildschirm ein kleines Sekundenschläfchen eingelegt wird.

Sie kennen das? MachenSe sich mal keine Sorgen, das ist vollkommen normal. Die Frage ist nur, wann der richtige Zeitpunkt für den Auszug aus der elterlichen Obhut ist. "Individuell verschieden" sagen Sie? Okay, da geb ich Ihnen Recht und sicher ist es auch noch ein Unterschied, ob es sich um ein ausziehwilliges Mädel oder einen Buben handelt. Finanzielle Gründe spielen eine große Rolle, kaum ein Lehrling oder Student/in wird sich eine eigene Bude leisten können, Vater Staat unterstützt mit Bafög, aber auch nicht immer. Lassen wir all diese Gedanken mal beiseite, unterstellen wir einen geistig und körperlich normal entwickelten Durchschnittsbürger sächlichen Geschlechts.

Mir ist der Fall eines 42-jährigen bekannt, der heute noch bei seiner Mutter lebt, die ihm nicht nur die Wäsche wäscht, das Bett bezieht und das Badewasser einlässt. Nein, sie bemuttert ihn im wahrsten Sinne des Wortes, bringt ihm zum Feierabend seine Pantoffeln und stellt ihm sein Bierchen aufn Wohnzimmertisch. Sie kauft sogar seine komplette Garderobe ein. Hotel Mama, das volle Programm.

So leben die Beiden glücklich in der inzwischen umgebauten elterlichen Wohnung: Das Schlafzimmer und das Kinderzimmerchen wurden vertauscht, die Mutter schläft heute in Letzterem und der Sohn hat das große Zimmer für sich. Das Wohnzimmer benutzen sie gemeinsam, dort sitzen sie oft und spielen Karten, denn eine Freundin hat der Sohn nicht.

Der Vater? Ach ja, ich vergaß: Der ist inzwischen ausgezogen…

Darf ich mal fragen, wie alt Sie waren als Sie ihr Elternhaus verließen? Ich war übrigens Zwanzig…

Der Wichtel schrottet… ähhh… der Schrott wichtelt… ähhh…

Sonntag, 23. November 2008

Schrottwichteln! Jetzt hab ichs!

Eine grandiose Idee eines dem Wahnsinn nahen Bloggers, denn wie anders kommt Mann sonst auf solche kranke Idee, auf die ich gerne mal hinweise.

Der Gedanke ist einfach: Ich schickt euren Schrott an CekaDo und der verpflichtet sich ihn vor laufender Kamera auszupacken und damit etwas Kreatives zu erzeugen. Die Videos werden dann täglich bei Youtube in Form eines Adventskalenders veröffentlicht.

Ich sags ja: Genialität und Wahnsinn liegen aber auch sowas von dicht beieinander, da bin ich froh, das ich Beides nicht bin… Andererseits bringt die Aktion natürlich auch jede Menge Leser. Insofern wäre ich dann doch gerne dem Wahnsinn etwas näher…

Wie auch immer: Ich werde an der Aktion teilnehmen. Natürlich verrate ich noch nicht was ich dem Bloggerkollegen schicken werde, weil ich mir erst noch was Passendes ausdenken muss.  Ein Frosch wird es jedenfalls mit Sicherheit nicht sein, soviel sei schonmal verraten.

Einzelheiten lest bitte bei CeKaDo direkt hier nach.

Video-SchrottwichtelnWer noch mitmacht, darf sich gerne des Buttons bedienen, ich würde mich ehrlich über eure zahlreiche Teilnahme freuen.  

Auf das der Wahnsinn fette Beute kriegt…

Gedanken zur kommenden Adventszeit

Samstag, 22. November 2008

In einer Woche ist der  1. Advent, die Adventszeit beginnt und wir bereiten uns auf Weihnachten vor, kaufen oder basteln Kränze, Gestecke und Adventskalender. Stollen nach alten Familienrezepten werden in den Küchen gebacken, aber auch Adventsgebäck aus der Fertig-Backmischung ziert später die bunten Teller. Eine Arbeit die viel Spaß machen kann, so frau denn alles gut plant und keinen Stress aufkommen lässt. Deswegen lasse ich Schatzi immer seinen leckeren Baumkuchen backen und ich ahne schon, woher die erste Bestellung in diesem Jahr kommen wird…

Ach ja, die Weihnachtsbäckerei, wahrscheinlich ein eigener Wirtschaftszweig für sich. Neben den bereits erwähnten Backmischungen locken Rohstoffe wie Marzipan, Mandeln und Nüsse, Orangeat und Zitronat…

Advent, das ist die Zeit von Glühwein- und Bratapfelduft, aber auch von Zimt, Orangen und Rum. Natürlich im Tee. Viele Leute, ich denke mal besonders die Älteren, singen Weihnachtslieder und geraten in eine melancholische Stimmung. Ich mag sie nicht, diese Stimmung. Ich will eine lustige, fröhliche Adventszeit. Eine Zeit, in der gelacht wird. Letztlich feiern wir am Ende die Geburt Jesu, was gibts denn da zu heulen? Deswegen ist die Advents- und Weihnachtszeit für mich auch heute noch eine Zeit des inneren Zwiespaltes. Es gibt nunmal ältere Leute, auf die ich Rücksicht nehmen muss (und auch möchte), jedoch frage ich mich immer wieder nach der Grenze. Kann ich nicht auch selbst Rücksichten erwarten? Aber wahrscheinlich handelt es sich um ein Generationenproblem das ich nicht alleine habe und ich sollte mit meiner Jammerei aufhören. Ja, so wirds wohl sein…

Die Weihnachtsmärkte öffnen ihre Pforten, Kaufhäuser, Supermärkte und andere Ladenketten buhlen mit ihnen um Kundschaft und Umsätze. Schon seit einiger Zeit werden Dekoartikel en masse und Osterhasen mit Weihnachtsmannmützen verkauft. Dominasteine und Schokoherzen möchten sich gerne in unser persönliches Hüftgold verwandeln. Bis jetzt war ich recht standhaft, wenn Schatzi aber Marzipankartoffeln vom Einkauf mitbringt, dann fürchte ich doch schwach zu werden. Sehr schwach sogar…

Heute ist Blog-Kreativtag

Freitag, 21. November 2008

Da es heute in Berlin schneit basteln wir uns aus dem frisch gefallenem Schnee einen Schneemann. Ich bin gespannt, wer alles mitmacht!

Plastikschälchen

Donnerstag, 20. November 2008

Ich liebe Plastikschälchen. Es müssen nicht unbedingt die teuren sein, die frau nur auf Parties ergattern kann und die lebenslange Garantie haben (oder sind es nur 30 Jahre?). Ich weiss nicht genau und in meinem Fall kommt das sowieso aufs Gleiche raus.

Ja, ich bin bekennende Plastikschälchen-Messine. In meinem Plastikschrank herrscht ein fröhlich-buntes Chaos und manchmal, meist an hohen christlichen Feiertagen, nehme ich alles raus und baue mir meine kleine Plastikwelt. Manchmal bunt gemischt, manchmal auch nach Farben sortiert. Wissen Sie, es erinnert mich an meine Kindheit. Da werden die passenden Deckel gesucht und der entsprechenden Dose zugeordnet, vorzugsweise wird diese sogar richtig fest verschlossen. Frau will ja wissen, ob auch alles perfekt funktioniert. Haben dann alle Büchsen diesen kroetengruenen Alltagstest bestanden fehlen mir unter Garantie mindestens 3 Teile, oder ich hab drei zuviel.

Drei fehlende Büchsen sind normal, wenn drei Deckel fehlen hab ich allerdings ein Problem. Aber das ist bisher noch nie vorgekommen. Wissen Sie, warum? Nun, die Unterteile eignen sich hervorragend zur Aufbewahrung männlicher Kleinteile. Also, ich mein jetzt so Werkzeug, Schrauben und Nägel und son Gedöns.

"Schaaatziiie?" rufe ich dann ganz laut, um mir umgehend erklären zu lassen das der Lieblingsgatte nie, wirklich niemals mein Döschen auch nur gesehen hätte und überhaupt solle ich doch bitte diese falschen Verdächtigungen lassen, bitteschön!

Wenn ich nun also alle Ober- und Unterteile einander zugeordnet habe, die Deckel die Dosen fest verschlossen sind, dann kommt ein besonders spannender Moment: Ich staune, wie voluminös das Zeug doch sein kann und überlege, welche neue Einbauküche genug Platz bieten könnte um alles hübsch sauber und übersichtlich gestapelt zu beherbergen.

Das ist der Moment, in dem ich regelmäßig aus meinen Tagträumen erwache. Neue Einbauküche für die Plastikbüchsen? Ein letztes Fünkchen Verstand ergreift Besitz von meinem Denken und schellt mich eine total bescheuerte Froschfrau. Ich mag diese Momente überhaupt nicht, weswegen ich dann als Klügere nachgebe, die Deckel von den Dosen, Büchsen und Schälchen wieder entferne, die Deckel erstmal zur Seite lege und den Rest, ordentlich  nach Größe sortiert, erneut ineinander stapele um sie in den Plastikschrank einzusortieren. Als Letztes kommen dann die Deckel dazu, meist hochkannt an die Seite.

In meinem Plastikschrank herrscht endlich mal wieder Ordnung. Allerdings habe ich noch drei Deckel übrig. Die Büchsen dazu werde ich mit Sicherheit auch irgendwann finden. Ich weiss sogar schon wo: Im Keller, ordentlich im Regal stehend, Darin kleine Unterlegscheiben, Muttern, Nägel, Schrauben und vielleicht sogar ein altes Schrankscharnier…

Rätsel Nr. 54

Donnerstag, 20. November 2008

Es darf mal wieder gerätselt werden.

Viel Spaß dabei!

1. Tipp: Denkt mal an Obst…

2. Tipp: Denkt mal an rotes Obst…

3. Tipp: Denkt mal an in Alkohol eingelegtes rotes Obst…

4. Tipp: Denkt mal an in Alkohol eingelegtes rotes Obst mit Schoki drumrum…

Mit ihrem entsetzten Aufschrei "Die Verpackung von M*n Cherie??? :shock: " schmetterte Eveline aus Luposinien die richtige Lösung ins Blogall. Damit ist eindeutig klargestellt, dass sie öfter mal an diesen fruchtigen Piemont-Kirschen in Alkohol schnabbelt und dabei auch irgendwann dieser künstlerisch-gestalteten Verpackung gewahr wurde. Ich gratuliere zu dieser Beobachtungsgabe!