Archiv für Februar, 2008

Gesundsein kann jeder. Ich bin krank!

Freitag, 29. Februar 2008

In unserem nahen Umfeld befindet sich ja ein angehender Arzt der Humanmedizin und so bleibt es nicht aus, das wir des öfteren mit umfangreichen medizinischen Fachwissen konfrontiert werden. Auf diese Art und Weise bin ich schon in den Besitz zahlreicher Erkrankungen gelangt, denn natürlich zwickts auch mich mal hier und da und dort auch. Kurz: Ich habe Rücken, Kreislauf, Diabetes, Herz, Nieren… naja… ich weiss eben wenns wo zwickt, warum es dann zwickt und was ich habe.

Natürlich ist dazu das akkurate Führen eines Krankheitskalenders notwendig, denn jede Krankheit ist individuell. Meine Krankheiten hat also, zumindest in dieser Form, kein Anderer. Nichtmal Schatzi. Darauf bin ich besonders stolz, da hab ich doch endlich auch mal was Eigenes…

Krankheiten sind ja so ein Fall für sich: Viele Leute wissen ja garnicht was sie haben. Ich weiss inzwischen sogar, was ich als nächstes bekomme (Stichwort: Folgeerkrankung) und habe mir diese Krankheiten bereits am Kalender notiert. So bin ich hervorragend für das laufende Jahr gewappnet, werde also z.B. im Juli keinen Urlaub machen, weil da mein Magen aufgrund der zahlreichen Medikamente rebellieren wird. Wo andere Leute Urlaub machen, mach ich eben ne gepflegte Magenspiegelung. Alles schon geplant…

Meine KrankenGesundheitskasse hat mich aufgrund der Einmaligkeit meiner Erkrankung gebeten an einem Modell teilzunehmen bei dem meine Erkrankungen nun ganz genau untersucht und auch dokumentiert werden. Die sind an mir so interessiert, daß sie mir sogar die laufenden Praxisgebühren erstatten. Macht Summa Summarum immerhin 40,– €uronen pro Jahr, die ich mit meinen Krankheiten verdiene. (Muss ich das eigentlich als "Nebeneinkünfte" bei der Steuererklärung angeben?)

Die Ärztin meines Vertrauens ist immer sehr beeindruckt, wenn ich in Ihre Praxis komme und von meinen neuen Krankheiten berichte. Natürlich liefere ich ihr auch immer gleich die entsprechende Diagnose mit, die gute Frau ist so total im Stress, da freu ich mich wenn ich sie auch mal unterstützen kann und nehm ihr die Arbeit gerne ab.

Überhaupt: Ich hab ne wirklich sehr nette Ärztin. Neulich hat sie mir allerdings nen Schrecken eingejagt. Sie hat noch ne Krankheit an mir entdeckt, die uns bis dato entgangen war. "Frau von Kroetengruen" spruch sie, "sie leiden unter dem ausgeprägtesten Hypochondrismus, der mir je begegnet ist!"

Nun bin ich echt beunruhigt. Denn die wirklich schlimmen Diagnosen, die sagen einem die Ärzte ja nicht. Zumindest nicht auf deutsch…

Das kroetengruene kostenlose dreiwöchige Probeabo….

Donnerstag, 28. Februar 2008

… für die richtige Lösung des Rätsels Nr. 31 geht an unseren neuen Leser Chrille, der seine Lösung so formulierte: "ist es so ein teil für geschenkschnüre, womit man sie in streifen schneiden kann ??".

Erstaunlich, ich hätte die richtige Lösung diesmal eher einer Dame zugetraut… Glückwunsch, Chrille!

"Geschenkschnüre" trifft es zwar nicht ganz, aber wir alle wissen daß dieses Kräuselband gemeint ist. Wie heißt dieses Band eigentlich richtig? Sind Leute aus der Dekoabteilung zugegen, die wertvolle Aufklärungsarbeit in den Kommentaren leisten wollen???

Lieber Chrille! Für Dich in voller Größe zum Ausschneiden aus dem Bildschirm:

Rätsel Nr. 31- Jetzt aber!

Donnerstag, 28. Februar 2008

Scheinbar ist das Rätsel Nr. 31 doch sehr schwer. Ich zeige euch daher das Teil komplett von der Seite und hoffe, das es nun jemand löst (ist ja eigentlich schon vorgesagt).

Und damit mir hier keiner wegen des hohen Schwierigkeitsgrades meckert -es geht immerhin um ein dreiwöchiges kostenloses Leseabo von kroetengruen.de!- verweise ich mal auf dieses Rätsel. Vielleicht könnt ihr da lösen und die besonders aufrichtige Wertschätzung des Herrn Püschologen erringen… Aufi gehts!

Veronika, der Lenz ist da!

Donnerstag, 28. Februar 2008

Trotzdem der Winter recht milde war freue ich mich auf den Frühling, der bereits seine ersten Boten schickt. Es ist doch immer wieder spannend zu beobachten mit welcher Kraft die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht.

Die ersten Störche haben bereits Brandenburg erreicht (einige haben sogar hier überwintert) und ich habe bereits wieder die Live-Cam vom Storchennest Vetschau in die Sitebar eingebaut.

Ostern steht vor der Tür und Christine von der Nager-Info bittet wieder um Unterstützung. Sie fordert, wie jedes Jahr, keine lebenden Tiere ins Osternest zu legen. Dieser Aufforderung schließe ich mich nur allzu gerne an und nehme mit Vergnügen wieder an der von ihr initiierten Aktion teil.

Etwas unangenehmes hat der Frühling allerdings: Den Frühjahrsputz. Und den sollte ich nun auch mal langsam andenken. Aber mit Musik geht alles besser, deswegen höre ich das dabei.

Ich bin dann mal wech. Eimer suchen…

Rätsel Nr. 31

Mittwoch, 27. Februar 2008

 "Achtung, bissig!" könnte dieses Bild unterschrieben sein. Muss aber nicht, denn vielleicht will ich euch ja nur in die Irre führen?

Zu gewinnen gibts für die erste richtige Lösung wieder ein dreiwöchiges, kostenloses Leseabe von kroetengruen.de. Selbstverständlich zu einem frei wählbaren Zeitpunkt!

1. Tipp, 27.02., gegen 19.45 Uhr:

Das Teil ist aus Plastik und hat eine Gesamtlänge von 9 cm.

2. Tipp, 28.02., 06.00 Uhr:

(Guten Morgen, meine Lieben!)

Es handelt sich um ein Werkzeug, welches sich zumeist in zarten Frauenhänden wiederfindet.

Gebucht!

Dienstag, 26. Februar 2008

Kinder, Kinder!

Montag, 25. Februar 2008

Nein, ich bin bei Gott kein Moralapostel. Ich habe für fast alles Verständnis, weshalb eine meiner Lebensweisheiten im Zweifel lautet: Das Leben ist bunt! Die Spezies Mensch unterteilt sich nicht nur in Männlein und Weiblein, wobei dies schon genug Problematik mit sich bringt. Zum Beispiel beim Sex. Unterschiedliche Neigungen allein machen das Finden eines Partners/einer Partnerin zum echten Hürdenlauf. Sollte man meinen…

Nun gibt es aber die ständig wachsende Schicht, der -wie ich sie nenne- Dummpopper. Poppen quer durch die Betten und wundern sich wenn "es" plötzlich passiert ist. Über einen diesbezüglichen Extremfall hatte ich bereits vor einigen Tagen hier berichtet.

Ich entstamme der Generation der "alten 68er". Einer Generation, die man mit Hippies und freier Liebe in Zusammenhang bringt. Ja, wir waren rebellisch. Leute wie Oswald Kolle prägten meine Jugend, "Helga" war der Film jener Zeiten schlechthin. Nackte Busen zierten die Titelbilder erster Illustrierter und sorgten für Empörung.

Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Keine Mutter würde heute auf die Idee kommen, mit ihrer kleinen Tochter beim gemeinsamen Bad einen Schlüpfer zu tragen…(mir ist das noch passiert). Unsere Kinder wachsen aufgeklärt heran. Eine Schwangere wird von ihnen als solche erkannt und als natürlich empfunden.

Im Jahre 1961 eroberte die Anti-Baby-Pille den deutschen Markt und die Frauen lernten den Sex entspannter zu genießen. Die Angst vor Schwangerschaft, die ihnen monatlich begegnete, war besiegt. Ein Triumph der sexuellen Revolution! Jetzt konnten Kinder "bewusst" und "geplant" gezeugt werden. Zwar gab es den "Pillenknick", der unserem Sozialstaat gehörig zu schaffen machte, aber auch dieses Problem konnte gelöst werden.

Vor Allem aber gab es eins: Mehr Wunschkinder.

Wunschkind sein- für mich ein Idealfall. Zu wissen, das ich nicht "einfach so passiert" bin, das meine Eltern mich wollten, bewusst "angeschafft" haben, das ich kein "Unfall" bin. Wie glücklich diese Kinder doch sein müssen…

Die Grundlagen für diese Wunschkinder sind gelegt. Die junge Generation ist gefordert den daraus entstehenden Pflichten und ihrer Verantwortung gerecht zu werden.

Nicht das Wissen, oder das "mal davon gehört haben", um bestehende Verhütungsmethoden verhindert eine ungewollte Schwangerschaft, die Methoden müssen auch akkurat gewählt und angewandt werden! Gynäkologen (auch Frauenärzte genannt) beraten individuell und kostenlos. Lasst euch einen Termin für eine umfangreiche Beratung geben!

Ich beobachte immer wieder, wie junge Mädchen verlegen das Kichern anfangen wenn sie auf dieses Thema angesprochen werden. Sie zeigen Unsicherheit, schämen sich, trauen sich nicht, haben Angst. Sind aber keinesfalls verlegen, unsicher oder gar ängstlich, wenn jemand mit ihnen beischlafen will… Im Gegenteil: Samstags Abends gehen sie, als kleine Lolitas aufgebrezelt, in die Disco um spätestens am Montag morgen in der Schule ihren Freundinnen von ihren neuen Eroberungen zu berichten. Die "großen Schwestern" jener Girlies, heute zwischen Volljährigkeit und Blick aufs beginnende Klimakterium, zeigen auch wenig Verantwortungsgefühl, wissen aber ihren Sexappeal gekonnter einzusetzen. Die Gespräche mit den Freundinnen dürften annähernd gleich sein…

Allerdings sei hier auch den Herren der Schöpfung mal ins Gewissen geredet: Auch ihnen kann man Verantwortungsgefühl gegenüber dem ungeborenen Leben durchaus zumuten. Es gibt nämlich auch Verhütungsmittel für Männer.

Empfehlenswert, weil am sichersten, ist natürlich immer die Kombination beider Varianten, also männlicher und weiblicher Verhütung.

Wie kommt es aber nun, trotz all dieser Möglichkeiten wieder zu einer ständig steigenden Anzahl ungewollter Kinder? Und warum werden Kinder heute behandelt, als wären sie ein Wegwerfprodukt? Was ist ein Kind heute noch wert? "Kinderliebe" sollte in diesem Staat kleingeschreinben werden, das wäre mein Vorschlag zur Rechtschreibreform.

Meg hat das Thema der Dummpopper aufgegriffen und in ihrer unnachahmlichen Art zu Blog gebracht. Bei ihr wird der soziale Hintergrund diskutiert, aber auch die Problematik der Kindesmorde durch eigene Eltern, Kindesmisshandlungen u.v.m. Sie sinniert über den "Elternführerschein", dessen Einführung ich schon vor vielen Jahren gefordert habe. Damals allerdings noch vor dem Hintergrund mir schwierig erscheinender Erziehungsfragen, aber über Erziehung spricht heute schon kein Mensch mehr, soviel Wert sind uns unsere Kinder nicht mehr…

Die Jugendämter kommen nicht mehr hinterher, sind überlastet, haben vielleicht sogar schon resigniert. Bei der Flut der angezeigten Fälle vielleicht sogar teilweise verständlich, dennoch nicht entschuldbar. Die Politik ist gefragt.

Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es zu den von Meg geschilderten Problemen? Während sich die Parteien über eventuelle Möglichkeiten streiten, reisst die Problematik nicht ab.

Was spricht z.B. dagegen die bisher freiwilligen, kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen zur Pflicht zu machen? Ich meine, es wäre ein erster wichtiger Schritt und Eltern, die ihrer Verantwortung nachkommen, nehmen sie ohnehin wahr.

Es ist Zeit zu handeln! Jede, auch nur geringen Erfolg versprechende Möglichkeit muss umgesetzt werden. Auch auf die Gefahr hin dabei evtl. neue, andere Fehler zu machen, denn fehlerfreies Leben gibt es nicht. "Nachbessern" heisst dann das uns bekannte Zauberwort. Und daran kann ich mich viel besser gewöhnen als an die bestehende, verdrängte Problematik. 

"Was sind wir nur für eine Gesellschaft geworden?" fragte die alte, greise Kröte, setzte sich in die Ecke und weinte leise vor sich hin…

Wasser

Sonntag, 24. Februar 2008

Wasser. Eines der vier Elemente, das mich immer wieder fasziniert. 

Ich liebe Wasser. Den Schlag der Wellen gegen das Ufer, das Rauschen der Brandung… das ist meine und auch Schatzis Welt. Deswegen verbringen wir auch möglichst viele Tage im Jahr an der See oder am Meer. Gerne würden wir am Wasser leben, mit unverbautem Blick auf den Horizont, an dem ab und an ein Schiff vorüber zieht…

Leider gibt es in Berlin keinen solchen Horizont, und so begnügen wir uns denn von Zeit zu Zeit mit einem Spaziergang am nahen See und beobachten die Möwen. Dabei entstand am Wochenende das Bild, welches durch anklicken vergrößert werden kann:

Wie schön diese Tiere es doch haben: Gleiten erhaben durch die Lüfte, werden gefüttert und genießen ganz einfach ihr Dasein. Imposant, wie sie trotz ihres eigentlich schweren, unförmigen Körpers durch die Luft gleiten, fast schweben…

Autofahrerweisheit

Samstag, 23. Februar 2008

Eine Nacht mit Flocke

Donnerstag, 21. Februar 2008

Ich schlafe auf dem Bauch, ohne Kopfkissen und mit über dem Kopf verschränkten Händen, den Kopf lagere ich seitlich in der dabei entstehenden Kuhle. So auch in der letzten Nacht, allerdings klappte das mit dem Kopf nicht so gut, denn ich grub meine Nase scheinbar recht intensiv in die Matratze. Dadurch habe ich offensichtlich die eben ausgeatmete Luft wieder neu eingeatmet, ausgeatmet, eingeatmet… u.s.w….

Schatzi wurde dann mitten in der Nacht durch meinen lautstarken Ausruf "Pfui Deibel, was stinkt denn hier so?" geweckt.

Nun ja… wir hatten Tsatsiki zum Abendbrot…