Archiv für Januar, 2008

Kandidat Nr. 5…

Sonntag, 27. Januar 2008

…ist mir auf Anhieb verfallen. Es bedurfte nur einer klitzekleinen Nachfrage in den Kommentaren des Taxman und dieser sandte mir sofort das Profil seines strammen Popos in kurzen, enganliegenden Hosen zu, um auch an der Wahl zum Mister Popo 2008 teilzunehmen. 

Solche Kandidaten sind hier immer willkommen. Besonders, wenns sich auch noch um ne grüne Hose handelt! 

(V)Erziehungsfragen

Sonntag, 27. Januar 2008

Als Mutter des Lieblingssohnes und ehemalige Tagesmutter möchte ich mir doch mal ein paar Gedanken zur Erziehung unserer Kinder machen. Animiert zu derartigen Gedankengängen hat mich Murmel, sie berichtet gerade sehr ausführlich von so einem kleinen Gör, dessen Vater ihm alles durchgehen ließ.

Ihre Geschichte erinnerte mich stark an ein Erlebnis, welches ich vor ein paar Monaten selbst in einem schwedischen Möbelhaus hatte. Dort bekommt ja neben Möbeln auch Bett- und Tischwäsche, Handtücher, Spielzeug, Pflanzen, Porzellan, Gläser u.s.w. …Stopp! Die Küchengeräte fehlen in dieser Aufzählung, sind aber von enormer Wichtigkeit.

Ich war nämlich in dieser Abteilung gerade dabei mir ein neues Edelstahlsieb für meine Küche auszusuchen, als sich so ein kleiner, vielleicht 8-jähriger, Rotzlöffel neben mich stellte, ein Haarsieb nahm (Kostenpunkt um die 8,–€uro), auf die Erde legte und drauftrat. Das Ergebnis mag nun manchen Künstler stark beeindruckt haben, allerdings war es in der Küchenabteilung des Möbelhauses jetzt irgendwie fehl am Platze… Auf einer Kunstausstellung…ja… da vielleicht. Aber so?

Während ich noch mit weit geöffnetem Mund dastehe und auf einfliegende Fliegen warte, nimmt dieses Gör das zweite Sieb, legt es auf den Boden und tritt wieder drauf und freut sich unbändig seine Aggressionen voll ausleben zu können.

Nach einem Moment der inneren Erschütterung fasse mich und sage irgendwas nach dem Motto, ob das denn richtig sei? Er solle das gefälligst sein lassen. Jawoll, bei sowas bin ich hart!

Das Kerlchen sieht mich an, murmelt etwas und läuft weg…

Nein, die Geschichte ist hier nicht zu Ende. Leider. Denn kurz darauf kommt ein junger Mann mit dem Rotzlöffel im Schlepptau auf mich zu. Was ich denn seinem Kind zu sagen hätte, fragt der mich ganz keck. "Na gut", denke ich," hat der Kleine wohl n bisken geschwindelt." Also kläre ich den Herrn Papa über den Sachverhalt auf. Seine Antwort: "Na hörnSe mal, det isn Kind. Die machen sowat! Det tut ja hier ooch allet so rumliegen tun, det reizt die Kleenen!"

Und zu dem Kleinen gewandt: "Komm, lass die Olle, die spinnt!" 

Was mich sonst noch ärgert? Nun, ich kann z.B. nicht einsehen was Schuhe in Bussen und Bahnen auf den Sitzen zu suchen haben, warum Mütter ihre Kinder alles antatschen, teilweise sogar ansabbern lassen um die Ware dann wieder ins Regal zu legen, gerne an falscher Stelle.

Müssen diese kleinen Quälgeister denn immer ihren Willen bekommen? Ist es mangelndes Durchsetzungsvermögen der Eltern, Faulheit oder gar Dummheit? Unseren Kindern helfen wir m.E. nicht, wenn wir sie völlig ohne Grenzen aufwachsen lassen.

Diese kleinen Zwerge sind nicht nur was unheimlich tolles, sie sind auch unsere Zukunft. Und die hat wirklich was besseres verdient als unser Desinteresse…

Unter uns gesagt:

Samstag, 26. Januar 2008

Ich bin nicht schizophren, nur meine andere Seite.

Plattencover, die Zweite

Samstag, 26. Januar 2008

Der Erpel hat mir einen affengeilen Link zum Thema "die 30 hässlichsten Plattencover aller Zeiten" zukommen lassen.

Herrn Entenmann, aus gegebenem Anlass werde ich sie einladen, wenn wir meinen 50. feiern. Vorher hätt ich aber gerne noch n Büld von Ihrem bissfesten Popöchen! 

Es war “The Boss”

Freitag, 25. Januar 2008

… und es war "Born In The USA". Damit hat sich Josie mit den Querstreifen wieder einmal das kostenlose dreiwöchige kroetengruene Leseabo gesichert.

Die beiden anderen Damen JuliaL, mit ihrem Liedzeilen-Quiz eh schon auf dem Weg nach ganz oben, und Eveline, das ist die Dame aus Luposinien, die uns immer mit phantastischen Landschaftsaufnahmen beglückt, haben sich jedoch mit ihren fundierten Knackarsch- Kenntnissen auch als Kennerinnen der Szene geoutet und erhalten in Anerkennung ihres hervorragenden Fachwissens um die B-Seite des Herrn Springsteen ein einwöchiges Probeabo.

Allen drei Gewinnerinnen meinen herzlichen Glückwunsch!

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Wahl zum Mister Popo 2008 und ein kleines Rätsel:

Freitag, 25. Januar 2008

Etwas ganz Besonderes hat sich der Herr Ubergeek für seine Bewerbung zum Mister Popo 2008 ausgedacht:

"…Das Bild ist an ein bekanntes Plattencover angelehnt… Die Idee kam mir einfach, als das besagte Plattencover bei "Schlag den Raab" gezeigt worden ist … "

Tja, da sehn wirs mal wieder: Sogar bei Herrn Raab denken die Männer noch an mich…

Herr Ubergeek erstellte seine Bewerbung, welche die Startnummer 4 erhält "…unter großem Aufwand (immerhin mußte ich mich selbst fotografien; und ich *hasse* es, Motive freizustellen …)…"

Also mich hat die Kombination von Motividee und ihrer eigenständigen Umsetzung mindestens genauso beeindruckt wie dieses knackige Popöchen, mit dessen Anblick ich euch mal wieder in ein hoffentlich schönes Wochenende entlasse…

Wer will, kann mir noch die Frage nach dem bekannten Plattencover beantworten und einen Gutschein über ein dreiwöchiges, kostenlose Leseabo von kroetengruen.de gewinnen.

Über Katzenpflege, Benzinpreise und schwoofen

Donnerstag, 24. Januar 2008

Katzen sollen nicht mit Wasser sondern mit Benzin gereinigt werden, sagt das blonde Alien und zitiert aus einem Buch mit Hausfrauentipps von 1955.

1955? War das nicht diese Zeit, in der die Herren sich am Samstagabend beim "Schwoof" einen Spritzer Benzin statt eines Aftershaves gönnten? Nierentische, Schalensitze und Tulpenlampen hielten Einzug in deutsche Wohnzímmer.

Versuchen wir uns zurück zu versetzen:

Damals ging man am Wochenende noch in Tanzlokale, in denen das Tanzen im Vordergrund stand. Über der Eingangstür stand oft das Wort "Tanzsaal" und entsprechend war die Einrichtung: Ein riesengroßes Zimmer mit vielen großen, begardienten Fenstern, lichtdurchflutet bei Tag und mit Hilfe inzwischen vorhandener Elektrizität auch abends gut ausgeleuchtet. Mittig die Tanzfläche. An den Wänden lang zogen sich mit weissen Tischdecken bezogenen Tische, darum ein paar Holzstühle drapiert. Nein, keine Fummelecken…

Alles lief also unter den Augen der Öffentlichkeit ab. Es war die Zeit des Wiederaufbaues, des teilweise schon wieder errungenen kleinen Wohlstandes, aber auch die Zeit der Sehnsucht nach mehr. Nach einem eigenen Auto, einer Isetta vielleicht, mit der man seinen ersten Urlaub in Italien machen könnte…

Männer waren übrigens damals genauso drauf wie seit Menschengedenken. Ihr oberstes Anliegen war das Abschleppen ihrer Tanzdame in eine möglichst dunkle Ecke, die sich jedoch zumeist erst außerhalb des Tanzlokals befand, um dort auf Tuchfühlung mit der Dame zu gehen, knutschen eingeschlossen. Und um eben jenes möglichst schnell zu erreichen, umgaben sie sich mit dem "Duft der großen weiten Welt" und besprenkelten sich mit Benzin, was den Damen den Besitz eines eigenen Autos -und damit Wohlstand- vorgaukeln sollte. 

Kein Mensch würde heute auf die Idee kommen, seine Katze oder sich selbst mit Benzin zu besprenkeln. Der mittlere Benzinpreis für einen Liter Super- oder Normalbenzin in Deutschland liegt aktuell bei  ~1,34 €uro. Das sind Zwei Mark siebzich! Na horsche mal!

… und insofern haben sich die Männer mit wachsendem Benzinpreis auch verändert!

Wuselbrusel bei kroetengruen

Mittwoch, 23. Januar 2008

Lange habe ich überlegt wie ich die Sitebar übersichtlicher gestalten könnte. Irgendwie fand ich sie in den letzten Monaten optisch überladen… Andererseits wollte ich auf nichts verzichten…

Ganz im Gegenteil! In letzter Zeit habe ich so viele wunderbare neue Blogs entdeckt, das ich unbedingt die Blogroll erweitern möchte. Aus diesem Grund wird die Bloggroll als normale Seite eingerichtet und schrittweise erweitert. Ihr findet sie künftig oben in der Sítebar.

Gleiches werde ich vielleicht auch mit "Berlin, Berlin", "Spiel und Spaß" und der "Vitrine" machen. Wundert euch also bitte nicht, wenn hier in der nächsten Zeit gewuselbruselt wird…  

Vielleicht haben es einige von euch schon gemerkt: Der knackärschige, technische, kroetengruene Admin hat mir die Sitebar auch in die Unterseiten eingebaut und auch Kontaktformular gibts jetzt endlich. Damit ihr noch schneller mit mir in Kontakt treten könnt.. 

Bitte mal hier eine Tüte Lob dafür abgeben

Aktion Nachbarschaftsgeschichten

Dienstag, 22. Januar 2008

Jeder von uns hat Nachbarn, sone und solche. Sone, die einfach nur nervig sind und solche, mit denen man sich bestens versteht und zu denen ab und an sogar freundschaftliche Nähe entsteht.

Unter uns wohnt z.B. ein älteres Ehepaar, das unheimlich hilfsbereit ist. Egal, um was man die Beiden auch bittet, sie springen helfend ein (haben sogar schon einmal dafür einen eigenen Termin verschoben) und sie machen es genauso gut als hätte man es selbst gemacht. Sie sind absolut vertrauenswürdig, haben sich noch nie über wasauchimmer beschwert und sind dabei nie aufdringlich. Wirklich ideale Nachbarn. Und das seit über 20 Jahren…

Vor einiger Zeit hatten wir ein ganz besonderes Erlebnis: Als Schatzi in den Keller ging, traf er auf einen Nachbarn der dort am Ansetzen einer Bowle war.

Ihr ahnt es… die Beiden mussten natürlich probieren, wurden sich einig, das noch Cognac rein muss, kosteten erneut. Ooops, das war zu viel! Also Puderzucker hinterher. Nochmal kosten… jaa, aber… vielleicht noch etwas Wein, Obst??? Während die Beiden an der Feinjustierung arbeiteten, kam Nachbar Nr. 3, der natürlich gänzlich andere Geschmacksvorstellungen mitbrachte… Das Spiel begann von vorne…

Irgendwann wurden die drei Herren von ihren Managerinnen vermisst. Eine nach der anderen kam nun persönlich hinunter um zu schauen, wer denn morgen den Müll raustragen würde. Die Herren saßen in fröhlich- entspannter Runde, mehrere Flaschen aus drei Weinregalen in drei Kellern waren zum Teil der Feinjustierung zum Opfer gefallen. Aber die Herren waren richtig gut drauf.

So gesellten sich dann nach und nach drei Damen dazu, es wurden Anekdoten erzählt und man lachte laut.

So laut, das sich die noch in ihren Wohnungen befindlichen anderen Mieter wunderten und in den Keller kamen um Ursachenforschung zu betreiben. Nach einem kurzen Umweg über die eigene Küche nahmen sie mit frischen Gläsern bei der inzwischen schon sehr angeheiterten Truppe auf Campingstühlen Platz und an der Verkostung teil…

Highlight dieses Keller-Events war die tänzerische Vorführung eines Orginal- Petticoats aus den 50iger Jahren durch den Gatten der, inzwischen auch schon ergrauten, Eigentümerin.

Und ihr? Welche nachbarschaftlichen Erfahrungen habt ihr?

Ich möchte eine Aktion starten und hören was so in eurer Nachbarschaft passiert.  Also:  Wer mit wem, wie, wann und warum?

Schreibt einen Beitrag zum Thema "Nachbarschaft" in eurem Blog und verlinkt auf diesen Beitrag, oder schickt mir eine Mail zur Kenntnisnahme. Sämtliche Teilnehmergeschichten werden von mir hier in einer "Nachbarschaftsgeschichtenaktionsteilnehmerliste" verlinkt.

Die Aktion endet am Freitag, dem 15.2.2008, pünktlich um 0.00 Uhr.

Unter allen Teilnehmern verlose ich ein güldenes Guckloch.

Nachbarschaftsgeschichtenaktionsteilnehmerliste:

Julia Emde: Nachbarschaftsgeschichten

Keksi: Nachbarschaftsgeschichten

Gluehweinjunkies: Süßer die Glocken nie klingen

Mrs. Bumblebee: Mit einer eigenen Kategorie über ihren Nachbarn

Hilli: Nachbarschaft die Nachbarn schafft

JuliaL: Stellt man sich seinen Nachbarn beim Einzug vor?

ela: Von Nachbarn und Nachbarn

AndiBerlin: Frau W. und Herr S.

Taxman: Nachbarn…

Josie: Opa pieselt so laut

Netty: Nachbarschaft!

Schrottie: Jesus, Maria und Josepf

Hundeiker: Teilzeitkater

Polly Oliver: Nachbarschaftsgeschichten

Über Politik, einen Frosch und die kleine Lotta

Dienstag, 22. Januar 2008

Natürlich sind Kinder niedlich, keine Frage. Besonders spannend ist das Alter, in dem sie sprechen lernen und eigenen Wortkreationen erfinden. 

[Danke für den Tipp an Markus]