Archiv für Juli, 2007

Milchpreiserhöhung

Dienstag, 31. Juli 2007

Ab morgen steigen die Milchpreise kräftig. Das liegt an der erhöhten Nachfrage auf dem asiatischen Markt, Rohstoffknappheit, Dürreperioden u.s.w…

Angebot und Nachfrage regeln den Preis, das hab ich schon verstanden. Aber bedeutet das nicht im Umkehrschluss, das Milchvieh fehlt?

Na, wenn das nicht die Geschäftsidee ist! Ich kauf mir ne Kuh, der Balkon ist groß genug. Da hatse Platz. Und dann bind ich mir morgens um sechs n Kopftuch um und melke… Ab acht wird verkauft, aufm Wochenmarkt.

So einfach hab ich mir das vorgestellt. Leider stellen sich mir zwei Probleme in den Weg:

  1. Es gibt in ganz Berlin keine Kuh zu kaufen
  2. Wie krieg ich die Kuh aufn Balkon?

Wer kann helfen?

Übrigens: Wenn man die Milch inner Kuh lässt, bleibt sie länger frisch!

Er war wieder da!

Dienstag, 31. Juli 2007

Es laubt und saugt der Blasemann

bis Mutti nicht mehr schlafen kann.

 

Gut, das ich mich nicht nur alleine darüber ärgere…

Real existierender maximaler Minimalismus…

Dienstag, 31. Juli 2007

… finden wir auf dem garnicht so stillen Örtchen von Julia49.

Wir sehen hier ein "Ensemble in blanc".

Ein echter Designer- Halter aus hochwertigem, weißem Metallblech schützt die wertvolle 500-m-Rolle von  weißem, natur-gebleichtem, feinstem, hochwertig veredeltem einlagigem Zellstoff. Die zart- hellelfenbeinfarbenen Wände passen sich optisch hervorragend an, unterstreichen das, schon fast sterile, Gesamtbild. Edelstes Ton-in-Ton-, welches durch seine Einfachheit besticht.

Wahrscheinlich sind die übrigen Bad- Accessoires auch in diesem, an eine jungfräuliche Hochzeit erinnerndem weiß bis cremefarben/beige gehaltenem Farbton… 

Weiß ist ja bekanntlich die Farbe der Reinheit, und so können wir davon ausgehen das es sich bei Frau Loeba um eine äußerst ordentliche Person handelt, die absoluten Wert auf Hygiene legt.

Dafür gibt sie eine Menge Geld aus, spart allerdings durch pallettenweisen Großeinkauf dieser 500-m-Rollen auch enorm.

Frau Loebas Konto dürfte so übersichtlich wie der mit Verbrauchsanzeiger ausgestattete Rollenhalter sein, an dem man übrigens ihr vorausschauendes Wesen erahnen kann…

Geschätzter Kontostand: Noch im Plus. Wenn Frau Loeba jedoch tatsächlich ihr Vorhaben wahr macht und loszieht um sich die farblich passenden weißen, mit weißen Perlen besetzten Dessous zu kaufen, dann fürchte ich…

Aber das ist ihre Sache, da will ich ihr jetzt auch nicht reinreden… emoticon

 

Achtung!

Aufgrund der guten Resonanz auf diese Aktion verlängere ich diese auf unbestimmte Zeit. Wer also noch seinen Kontostand anhand seiner Klopapierrolle erfahren möchte, ist weiterhin herzlich zum mitmachen eingeladen.

Smilies ohne Ende…

Montag, 30. Juli 2007

… und das Ganze auch noch in grün. Kroetengruen sozusagen. Kroetengruene Smilies als ExtraanfertigungFroschmann Schatzi und Froschfrau Flocke, voila:   

Verantwortlich hierfür zeichnet Michael Niedermayr, der seine Liebe zur Farbe grün mit mir teilt. Michael hat einen Blog, in dem er sich u.a. hingebungsvoll der Welt der (grünen) Smilies widmet und auch Sonderwünsche erfüllt, so frau denn nett anfragt.

Vielen Dank für diese beiden wirklich sehr gelungenen Exemplare, lieber Michael! Zur Belohnung darfst Du Dir ein Kroetenlob aus meiner Sitebar mopsen und bei Dir einbinden!

Macht

Montag, 30. Juli 2007

Tour de Dope France

Montag, 30. Juli 2007

Die Tour kommt aus ihren negativen Schlagzeilen scheinbar nicht mehr heraus. Ständig lesen wir über neue Doping- Verdachtsmomente oder deren Bestätigung. Eine Chronologie der Tour- Dopingfälle seit 1998 habe ich hier gefunden.  

Allerdings: Nicht nur der Radsport ist betroffen, über den wird im Moment lediglich am meisten berichtet.

Das finde ich persönlich sehr schade, denn es schadet nicht nur dem Sport, nein, es zieht weitere Kreise.

Es beeinflusst u. a. unsere Jugend, denen Sportler doch eigentlich Vorbild sein sollten. Vorbilder, denen sie nacheifern, die sie vergöttern, anhimmeln und denen sie nacheifern können. Vorbilder, die sie zu Höchstleistungen anspornen…

Die Sonntagsfrage:

Sonntag, 29. Juli 2007

Ist eine volle Festplatte schwerer als eine leere?

DAISY- Von vorn und von hinten…

Sonntag, 29. Juli 2007

Da hat sich aber jemand sehr viel Mühe gegeben. Nicht nur mit persönlichem Text, nein, der Schlawi hat sich auch noch um Schönschrift bemüht. Ich finde, es ist ihm gelungen!

Dankeschön für diese nette Karte, liebe Glühweinjunkies!

Jetzt bin ich gespannt, wie es mit Daisy weitergeht…

Schüsse…

Samstag, 28. Juli 2007

… peitschten gestern Abend direkt vor dem Kroetengruenschen Anwesen durch die Nacht.

Zwei spannende Stunden, in denen hier wirklich eine Menge los war, folgten. Wir hatten hervorragende Plätze auf unserem Balkon und konnten die Arbeit der Polizei beobachten. Nach Berichten der Polizei handelte es sich um einen versuchten Raubüberfall.

Auch wenn der Täter dingfest gemacht werden konnte und wir anschließend seinen Abtransport in einer "grünen Minna" beobachten konnten: Der bittere Beigeschmack bleibt…

Erinnerungen

Samstag, 28. Juli 2007

Sie saß am Fenster und ihr fast leerer Blick wanderte durch den Regen hinunter zum Tal, fixierte das Haus mit dem roten Dach und der kleinen Luke darin. Sie seufzte und wischte sich verstohlen die Tränen aus dem Gesicht. Nun konnte sie wieder etwas klarer sehen und in Gedanken befand sie sich jetzt in dem kleinen Zimmerchen hinter der Luke. Aus der Dachschräge tropfte der Regen und fiel in den kleinen Emaille- Eimer auf dem sauber geschrubbten Dielenboden. Platsch, Platsch, Platsch…

Sie lächelte und erinnerte sich, seufzte wieder. Jemand stellte ihr ein Brettchen mit Schnittchen hin, mundgerecht geschnitten, denn ihre Zähne trug sie schon lange nicht mehr. Die klapperten beim Sprechen und störten, passten nicht mehr, seitdem das Zahnfleisch so weit zurückgegangen war… Aber ein Häppchen von diesem Leberwurstbrot, das ging auch ohne. Fast automatisch griff sie neben sich, führte ein Stückchen zum Mund, speichelte es gründlich ein… Die Gedanken gingen weiter zurück…

Kinderlachen unter der Dachluke. Piepsige Stimmchen, die vergnügt kreischen und eine tiefe Männerstimme, fast schon Bariton, dazwischen. Friedrich beim sonntäglichen Spiel mit den Kindern. Sie steht in der Küche, bereitet das Mittagessen vor, schmunzelt in sich hinein, freut sich über dieses intakte Familienleben… Deckt den Tisch,  sie essen, sind fröhlich. Später ein Spaziergang, in Sonntagskleidung natürlich. Glückliche Jahre!

Ja, glücklich waren sie immer, auch wenn manchmal das Geld sehr knapp war. Friedrich war immer fleißig, hatte tausend Ideen um Geld "nebenbei" zu verdienen, war sich für nichts zu schade. Die Kinder und sie mussten nie hungern.

Später, als die Kinder schon aus dem Haus waren -der Junge lebte im Nachbardorf, wo er eine Schreinerei eröffnet hatte, und das Mädchen war im Schwarzwald verheiratet- später hatten sie dann die kleine Kammer an Urlauber vermietet, die sich in diese Gegend verirrten. Meist blieben die nur eine Nacht, waren auf der Durchreise in den Süden… Aber es brachte ein kleines Zubrot.

Reisen… Gereist waren sie nie. Waren aus der Enge des Dorfes nie hinausgekommen, nur ab und an sind sie in die nächste Kreisstadt gefahren um Besorgungen zu machen, Dinge anzuschaffen, die Frau Giesebrecht in ihrem kleinen Kolonialwarenladen, in dem sie anfangs immer anschreiben ließ, nicht führte. Aber dann waren sie Abends zurückgekommen. Über Nacht waren sie nur weg, als die Tochter geheiratet hatte. Zählte das?

Die Kinder würden heute noch zu ihr kommen, dann ginge es ihr bestimmt besser… Wie lange noch? Sie schaute auf die große Wanduhr, die unaufhörlich neben ihr tickte, ohne dabei wirklich weiterzugehen. Die Zeit kroch…

Der starke Regen hatte aufgehört, es nieselte nur noch ein wenig. Wie würde es morgen sein? Würde es morgen auch regnen? Würde der Himmel auch weinen, wenn sie Friedrich zu Grabe trugen???

Sie seufzte wieder und fiel in einen unruhigen Schlaf…