Das Wort zum Sonntag
Samstag, 30. Juni 2007Lieber eine gesunde Verdorbenheit als eine verdorbene Gesundheit.
Lieber eine gesunde Verdorbenheit als eine verdorbene Gesundheit.
Hoffen wir mal, daß das Konzert von Barbra Streisand heute Abend in der Berliner Waldbühne nicht ins Wasser fällt…
Besonders gut sieht der Himmel über Berlin nämlich im Moment nicht aus und auch die Aussichten der Meteorologen sind nicht besonders vielversprechend.
Barbra gibt nur ein einziges Konzert im Rahmen ihrer 1. Europatournee hier in Berlin. Die Kartenpreise schwanken laut viagogo zwischen 114,50 € und 557,– €uronen. Ein stolzer Preis, der sicherlich manchen dann doch zurückzucken lässt.
Die Dame ist inzwischen immerhin 65 Jahre jung und sieht wirklich noch phantastisch aus, hat sich ihren Charme und ihre Anmut bewahrt, ihre Songs und Interpretationen sind genauso Weltklasse wie sie selbst.
In meinen Augen eine echte Diva im positivsten Sinn. Tina Turner fällt mir als nächstes Beispiel ein.
An wen denkt ihr in diesem Zusammenhang? … und das mir jetzt büdde keiner mit Marikka Röck kommt, deren letzte Auftritte wirklich nur noch peinlich waren…
Gestern hatten wir lieben Besuch aus dem hohen Norden.
Der Wettergott hatte ein Einsehen und so konnten wir gemütlich draußen in einem Restaurant am Wasser unser Mittagsessen einnehmen. Neben einer Menge Spaß, den wir u.a. auch mit der Bedienung und ihrem "Frosch im Hals" hatten, amüsierten wir uns über die frechen Enten, die bis an die Tische kamen um Futter zu erbetteln.
Anschließend planten wir einen kleinen Verdauungsspaziergang über die Spandauer Zitadelle, die unser Besuch noch nicht kannte. Hier wunderten wir uns zwar über die Absperrung und reichlich Sicherheitskräfte, jedoch ließ man uns ungehindert passieren. Der Grund der Absperrung war schnell gefunden, denn auf dem Innenhof fand die Generalprobe für das am Abend stattfindende Konzert von Silbermond statt, der wir nun gratis beiwohnen konnten.
Sämtliche Treppen hoch zu den Bastionen, sowie der Juliusturm, von wo man eine schöne Aussicht über die Spandauer Altstadt und die Havel hat, waren leider gesperrt.
So gabs dann noch eine kleine Besichtigung der Spandauer Schleuse und der kleinen, frisch restaurierten St. Marienkirche im Behnitz mit anschließender kleiner Fußtour durch den Kolk.
Kaum war unser Besuch wieder weg, der mir übrigens den süssen Frosch mit persönlicher Widmung schenkte, fing es an wie aus Kübeln zu gießen.
Die armen Kiddies, die zu dieser Zeit in einer inzwischen etwa 500 m langen Schlange standen und immernoch auf Einlass zum Silbermond- Konzert warteten, sind recht nass geworden.
Nachtrag: Auch unser Gast hat ein paar nette Worte zu diesem Bloggertreffen gefunden. Nachzulesen hier.
Conny heißt die junge Dame, die uns hier ihr sexy Brust- Tattoo zeigt und die Start.-Nr. 10 bei der kroetengruenen Sommeraktion Tattoo- Piercing bekommt.
Um weiteren Fragen von älteren, geifernden Herren und das damit verbundene überquellen meiner Mailbox zu umgehen, sei an dieser Stelle gesagt, das die Dame bereits vergeben ist.
… und zwar an Manu. Bei dem nimmt sie sogar die Hände runter…
Zu einem Freund, der Landwirt war,
kam einst ein junges Ehepaar.
Nachmittags führt er sie hinaus,
zeigt ihnen Hof und Hühnerhaus.
Die junge Frau stand stumm dabei,
ihr war das Hühnerleben neu.
Da plötzlich springt ein Hahn auf’s Huhn,
wie das die Hähne manchmal tun.
Die Frau, die von Interesse scheint,
fragt darauf listig unsern Freund:
„Herr Schulze sagen Sie mal an,
wie oft am Tag macht das der Hahn?“
Herr Schulze denkt ein wenig nach:
„Na, so etwa 20-mal am Tag.“
Worauf die Frau ihr Männchen küsste
und lächelnd sagte: „Siehste, siehste!“
Doch hierauf fragt der Mann den Freund:
„Sag, Schulz, wie ist denn das gemeint,
läuft denn der Hahn den ganzen Tag
immer derselben Henne nach?“
„Oh nein“, erwidert Schulze nun,
„Der Hahn nimmt stets ein andres Huhn“.
Worauf der Mann sein Frauchen küsste
und weise sagte: „Siehste, siehste!“
[Unbekannter Autor]
Seit nunmehr 10 Wochen ist der 17- jährige Marco W. aus Uelzen in einem türkischen Gefängnis inhaftiert. Ihm wird sexueller Missbrauch einer 13- jährigen Britin vorgeworfen. Der Fall, der sich in einem türkischen Hotel zugetragen haben soll, sorgt für weltweites Aufsehen.
Die große Weltpolitik und die rechtlichen Hintergründe sollen nicht mein Thema sein. Darum kümmern sich schon genügend andere. Ich mach das, was ich als Frau und Mutter am Besten kann: Ich versuche die menschliche Tragweite dieser Tragödie zu erfassen.
Was mag in den beiden jungen Leuten jetzt vorgehen? Welcher psychischen Belastung sind sie Beide ausgesetzt? Beide stehen unter einem enormen Druck, die Welt schaut auf sie und ihr Intimleben, die Gazetten stürzen sich auf sie, trampeln nieder und treten breit was eigentlich "die schönste Sache der Welt" sein sollte…
Egal, wer von Beiden die Wahrheit spricht, beide befinden sich in der Pubertät. Können sie nach dem Geschehenen jemals ein normales Verhältnis zur Sexualität entwickeln?
Ich wünsch es ihnen. Beiden.
Blümchensex
[ ] macht mir Spaß
[ ] welche Alternativen gibt es?
[ ] kommt auf die Blume an. (Auch Kakteen blühen)
[ ] je nach Partner
[ ] ich mags eher abwechslungsreich
[ ] ist mir zu soft, ich brauchs richtig hart
[ ] Ich hab keine Zeit für Sex
[ ] Ich hatte noch keinen Sex
oder: Here I Am!

Hier und auch an anderen Stellen stolper ich in den letzten Tagen immer wieder über den Hinweis der Jugendfreiheit für das entsprechende Blog.
Kinners, hier is anners! Hier müssta Ausweis vorlegen und Abends um 22.00 Uhr is Schluss!
Ich hab das ja nu schon ne ganze Weile großzügig gehandhabt, aber letzten Endes hab auch ich n Ruf zu verlieren.
N verdammt Schlechten sogar…
Erinnert ihr euch noch an diese Tauscherein in der Kindheit? Gaaanzzz böööösen Ärger hab ich mal bekommen weil ich eine große Holzeisenbahn gegen ein paar Stifte eingetauscht habe. Naja, war vielleicht auch nicht wirklich ne gute Idee und ich hab daraus gelernt und nie wieder was getauscht. Obs nun meiner Einsicht als 8-jähriger, den Schlägen oder dem Verbot des Herrn Pa-pah zuzuschreiben ist? Keine Ahnung…
Als nächstes lernte ich nix zu verborgen. Ehrlich, ich hab immer gerne anderen eine Freude gemacht. Aber wenn dann die diversen Bücher und Schallplatten (ja, ich komm ja nu noch fast aus der Zeit der Grammophone) nicht wieder zurückbekommt, dann find ich das schon ärgerlich. Krönendes Beispiel bisher war für mich der Fall einer Video- Kassette mit einem wirklich besonderen Film darauf, ein Film, den es in dieser Form nicht mehr gibt.
Aaaaber: Ich wurde so heiß umworben, das ich nicht Nein sagen konnte. "Gut, eben mal ne Ausnahme, bei dem kannste das schon machen, der is ehrlich…" so dachte ich. Allerdings nach einem halben Jahr und diversen Nachfragen nicht mehr, als ich hören musste, besagten Film hätte ich mir damals von ihm geliehen…
Nun bin ich ja eigentlich viel zu gut für diese Welt, wie viele von euch schon bemerkt haben werden. Oder bin ich inzwischen einfach tüddelig? Ja, ich mach auch heute noch Ausnahmen. Fast immer mit dem gleichen Ergebnis…
Aber manchmal vergess ich natürlich auch was, jedenfalls fehlt mir doch neulich tatsächlich n Ei und n büsken Mehl. Naja, denke ich so… der Nachbar … das is so n netter, den fragste mal. Klingele also, frage nach und der Nachbar kommt mit Mehl und nem Knickei anne Tür… Ehrlich Herr Nachbar, für das Knickei hamse mein absolutes Mitgefühl… Is ja schlimm, schon so in jungen Jahren…
Aber das Sie mir dann ganz dreist meine eigene Mehlbüchse, die ich seit Monaten vermisse, unter die Nase halten und mich auch noch freundlich auffordern mich selbst zu bedienen, das geht zu weit!
Nee, also Ihnen borg ich nu auch nix mehr!
Schatzi reckt sich: "Boah, ich bin heut sowas von energiegeladen, ich könnt Bäume ausreißen…!"
Flocke gähnt und fragt erstaunt: "Wirklich? Ich bin huundeemüüühhde…"
Schatzi: " Ja, so ganz kleine. Von soner Eisenbahnanlage, Spur N. Mit ner Pinzette!"