Die bislang umfangreichste Bewerbung zur Sommeraktion 2oo7 schickte mir der Teigfladen (Start-Nr. 5).
Nicht nur das der Mann gepierct ist. Nein, er verfügt noch über zahlreiche Tattoos, mit teilweise spannenden Geschichten dazu.
Ob des Umfangreichtums dieses Beitrages, und um nicht eventuelle Fehler hinein zu bringen, habe ich mich entschlossen diesen Beitrag als Gastbeitrag zu veröffentlichen.
Auf diese Art und Weise seht ihr nicht nur die zahlreichen Tattoos und Piercings des Teigfladens, sondern erfahrt alles über deren Herkunft, Risiken und Nebenwirkungen aus erster Hand.
Der Teigfladen schreibt:
"… zu meinen Piercings:

Da wäre das Augenbrauen-Piercing, was mich, nach diversen Ohrringen, als erstes richtiges Piercing zieren durfte. Das Zungen-Piercing war das nächste, was ich aber nicht mehr machen würde, da ich dort extremen
Blutverlust erlitten habe.
10 Stunden Dauerbluten ist nicht angenehm und extrem heftig. Dies hängt aber wahrscheinlich mit meiner Krankheit zusammen, worüber ich ja in meinem Blog immer wieder mal berichte.
Da ich schon mal ein Labret-Piercing haben wollte, sind Prinzzess und ich zu einem Piercer nach Stuttgart gegangen, der aber sich geweigert hat, dort eins zu machen und da ich noch eins wollte, kam halt die Nase dran.
Dies war aber alles nicht genug und irgendwann dachte ich mir, dass ein
Brustwarzen-Piercing angesagt wäre. Dies wurde von einer Anfängerin unter Anleitung der Studiobesitzerin und unter zu Hilfenahme von Eisspray gestochen. Die hat mehr gezittert, wie ich und somit wurde dies auch schief und etwas verstochen, was aber auch am Eisspray lag, da dort sich ja das Gewebe zusammen zieht. Mein aktueller Piercer meinte, das dies der größte Fehler sei, Eisspray zu nehmen.
Nun war erstmal etwas Ruhe angesagt, bzw. es wurde an den Tattoos
weitergearbeitet. Letztes Jahr im September waren wir dann in Tschechien im Urlaub und ich kam auf die Idee, neue Piercings stechen zu lassen und dort entstanden dann das Labret- (was der Piercer dort ohne Beschwerden und Einsprüche sofort gestochen hat!) und das Bridge-Piercing dran.
Hätte ich vorm Stechen des Bridge-Piercings gewusst, was dort alles passieren hätte können, dann hätte ich es nicht gemacht, aber ich wusste es nicht und somit waren da keine Hemmungen. Dies hätte aber auch schief gehen können, da in dem Bereich Nerven lang laufen. Die Gefahr einer Nervenentzündung wäre extrem groß gewesen, die aber Gott sei Dank ausblieb.
Beim kontrollieren lassen bei einem Piercer in unserer Nähe holte ich mir dann noch das Industrial ab, was mein ganz besonderer Stolz ist! Dies war auch bisher das
schmerzhafteste, da es ohne Betäubung mit einer Nadel durch zwei Stellen (durch Knorpel) gleichzeitig gestochen wird. Aber mir gefallen alle meine Piercings und ich denke, die stehen mir auch. Sind nicht zu auffällig, aber sind trotzdem sichtbar. So soll es sein!"
Teigfladens Tattoos gibt es morgen hier auf kroetengruen.de zu bestaunen. Selbstverständlich auch als Gastbeitrag!