Archiv für Januar, 2007
Socken stricken
Mittwoch, 31. Januar 2007Ich ging in die fünfte Klasse dieser Grundschule in Berlin- Rudow, von der ich ja schon berichtet habe. Damals herrschte noch Zucht und Ordnung, die Mädchen und die Jungen hatten getrennten Sportunterricht und “Werken” und “Handarbeiten” waren geschlechterspezifische Fächer, welche die Klasse ebenso in Jungen und Mädchen unterteilte.
Was die Jungens damals gebastelt haben? Keine Ahnung, denn kein Mädchen wollte damals mit denen reden, die waren alle doof und so kicherten wir Mädchen nur, wenn sie in unsere Nähe kamen und rannten weg. (Später rannten die Jungen hinterher und wie spielten “Abgreifen”, aber das ist eine andere Geschichte…)
Wir Mädchen strickten Socken, d.h. wir sollten welche stricken. Mit 5 (!) Nadeln, die weder Anfang noch Ende hatten, wodurch ständig Maschen fielen, denn alle fünf Nadeln befanden sich gleichzeitig im Einsatz, respektive auf dem Boden.
Ich weiß nicht, wer von euch sich schonmal am Socken stricken versucht hat. Lasst es sein, es ist eine Form der Selbstkasteiung und wer darauf nicht wirklich steht, sollte die Hände davon lassen.
Wir strickten. Das gestrenge, schon etwas ältere (Jung?)- Fräulein P., unsere Handarbeitslehrerin, gab sich wirklich Mühe unsere verknoteten Finger wieder in ihre Usprungsform zu bringen und dabei parallel einen Socken entstehen zu lassen. Ich erinnere mich daran, wie mir die Wolle bei meinen Versuchen an den Fingern kratzte und beinahe die Haut abgeschürft hätte, so hart war sie. Aber Fräulein P. hatte nunmal echte Wolle als Material vorgegeben und Widerspruch gegen das Lehrpersonal seitens der Elternschaft war in der damaligen Zeit einfach undenkbar. So wurde dem Wunsch des Frolleins auf billigste Weise entsprochen, was sich natürlich in der Wollqualität äußerte. Und an meinen Fingern eben…
Zur Fertigstellung der Socken (natürlich paarweise) war ein halbes Jahr veranschlagt. Bei wöchentlich 2 Stunden Unterricht, abzüglich Ferien, Krankheit und Schwänzen kam man auf schätzungsweise 25- 30 Unterrichtseinheiten.
Es gab tatsächlich Streberinnen, die dies schafften. Ich gehörte nicht dazu. Nein, ich wollte keine Streberin sein! Nie im Leben nich! Also schaffte ich es in dieser Zeit einen Dreiviertelsocken zu stricken. Das Frollein war davon nicht besonders angetan, ich bekam eine herzhafte fünf auf dem Zeugnis. Ganz ehrlich: Das war mir egal. Wichtig war, das ich bewiesen hatte keine Streberin zu sein, Rückrat gezeigt hatte, meinen Ruf vertreten habe. Jawoll!
Ich will die Zeugnisgeschichte nicht lange ausbauen. Meine Eltern waren unzufrieden mit mir. Besonders Mutti, die sich immer eine Tochter gewünscht hatte mit der sie an kalten Winterabenden am wärmenden Kachelofen sitzen und… ja: Socken stopfen konnte! Getreu dem Motto: Wenn die bösen Buben locken, bleib zuhaus und stopfe Socken!
Ich hörte lieber auf den Ruf der Buben… Und so geschah es, das dieser Dreiviertelsocken jahrelang im Schubkasten einer Kommode im elterlichen Schlafzimmer lag. Nicht, ohne ab und an erwähnt zu werden. Ich glaube der Grundstock für meine Klatsche wurde damals gelegt.
Jahre später, ich bin inzwischen Zwanzig und gedenke zu heiraten, hat Mama eine Überraschung für mich. Sie hat den Dreiviertelsocken fertig gestrickt und den zweiten auch.
Leider sind die Zehen stark spitz auslaufend, denn sie wusste nicht, wie die Rundung an den Zehen gestrickt wird.
“Aber” sagt sie, “im Stiefel sieht das ja kein Mensch.”
Heidschnuckenträume
Dienstag, 30. Januar 2007
Dirk Frieborg, alias Lampenmaxe, alias Herr Parkuhr, bekennender Gatte von Gabi der Heidjerin, nimmt auch am Wettbewerb zum Mr. Wade als Nr. 5 teil.
Zu Recht, sag ich mal! Allein schon die kroetengruenen Treter sind einen Auftritt wert. Außerdem geniert er sich nicht beide Waden zu zeigen, denn Dirk ist selbstbewusst.
Er ist Applaus gewohnt. Wenn er so im Sommer barfuß durch die Heide zieht und ihm die Schafe hinterherblöken – dann weiß Dirk: Ja, ich kanns mir leisten, ich kann Wade zeigen!
…und dann, ja dann huscht ein klitzekleines Lächeln über Dirks Gesicht…
SEX
Dienstag, 30. Januar 2007Sex spielt sich ja bekanntermaßen im Kopf ab. Was sexuelle Fantasien bewirken können, seht ihr hier.
Akupunktur I
Montag, 29. Januar 2007Persönlicher Erfahrungsbericht, kein medizinisch fundierter Beitrag.
Langsam komme ich in die Jahre, wo frau auch mal über ihre Krankheiten reden darf: "Ich hab Rücken" sagt der Horst ja immer. Sag ich mal: "Horst, ich hab auch Rücken! Weißte Bescheid."
Nun hab ich ja meine spezielle Praxis. Nicht weil die in der Nähe sind, sondern weil die da Frösche mögen.
Jedenfalls versuch ich jetzt die Geschichte mit Hilfe von Frosch- Akupunktur in den Griff zu bekommen. Heute war meine erste von zehn geplanten Sitzungen und ich muss sagen, es war schon ein eigenartiges Erlebnis. Nicht schlimm, denn diese kleinen Nadeln tun nicht wirklich weh. Als teilweise eher etwas unangenehm würde ich das setzen der Nadeln bezeichnen.
Die Nadeln wurden rückseitig gesetzt. Dazu musste ich mich erstmal auf den Bauch legen und dann begann die Ärztin die Lendenwirbelsäule abzutasten um einen Punkt zu finden, der unterhalb der Taille, aber noch über meinem kleinen Knackarsch Popöchen lag. Davon ausgehend wurden nun mehrere Nadeln gesetzt, zwei Stück noch die Wirbelsäule hoch, der Rest auf meine langen, schlanken Beine verteilt. Dabei fand ich die Nadeln in den Kniekehlen und außerhalb der Knöchel am unangenehmsten. Dieses Gefühl hielt aber nur kurz an.
Nun sollte ich 20 Minuten da liegen bleiben und mich entspannen. Dazu bekam ich auf Wunsch sogar noch eine Decke übergelegt. Über die Nadeln! Hätte man mich vorher gefragt, hätte ich diese Möglichkeit erstmal absolut ausgeschlossen, aber es ging. Überraschend gut sogar.
Schon nach kurzer Zeit meinte ich, von den gesetzten Nadeln ausgehend, eine leichte Wärme zu verspüren. Ich entspannte mich und… wäre beinahe eingeschlafen.
Nach den angekündigten 20 Minuten wurden die Nadeln wieder entfernt, was ich überhaupt nicht wahrgenommen habe. Ich wurde, mit der Auflage mich zu hause zu schonen und hinzulegen, nach Hause entlassen.
Morgen können die Schmerzen evtl. etwas schlimmer sein, sagte man mir noch. Das wäre eine natürliche Reaktion, die aber nicht zwingend eintreten muss.
Nun bin ich gespannt.
Einmal Rasieren, bitte!
Montag, 29. Januar 2007
Da schickte mir doch gestern Abend, noch während des Chats, der Herr Pulsiv vom Neubaublog seine "Woodn". Wir kamen dadurch ins Gespräch über seine Beinbehaarung. Nach einigem Hin- und Her durfte ich ihm dann die Beine mit Gel rasieren. Selbstredend bekam er vorher ein entspannendes Fußbad. Leider hatte ich die "Woodn mit Fusseln" da schon, aber meine Leser haben ja Phantasie…
Damit geht Pulsiv als "Mr. Wade- Anwärter No. 4" ins Rennen…
Marty wills wissen
Montag, 29. Januar 2007Heute Abend, 20.00 Uhr…
Sonntag, 28. Januar 2007
…bin ich wieder im Junkie- Chat.
Wenn Du Zeit und Lust hast, kannste ja mal vorbeikommen. Plaudern wir n büschen und trinken was zusammen, ich bring auch selbstgemachten Eierlikör mit…
Für heute Abend hat eine bekannte Bauchtänzerin ihr Erscheinen angekündigt.
Ich hoffe auf euer zahlreiches Erscheinen!
Bis dann!
Eure ![]()
Nachtrag: Nur Nickname eingeben, Passwort freilassen.
Frosch mit Reißverschluss
Sonntag, 28. Januar 2007Markus war in diesem schwedischen Möbelhaus, deren heimliche Übernahme durch kroetengruen.de in Kürze ansteht. Pfiffig, wie der Markus nunmal ist, hat er natürlich sofort Lunte gerochen, als er des Frosches mit Maulreißverschluss gewahr wurde. Getreu dem Motto "schweigende Frösche jibbet nich" recherchierte er weiter und kam so meinem kleinen Geheimnis auf die Schliche.
Ist ja schon schlimm genug, aber Schatzis Kommentar: "Wär manchmal garnicht so falsch, wenn man deinen Schnabel auch mal reißverschließen könnte" hat mich denn doch nachdenklich gemacht.
Würde mir sowas denn überhaupt stehen?
Gastrocnemius
Samstag, 27. Januar 2007Heute mal nen interessanten Link zum Thema Gastrocnemius. Weil Bloggen ja auch lehrreich sein soll. Und weil sich hinter dem bildenden Link auch noch n hübscher Knackarsch verbirgt…
Außerdem gibts noch die 3. Bewerbung eines Mannes zur Kür des Mr. Wade. Fotoknipst und eingeschickt von unserem Julchen schickt sie ihren Schatz ins Rennen.
Eines fiel mir dabei auf: Herr Emde ist nicht tätowiert. Sieht aber trotzdem nett aus, untenrum.
(zum Vergrößern bitte aufs Bild klicken!)
Ich bin mir unsicher….









