Archiv für Oktober, 2006
Dieser MC Winkel…
Freitag, 27. Oktober 2006…hat nicht nur einen süssen Knackarsch, nein, auch an sein gutes Aussehen hat frau sich längst gewöhnt. Was er jetzt allerdings optisch und akkustisch zu Gehör bringt, haut mich mal wieder vom Hocker.
Ich gestehe dann auch, mit Hip-Hop normalerweise rein garnichts anfangen zu können, aber hier wurde ich spontan bekehrt: Einfach Klasse, ein Ohrwurm, bei dem Flocke euphorisch mitsingt und mitswingt. Klasse Mucke, unbedingt anhören!
Büro am Strand feat. MC Winkel und Nilzenburger – "Retter der Nation" gibts hier:
[youtube pUHOfaVg23Q&eurl]
Mein Urteil: Geil, einfach nur geil!
Endlich Wochenende!
Freitag, 27. Oktober 2006Berufsinformationsszentrum (BIZ)
Freitag, 27. Oktober 2006Frau Küstennebel wills wissen: Sie erinnert sich an das Berufsbildungszentrum der Bundesagentur für Arbeit und ihre Erlebnisse dort. Sehr amüsant, automatisch kramte ich dann auch in meiner Erinnerungskiste und mir fiel folgendes dazu ein:
Seinerzeit, zu meiner Zeit, als sich in den Amtsstuben noch mechanische Schreibmaschinen anstelle Computer befanden und die Bundesagentur für Arbeit noch Arbeitsamt hiess und das Berufsinformationszentrum noch unter dem Namen Berufsberatung fungierte, damals also, damals waren sie auch nicht schlauer als heute. Ich behaupte das nicht nur einfach so, nein, ich belege das anhand meines eigenen Beispieles:
Ich bekam eine Einladung zu einem praktisch/ theoretischem Test zu eben jener Berufsberatung. Ein paar Rechenaufgaben, ein Aufsatz, ein paar Fragen zur Allgemeinbildung und das biegen eines Drahtes nach einer optischen Vorlage. Bei Letzterem habe ich wohl am Besten abgeschnitten, denn man legte mir nach umständlichen Auswertungen nahe einen Beruf zu finden indem ich meine "künstlerischen Fähigkeiten" ausleben könne. Ganz ehrlich: Ich fühlte mich selten in meiner Zeit als Heranwachsende derartig mies wie nach diesem Urteil. Übrigens ein Fehlurteil, welches ich auch anzuweifeln wagte. Der Herr beim Arbeitsamt zuckte nur mit den Schulter, sah mich mit diesem "Na-wenn-Du-alles-Besser-weisst-Blick" an und ich war entlassen.
Was ich werden wollte? Ursprünglich mal Friseuse, allerdings riet mir mein Chemielehrer wegen zahlreicher Allergien davon ab. Danach kam für mich nur noch eine Tätigkeit im Bureaux infrage, jedenfalls haben das meine Eltern damals behauptet. Ihre Argumentation war genauso einfach wie verletzend: Sie waren Beide gelernte Industriekaufleute und meinten mir dann wenigstens helfen zu können, dann hätte ich es nicht so schwer. Verstanden habe ich damals allerdings, daß ich zu dumm sei es alleine zu schaffen, mein Selbstbewußtsein bekam einen weiteren Knacks und ich nickte ab.
Ich bekam einen Lehrplatz und einen Lehrvertrag, wie das damals noch hiess, begann eine Lehre zum Industriekaufmann (an Industriekauffrauen war noch garnicht zu denken) im Maschinenbau. Ein für ein Mädchen schwieriges Gebiet, das mir aber half meine technischen Kenntnisse zu verbessern.
Später dann bin ich in die Textilbranche gewechselt. Lernte über Webarten, Mischungen, Färbungen, u.s.w. Ich hatte sogar Gelegenheit eine nach meinen Vorstellungen gefertigte Jacke in den Verkauf zu bringen. Schnitt, Farbe, Material… alles was zum Design gehört, alles war mein Entwurf. Das ich selber auch so ein gutes Stück hatte versteht sich von alleine.
So veränderte und entwickelte ich mich weiter bis ich am Ende eine Filiale mit mehreren Angestellten in der Textilbranche leitete. Es hat Spaß gemacht.
Den größten Spaß hatte ich allerdings immer wieder in meinem Privatleben. Mit Schatzi und unserem Lieblingssohn. Und so soll es auch bleiben, denn seit ein paar Jahren manage ich ausschliesslich "ein nettes, kleines, sehr erfolgreiches Familienunternehmen"…
Steinpilze???
Donnerstag, 26. Oktober 2006Werbung und ihr Einfluss
Mittwoch, 25. Oktober 2006Gestern hatte ich Gelegenheit zum Shopping. Einfach durch die Altstadt hab ich mich mal treiben lassen, bin durch kleine Boutiquen gezogen, war bei Charme & Anmut stöbern und dann in diesem großen Kaufhaus, das gerade sein 125- jähriges Bestehen feiert.
Schatzi hatte neulich schon wunderschöne Rotweingläser, die im Rahmen der Geburtstagsfeier zu wirklich günstigem Preis verkauft werden, gekauft. Leider bekam er nur noch 3 Stück. Erzählte ich schon von meinem Glas- Faible? Schönes, dünnes Kristallglas, ob geschliffen oder ungeschliffen spielt keine Rolle. Eine gefällige Form, egal für was. Blumenvasen, Gläser, gefällige Schalen… ich steh auf sowas und langsam quillt mein Schrank über…
Trotzdem bin ich also in die Glasabteilung gezogen um zu sehen, ob vielleicht Nachschub gekommen ist? Ich hatte Glück. Leider waren die Schätzchen nicht mehr reduziert. Ich hab trotzdem zugeschlagen und noch drei gekauft. Zu einem Preis, den ich jenseits von gut und böse einstufen würde und der mir die Schamröte ins Gesicht treibt.
Klamotten hab ich übrigens nicht gekauft. Ich bin da mäkelig. Entweder mir gefällt das Material nicht, oder die Farbe ist falsch, manchmal haut auch die Größe nicht hin.
Wahrscheinlich brauch ich in diesem Jahr eh nix dickes mehr, ich trag einfach meine Sommersachen weiter.
Heute sollen bis zu 22° C werden. Ja sagt mal! Es ist Ende Oktober! Normal ist das nicht…
Die Regale quellen über. Pullover, Jacken. Mäntel. Jahreszeitentsprechend. Dicke Mützen, Wollschals und Handschuhe gibts beim Kaffehändler meines Vertrauens. Hängt alles da wie Sauerbier. Keinner wills haben bei dem Wetter.
Aber das Geld ist da, sitzt in unserer Börse und will raus. Das kleine Teufelchen in uns gaukelt uns Wünsche vor, die statt der Pullover befriedigt werden wollen. Und es ist hartnäckig, sehr hartnäckig!
Wisst ihr, was gekauft wird , weggeht wie die berühmten "warmen Semmeln"? Ich glaubte einer Halluzination zu erliegen: Handtaschen! Es werden Handtaschen gekauft! Alte, schätzungsweise 75-jährige, Damen greifen zu Gucci und Christian Dior! Und wißt ihr warum? Das o.g. Geburtstagskind macht "Happy- Hour- Verkauf" bei Handtaschen. Also ich kannte das bisher nur in ner Kneipe, Cocktailbar oder so. Die haben heute tatsächlich von 10-12 Uhr auf bereits um 50% reduzierte Lederwaren namhafter Anbieter nochmal 20% gegeben. Designerware rechneten sich so: Grundpreis 120,–€ minus 50% (60,–€) =60,–€ minus 20% (12,–€)= 48,–€. Kaum zu glauben, denn es handelte sich wirklich nicht um irgendwelche Auslaufmodelle.
An der Kasse stand eine Schlange, wie ich sie hier in Berlin zuletzt direkt nach der Wende erlebt habe. Scheinbar bin ich die Einzige hier, die sowohl eine brauchbare Tasche als auch ein ebensolches Portemonnaie besitzt. Ich hab mich beherrscht. Krampfhaft. Heldenhaft.
Dafür habe ich ein paar sündhaft teure Gläser, die ich eigentlich auch nicht brauche und die Gewissheit was für die deutsche Witschaft getan zu haben. Ja, ich gestehe: Ich habe sinnlos Geld in Umlauf gebracht! Ich schäme mich… und geniesse dieses unglaublich geile Gefühl…
Was ich noch sagen wollte: Happy Birthday, K*******!![]()
Berliner Herbstimpressionen
Mittwoch, 25. Oktober 2006Baumarktkunden aufgepasst!
Mittwoch, 25. Oktober 2006Zunächste danke ich allen, die sich als Baumarktkunden zu erkennen gegeben haben.
Worum ging es?
Genau gesagt hat mich ein Artikel im Tagesspiegel vom 24.09.06 heftigst verwirrt, denn nachdem ich ihn in die Finger bekommen habe, wurde ich die bohrende Frage einfach nicht mehr los wen von euch ich da eventuell antreffen könnte. Ich bin ja immer wieder interessiert zu erfahren welche Persönlichkeiten sich hinter euren Nicks verbergen. Euer Outing hat mich ein großes Stück weiter gebracht.
Ich zitiere zur weiteren Erklärung zwei Sätze aus besagtem Tagesspiegel:
“Baumärkte sind das Himmelreich für SMler. Da gibt es Ketten, Stöcke, einfach alles! Wenn Sie da jemanden mit glänzenden Augen einkaufen sehen- das muß kein Heimwerker sein.”
Danke nochmals für die Teilnahme. Ich geh jetzt einkaufen. In nen Baumarkt…![]()
Hier nochmal eure Bekenntnisse.
Sind hier Baumarktkunden?
Dienstag, 24. Oktober 2006Bitte mal alle kurz melden! Ich brauche Hilfe und hoffe es melden sich recht viele…
Sagen Sie mal “Frischfischtheke”
Dienstag, 24. Oktober 2006Zehnmal hintereinander. Bitte! 










