Archiv für September, 2006

Kurzurlaub

Freitag, 29. September 2006

Wir sind an der Ostsee Möwen füttern.

Euch wünschen wir ein schönes, verlängertes Wochenende!

 

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Laßt doch einfach mal wieder…

Freitag, 29. September 2006

 

ein paar Kühe fliegen

Morgens, halb zehn in Deutschland

Freitag, 29. September 2006

Das Telefon klingelt drei Mal. Ich schaffs nicht rechtzeitig an den Apparat. Der AB schaltet noch nicht ein. Nach 10 Minuten klingelts wieder. Diesmal nur zwei Mal. Ich schaffs wieder nicht rechtzeitig an den Apparat. Nochmal zehn Minuten: Wieder Telefonklingeln. Ich sitze neben dem Apparat und melde mich rechtzeitig.

Am anderen Ende eine Frauenstimme, die mich fragt, ob ich Arbeit suche. Hä? Warum will sie denn das wissen, stelle ich nun meinerseits die Gegenfrage. Zügig kommt die Antwort: Sie hat Arbeit für mich! Nun bin ich verdattert. Kennen wir uns? Was weiß die von mir? Werde ich überwacht? Ich seh mich vorsichtig im Zimmer um, kann auf den ersten Blick keine Wanzen entdecken…

"Sie haben Arbeit für mich?" Ich kanns immer noch nicht fassen. "Was ist denn das für eine Arbeit?"… Die Dame ist nicht aus der Ruhe zu bringen: Es geht um ein Callcenter in Berlin- Mitte, für welches noch Damen zur Telefon-Akquise gesucht werden.

Aha! Akquise für die Akquise, auch mal was nettes. Schön, daß wir mal drüber gesprochen haben!emoticon

Nie wieder Sex!

Donnerstag, 28. September 2006

Ich habe den Sex aufgegeben.

Liege ich unten, bekomme ich Platzangst,

liege ich oben, bekomme ich Höhenangst

und liege ich auf der Seite, seh ich nix vom Fernseher.

Gegen Ana/Mia

Mittwoch, 27. September 2006

Ich hatte vor genau einer Woche die Spanier gelobt, die es geschafft haben magersüchtige Models vom Laufsteg zu verbannen.

Die Resonanz war sehr groß und ich habe eine Reihe sehr informativer privater Mails zu dem Thema erhalten. Dafür möchte ich mich recht herzlich bedanken. Allerdings leite ich daraus auch die Verpflichtung ab, das Thema Magersucht weiter zu durchleuchten. 

Eines hat mich bei meinen weiteren Recherchen verwirrt: Den Anas und Mias der Pro Ana/Mia- Bewegung ist die Ernsthaftigkeit ihrer Erkrankung durchaus weitgehendst bewusst, sie sind aber psychisch derartig abhängig, dass sie Hilfe ablehnen. Ich vermutete aufgrund der Depressionen, die diese Erkrankung begleiten fühlen sie sich unterbewusst minderwertig, weshalb sie auch meinen diese Hilfe nicht verdient zu haben. Außerdem ist ihnen wahrscheinlich sehr wohl bewußt, das sie sich selbst z.T. in diese Situation getrieben haben,  bzw. haben treiben lassen. Das "schlechte soziale Gewissen" kommt also noch hinzu. Ich habe Bestätigungen für diese Annahmen erhalten. 

Als Frau kann ich das teilweise sogar nachvollziehen. Das Schönheitsideal unserer Zeit ist nunmal bei "sehr schlank bis superdürr" angelegt. Magersüchtige Models und Schauspielerinnen lächeln uns von den verschiedenen Werbeplakaten an, fordern zum Vergleich vor dem Spiegel. Keine normal gebaute Frau wird diesem Schönheitsideal auf natürliche Weise entsprechen können. Ganz einfach weil es nicht natürlich ist.

Kleines Beispiel gefällig? Bitteschön: Die Menstruation findet irgendwann nicht mehr statt, ganz einfach weil der Körper nicht mehr in der Lage ist, diese Belastung auch noch zu verkraften. Das geschieht bei pubertierenden Anas/Mias wie auch bei Älteren. Die Natur wehrt sich also. Noch deutlicher geht es wohl nicht.

Herz-Kreislaufprobleme, "Neben-sich-stehen", Verlust der Selbstkontrolle mit daraus resultierendem Tabletten-, Alkohol-, Abführmittel- und Drogenmißbrauch, selbstverletzendes Verhalten, die bereits oben erwähnten Depressionen, Zahnschäden u.s.w… auf das alles will ich garnicht weiter eingehen, es ist einfach zu schrecklich.

Ich habe lange überlegt, ob ich ein weiteres Bild einer Erkrankten veröffentlichen soll. Am Ende habe ich mich dagegen entschieden, ganz einfach weil ich denke ihr wisst alle wovon ich rede. Wer dennoch diese Bilder sehen möchte, findet bei Google jede Menge.

Das gleiche gilt für Links auf Pro Ana/Mia-Seiten. Ich habe in der letzten Woche schätzungsweise 30 dieser Seiten besucht. Eine Gewöhnung trat nicht ein. Im Gegenteil, mit jeder neuen Seite wurde ich geschockter. Ich hatte Nachts Albträume davon, weil ich einfach nicht fassen konnte was ich da gelesen habe und sah. 

Deswegen ist es auch völlig unwichtig, welche dieser Seiten ihr aufruft. Aber aufrufen solltet ihr. Nicht gleich dreißig, aber eine… oder zwei. Und mal ganz gezielt darauf lesen. Z.B. die 10 Gebote, oder die Gesetze in denen eine maximale Kalorienaufnahmezahl von 600 am Tag geregelt ist. 

Die Anas und Mias sind viel weiter verbreitet als bisher angenommen.

Ich habe neben den oben erwähnten Mails auch einige Einträge zu diesem Thema in anderen Blogs gefunden.  Die Zwergenwiese, ein junges und nett geführtes Berliner Blog, engagiert sich hier auch und hatte die Idee zu einer entsprechenden Aktion.

Ich würde mich sehr freuen auch euch für diese Aktion begeistern zu können. Nehmt euch den von Lossi gebastelten Button, oder das von mir gebastelte lange Plakat, welches verbindende Gegensätze symbolisieren soll, und baut es in eure Sitebar ein! 

Denn helfen müssen wir diesen Anas und Mias, damit nicht noch mehr von ihnen sterben. ´

Zur Zeit sind es einer Statistik zufolge etwa 12% der Erkrankten, die sterben. Das ist fast jeder Achte. Ein absoluter Wahnsinn!

Eigentlich halte ich ja hier die Medien für gefordert, die uns diese Suppe zu einem gewissen Teil eingebrockt haben.

Aber ihr wisst ja: Wenn frau nicht alles allein macht…emoticon

Brad Pitt, Robbie Williams und Dieter Bohlen…

Mittwoch, 27. September 2006

… sterben bei einem Unfall und kommen in den Himmel. Als sie dort ankommen, sagt Petrus zu ihnen: "Wir haben eine einzige Regel hier im Himmel: Nicht auf die Enten treten!"

Sie betreten also den Himmel und tatsächlich: Enten über Enten überall. Es ist nahezu unmöglich, nicht auf eine Ente zu treten, und obwohl sie ihr Bestes geben, um das zu vermeiden, tritt Brad auf eine Ente.

Petrus kommt zu ihm mit der hässlichsten Frau, die er je gesehen hat, kettet sie aneinander und sagt:
"Zur Strafe, dass du auf eine Ente getreten bist, wirst du den Rest der Ewigkeit an dieses hässliche Weib gekettet verbringen!"

Am nächsten Tag tritt Robby auf eine Ente, und Petrus, dem nichts entgeht, eilt herbei und mit ihm eine andere extrem hässliche Frau. Er kettet sie aneinander mit derselben Bemerkung wie bei Brad.

Bohlen hat dies alles beobachtet und achtet sorgfältig darauf, wohin er tritt, damit ihn nicht dasselbe Schicksal ereilt. Er bringt es fertig, monatelang umherzugehen, ohne auf eine Ente zu treten.

Eines Tages kommt Petrus zu ihm mit der überwältigendsten Frau, die er je gesehen hat: eine große, gebräunte, kurvige sexy Brünette. Petrus kettet sie wortlos aneinander.

Bohlen sagt: "Wüsste gern, wie ich es verdient habe, den Rest der Ewigkeit mit dir verbunden zu werden."

Die Schöne erwidert mürrisch: "Ich bin auf so ne Scheiß Ente getreten!"

Steuererklärungen…

Mittwoch, 27. September 2006

… machen keinen Spaß, sind trocken, öde, zeitraubend und bringen nur Ärger.

Ich meld mich, wenn ich wieder bessere Laune hab…

Mein Tattoo ist fertig

Dienstag, 26. September 2006

…und so sieht es aus.

Trollich

Dienstag, 26. September 2006

 

 

Spezielle Grüße gehen heute an Frau Tanja Troll.

Allen Lesern einen trolligen Feierabend!

Fröschel

Dienstag, 26. September 2006

Ich hatte euch um eure kreative Hilfe gebeten und wurde nicht enttäuscht. Danke allen Einsendern von Ideen, wie dieser Frosch verdient werden kann.

1. Die Idee vom Kunstkeks mit dem Foto, auf dem ihr genauso eine Schnute macht wie der Frosch hat mir sehr gut gefallen. Anderserseits möchte nicht jeder sein Konterfei im Netz wieder finden, schon garnicht in dieser Stellung…

2. Flashs Lügengeschichte. Auch nett, allerdings u.U. zu lang. Brachte mich auf die Idee mit einem 4-zeiligen Gedicht. Gerne erstunken und erlogen, jedoch unter der Überschrift: Ich brauche diesen Frosch unbedingt, weil…

3. Auch Sonjas Idee ist sehr hübsch. Nur hat leider nicht jeder n Frosch, den er ständig mit sich rumträgt. Aber das wird ja nun durch entsprechende kroetengruen- Aktionen geändert. Dauert halt noch ein wenig, is aba zu schaffen…emoticon

Allen Einsendern ein herzliches Dankeschön.

Ich habe mich entschlossen, die Vorschläge 1 und 2 zuzulassen.

Schickt also bitte ein entsprechendes Foto oder Gedicht an die bekannte Adresse: kroetengruen[at]web.de, Kennwort "Fröschel". Einsendeschluß ist der 31.12.2006. In die Jury bitte ich hiermit die Gewinnerin des Sommersprossen- Blog- Contestes 2006, Julia Emde sowie den 2. Gewinner des Sammler- Awards 2006, Herrn Parkuhr und den schmollo, damit er mich mal in seinem Beetle mitnimmt.

Der Frosch ist übrigens ca. 8 cm groß, aus einem specksteinähnlichem Material hergestellt und recht filigran gearbeitet. Wenn Ihr das Bild im ersten Beitrag anklickt, könnt ihr ihn in Vergrößerung bewundern…

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