Archiv für Juli, 2006

Abtreibung

Montag, 31. Juli 2006

Darf man Frauen die abgetrieben haben als Mörderinnen bezeichnen? Dieser Frage geht mudelpütze ela nach, die eine entsprechende Satzaussage in einem anderen Blog gefunden hat.

Nein, ich werde diesen Blog hier nicht verlinken. Normalerweise bin ich mit solchen Aktionen ja eher großzügig, wenn ich aber den Eindruck habe hier wird auf Kosten einer bestimmten Spezies Frauen Effekthascherei im Blog betrieben, dann kann ich mir das sehr wohl verkneifen.

Leute, macht euch auf was gefasst, denn ich bin stinkesauer wenn eine Frau meint die gesamte Problematik einer Abtreibung in sage und schreibe 10 Zeilen abhandeln zu können und sich dann auch noch erdreistet betroffene Frauen pauschal als Mörderinnen zu beschimpfen. Solche Blogs sind für mich nicht existent.

Ja, ich bin hier persönlich, wenn auch nur indirekt, betroffen. Nein, ich hatte keine Abtreibung, aber ich konnte in meinem Leben genug Erfahrungen sammeln um mir ein Urteil über dieses Thema zu erlauben.

Ich habe Frauen erlebt die abgetrieben haben, habe von ihren Sorgen und Nöten berichtet bekommen und wie schwer sie sich diese Entscheidung gemacht haben. Da gibt es Schicksale, die ich heute noch nicht fassen kann und es gibt natürlich auch die Ausnahme von der Regel.  

Das Thema ist brisant, zugegeben. Und sehr intim ist es auch. Trotzdem möchte ich euch in diesem Zusammenhang meine ganz persönliche Geschichte dazu erzählen und hoffe damit eine angeregte Diskussion in Gang zu setzen.

Ich erinnere mich noch an den Frauenaufstand in den 70iger Jahren. Damals – eine Zeit als Alice Schwarzer , spätere "EMMA"- Herausgeberin und Esther Villar als "Emanzen" die, damals frisch aus dem Boden gestampften, Talkshows besuchten und Parolen wie "Mein Bauch gehört mir" prägten. Sie seien hier nur als Beispiel genannt.Ich erinnere mich, wie ich selbst damals für die Absetzung des noch existierenden Paragraphen 218 gestimmt habe. Inge Meisel, unsere "Mutter der Nation" bekannte neben anderen Frauen in einem Stern- Titel illegal abgetrieben und dabei ihr Leben aufs Spiel gesetzt zu haben.  Viele andere prominente Frauen folgten.

Als ich dann ein absolutes Wunschkind erwartete und in recht fortgeschrittenem Stadium verlor habe ich Frauen auf der Abtreibungsstation kennengelernt. Mit der Fehlgeburt eines sehnlichst erwünschten Kindes unter Abtreibungen zu liegen ist mit Sicherheit eine ganz besondere Herausforderung.

Gehört habe ich Geschichten, die mich bis heute nicht mehr losgelassen haben, echte Schicksale von Frauen, die mit Sicherheit heute noch unter dem damals erlebten leiden. Keine normal denkende Frau wird sich eine Abtreibung leicht machen. Das ist keine Entscheidung wie beim Griff ins Kühlregal. Bei weitem nicht: Denn hier spielen Emotionen eine Rolle die, allein schon durch den total veränderten Hormonspiegel einer Schwangeren, für Außenstehende nicht kalkulierbar sind.

Aber so ist das ja oft im Leben: Da melden sich Krümel beim Stichwort Kuchen zu Wort. Und wer meint ausschließlich fehlende Verhütung führe zu Schwangerschaften, der ist schlichtweg nicht richtig aufgeklärt.

Über die ganzen Hürden und Hindernisse, die einer Schwangeren die abtreiben möchte, heute zu überwinden hat, hinzuweisen erscheint mir an dieser Stelle unnötig. Dennoch: Gut so. Gut, daß auch Hilfe angeboten wird, das diese Frauen nicht alleine mit ihren Problemen gelassen werden.

Mein Fazit lautet: Jede Frau muß das ganz allein für sich entscheiden. Aber heute besteht die Möglichkeit zur Entscheidung. Da hat die Frauenbewegung wirklich großes geschaffen. Ela schildert einige der Fälle, die noch vor ein paar Jahrzehnten nicht möglich gewesen wären, auch wenn es ihr wahrscheinlich in ihrer verständlichen Wut garnicht so bewußt war.

Dies soll kein Plädoyer für Abtreibungen sein. Ganz im Gegenteil.  Seht es als ein Plädoyer für das eigenverantwortliche Selbstbestimmungsrecht der Frau in ihren "ganz besonderen Umständen"…

Lauter süße, kleine Igel…

Montag, 31. Juli 2006

sammelt Gabi in ihrem kleinen, romantischen Bloghäuschen. Kartoffelstempel- Igel hatte sie bereits auf der Hochzeitskleidung und Töchterchen Tina malte schon im zarten Kindesalter die vom Herrn Papa selbst ausgelaubsägten Igelchen an. Eine wirklich kreative Familie, aber seht und lest selbst was Gabi schreibt:

 

Igel Nr. 02 hat mein Mann, Herr Parkuhr (www.myblog.de/parkuhr) aus Sperrholz ausgesägt und Töchterlein (=die mit der kreativen
Wäsche) bemalt.

 

 

Igel Nr. 05 an meinem neuen Filzhut hat ebenfalls Herr Parkuhr angefertigt: Aus Speckstein geschnitzt.

 

 

 

 

Igel Nr. 10 befüllen wir in der vitaminarmen Jahreszeit mit Kressesamen, ein paar Tage später sieht er so aus.

 

 

 

Igel Nr. 07 hat mir mein inzwischen verstorbener Schwiegervater mal aus Polen mitgebracht: Die "Stacheln" sind aus echtem
Bernstein.

 

 


Igel Nr. 11 ist ebenfalls ein Mitbringsel, und zwar ein Leinentuch, geschenkt von einer Freundin, das sie aus Schweden mitgebracht
hat.

 

 

Igel Nr. 14 ist ein Schlüsselbrett, das ich mir vor einigen Jahren aus Südengland mitgebracht habe. Es hängt im Wintergarten und
daran hängen der Wintergartenschlüssel und ein Weckgummi, um die Tür im Sommer festzubinden.

 

 

Igel Nr. 19 ist aus einem Kartoffelstempel entstanden. Damit haben wir uns Hemden bedruckt und diese Hemden hatten wir zu
unserer Hochzeitsfeier an.

 

Beim Igel Nr. 17 handelt es sich um den Freimut. Freimut ist der Schwager von Edno Bommel (nicht im Bild). Den Freimut und den
Bommel kauften wir auf einem Flohmarkt und ich nannte sie sofort "die ostigel". Warum, weiß ich nicht mehr ;-)

 

 

Kroetengruens  Sammler- Award 2006

Aktueller Punktestand beim Sammler- Award:

Damen   2  :  3   Herren

Ich freu mich auf eure weiteren Bewerbungen…

Vorfreude

Montag, 31. Juli 2006

für Neri und Miss Elly:

Schaut mal drüben bei den Beiden vorbei, da herrscht ne Bombenstimmung!

Wie bist Du zu dieser Puppe gekommen?

Sonntag, 30. Juli 2006

Eine Frage, die mir Markus S. stellte und die ich im Rahmen der Aktion "Wünsch Dir was bei kroetengruen.de" gerne beantworte.

Doch der Reihe nach:  Die Puppe ist Donna- Domiziana, die Domina. Eine Motzpuppe, die spricht, wenn man/frau ihr den Schädel gegen die Wand haut. Sie sagt dann nach jedem Schlag etwas anderes, nämlich:

1. Hör auf zu Jammern!

2. Du geile Sau!

3. Los, bück Dich!

4. Das isses doch, was Du magst.

5. Leck mir die Stiefel!

Was der Markus nun scheinbar noch nicht mitbekommen hat, ist die Tatsache daß es ein Pendant zu Donna- Domiziana gibt, nämlich Mutter Magdalena vom Heiligen Marien- Stift in Sankt-Andernach an der roten Laterne. Dieser Orden hat es sich zur Aufgabe gemacht gefallene Mädchen wie Donna- Domiziana wieder auf den rechten Pfad der Tugend zu bringen. Auch Mutter Magdalena spricht, wenn man/frau ihr den Schädel gegen die Wand schlägt. Auch nach jedem Schlag etwas anderes, übrigens in schönstem, breitestem sächsich, was ich hier leider nicht so wiedergeben kann:

1. Nu Gott, verdammisch noch eins!

2. Da fliecht Dir doch die Kudde hoch!

3. Wenn das der heilsche Vadder wüßt!

4. Wenn das ma nisch mitm Teufel zugeht!

5. Das kann nur ein Sachse verstehen, ich setz n Krötenlob auf die Lösung aus!  

Tja, lieber Markus, woher ich die Dinger nun habe, solltest Du Dir als Stammleser schon fast denken können. Allerdings: So verrückt wie ich bin, kannst Du scheinbar nichteinmal denken…

Ich hab beide Puppen gekauft und Schatzi aufs Bett gesetzt, sehr zur Freude seiner Schwiegermama…emoticon

Beliebtester Sitznachbar

Sonntag, 30. Juli 2006

Die BA hat, Web.de zufolge,  unter 2000 Passagieren eine Umfrage nach den beliebtesten Promi- Sitznachbarn gemacht.

Gewinner/innen wurden

bei den Damen:                bei den Herren:

1. Kylie Minogue                 1. George Clooney

2. Angelina Jolie                 2. Brad Pitt

3. Cameron Diaz                3. Will Smith

 

Ich frag mich ja, wer auf die Idee solcher Fragen kommt. Ich wär da schon etwas direkter in der Formulierung gewesen. Allerdings…ok, es war ne Fluggesellschaft welche die Fragen stellte…

Mich hat übrigens mal in einem portugiesischen Krankenhaus eine ganze lange Nacht lang ein Arzt behandelt, der aussah wie George. Der ging kaum von meinem Bett, hach war das schön… emoticon

Adam und Eva

Samstag, 29. Juli 2006

 

 

Adam war zuerst da.

Männer kommen immer zuerst.

 

 

Vier Regeln, die Männer unbedingt beachten sollten:

Samstag, 29. Juli 2006

 1. Es ist wichtig eine Frau zu finden, welche prima kocht und putzt.
 2. Es ist wichtig eine Frau zu finden, welche viel Geld verdient.
 3. Es ist wichtig eine Frau zu finden, welche es liebt, Sex zu haben.
 4. Es ist wichtig, dass diese 3 Frauen sich niemals treffen!

Natürlich: Ne Frau … wer sonst?…

Samstag, 29. Juli 2006

…hat beim Zimmermädchenabschreckungstürschilddesignwettbewerb von Markus gewonnen.

Verdientermaßen ging der 1. Preis an sushi69 von den  anonymen Cocacolikern, der ich an dieser Stelle recht herzlich gratulieren möchte.  

Ehrlich gesagt war dieses Schild auch mein stiller Favorit, wenngleich ich die Karten für Max Raabe sehr gerne selbst gewonnen hätte. Aber: Die Bessere sollte gewinnen… und genau das ist passiert! 

Wir haben die Herren auf die hinteren Plätze verwiesen!

Immerhin einen 4. Platz (von 14) habe ich mit meinem Schürzenfetischistinnenschild gemacht. Darauf bin ich schon stolz und Danke allen, die sich die Mühe gemacht haben, mich zu wählen.

Anstandshalber -und um mich als faire Verliererin zu outen- emoticon gratuliere ich hier auch noch den Herren auf den Plätzen 2 und 3 …

Jungs, ihr wißt: Ich kann das nicht immer so zeigen, wie lieb ich euch habe. Leider…

Was machen eigentlich…

Freitag, 28. Juli 2006

…Schneemänner im Sommer?     

Krsna Mladnovaczk

Freitag, 28. Juli 2006

Nele liest ihrem Bruder aus der Zeitung vor. "In der russischen Stadt Krsna Mladnovaczk hat es ein schweres Erdbeben gegeben".

" Huch…und wie hieß die Stadt vorher ?"