Parodontitis
Sonntag, 26. Februar 2006Ein Skelett kommt zum Zahnarzt. Sagt der Zahnarzt: "Ihre Zähne sind gut, aber ihr Zahnfleisch macht mir Sorgen!"
Ein Skelett kommt zum Zahnarzt. Sagt der Zahnarzt: "Ihre Zähne sind gut, aber ihr Zahnfleisch macht mir Sorgen!"
Gefunden bei einer Kollegin, die dieses Schicksal mit mir teilt.
Wer noch? Wers wissen will: Einfach aufs Bild klicken, Testantworten anklicken, und bitte kräftig hier kommentieren!
Wie kroetengruen.de soeben aus zuverlässiger Quelle erfuhr, ist unsere Chefautorin, Madame Flocké an den letzten Abenden des öfteren in der Chatbar der Glühweinjunkies gesichtet worden. Unbestätigten Berichten zufolge soll sie sich dort unter dem Pseudonym "madame" angemeldet haben und undercover recherchieren.
Wie aus Insiderkreisen verlautet hat Madame Flocké auch für die folgenden beiden Abende einen Tisch reserviert.
Die Adresse lautet:http://www.insiderz.de/webchat/gluehweinjunkies
Öffnungszeiten ab 19.00Uhr bis ???
Chatter, die sich als kroetengruen.de-fans outen, erhalten zur Begrüßung einen Glühwein gratis!
Am meisten Spaß macht Essen im Auto! Deswegen besitze ich diese erhöhte Affinität zu Drive-In-Schaltern, speziell in meinem Lieblings-Fast-Food-Restaurant.
Das Vergnügen an dieser Self-Service-Version des Essens auf Rädern wird allerdings erheblich durch die Qualität der Gegensprechanlage gemindert.
Gegensprechanlage? Meiner Überzeugung nach hat sie diesen Namen deshalb bekommen, weil sie völlig gegen das Sprechen ausgelegt ist.
"Hiere Bechelun hippe!" knarzt es mir aus dem Lautsprecher entgegen – sounds like Schellackplatte.
Aus Erfahrung allerdings weiß ich, dass sich die Stimme (männlich? weiblich?… wohl eher männlich!?) am anderen Ende dieses Dosentelefons soeben nach meiner Bestellung erkundigt hat. Jetzt einfach bestellen wäre mir zu langweilig. Demzufolge stelle ich zunächst eine Frage:
"Haben Sie etwas vom Huhn?"
Aus dem Lautsprecher ertönt ein schwer verständliches Wort, das aber eindeutig mit "…icken" endet. Ich antworte:
"Später vielleicht, zunächst möchte ich etwas essen."
Etwas lauter tönt es zurück:
SCHICKEN!"
Ich kann es mir nicht verkneifen:
"Nein, ich würde es gleich selbst abholen."
Eine kurze Pause entsteht, ich stelle mir belustigt die genervte Visage des McKnecht vor. Als die Sprechpause zu lang zu werden droht sage ich:
"Ach so, Sie meinen Chicken! Nö, lieber doch nicht. Haben Sie vielleicht Presskuh mit Tomatentunke in Röstbrötchen?"
"Hamburger?"
fragt mein unsichtbares Gegenüber zurück. Der Wahrheit entsprechend erwidere ich:
"Nein, ich bin von hier. Aber hat das denn Einfluß auf meine Bestellung?"
"Wol-len Sie ei-nen H-a-m-b-u-r-g-e-r?"
"Jetzt beruhigen Sie sich mal! Ja, ich nehme einen."
"Schieß?"
"Stimmt, hatte ich nach meiner letzten Mahlzeit hier. Mittlerweile ist meine Darmflora allerdings wieder wohlauf, ich denke, ich kann es erneut riskieren."
Der Stimminhaber beginnt mir ein wenig leid zu tun. Er kann ja nichts für den Job. Aber ich ja auch nicht…
"Ob Sie KÄÄÄSE auf dem Hamburger möchten!?"
"Ah ja, gern. Ich nehme einen mittelalten Pyrenäen-Bergkäse, nicht zu dick geschnitten, von einer Seite leicht angeschmolzen."
Ob die nächste Ansage aus dem Lautsprecher "Sicher doch" oder "A…loch" lautet, kann ich nicht exakt heraushören. Deutlicher jedoch erklingt nun:
"Was dazu?"
"Doch, ja. Ich hätte gerne diese gesalzenen frittierten Kartoffelstäbchen."
"Also Pommes?"
"Von mir aus auch die."
"Groß, mittel, klein?"
"Gemischt. Und zwar jeweils genau zu einem Drittel große, mittlere und kleine."
"WOLLEN SIE MICH EIGENTLICH VERARSCHEN?"
Diese, wiederum sehr laut formulierte Frage, verstehe ich klar und deutlich. Sie verlangt eine ehrliche Antwort:
"Falls das die Bedingung ist, hier etwas zum essen zu bekommen: Ja. Also: Machen wir weiter?"
Die Stimme schnauft kurz und fragt:
"Gut, gut. Etwas zu den Pommes?"
"Ein schönes Entrecôte, blutig, und ein Glas 1996er Spätburgunder, bitte."
"ICH KOMM DIR GLEICH RAUS UND GEB DIR BLUTIG!!!"
"Machen Sie das, aber verschütten Sie dabei bitte nicht den Wein."
"Schluß jetzt, Schalter zwei, vier Euro fünfzehn!"
Schon vorbei. Gerade, als es anfängt, lustig zu werden. Aber ich habe noch ein As im Ärmel. Ich zahle mit einem 200-Euro-Schein. "Tut mir leid, aber ich hab’s nicht größer."
PIEP! …
Freundlich werde ich ausgekontert: "Kein Problem." Mit kaltem Blick lässt ein bemützter Herr mein Wechselgeld auf den Stahltresen klappern. Nicht mit mir, Freundchen!
Ich will den Triumph! Zeit also fürs Finale:
"Kann ich bitte noch eine Quittung bekommen?" frage ich überfreundlich. "Ist ein Geschäftsessen."
(Per eMail erhalten)
Salatschleudern sind ne feine Sache, allerdings sollte man den darin geschleuderten Salat nicht mehrere Tage stehen lassen. Das riecht erstens sehr übel und zweitens sieht es wirklich richtig Sch***e aus. Geschmacklich kann ich dazu garnix sagen…

Ich habe einen ganz einfachen Geschmack:
Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.
Oscar Wilde
Das erste im Netz veröffentlichte Bild von Flocke und die passende Geschichte dazu:
Tja, da war ich Acht. Den Roller habe ich von meinem Opa und meiner Oma zur Einschulung geschenkt bekommen. Ich durfte mir damals aussuchen, was ich haben wollte: Ein Kinderfahrrad Marke "Bambi" oder einen luftbereiften (!) Roller. Aus einer mir schon damals anhaftenden Bescheidenheit heraus habe ich mich für den Roller entschieden, denn ich hielt ihn für billiger. Es war ein Irrtum wie ich bemerken mußte, als es bereits zu spät war…
Das Kleid hat meine Mutter übrigens selbst genäht, sie war echt geschickt in solchen Dingen. Auch wenn ich das Modell heute dankend ablehnen würde: Sie war mit meinem Bruder schwanger und das Geld war knapp…
Das Bild ist übrigens im Garten der Wohnung aufgenommen, wo Opa oft zum Frühstück vorbei kam.
So war das damals…
Kurzfristig und unerwartet kann er momentan leider nicht an seinen PC. Die Bettenaktion geht jedoch unverändert weiter.
Bitte schickt weiterhin eure Fotos an bloggerbetten[at]neriphim.de !
Schnellstmöglich gehts beim Neri weiter, versprochen!