Archiv für Januar, 2006

Endlich erwachsen!

Freitag, 27. Januar 2006

Es war der Geburtstag meiner Volljährigkeit. Mit 2 Männern und 2 Frauen teilte ich mir ein Büro, denn damals war ich noch teamfähig. Spätestens wenn einer von uns Geburtstag hatte fanden wir einen Grund zum Feiern. Aus heutiger Sicht muß ich sagen, es wurde exzessiv gesoffen dem Alkohol in Unmengen zugesprochen. Nun ist ein solcher Geburtstag Anlaß genug zu sehen ob da noch ewas zu toppen ist.

Es begann also damit, das ich den kleinen 5-Liter-Eimer voll Bowle schon am Vorabend ansetzte, damit sie so richtig gut durchziehen kann…Klartext: 3 Büchsen von diesem Obstgemisch und 1 Flasche Cognac sowie 1 Paket Puderzucker.  Ihr seht, das Obst war absolut in der Überzahl, ich wollte ja meinen Gästen einen richtig leckeren, gesunden Vitamincocktail bieten.

Am nächsten Morgen wurde das ganze dann mit 3 Litern Tetrapackwein und einer Flasche Sekt von Aldi aufgefüllt. Wir ließen es tatsächlich bis nach dem Frühstück unberührt, dann allerdings war Kollege B. nichtmehr zu halten. Wir stellten übereinstimmend fest, daß es sich ja doch um 5 Liter und 5 Personen handelte und man das doch etwas über den Tag gestreckt zu sich nehmen sollte. Frau U. war die "Mutter der Kompagnie" und begann auch sofort mit der gerechten Verteilung. Wir machten uns einen tollen Tag. Am Vormittag haben wir sogar noch gearbeitet. Gegen 14:OO Uhr war dann die Bowle alle. Das lag an dem Büroboten, der sich dazu gesellte und 1 Glas mittrank. Das fanden wir Sechs sehr schade und Kollege U2Punkt stellte sich zur Verfügung in den nahe gelegenen Zeitungsladen zu gehen. Dort war man schon auf unsere Feiern eingestellt und hielt immer ein paar Flaschen für uns separat am Lager. U2Punkt kam mit einer Flasche Vodka wieder. Die haben wir dann auch noch unter uns aufgeteilt und um 15:OO Uhr Feierabend gemacht.

Mir gings sehr schlecht. Zum Feiern war mir überhaupt nicht zumute. Ich bin sofort ins Bett gefallen. Einschlafen konnte ich nicht, weil 1. das Bett mit mir Gorch-Fock-bei-Windstärke-12 spielte und ich 2. immer wieder hochfederte um es noch rechtzeitig ins Bad zu schaffen.

Also, liebe Kinder, laßt Euch das eine Warnung sein! Alolol is BÄH und danachch gegehts eim imma unheimlischlecht!

Verbot

Donnerstag, 26. Januar 2006

"In Texas ist es verboten, Graffitti auf fremde Kühe zu sprühen."

Hi-hi und danke Sylvie, das mußte ich jetzt einfach klauenemoticon

Opa und die 30 Pfennige

Donnerstag, 26. Januar 2006

Opa- das war für mich ein ganz besonderer Mensch. Jemand, der immer Verständnis für mich hatte, der trösten konnte und jederzeit zu Scherzen aufgelegt war. Opa hatte seinen ganz eigenen Humor. Einen Humor, den ich auch heute noch nicht in Worte kleiden kann. In seiner Nähe zu sein erfüllte mich immer mit Freude. Ich habe Opa sehr geliebt.

Als ich in die Grundschule ging, verdiente Opa seine und Omas Brötchen durch Taxifahren. Eine Arbeit, die einerseits nicht den großen Verdienst brachte, andererseits aber eine Menge Gefahren beinhaltete. Zumindest wenn man wie Opa Nachts auf den Straßen unterwegs war.  Aber Opa liebte seinen Beruf. Wenn ich heute darüber nachdenke, muß ich sagen, er war schon irgendwo ein echter Haudegen. Angst vor Überfällen hat er nie öffentlich zugegeben, er fand immer einen Weg sich durch List und Schläue unangenehmen Situationen zu entziehen. Früher hatte er auch mal geboxt, was seinem Selbstbewußtsein stets zuträglich war. Oma dagegen lag oft wach und konnte vor Sorge nicht schlafen.

Oma und Opa lebten in einer relativ zentral gelegenen Wohnung in Berlin, während meine Eltern am Stadtrand eine kleine Wohnung in einem Zweifamilienhaus angemietet hatten. Für meinen kleinen Bruder und mich war das eine sehr schöne Zeit. Wir sind für Großstadtkinder unheimlich frei aufgewachsen, konnten einfach auf die ungepflasterte Straße rennen ohne Angst vor einem vorbeikommenden Auto haben zu müssen. Unsere Wohnsitze lagen etwa 40 km auseinander. Natürlich schaute Opa bei uns vorbei, wenn seine Touren ihn in unsere Nähe führten. Nicht selten stand die Taxe morgens vor dem Haus und Opa wartete geduldig darauf das Mutti die Rolläden hochzog. Ein Signal für ihn, daß die Familie nun wach sei. Erst dann klingelte er.

Natürlich bekam er eine große Tasse Kaffee und frühstückte mit uns. Ich erinnere mich sehr gerne daran. Er erzählte, wie die Nacht verlaufen war, wen er gefahren hatte. Manchmal waren natürlich auch Promis darunter, was ich dann natürlich immer besonders aufregend fand. Und sehr oft endete sein Besuch damit, daß er mich in den Fond seiner Taxe einlud und auf seinem Heimweg einen kleinen Umweg über meine Schule machte um mich dort aussteigen zu lassen.

Er drückte mir dann jedes Mal 30 Pfennige in die Hand, die ich ihm vor der Schule als Entlohnung für die Taxenfahrt in die Hand drücken mußte und er freute sich riesig über die ungläubigen Augen meiner MitschülerInnen, die ich natürlich nicht aufklären durfte.

Dieses Geheimnis hat uns bis zu seinem Tod verbunden und ich denke, es heute und hier in dieser Form lüften zu können. Opa wäre bestimmt einverstanden…

Glück

Donnerstag, 26. Januar 2006

 

Das Glück Deines Lebens
hängt von der Beschaffenheit
Deiner Gedanken ab.

Marc Aurel

Das erste Mal

Donnerstag, 26. Januar 2006

Da bin ich gerade darauf aufmerksam gemacht worden, wie schwierig es ist in einem neuen Blog einen ersten Artikel zu schreiben. Ein junger, aufstrebender, aber noch etwas schüchterner Kollege plagt sich mit diesem Problem herum.

Ein hübsches neues Bloghaus mit Dachschräge hat er da gebaut und weiß nicht, wie er nun anfangen soll es der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Deshalb bitte ich Euch um Mithilfe. Wie bereits erwähnt ist der junge Mann noch etwas schüchtern, weshalb er auch sein Gesicht meist unter einem großen Cowboyhut verbirgt. Ich denke mal, diese kleine Marotte werden wir ihm in der Startphase nachsehen können.

Vielleicht hat er ja auch selber Lust über die Kommentare in meinem Blog Kontakt mit Euch aufzunehmen. Ich möchte ihm das alles ob seiner Schüchternheit selber überlassen und bin auf das Ergebins sehr gespannt.

Bitte beteiligt Euch rege und schreibt mir Eure eigenen Erfahrungen,emoticon Wünsche und Anregungen, damit ein neuer Stern am Bloghimmel aufgehen kann.

Ausbildungsplatzsuche 2006

Donnerstag, 26. Januar 2006

Auch sie ist Deutschland: 

Janina, eine junge Frau aus dem Bremer Raum, der es leider trotz enormer Flexibilität nicht gelingt einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

Die Geschichte ihrer Suche und wie ihr helfen könnt, lest bitte hier nach.

Eine kleine Randbemerkung von mir: Ausbildungsplatzsuche in Deutschland ist sicherlich heutzutage sehr schwer. Wenn sich aber der derzeitige Arbeitgeber, bei dem sie schon seit Monaten als Aushilfe arbeitet derartig für sie einzubringen versucht, dann spricht das sicher eine ganz eigene Sprache…

Ich wünsche Janina recht viel Glück und Erfolg bei der weiteren Suche.

Warum sind soviele Frauen arrogant und haben immer den Eindruck Mann würde sie geil, bzw. attraktiv finden auch wenn Mann sich z.B. nur für ihr Auto interessiert? Männer wissen ja auch wenn sie Porsche fahren das die Frauen nur aus diesem Grund nach ihnen schauen…

Mittwoch, 25. Januar 2006

Diese lange Frage stellte mir der kleine Flo.

Prinzipiell geht es bei Deiner Frage doch ums Balzverhalten. Es ist garnicht  so einfach jemanden anzusprechen, sicherlich auch eine von Dir gemachte Erfahrung. Also sucht Mann/Frau sich ein vermeintlich unverfängliches Thema um ins Gespräch zu kommen. Das Auto als Thema ist dabei nicht ungewöhnlich. Wenn also Frauen Männer auf ihr Auto ansprechen, so sind sie -laut Deiner Aussage- nur am Auto interessiert, wohingegen  umgekehrt Männer Frauen nur wegen der Technik ansprechen. Da bist im Irrtum!

Frauen, die Männer wegen ihres Autos ansprechen, suchen nur den ersten losen Kontakt. Ja, ein tolles Auto gibt (vermeintlichen!) Rückschluß auf den sozialen Status des Mannes. Spielt auch eine Rolle, Frauen sind berechnend. Oder glaubst Du allen Ernstes, sie möchten dieses Gerede über Hubraum, Zylinder usw. wirklich hören? Mensch, Flo, die sind in der Balz, die suchen den potenziellen Vater ihrer ungeborenen Kinder, den Mann der seine Unterschrift unter den Hypothekenvertrag setzt! Die lassen Dich schwafeln und übernehmen ganz relaxed die Gesprächsführung und Deine weitere Lebensplanung! Und wehe Du läßt Dich darauf ein!

Wenn Du nun als Mann eine Frau auf ihr Auto hin ansprichst, befindet sie sich in genau der gleichen Erwartungshaltung. Frauen wollen einfach Nester bauen, brüten und behütet werden. Also checken sie erstmal Deinen sozialen Status ab (s.o.) und kommen nach wenigen Sekunden zu dem Urteil das Du sicher nur eine alte Schrottkarre fährst, sonst würdest Du ja ihr Auto nicht so geil finden. Und damit biste durchs Ratser geplumpst.

So einfach ist das! Und das mir hier jetzt keiner mehr unterstellt ich wäre männerfeindlich! 

Mahnungen …

Mittwoch, 25. Januar 2006

…an Stammleser schreib ich doch ohne mit der Wimper zu zucken.

Krank

Mittwoch, 25. Januar 2006

Ich bin krank, und zwar so richtig doll. Schon seit ein paar Tagen. Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Halsschmerzen, Fieber, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, Schwitzen, Schüttelfrost…

Der Doc sagt Medizin gibts nich, nur ne Krankschrift. Ich sag da jetzt mal garnix weiter zu…

Eure zahlreichen Genesungswünsche posted mir bitte hier:

Gefunden…

Mittwoch, 25. Januar 2006

…habe ich soeben eineinhalb Pfund Fett auf meiner Waage. Der Verlierer möchte sich bitte umgehend bei mir melden!